Überrascht

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Das warme Licht der Abendsonne warf einen blassen Fleck auf die dem Fenster gegenüberliegende Wand. Leises Stimmengemurmel vom Nachbarbalkon, begleitetet vom abendlichen Gesang der Vögel, drang durch das geöffnete Fenster herein. Der warme Luftzug spielte mit der Gardine. Rolf sah auf die Uhr. Noch mindestens zwei Stunden bis Christiane nach Hause kam. Sie hatte ein wichtiges Geschäftsessen. Das konnte sich hinziehen, wie er aus Erfahrung wußte.
Seit Christiane vor über einem Jahr die Karriereleiter um einige Stufen hinaufgefallen war, kam sie häufig spät nach Hause.
Rolf pflegte mittlerweile selbst länger zu arbeiten, vor allem um sich die Wartezeit bis Christianes Rückkehr zu verkürzen. Weil jedoch die Zahl seiner Aufträge gleich geblieben war, häuften sich dadurch die Tage, die er zur freien Verfügung hatte. Oft verbrachte sie er sie mit langen Spaziergängen ohne Rücksicht auf die Witterung, weil er es insbesondere gegen Abend allein in der leeren Wohnung nur schwer aushielt, Christianes Abwesenheit ihm zu schmerzlich bewußt wurde. Doch war es nicht ihre Abwesenheit allein, die Rolf häufig schwermütig werden ließ. Insgesamt hatte sich in ihrer Beziehung einiges spürbar verändert. Manches geschieht schleichend, wird erst bemerkt, wenn es sich bereits eingenistet hat. Andere Veränderungen kommen scheinbar plötzlich, doch tatsächlich bricht sich zumeist nur etwas Bahn, das bereits seit längerem unterschwellig gärte.

Grundsätzlich war Rolf davon überzeugt, daß Christiane und er sich weiterhin gut verstanden. Zwischen ihnen herrschte noch lange keine Sprachkargheit oder gar Sprachlosigkeit, wie es des Öfteren bei Paaren auftritt, die über viele Jahre zusammenleben.
Ein wenig sehnsüchtig betrachtete Rolf Christianes Foto auf seinem Schreibtisch, das ein paar Wochen vor ihrer Beförderung aufgenommen worden war. Ein fröhlich lachendes mehr rundes als ovales hübsches dezent geschminktes Gesicht mit vollen weichen Lippen und leichten Lachfältchen um die tiefbraunen unter dichten Brauen liegenden Augen, umrahmt von wunderschönem langem seidigem braunem Haar, das je nach Lichteinfall von einem leicht kupfernen Schimmer überzogen wurde. Es war dieses Gesicht und das lange seidige Haar in die Rolf sich als erstes verliebt hatte.
Bereits vor Christianes Beförderung war Rolf aufgefallen, daß sie begann mit ihrem Äußeren unzufrieden zu werden. Es waren nicht die kaum wahrnehmbaren Spuren des Alterns, die sie störten, dafür war sie mit Ende Dreißig noch zu jung, sondern bestimmte Veränderungen, die mit ihrem Körper vor sich gingen. Eine zarte Elfe war Christiane nie, ihre Hüften waren schon immer etwas zu breit für ihre Figur, und infolgedessen ihr Hintern üppig und ihre Schenkel kräftig, aber zum Ausgleich besaß sie ungewöhnlich schmale Fesseln und schöne geschwungene Waden. Deshalb trug Christiane meist Röcke – was Rolf gefiel. Dafür hatte sie zu ihren ansehnlichen Brüsten ein nahezu narzißtisches Verhältnis, was sich vor allem in tiefen Dekolletés äußerte. Zudem besaß sie eine Vorliebe für hohe Absätze, nicht zuletzt weil sie ihre Beine länger und sie selbst größer erscheinen ließen.
