Das Heim

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Teil I - Die Einlieferung

Heute war mit dem Pflegeheim vereinbart worden, die Schwiegermutter in Kurzzeitpflege zu geben, weil Frau S. für einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt  nach Polen reisen wollte. Ihr Ehemann und ihre Freundin B. begleiteten sie. Das Heim lag nur einige Kilometer entfernt und nicht weit von der Autobahn in  einem lichten Waldgebiet, das von großen Feldern unterbrochen wurde. Von der Autobahn hörte man nichts, weil der vorherrschende Wind die Geräusche nach Süden trug. Das Heim war das einzige Gebäude weit und breit. Im Heim angekommen, zeigte die Heimleiterin, eine stämmige Person von vielleicht Ende Dreißig, ihnen das Zimmer für die pflegebedürftige Schwiegermutter, das wie ein Zweibettzimmer in einem Krankenhaus aussah. Das Heim hatte nur ein Erdgeschoss, dessen Grundriss u-förmig war. Es umschloss an drei Seiten einen angenehmen, kleinen Park mit Rasen, Rosen und Rhododendren. Die vierte Seite wurde von einem dunklen Buchen- und Eichenwald begrenzt. Am Ende des einen Gebäudeflügels lag ein gemütlich wirkender Fernsehraum, dessen Möbel ein wenig an den sogenannten Gelsenkirchener Barock erinnerten. Schön waren die großen Glasfenster an zwei Seiten, die von der Decke bis zum Boden reichten. Auf der einen Seite sah man den schon erwähnten Park, auf der anderen Seite blickte man auf einen breiten Kiesweg und auf einen kleinen Parkstreifen für die Autos der Besucher.

Nachdem sich Frau S. von ihrer Mutter verabschiedet hatte, sagte sie zur Heimleiterin: „Wegen meines Mannes haben wir ja schon alles beredet. Christian," und damit wandte sie sich an ihren Mann "ich halte es für das Beste, wenn du für die nächsten vier Wochen auch hier wohnst. Die Heimleitung hat für dich ein Einzelzimmer vorgesehen. Du wirst sehen, alles ist viel einfacher, wenn du nicht zu kochen brauchst und wenn du jeden Abend in ein gemachtes Bett gehen kannst. Ich rufe dich jeden dritten Tag aus Polen an und erkundige mich, wie es dir geht. Jetzt verabschiede dich von mir und B... !“ Er gab ihr einen langen Kuss auf die Wange und tätschelte ihren Rücken. Zum Abschluss küsste er B.‘s rechte Hand. Obwohl er von seiner Unterbringung hier nichts gewusst hatte, vermied er jede Überraschung. Dazu war er von seiner Frau zu gut erzogen worden. Er akzeptierte immer, was seine Frau von ihm wollte oder was sie für ihn entschied. Sie war der Boss und damit basta, dachte er. Der Vorschlag, auch Christian für vier Wochen zwangsweise im Heim unterzubringen, war von B. gekommen, die schon leidvolle Erfahrung mit einem untreuen Ehemann während der Abwesenheit der Ehefrau gemacht hatte. Er trat mit ihnen vor die Eingangstür, sah seiner Frau und ihrer Freundin nach, wie sie zu B.'s Auto gingen, und dachte daran, dass vier Wochen eine verdammt lange Zeit seien. Er ging zurück in die Vorhalle, wo die Heimleiterin schon auf ihn wartete.

