Kurzgeschichte

Initiation

Tagged:

Sie stand am Straßenrand, das Gesicht zur Fahrbahn. Auf ihren wahnsinnig hohen Highheels und ihrem knöchellangem, schwarzem Ledermantel. So hatte es die Stimme am Telefon befohlen. Ihren Blindenstock hatte sie in den Mülleimer geworfen, der drei Meter entfern an einen Laternenpfahl geschraubt war.

3
| Durchschnitt: 3 (1 Bewertung)

Sklavin Nora I

Nackt wartete Nora.

Sie schaute auf die Uhr, versuchte, die Zeit zu lesen. Schwierig, was bedeutete diese Stellung der Zeiger noch gleich... - konzentrier dich, du dumme Schlampe! - ah, halb neun. Schnell sah sie wieder zu Boden; keine gute Idee, beim Aufschauen erwischt zu werden. Das bedeutete die Peitsche, und nichts zu essen obendrein. Sie schaute auf ihre Füße. Schön, sie mochte ihre Füße. Ein bißchen dreckig vielleicht. Füße in Ketten. Füße einer Sklavin.

Sie hörte den Schlüssel im Schloss. Now it's official, dachte sie. Von jetzt an gibt es kein Zurück mehr.

Sonja betrat festen Schrittes den Raum. Nora hatte Mühe, ihr Zittern nicht merken zu lassen. "Bitte nehmt Platz." Sonja sagte das kühl, als bitte sie Geschäftspartner ins Büro. Sie würde später Erfolg haben, soviel war sicher. An den kaum kontrollierten Lauten der drei jungen Herren allerdings merkte Nora, dass sie mit ihrer Nervosität nicht ganz allein war.

4.411765
| Durchschnitt: 4.4 (34 Bewertungen)

MARATHON - Realität oder Fiktion?

MARATHON - Realität oder Fiktion?

Rom, Campo dei Fiori, 17. Juli, 15.15 Uhr

Wen sah ich da?! Ich hatte nur einen kurzen Blick über meine “Neue Zürcher Zeitung” geworfen. Der einige Tische weiter sitzende Herr kam mir bekannt vor. Ja, er war es! Mein alter Freund aus der Akademiezeit, der sogenannte “Halbitaliener”. Ich stand auf und sprach ihn freudig an: “Hey, Maurizio! Da trinkt man kurz einen Espresso in Rom und trifft dich, du alter Haudegen!”
Wir umarmten uns. Was hatten wir während unserer Studienzeit für Verrücktheiten gemeinsam erlebt! Und all das war gar nicht so lange her. Nachdem wir uns seit einigen Jahren aus den Augen verloren hatten, freuten wir uns riesig über diesen Zufall. Wir tauschten uns über den neuesten Stand der Dinge aus, erzählten uns alte Geschichten und erkundigten uns nach gemeinsamen Bekannten.
Ich bekam Appetit. Mein Geschäftstermin hatte mir noch kein richtiges Mittagessen erlaubt. “Was hältst du davon, irgendwohin gemeinsam essen zu gehen?” fragte ich meinen Studienfreund.

4.272725
| Durchschnitt: 4.3 (11 Bewertungen)

Orgasmus Folter

Ich gehe eilig ins Badezimmer nachdem Sie mir telefonisch ihre Instruktionen mitgeteilt hat. Dort lege ich zuerst die Manschetten sowie das Halsband an, knöpfe den Parachute mit den Nägeln um die Hoden und ziehe den Elektroring über den Penis und verbinde den Ring mit dem kleinen Stromgerät. Als ich den aufblasbaren Plug einführe spüre ich wie die Geilheit in mir aufkommt und hoffe, dass Sie bald nach Hause kommt. Ich ziehe mir einen Latexhandschuh über die rechte Hand und als letztes stülpe ich die Maske über den Kopf. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor die ich hier schon stehe aber es ist immer nochts nichts geschehen. Dann auf einmal das Geräusch der sich öffnenden Wohnungstür. Sie kommt ins Bad um zu kontrollieren ob ich auch alles nach ihren Vorstellungen gemacht habe, dann befiehlt Sie mir, mich auf den Boden zu knien. Sie befestigt eine Schnur an dem Parachute und zieht mich daran recht grob ins Wohnzimmer. Dort angekommen stellt sie mich an den Pfosten in der Mitte des Raumes und bindet mich sorgfältig daran fest.

4
| Durchschnitt: 4 (5 Bewertungen)

Auf der Wache

Ich machte Urlaub, in einem ganz kleinen Dorf in Sachsen. Eines Abends, ich hatte schon zuviel Schnaps getrunken, fing ich mit einem anderen Gast Streit an. Wir prügelten uns schon fast. Dann war auch schon die Polizei da, oder eher gesagt eine Polizistin. Sie verpasste mir sofort ein paar Handschellen, und zog mich aus der Kneipe. Sie stieß mich in den Polizeiwagen. Es dauerte nicht lange bis wir da waren. Das Gebäude sah herunter gekommen aus. Und auch das einzige Haus in der Umgebung. In der Polizeiwache war keine andere Person anwesent. Ihre beiden Kollegen seien krank sagte Sie.