Die Sonne war hinter dem gegenüberliegenden Haus versunken. Das leise Stimmengemurmel, der auf ihrem Balkonen sitzenden Nachbarn, war noch immer zu vernehmen. Der Gesang der Vögel erinnerte ihn schmerzlich daran, wie Christiane und er an warmen sonnigen Abenden häufig gemeinsam auf dem Balkon sitzend den Tag ausklingen ließen. Soweit er sich erinnern konnte, hatten sie in diesem Jahr noch nicht gemeinsam auf ihrem Balkon gesessen.
Mit einem sehnsüchtigen Seufzer der Erinnerung, und dem Verlangen nach Christianes Gegenwart, fuhr er den Rechner hinunter. Für heute hatte er genug gearbeitet und mehr geschafft als er sich vorgenommen.
Als sich der Rechner abgeschaltet hatte, stand Rolf auf und streifte ein wenig ziellos in der großen Wohnung umher.
Im Schlafzimmer fiel sein Blick auf den Korb mit der Schmutzwäsche. Gedankenverloren nahm er den Deckel ab. Obenauf lagen die Dessous, die Christiane gestern getragen hatte. Seit Christiane mit ihrem Körper scheinbar unzufrieden war, waren ihre Dessous ausgesuchter, obgleich sie auch früher kein Doppelfeinripp getragen hatte.
Rolf nahm ein Höschen aus schwarzer Seide heraus und roch daran. Der leichte Geruch nach altem eingetrockneten Urin der ihre anderen Körpergerüche leicht dominierte, ließ ihn ein angenehmes Gefühl durchströmen, doch zugleich verstärkte sich auch das der Sehnsucht.
Nachdem er sich damit scheinbar abfand, daß Christianes Lust auf Sex spürbar nachließ, begann er regelmäßiger zu onanieren. Während der ersten Zeit beschränkte sich Rolf beim Onanieren darauf, sich die Bilder ihres gemeinsamen Sexes ins Gedächtnis zu rufen. Doch relativ schnell wurde ihm das zu wenig, er brauchte irgend etwas, das ihn stärker an Christianes physische Existenz erinnerte. Mehrmals sah er dabei das Photo auf seinem Schreibtisch an, und spritzte sogar darauf ab. Doch war ihm das Säubern des Glases lästig, und erschien ihm die Sache an sich als reichlich pubertär. Er wechselte dazu über an ihrer Unterwäsche zu riechen, ihren häufig getragenen schicken hochhackigen Schuhen, ihren teuren Nahtnylons. Weil er ohnehin die gesamte Wäsche allein besorgte, und daher keinerlei vermeintlich peinliche Entdeckung fürchten mußte, ging er dazu über, sich ihre Nylons über den Schwanz zu ziehen, oder sich ihr Höschen darum zu wickeln, und in ihrem Höschen oder ihren Nylons abzuspritzen, während er an anderen getragenen Sachen Christianes roch. Letztlich war es ihm gleich, um was es sich handelte, Hauptsache es gehörte Christiane und roch nach ihr. Ihre frisch gewaschene Wäsche und ihre neuen Schuhe stimulierten ihn dagegen in keiner Weise.
Er legte Christianes getragenen Slip auf sein Kopfkissen und suchte aus dem Wäschekorb das Paar hautfarbener Nylonstrümpfe mit Hochferse heraus, das Christiane gleichfalls gestern getragen hatte. Während er sich auszog, fiel sein Blick auf ein Paar leicht ausgetretener Schuhe aus schwarzem feinem Leder mit sehr hohen schlanken Absätzen, die ein wenig achtlos neben der Kommode auf dem Boden lagen. Es gehörte zu Christianes Lieblingsschuhen und trug sie auch hin und wieder beim Sex. Sie trug früher häufig und gerne Nylons, Dessous und Schuhe beim Sex, oder blieb insgesamt halb angezogen. Rolf gefiel es, denn er empfand eine gleichermaßen sexy und chic gekleidete Frau erotischer als eine nackte. So schön ein nackter Körper auch sein mochte – und Christianes Körper war in seinen Augen schön –; Nacktheit ist der natürliche Zustand und von daher an sich nicht wirklich erotisch.