Teil II – Die erste Nacht

„Wie du gehört hast, hat deine Frau ein Einzelzimmer reserviert. Morgens fährst du wie gewohnt zur Arbeit. Abends, wenn du zurückgekommen bist, bleibst du hier bis zum nächsten Morgen. Ich zeige dir jetzt dein Zimmer.“ Er wunderte sich, dass sie ihn ohne jede Ankündigung geduzt hatte. „Ich heiße übrigens Jürgens, aber meine Mitarbeiterinnen nennen mich nur kurz Chefin. Für die nächsten vier Wochen bin ich deine Herrin. Merk dir das gut und komm jetzt!“ Sie ging nach links und schloss am Ende des Gangs eine Tür auf, hinter der sich eine Treppe in das Kellergeschoss befand. Sie ging voran und dann den gleichen Weg wie oberirdisch zurück. Offensichtlich waren Erd- und Kellergeschoss in diesem Gebäudeteil im Grundriss identisch. Auf der linken Seite sah er mehrere Türen in gleichen Abständen nebeneinander. In der Türmitte, etwa in Augenhöhe, hatten sie alle eine Klappe, die mit einem Riegel verschlossen war. Fast am Ende des Gangs schloss Frau Jürgens die vorletzte Tür auf. „Die anderen sind alle schon belegt. Ich hoffe, das Zimmer gefällt dir.“ Er trat vor ihr ein und sah sich um. Es hatte kein Fenster, links sah er ein einfaches Bett, rechts einen Tisch mit einem Stuhl davor. Direkt links neben der Tür befand sich ein kleines Badezimmer, dessen Tür offenstand. An der rechten Wand stand neben dem Tisch ein Wandschrank. Es gefiel ihm gar nicht, aber er versagte sich jede unhöfliche Bemerkung. „Wir haben hier unten noch einen Fitnessraum. Fernsehen gibt es unten nicht. Im Erdgeschoss sollst du dich nicht aufhalten, weil der für unsere richtigen Pflegefälle reserviert ist. Du bist ja kein Pflegefall, sondern deine Frau hat dich hier untergebracht, damit sie dich in guter Obhut weiß. Ich sage dir jetzt, wie du dich hier zu verhalten hast.“

„Wir haben hier unten Wärterinnen, die nach dem Rechten sehen. Wenn eine hereinkommt, sollst du aufstehen, außer nachts, dann geht es nicht. Morgens ist Wecken um 6 Uhr, Frühstück um 6.30 Uhr, danach kannst du zur Arbeit fahren. Um 19.30 Uhr ist Abendessen, dann darfst du noch ein bisschen lesen oder in den Fitnessraum gehen, sofern der nicht gerade für eine Disziplinierung gebraucht wird.. Um zehn Uhr abends lösche ich das Licht von meinem Büro aus, sieh also zu, dass du bis dahin gewaschen bist und auf der Toilette warst. Das Zimmer ist von 22 Uhr bis zum anderen Morgen immer verschlossen. Du kannst, wenn es unbedingt nötig ist, hier auf die Klingel über dem Bett drücken. Das ist aber nur für dringende Fälle erlaubt. Ich sage jetzt Frau M. Bescheid. Sie ist Wärterin in  dieser Woche. Warte hier, bis sie kommt.“ Sie ging auf den Flur und schloss die Zimmertür ab. Er war eingesperrt und setzte sich auf den Stuhl und wartete.