Dann nahm Sie mir die Handschellen ab und setze sich auf einen Stuhl. "Legen Sie jetzt bitte Ihre ab sagte Sie mit strengem Ton. Ich zögerte erst, doch als Polizist darf Sie sicher so etwas verlangen. Ich könnte ja irgent etwas illegales bei mir haben. Also begann ich mich hier im Büro auszuziehen. Als ich nun vollkommen nackt da stand, mußte ich mich nach allen Seiten drehen, Sie sah sich meinen Körper genau an. Klack, und die Handschellen waren wieder an meinen Händen auf den Rücken gefesselt. Warum durfte ich mich nicht wieder anziehen?

2.833335
| Durchschnitt: 2.8 (6 Bewertungen)

Fesselnde Lust

Lächelnd schaue ich auf sie herab und betrachte ihren Körper. Die Kleine, die hier vor mir auf dem Bett liegt, ist wirklich ein apartes Exemplar Weiblichkeit. Mittelgroß, schlank, mit großen, dunklen Augen und dunklen Haaren. Das kurze Haar steht frech ab und der leicht gebräunte Körper hat den perfekten Teint. Neugierig schaue ich in ihre Augen und lächele sie an, als ich ihren flehentlichen Blick sehe. Hilflos zerrt sie an ihren Fesseln, mit denen ich sie auf das Bett gespannt habe. Arme und Beine sind ausgespreizt und tragen lederne Fesseln, an denen die Seile befestigt sind, die sie aufs Bett nageln. Sie liegt schon eine Weile so und noch ist nichts passiert. Ich sitze neben dem Bett und schaue mir das Mädchen an, das sich mir anvertraut hat. Meine Augen gleiten über die schlanken Schenkel und verharren an dem kleinen Busch dunkler Schamhaare der über ihrer rasierten Weiblichkeit thront. Ihren flachen Bauch zieren ein paar kleine Härchen und dann gleitet mein Blick auf ihre vollen Brüste, die sich zu eindrucksvollen Hügel auswachsen. Wie unglaublich klein ihre Brustwarzen im Verhältnis zu den Brüsten sind! Gerade dieses Ungleichgewicht gibt ihren Brüsten das Besondere.

4.52941
| Durchschnitt: 4.5 (17 Bewertungen)

Hard days night

Ich bin schrecklich müde. Nach 12 Stunden in meiner Praxis bin ich so froh endlich nach Hause zu kommen. Ich öffne die Tür, stelle meine Handtasche ab und mache mich auf die Suche nach meinem Master. Wie beinah jeden Abend finde ich ihn am Schreibtisch vor seinem Computer.

Ich knie mich auf meinen üblichen Platz gleich hinter der Zimmertür, die Beine weit gespreizt, den Rücken gerade, die Hände auf den Knien. „Master, Deine Sklavin ist zurück und bereit Dir zu dienen, Dir zu gehorchen und Dir Vergnügen zu bereiten.“ Er dreht sich lächelnd zu mir um. „Schön, dass du wieder hier bist. Erzähl mir von deinem Tag!“

Ich beginne zu erzählen, von meinen unmotivierten Patienten, die sich ständig nur beschweren, von meiner Sekretärin, der ich zum 4-millionsten Mal erklären musste, dass ich während den Therapien nicht mit Vertretern rede, von meinen Mitarbeiterinnen, die den ganzen Tag mit jeder Kleinigkeit zu mir gerannt sind, statt selbst zu denken. Ich beklage mich über die Hitze und den Verkehr, über unfähige Arzthelferinnen und darüber dass, den ganzen Tag jeder erwartet hat, dass ich alle Probleme löse. Ich erzähle ihm, wie anstrengend es ist, ständig die Verantwortung tragen zu müssen.

4.17647
| Durchschnitt: 4.2 (17 Bewertungen)

Ich, Sklavin K.

Um 16 Uhr hat mein Herr mich zu sich bestellt und ich wusste, dass er von mir erwartete, dass ich pünktlich bin. Ich musste mich also beeilen. Vor drei Tagen kam die E-Mail mit dem Termin. Er hat mich zu sich befohlen und mir als Aufgabe gestellt, dass ich eine geile Geschichte für ihn schreiben müsse, die ich mitzubringen hätte. Und je nachdem wie gut diese Geschichte meinem Herren gefallen würde, würde ich belohnt oder bestraft werden. Wobei ich aus Erfahrung wusste, dass die Belohnungen meines Herren sich von ihren Strafen oft kaum unterschieden.

2.857145
| Durchschnitt: 2.9 (14 Bewertungen)

Der schwarze Engel

Die doch recht arge Geschichte einer Sterngeburt

2.6
| Durchschnitt: 2.6 (10 Bewertungen)

Gefesselte Freiheit erleben

Wir kamen von einer dieser großen Parties, auf denen sehen und gesehen werden mehr zählt, als SM selbst. Ich war wieder einmal frustriert von all dieser Aufgesetztheit. Zum Abgewöhnen. Aber die Räumlichkeiten waren gut. Da hätte man so viel machen können. Wenn bloß diese dämlichen Gaffer nicht gewesen wären. So lag ich denn im Bett und stellte mir vor, was hätte sein können.

3.69565
| Durchschnitt: 3.7 (23 Bewertungen)
Inhalt abgleichen