Rolf hob die Schuhe auf und legte sie neben sich aufs Bett. Im ledernen Fußbett war der Abdruck ihrer Zehen deutlich sichtbar. Er roch am rechten Schuh. Das schwache Aroma von Leder und Fußschweiß erregte ihn. Er legte den Schuh neben sich, und streifte sich einen der Strümpfe über den Schwanz, der sogleich zu voller Größe anschwoll. Er nahm den rechten Schuh und schob ihn sich über die Eichel. Er überlegte, wie er es anstellen könnte in Christianes Nylonstrumpf abzuspritzten, während er den Schuh über dem Schwanz hatte. So recht schien ihm das nicht zu gelingen. Wie es aussah, würde er beide Hände benutzen müssen, womit ihm die Möglichkeit genommen war, zugleich an ihrem Slip zu riechen. Verärgert, daß sich sein ursprüngliches Vorhaben nicht durchführen ließ, dachte er daran, daß es ihm ohnehin lieber wäre, Christiane trüge die Schuhe, die Nylons und den Slip, er hätte den Kopf zwischen ihren Schenkeln, und leckte ihr die herrliche Möse durch den Slip hindurch. Ein Ersatz ist wirklich nur ein Ersatz, und kann sich mit dem Original nicht einmal im Ansatz messen.
Er war dermaßen mit der Lösung seines vermeintlichen Problems beschäftigt ohne daß seine Erektion abnahm, daß er auf nichts anderes achtete. Warum sollte er auch? Schließlich war er allein in der Wohnung und Christiane würde mindestens noch eineinhalb Stunden fort bleiben.
„Ich hätte mir nie vorgestellt, daß du eine dermaßen perverse Sau sein kannst!“ ließ ihn Christianes scharfe Stimme derart zusammenfahren, daß Rolf für einen Augenblick dachte, ihm würde das Herz stehen bleiben, statt dessen schlug es ihm fast bis zum Hals.
Am ganzen Körper leicht zitternd, sah er auf. Er war unfähig etwas zu sagen. Er wußte nur, daß er bei etwas absolut Ungehörigem ertappt worden war, das ihm Christiane kaum jemals würde verzeihen können.
Christiane stand leicht breitbeinig im Türrahmen, die Hände in die Hüften gestemmt, und blickte ihn dermaßen streng und empört an, daß sein Herz begann sich auf den Weg in seine – imaginäre – Hosentasche zu machen. Sie trug noch das schicke schwarze Kostüm von heute morgen mit dem kurzen engen Rock, der hellen Bluse, schwarze hauchzarte Nahtnylons, das lange Haar im Nacken mit einer breiten Samtschleife zusammengebunden, und ein Paar schwarzer Schuhe mit mittelhohen Absätzen.
Rolf empfand Christiane zum Niederknien schön in ihrer Empörung und ihrem Ärger über sein Verhalten. Und doch hatte ihn die Angst gepackt, jetzt habe sich ein nur schwer zu kittender Bruch in ihre Beziehung eingeschlichen, und das allein durch seine Schuld.
Wie lange mochte sie schon dort gestanden und ihn beobachtet haben? Daß sie bereits seit einiger Zeit zurück war, daran bestand für ihn keinerlei Zweifel.
Anstatt die Flucht nach vorne anzutreten und ihr offen ins Gesicht zu sagen, daß er nur darum in ihre getragenen Strümpfe und Schuhe onaniere, weil sie sich derart rar mache, sie für ihn immer noch die einzige Frau sei, die er begehre, wenn er sich auch mitunter nach dem Warum frage, starrte er Christiane nur schuldbewußt an, und fühlte sich für alles, was in ihrer Beziehung aus den Fugen geraten war, allein verantwortlich. Was mußte er diese Frau auch so sehr lieben?
Christiane trat derart entschlossen auf ihn zu, daß er für einen Augenblick fürchtete, sie könne handgreiflich werden. Doch Christiane dachte gar nicht daran, ihn zu schlagen. Sie nahm ihm lediglich mit einer herrischen Geste den einen Schuh aus der Hand und den anderen vom Bett. Dann trat sie wieder einen Schritt zurück, zog das Paar, das sie trug aus und das andere an. Sie zog ihre Jacke aus und legte sie achtlos auf die Kommode.