Nach einer halben Stunde hörte er Schritte auf dem Flur und kurz darauf wurde seine Zimmertür aufgeschlossen. Er stand auf, wie es die Heimleiterin ihm befohlen hatte. Frau M., die Wärterin, kam ins Zimmer und stellte sich kurz mit Namen und ihrer Funktion vor. Sie war etwa 40 Jahre alt, mittelgroß und hatte dunkelblonde Haare, die sie zu einem Knoten hochgebunden hatte. Sie war keine Postkartenschönheit, aber ihre Figur ließ trotz des weißen Arbeitskittels, den sie trug,  einen prallen Busen und einen festen Hintern erahnen. „Wenn du hier bist, wirst du von mir im Zimmer eingeschlossen. Dein Essen reiche ich dir durch die Klappe in der Zimmertür. Morgens, wenn du aufgestanden bist, komme ich ins Zimmer, um dir einen Penisring mit Stacheln anzulegen. Er verhindert, dass du onanieren kannst oder, noch schlimmer, bei anderen Frauen abspritzt. Schon wenn du unkeusche Gedanken hast und einen Steifen bekommst, tut das sehr weh. Also lass es sein. Abends, wenn du ins Bett gehst, nehme ich ihn dir wieder ab. Ich werde dich dann aber mit beiden Händen ans Kopfende fesseln, so dass du nachts nicht nachholen kannst, was du tagsüber vermisst hast..“ Dabei wies sie auf das Kopfende des eisernen Bettgestells, wo an der Wand zwei Ringe einzementiert waren. „Du kannst dir ja denken, wer das so angeordnet hat. Deine Frau will, dass du in den vier Wochen, wo sie nicht da ist, absolut keusch lebst. Und jetzt zieh deine Hose und Unterhose runter, damit ich dir den Ring anlegen kann.“ Er tat, was sie angeordnet hatte und sah zu, wie sie um Hodensack und Penisschaft den Ring legte und verschloss. Der Ring hatte ein Scharnier zum Öffnen und Schließen. Frau M. wählte die engste Stellung, und so drückten die Stacheln, von denen sie gesprochen hatte, nach unten gegen den Penis und gegen seinen Hodensack. Er nahm sich vor, in den nächsten vier Wochen keine geilen Gedanken zu bekommen. „Zuerst wird der Ring scheuern. Nimm viel Handcreme aus dem Badezimmer. Damit du vorgewarnt bist, was passiert, zeige ich dir einmal ausnahmsweise meine Titten. Sieh mich an und bleib da stehen.“ Er stand mit heruntergelassenen Hosen mitten im Zimmer und sah, wie sie ihren weißen Kittel zur Hälfte herunterließ, Dann zog sie ihren Pulli aus und strich mit beiden Händen über den schwarzen BH. Er bekam Stielaugen, als er sah, was für pralle Titten von ihrem BH mühsam zusammengehalten wurden. „Na, da staunst du, was? Macht mir Spaß, wenn ich merke, wie ihr  Männer auf so was immer nur geil reagiert. Na, gib’s zu, möchtste wohl anfassen, was? Aber untersteh dich, mich zu berühren!“ Er merkte, wie sein Sch**nz sich aufrichten wollte. Ein stechender Schmerz entstand an der Oberseite, wo er gegen die Stacheln drückte. Sie sah, wie er schon vor Schmerz das Gesicht verzog. „Das reicht zur Warnung“, bemerkte sie. Schnell zog sie sich wieder an, trat auf den Flur und verriegelte die Zimmertür. Auch Christian zog seine Hosen wieder hoch, nachdem seine Schwellung abgeklungen war. Beim Gehen und Sitzen mußte er wegen der Stacheln vorsichtig sein.

Um 19.40 hörte er, wie die Klappe aufging. Das Abendessen wurde auf einem kleinen Tablett hereingereicht. Er nahm es und stellt es auf den Tisch. Sofort ging auch die Klappe wieder zu. Er trank Tee und aß die zwei mit Cervelatwurst belegten Brote. Er nahm sich vor, morgen eine Flasche Wasser und zwei Flaschen Bier zu besorgen, aber da fiel ihm ein, dass er überhaupt kein Bargeld besaß. Seine VISA-Kreditkarte hatte ihm seine Frau am Tag zuvor abgenommen, weil sie sie in Polen gebrauchte. „Schöner Mist“, dachte er, „deine Freiheit ist weg, geile Gedanken sind nicht erlaubt und zu trinken gibt es auch nichts. Nur arbeiten darfst du! Das ist ja schlimmer als in einem Kartäuserkloster. Fehlt nur noch, dass die hier auch noch ein Sprechverbot erlassen!“ Er seufzte, wusste aber, dass er seine jetzige Situation im Grunde mitverursacht hatte. Zumindest hatte er sich nicht eindeutig gegen die Anfänge seiner Disziplinierung durch seine Frau gewehrt. Aber das es so streng werden würde, hatte er nicht geahnt. Eigentlich könnte es noch schlimmer werden. Was wäre wohl, wenn seine Frau in vier Wochen sagen würde: „Mein Lieber, was hältst du davon, wenn du weiterhin hier bleibst. Ich besuche dich jeden Monat einmal und dann beichtest du mir, was du am liebsten tun würdest. Na, wie gefällt dir das?“ Was sollte er dann dagegen tun? Er war ihr ausgeliefert und machtlos, sich dagegen aufzulehnen. Sie könnte bedenkenlos den strengen Kurs fortsetzen und ihn verschärfen. Er verdrängte aber solche Gedanken dann wieder, weil er keine logische Konsequenz darin sah. Wer sollte davon profitieren? Aber realistisch wäre es, wenn sie, einmal auf den Geschmack gekommen, in jeden künftigen Urlaub allein oder mit ihrer besten Freundin verreiste, während er hier abgeliefert würde.