Rolf blickte sie weiterhin ängstlich an.
„Daß du dir einen runterholst, weil du es von mir offenkundig nicht mehr oft genug kriegst, stört mich weniger. Es ist mir lieber, als wenn du statt dessen mit anderen notgeilen Schlampen rumhurst“, fuhr sie im verächtlichem Tonfall fort. „Nur daß du mir dabei die Schuhe und meine teuren Nylons vollwichst, gefällt mir absolut nicht! Wie lange machst du es schon so? Wie viele meiner teuren Schuhe, meiner Nylons hast du schon vollgewichst, du altes Schwein?“
Rolf zuckte unter jedem ihrer Worte wie unter gezielten Peitschenschlägen zusammen. So schmerzhaft wie solche, erschien ihm jedes ihrer Worte.
Er blickte sie wie ein geprügelter Hund an, und fand den Wunsch, daß sich die Erde auftun möge und ihn verschlingen, gar nicht abwegig und albern, sondern absolut erstrebenswert.
„Ungeschoren kommst du Wichser mir jedenfalls nicht davon“, drohte sie ihm, während sie scheinbar beiläufig die Bluse bis zum Nabel aufknöpfte.
Sie beugte sich vor, gewährte ihm dabei einen Einblick, der ihm in anderer Lage als einer der schönsten erschienen wäre, umfaßte sein Kinn mit festem Griff, so daß es ein wenig schmerzte – sie besaß ganz schön Kraft, davon hatte er sich bereits bei verschiedenen Gelegenheiten überzeugen können –, und sagte ihm eindringlich, sich jedes Wort auf der Zunge zergehen lassend, wobei er ihren leicht nach Zwiebeln riechenden Atem im Gesicht spürte:
„Und jetzt leckst du mir die Absätze, vor allem des Schuhs, den du mit deiner Wichse einsauen wolltest! Schade, daß ich dich zu früh erwischt habe, andernfalls hätte ich dich jetzt deine eigene Wichse aus meinem Schuh lecken lassen.“
Sie drückte ihm kurz die Wangen zusammen, ließ ihn ihre halblangen dunkelrot lackierten Nägel spüren, er mußte einen Schmerzensschrei unterdrücken. Christiane ließ ihn los und richtete sich wieder auf.
Sie stellte sich mit leicht gespreizten Beinen einen Schritt entfernt vor ihn, und stemmte die Hände erneut herrisch in die Hüften.
Ohne nachzudenken kniete er sich vor sie, bereit alles zu tun, um ihre Wut zu mildern und sein unerhörtes Verhalten wieder gutzumachen.
Seine Wange berührte das Parkett. Zuerst zögerlich, doch dann sicherer, ja geradezu hungrig umspielte er mit der Zunge die schlanken hohen spitzen Absätze, als wäre es ein wohlschmeckendes mit glänzender Schokolade überzogenes Eis. Zuvor waren es ja nur Schuhe gewesen, wenn auch ihre, aber jetzt trug sie sie ja!
Ausgiebig leckte er ebenso den Absatz des anderen Schuhs. Christiane blickte mit tiefer innerer Zufriedenheit auf ihn hinunter. Ja, so sollte ein Mann einer Frau seine Verehrung darbringen. Zu ihren Füßen im Staub, tunlichst darauf bedacht nichts zu tun, was ihr mißfallen könnte. Nun ja, Staub stimmte nicht so ganz, immerhin hatte er das Parkett heute mittag noch aufgewischt. Es bereitete ihr Freude, daß es ihm offenkundig gefiel, sich auf diese Weise ihr gegenüber zu verhalten, auch wenn es ihm in diesem Moment nicht so recht bewußt sein sollte.
Sie ließ den Blick auf seinem Rücken, seinen breiten Schultern, seinem knackigen Po, den sie ungezählte Male mit Wonne mit beiden Händen geknetet hatte, seinem dichten dunklen Haar ruhen, und ein wohliges Gefühl des Begehrens nach diesem Mann durchströmte sie.