Um 21.30 Uhr zog er sich aus und wusch sich. Da er noch keine Wäsche für die Nacht hatte, setzte er sich, nur  mit der Unterhose  bekleidet, aufs Bett und wartete auf die Wärterin. Sie kam 10 Minuten vor 10 und gab ihm ein langes Nachthemd, das er anziehen musste. Dann fesselte sie seine Handgelenke mit zwei Ledermanschetten und zwei kurzen Ketten an die beiden Wandringe, streifte seine Unterhose herunter und nahm ihm den Stachelring ab. Sie drehte seinen Penis kurz hin und her, um zu sehen, ob die Stacheln Druckstellen hinterlassen hatten. Natürlich sah sie sofort, dass der Penis sich aufzurichten begann, und tadelte ihn deswegen sofort. Sie deckte ihn  mit der Bettdecke zu, wünschte ihm eine gute Nacht und schloss die Zimmertür ab. Gegen 10 Uhr abends ging, wie angekündigt, das Licht aus. Er lag im Dunkeln, unfähig, sich unten zu berühren. Er dachte an seine Frau und spürte sofort, wie sein Sch**nz sich wieder aufrichtete. Hoffentlich kann ich bald einschlafen, dachte er, denn diese Gedanken und nichts tun können, dann würde die Nacht sehr lang werden.

Teil III – Der zweite Tag

Am anderen Morgen - es war Freitag -  wurde er von der Wärterin geweckt. Sie stand neben seinem Bett und legte ihm den Penisring, den sie gestern abend auf den Tisch gelegt hatte, wieder an. Dann löste sie seine Handschellen und befahl ihm aufzustehen und sich zu waschen. Sie ging hinaus und schloss die Tür. Um 6.30 Uhr bekam er sein Frühstück und ein eingepacktes Lunchpaket für das Mittagessen. Um 7.00 Uhr wurde sein Zimmer aufgeschlossen, damit er zur Arbeit fahren konnte. Auf der Arbeitsstelle versuchte er, sich, so gut es ging, auf seine Tätigkeit als Sachbearbeiter für Aktienrecht in einer Anwaltskanzlei für Wirtschaftsberatung zu konzentrieren, obwohl er zwischendurch immer wieder unliebsam an den fest sitzenden Penisring erinnert wurde. „Na, wie geht’s denn so als Strohwitwer?“ fragte ihn ein Kollege, der für seinen Spott bekannt war. „Kein Problem,“ log er, „meinetwegen könnte meine Frau auch in der Äußeren Mongolei ihren  Auslandsaufenthalt absolvieren.“ Der Kollege, der nicht wusste, dass es auch eine innere Mongolei gab, stutzte wegen der Wortwahl und vermutete eine versteckte Anspielung, mit der er nichts anfangen konnte. Wie gut, dass Christians Frau nicht mithören konnte, wie er durch Schnoddrigkeit über seine wahre Situation hinwegtäuschen wollte! In der Mittagspause ging er in den nahe gelegenen Park am Wall und verzehrte dort auf einer Parkbank seinen Lunch. Am Nachmittag fiel es ihm noch schwerer, seine Arbeit ordentlich zu erledigen. Seine Situation kam ihm völlig unwirklich vor, und wenn ihm eine Kollegin gesagt hätte, er sei ja eigentlich versklavt, dass wisse sie von seiner Frau, und er solle doch zugeben, dass er einen Penisring trage, dann hätte er es vielleicht sogar zugegeben. Aber er lebte in einer Welt von sogenannten Normalen, und so war es ihm viel lieber, dass er als tüchtiger Mitarbeiter in einem erfolgreichen Team galt. Kurz vor 16 Uhr bat er eine Kollegin, die er hin und wieder mit kleinen Komplimenten versorgt hatte, um etwas Kleingeld, weil er seine Kreditkarte vergessen und weil die Bank schon um 16.30 Uhr geschlossen habe. Bis dahin würde er es nicht schaffen. Nachdem er die Anwaltskanzlei verlassen hatte, fuhr er zu seiner Wohnung, um Kleidung mitzunehmen. In der Wohnung überlegte er, warum er überhaupt noch in das Heim zurückkehren sollte, aber was so einfach erschien, erwies sich bei näherer Überlegung als gar nicht so einfach. Jahrelang hatte er sich sein Geld nur mit der VISA-Karte besorgt und auf eine eigene Bankkarte für das Girokonto verzichtet. Natürlich könnte er jetzt eine beantragen, aber das würde mindestens zwei Wochen dauern. Natürlich könnte er sich am Montag auch Bargeld am Bankschalter besorgen. Aber es war niemand da, der ihm sein Essen machen würde, und jeden Tag in einem Restaurant essen? Schließlich, und das überzeugte ihn am meisten, würde die Heimleitung mit Sicherheit seiner Frau berichten, dass er sich dem Wunsch seiner Eheherrin schon am zweiten Tag entzogen hätte. Das würde jedenfalls unheimlich für Zoff mit seiner Eheherrin sorgen! Vielleicht würde die Heimleiterin aber auch in der Anwaltskanzlei anrufen und nach ihm fragen, wo er denn geblieben sei. Das würde für komisches Gerede bei seinem Arbeitgeber sorgen. Diesen Unannehmlichkeiten ging er lieber aus dem Weg, sodass er sich in das ihm zugedachte Schicksal fügte. Er verließ seine Wohnung und fuhr zum Heim zurück. Unterwegs hielt er an einem Kiosk, um von den geliehenen fünf Euro eine Flasche Sprudel und zwei Flaschen Bier zu kaufen. Er behielt gerade noch einen Euro und 80 Cents übrig, und ihm wurde bewusst, was es bedeutete, wenn man nur sehr wenig Geld besaß. Er kam sich vor, als gehörte er nicht mehr zum normalen Lebensbereich seiner Mitmenschen, die geschäftig hin- und hereilten, um ihre Besorgungen zu machen oder ihren Vergnügungen nachzugehen. Er hingegen stand unter dem Diktat der Zeit, denn er musste bis 19 Uhr wieder im Heim sein, und unter dem Diktat, nicht genügend Geld zu haben. „Ohne Moos nix los“, seufzte er. Er war wirklich ein armes Schwein, aber auch nicht ganz unglücklich, wenn er daran dachte, dass seine geliebte Eheherrin das so gewollt hatte. Die vier Wochen würden schon vorübergehen, und dann, so hoffte er, würde er sich riesig über seine Abholung aus dem Heim freuen und dann ... Sein Penis meldete sich bei dieser Tagträumerei unangenehm an, und daher konzentrierte er sich lieber mehr auf den Autoverkehr auf dem äußeren Verkehrsring, über den er zurück zum Heim fuhr.