Rolf widmete sich nun dem Oberleder, leckte darüber, als wäre es das schmackhafteste Fruchtdessert. Es schien, als könne er nicht genug bekommen. Er wanderte zum Rist, den Fesseln, leckte ihr über die Strümpfe, machte den zarten Stoff mit seinem Speichel naß, wie ein sabbernder, nach Liebe hechelnder Schoßhund. Er hätte es wirklich endlos machen können.
„Das machst du ganz gut“, lobte Christiane etwas milder gestimmt. „Das genügt vorerst!“
Rolf sah zu ihr hinauf, ohne sich jedoch aus seiner unterwürfigen Haltung aufzurichten. Fast enttäuscht wirkte er auf sie. Aber das mußte er nicht, sie wollte die Sache ja weiter vorantreiben.
Sie setzte sich auf die Bettkante, die Arme hinter sich auf die Matratze aufgestützt, und sah Rolf mit deutlich bebender Unterlippe und glänzenden Augen an.
Er saß vor ihr, und schaute sie an, als sehe er sie zum ersten Mal. Ihm war, als hätte er diese Frau noch nie so begehrt, wie in diesem Augenblick, und noch nie derart gefürchtet, ihr Mißfallen erregt zu haben. Noch nie hatte sie soviel Macht über ihn gehabt. Und sie wußte das.
Sie hielt ihm das ausgestreckte rechte Bein hin.
„Lutsch’ mir die Zehen“, befahl sie ihm, und setzte scheinbar großmütig hinzu: „Du kannst dir dabei den Schuh über den Schwanz legen. Aber daß du mir nicht hineinspritzt“, mahnte sie scharf. „Und ziehe dir endlich meinen Strumpf von deinem Schwanz“, fügte sie fordernd hinzu.
Erst jetzt wurde sich Rolf bewußt, daß ihr Nylonstrumpf noch immer seinen Schwanz einhüllte. Beschämt zog er ihn ab, und wußte nicht, was er damit machen sollte.
„Gib’ ihn mir“, befahl Christiane und streckte die Hand aus.
Scheu reichte Rolf ihr den Strumpf, und beeilte sich ihrer Aufforderung, ihr die Zehen mit dem Mund zu liebkosen, nachzukommen.
Mit Freuden legte er ihr die linke Hand unter die Ferse, und streichelte mit den Fingern der rechten über ihren Unterschenkel bis zum Rist, fühlte den zarten Stoff unter den Fingerspitzen leicht knistern. Nach mehrmaligem Streicheln zog er ihr den Schuh aus und legte ihn, wie sie ihm ‚erlaubt‘ hatte, in seinen Schoß. Er betrachtete ihre schmalen gepflegten Füße mit den akkurat geschnittenen und im leuchtenden Rot lackierten Nägeln. Er roch an ihrem Fuß, inhalierte den Duft von Schuhleder, leichtem Schweiß und einem Hauch Lavendel, der keinesfalls unangenehm war. Er nahm ihre Zehen in den Mund, leckte und saugte ausgiebig an ihnen. Sein Speichel floß reichlich. Genüßlich tränkte er den Stoff damit, leckte ihr ausgiebig die Fußsohlen.
Christiane schnurrte dabei leise vor Lust, genoß das angenehme Kitzeln, das seine Zunge an ihren Fußsohlen hervorrief, und sah ihm aufmerksam mit einem zutiefst zufriedenem Lächeln zu. Er hatte seine anfängliche Furcht verloren, aber daran dachte er nicht. Er verhielt sich, als hätte er offen versprochen, für die nächsten Stunden sich ganz ihren Wünschen unterzuordnen.
Derweil roch sie an dem Strumpf, den er über dem Schwanz hatte. Ein großer feuchter Fleck zierte die Stelle, wo er seine Eichel berührt hatte. Christiane sog sein Aroma ein, wie er vorhin das ihres getragenen Slips.