Kurz nach 18 Uhr war er wieder zurück. Er musste schellen und eine Pförtnerin machte ihm auf. Sie ließ sich den Inhalt seiner Tasche zeigen und nahm ihm kommentarlos die Seltersflasche und die zwei Bierflaschen ab. Dann befahl sie ihm: „Hände in den Nacken und die Beine breit!“ Wie einen Verbrecher tastete sie ihn  nach versteckten Dingen ab. Als sie seinen Penisring erfühlte, grinste sie ganz gemein. Offensichtlich war sie eine Sadistin, denn sie fummelte so lange herum, bis sie merkte, dass sein Sch**nz größer wurde. Dann erst ließ sie ihn passieren. „Geh sofort nach unten . Ich sag der Wärterin Bescheid.“ Er ging nach unten und schritt über den Flur zu seinem Zimmer. Links sah er wieder, genau wie gestern, die geschlossenen Türen der anderen Zimmer, hinter denen sich andere Schicksale verbargen. Dann kam auch schon die Wärterin und schloss ihn in seinem Zimmer ein. Eine Viertelstunde später bekam er sein Abendessen – Tee und zwei Scheiben Brot mit Käse – durch die Klappe gereicht. Nach dem Abendessen, mit dem er schnell fertig war, begann er damit, die Kleidungsstücke, die er aus seiner Wohnung geholt hatte, im Wandschrank einzuräumen. Dabei wurde er von der Wärterin unterbrochen, die sein Zimmer aufgeschlossen und betreten hatte. Sie befahl ihm mitzukommen. Gemeinsam gingen sie zu einem Raum, der als Duschraum für alle eingerichtet war. Vor dem Raum  befahl sie ihm stehenzubleiben. Sie zog ihm eine Maske über den Kopf, so dass er nichts mehr sehen konnte. Dann fürhrte sie ihn hinein und zog ihn völlig aus, band seine Hände mit einem Seil und einer Ledermanschette an einem Haken an der niedrigen Zimmerdecke fest. Sie drehte vorsichtig eine Dusche auf und fragte, ob die Temperatur so in Ordnung sei. Sie wusch seinen Körper von oben bis unten. Als sie fertig war, ließ sie ihn stehen, und er konnte hören, wie neben ihm eine andere Person geduscht wurde. Manchmal hörte er auch ihre tadelnde Stimme, wenn der andere Mann die Beine breit machen sollte. Er glaubte, dass insgesamt  sieben oder acht Männer außer ihm in diesem Raum angebunden waren. Ganz am Schluss hörte er ihre ironische Stimme, wie sie zu jemandem sagte: „Aha, gnädige Frau sind heute mal wieder etwas zimperlich.“ Er vermutete richtig, dass außer Männern auch Frauen hier unten eingesperrt waren. „Komisch,“ dachte er, „dass ich daran noch gar nicht gedacht habe.“ Als die Wärterin alle geduscht hatte, wurde er von ihr abgetrocknet und eingecremt. Er musste sich anstrengen, um dabei keinen Steifen zu bekommen. Bei all dem sprach sie nur das Notwendigste mit ihm und den anderen, denn für sie war es tägliche Arbeit, mit der sie schnell fertig werden wollte. Nach dem Eincremen führte sie ihn in sein Zimmer und nahm ihm erst dort die Maske ab. Er konnte seine Kleidung, die er auf den Armen trug, wieder anziehen.  Da er nichts zu lesen hatte, nahm er sich vor, morgen mehrere Bücher aus seiner Wohnung zu holen. Um 22 Uhr wurde er von der Wärterin so für die Nacht versorgt, wie er es schon von gestern abend kannte. Brav hielt er seine Hände an die Wand, damit sie ihn anketten konnte. Als sie ihm den Penisring abnahm, schaute sie wieder sorgfältig nach Druckstellen. Kaum hatte sie das Zimmer verlassen, ging das Licht aus und er lag hilflos angebunden in seinem Bett und war wieder seinen geilen Gedanken und Unterwerfungsphantasien wehr- und ablenkungslos ausgeliefert.