Sie legte den Strumpf neben sich.
„Und nun zieh’ mir den Schuh wieder an und mach’ mit dem anderen Fuß das gleiche“, sagte sie mit deutlich heftiger gehendem Atem und strich sich eine Locke aus der Stirn, auf der ein Kranz feiner Schweißperlen zu sehen war.
Er zog ihr den Schuh wieder über den von seinem Speichel nassen Strumpf. Ihr gefiel das Gefühl des speichelnassen Strumpfes im Schuh, denn es war ja sein Speichel. Kaum daß sie den Schuh wieder trug, entzog sie ihm den Fuß, und hielt ihm den anderen hin, mit dem er gleichermaßen verfuhr.
Nachdem er ihr auch diesen Fuß ausgiebig liebkost, und den Schuh über den gleichfalls speichelnassen Strumpf gezogen hatte, spreizte sie die Beine, die Füße fest auf dem Boden stehend, zog langsam, damit er etwas davon hatte, den Rock soweit hoch, daß er ihr knappes schwarzseidenes Höschen sehen konnte, auf dessen Mitte ein sichtbarer feuchter Fleck schimmerte.
„Und jetzt leck’ mir die Strümpfe von den Fesseln angefangen bis hinauf zum Saum. Und mach’ sie schön naß. Stell’ dir einfach vor, du würdest deine Wichse mit deiner Zunge auf ihnen verteilen“, fügte sie leicht ironisch hinzu.
Rolf beugte sich hinunter, und strich ihr mit der Zunge über das linke Bein beim Rist angefangen bis hinauf zum Strumpfsaum, wobei er wie gewünscht eine sichtbare Speichelspur hinterließ. Dort wechselte er zum anderen Bein, ohne ihre nackte Haut zu berühren und wanderte nun vom Strumpfsaum bis hinunter zum Rist, gleichfalls eine Speichelspur hinterlassend, sich intensiv mit den Innenseiten ihrer Schenkel befassend.
Sie genoß jeden Augenblick, konnte sich kaum erinnern, wann es das letzte Mal so schön und intensiv zwischen ihnen war.
Sie berührte mit der rechten Schuhspitze seinen Schwanz. Für kurz verspürte er das Verlangen, über den Schuh zu kommen, so sehr erregte ihn ihre Berührung.
„Und nun leck’ mich!“ sagte sie äußerst lasziv und eindringlich und fuhr sich obszön mit der Zunge über die Lippen.
Sie sah ihn fest und mit einer Lüsternheit an, die ihn dermaßen irritierte und zugleich so lustvoll tief traf, daß er für den Augenblick gar nicht wußte, wie er es zu ihrer Zufriedenheit machen sollte.
„Na los! Dich machen meine Schuhe doch so geil! Mach’ weiter! Ich warte. Wenn du deine Dreistigkeit wieder gutmachen willst, dann leck’ mich, als hinge dein Seelenheil davon ab!“
Sie ließ sich nach hinten sinken und rutschte mit dem Hintern knapp über die Bettkante hinaus.
Eigentlich brauchte sie ihn gar nicht dermaßen eindringlich aufzufordern, schließlich leckte er ihre wunderbare Liebesmuschel einfach zu gerne.
Er fuhr mit der Zunge über den feuchten Fleck ihres Höschens. Es schmeckte salzig und roch etwas abgestanden nach altem Urin und Lustnektar. Schließlich trug sie es seit dem Morgen. Nach einem langen Tag riecht nun einmal keine Unterhose mehr nach Flieder. Und doch stimulierte gerade das ihn.
Christiane schnurrte vor Lust, stöhnte leicht, keuchte sanft.
Rolf zog ihr das Höschen aus. Christiane half ihm, indem sie die Beine zusammenschob. Als er das Höschen in der Hand hielt, spreizte sie die Beine wieder. Er konnte einfach nicht anders, er mußte es sich in den Schoß legen, rieb sich sogar leicht damit. Sie bemerkte es, denn sie schaute in dem Moment in den Spiegel.
„He!“ fuhr sie ihn mit leicht schriller Stimme an. „Du sollst dir nicht an meinem getragenen Höschen einen abwichsen, du perverses altes Schwein! Es reicht schon, daß du in meine Schuhe wichst! Du sollst mich lecken, hab’ ich gesagt!“
So derb ihre Worte auch klangen, so waren sie zugleich auf eine besondere Weise liebevoll gemeint. Sie hätte sie auch zu niemand anderem sagen können, ohne sofort vor Scham im Boden zu versinken.
Widerspruchslos vergrub er die Zunge in ihrem köstlichen Naß, leckte ihr die Schamlippen, zog sie mit den Fingern auseinander, umspielte sanft die Klitoris, schleckte und saugte genüßlich an ihrer nackten Liebesmuschel wie an einer saftigen tropischen Frucht.
Christianes lustvolles Stöhnen wurde lauter und intensiver. Sie griff Rolf mit beiden Händen in die Haare und drückte ihm den Kopf sanft aber bestimmt in den Schoß. Dabei murmelte sie einige Worte, die er nicht verstand, und die in ihrem lustvollen Keuchen und Stöhnen untergingen.
Sie lag mit geschlossenen Augen, konzentrierte sich ganz auf die Empfindungen die Rolfs geschickte Zunge ihr verschaffte. Er verstand es wirklich ausgezeichnet, einer Frau mit Lippen und Zunge intensive Gefühle zu verschaffen.
Langsam aber stetig spürte Christiane wie ihre Lust größer wurde, sich ein heftiger Orgasmus näherte.
Und bevor Christiane sich dessen bewußt wurde, kam der Orgasmus schnell und machtvoll wie eine große Flutwelle über sie. Sie hatte das Gefühl nur noch Möse zu sein. Ihr Aufstöhnen war so laut, daß Rolf für einen Moment aufhörte. Wirklich leise war Christiane ja noch nie gewesen, aber das war um eine Stufe heftiger.
„Warum hörst du auf? Mach’ bitte weiter, Liebster“, murmelte Christiane kaum hörbar und verstärkte zärtlich den Druck auf seinen Kopf.
Rolf verstand und intensivierte seine Liebkosungen. Er wollte diese Frau auf den Wogen der Lust schweben lassen. Ihm blieb auch nichts anderes übrig, wollte er sich irgendwann aus ihrem Griff befreien können. Aber ihre Lust steigerte auch seine.
Dann ließ Christiane seinen Kopf unerwartet los. Ein wenig irritiert über die plötzlich zurückgewonnene Freiheit, sah er auf.
Christiane setzte sich auf und zog ihn kraftvoll aufs Bett. Ehe er sich’s versah, lag er schon auf dem Rücken, und war Christiane über ihm, führte seinen Schwanz in sich ein. Sie hielt ihm die Arme fest, ihre Nägel gruben sich ihm schmerzhaft in die Haut. Christiane legte sich mit dem ganzen Gewicht auf ihn, und küßte ihn leidenschaftlich, leckte ihm durchs Gesicht, fuhr mit der Zunge in seinem Mund umher als sei es ihrer. Er fühlte sich von ihrer Leidenschaft zunächst überrannt. Doch dann genoß er ihre Aktivität. Von ihm aus konnte sie mit ihm machen, was sie wollte. Wie schön schien es doch zu sein, das Objekt ihrer Begierde zu sein, ihrer Lust zu dienen, verlangte sie es. Sollte sie ihn doch durchvögeln, bis er nicht mehr konnte, bis sein Schwanz nur noch ein schlaffes Etwas war. Es wäre ein Leichtes das Wundsein zu ertragen, wenn es von einer solchen Frau herrührte.
Doch lange dauerte es nicht bis er nun seinerseits den Orgasmus nahen fühlte. Er meinte, die heftigste Erektion zu haben, die er jemals hatte. Es tat fast schon weh. Und als er schließlich in der wundervollen feuchten Liebesmuschel, die er zuvor reichlich liebkost hatte, kam, meinte er, es müsse endlos sein.
Im selben Moment hatte sie einen weiteren, kaum weniger intensiven Orgasmus.
Erschöpft ließ sie sich auf ihn sinken, die Bluse durchgeschwitzt. Zärtlich nahm er sie in die Arme, als wollte er sie nie wieder loslassen, als sei sie unersetzlich für ihn.
„Bist du mir noch böse“, wagte er schüchtern zu fragen.
Die Realität hatte ihn wieder eingeholt, und damit auch die Furcht, sie durch seine Handlung verletzt zu haben.
„Weil du meine Schuhe, meine Nylons, meine Slips zum Wichsen nimmst?“ schien sie sich erst langsam wieder daran zu erinnern, was zuvor geschehen war. „Ach, woher? Warum sollte ich dir deswegen böse sein?“ Irgendwie schien sie seine Ängste nicht nachvollziehen zu können. Sie war dermaßen zufrieden, daß es kaum etwas gab, was sie ihm nicht bereitwillig verziehen hätte. Aber hier gab es schließlich nichts zu verzeihen!
„Du hast aber so ausgesehen“, verstand er gar nichts mehr, obwohl die letzte Stunde beredt genug gewesen war.
„Du hast geglaubt, daß ich so ausgesehen habe“, stellte sie entschieden, zugleich etwas amüsiert richtig und auch ein wenig verständnislos über seine offenkundige Naivität, immer noch zu glauben, daß sie tatsächlich entsetzt und verärgert wäre.
Christiane löste sich aus Rolfs zärtlicher Umarmung, streifte die Schuhe ab, warf sie auf den Boden und legte sich neben ihn, den Kopf auf den Arm aufgestützt, das linke Bein zwischen seine.
„Ich glaube, ich bin dir eine Erklärung schuldig“, sagte sie und begann ihm mit der Linken zärtlich über Bauch und Brust zu streicheln.
Ein wenig schuldbewußt wich sie seinem Blick aus.
„Als ich vorhin nach Hause kam, und dich auf der Bettkante nackt sitzen sah, meinen Nylonstrumpf und einen meiner Lieblingsschuhe über deinen schönen dicken Schwanz, da konnte ich mich einfach nicht mehr zurückhalten. Doch entsprach die Situation fast genau einer meiner Phantasien, die mich in der letzten Zeit beschäftigen, die ich mir üppig ausschmücke, so daß ich gar nicht anders konnte, als die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Rolf, ich war auf einmal dermaßen geil auf dich, wie schon lange nicht mehr.“
„Die letzte Stunde war sehr schön mit dir, und es hat mir großen Spaß gemacht, dir auf diese Weise zu Diensten zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, dir öfter zu Füßen zu liegen“, sagte Rolf wohlüberlegt, und darum vielleicht auch ein wenig geschraubt.
„Ich würde gerne noch andere Dinge mit dir machen“, fuhr sie ernster und ein wenig bittend fort.
„Christiane, was du vorhin mit mir gemacht hast, war das geilste, das wir jemals zusammen gemacht haben und ich wünsche mir mehr davon“, sagte er ihr zärtlich ins Ohr. „Ich möchte alle deine Phantasien kennenlernen.“
„Das war noch eine meiner harmlosen“, erwiderte Christiane trocken.
„Wenn deine harmlosen Phantasien schon so aufregend sind, dann möchte ich die anderen erst recht kennenlernen.“
Rolf erkannte, daß er bereit war, Christiane sehr weit zu folgen, denn er vertraute ihr beinahe blind, wußte, daß sie nichts tun würde, was ihnen beiden in irgendeiner Weise schadete. Dermaßen nahe wie in der vergangenen Stunde waren sie sich nicht nur beim Sex selten zuvor gewesen. Er ahnte, daß er in den nächsten Tagen und Wochen endlich auch die hintersten Winkel von Christianes Persönlichkeit kennenlernen würde. Und das schienen die mit Abstand interessantesten zu sein.
Fast war es ihm als beginne ihre Beziehung jetzt erst.

 

(c) Armin A. Alexander

 

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