Teil IV – Das erste Wochenende im Heim

Am nächsten Morgen – es war Wochenende - fuhr er, nachdem er sich ordentlich abgemeldet hatte, in seine Wohnung, um zwei Bücher zu holen. Er kannte sie schon, aber nicht so genau, so dass sich eine genauere Zweitlektüre durchaus lohnte. In Wolfgang Koeppens Roman „Tauben im Gras“ wollte er noch einmal die Partien nachlesen, in denen die gewalttätige Messalina, die Frau des Schauspielers Alexander, und ihre Alkoholorgien mit Heteros, Lesben und Strichern geschildert werden. Das andere Buch enthielt die Erzählung „Die Herrin“  aus den frühen Novellen von Anton Tschechow, die er für ein kleines Juwel der SM-Literatur hielt, das sich in der Weltliteratur versteckte. Den Rest der Vormittags fuhr er ziellos herum, hoffend auf ein Abenteuer, eine kleine Abwechslung, eine abwegige Verirrung, ein vereinsamtes Mädchen, eine lose Dame, die sich frei machte, eine freie Domina, die ihn fesseln würde, eine Fesselung seiner losen Gedanken, aber alles, was er in den Supermärkten und Kaufhäusern, die am Samstagmorgen überlaufen waren, zu sehen bekam, waren langweilige und stinknormale Frauen, die Jogurtbecher, Milchtüten, Waschmittelpakete, Papierrollen, Rollmöpse, Rollwagen, Einkaufswagen schleppten und dafür ihre Börsen zückten. Dazwischen manchmal ihre meist fettleibigen Männer, die sogar noch stolz auf ihr Desinteresse an ihren flachbrüstigen oder übergewichtigen oder birnenförmigen Weibern waren und jeder schnuckeligen Kassiererinnenbrust hinter der Scannerkasse mehr Aufmerksamkeit gönnten als ihrer Ehefrau am zweiten Weihnachtsabend. Weihnachten war erst in drei Monaten, dachte er, und er hatte noch gar keine Idee, was er seiner Frau zu Weihnachten schenken sollte.

Gelangweilt fuhr er um 12 Uhr wieder zurück ins Heim. Hier bekam er um 13 Uhr das Mittagessen in seinem Zimmer gereicht. Nach dem Essen nahm er sich Koeppens ersten Nachkriegsroman und las in dessen Szenen aus dem kriegszerstörten München des Jahres 1951.
„ ‚Was für hemmungslose Menschen‘, dachte Messalina, ‚sie prügeln sich.‘ In Messalinas Haus wurde nur in ästhetisch schicklicher Weise nach gemessenem Ritus geschlagen. Messalina sah sich um. Die Bar schien wirklich leer zu sein. Doch nein, in der hintersten Ecke saßen zwei Mädchen: Emilia und die kleine Amerikanerin mit den grünen Augen. Messalina stellte sich auf Zehenspitzen. Das große Denkmal, das sie war, schwankte gefährlich. Sie wollte die Kleinen beschleichen. Die Mädchen tranken, lachten, sie umarmten und küßten sich. Was ging da vor? Was für einen komischen Hut hatte Emilia auf? ...“
Er überlegte, was das wohl sein konnte: in ästhetisch schicklicher Weise nach gemessenem Ritus geschlagen zu werden. Seine Frau schlug ihn nie. Was er in einschlägiger Literatur über das Schlagen gelesen hatte, war ihm nie ästhetisch schicklich vorgekommen, sondern brutal, blutig, quälerisch, einförmig, eindringlich, sich steigernd, nackte Zahlen an Peitschenhieben aneinander reihend, so als sollten Weltrekorde im Erdulden von Blessuren und blutigroten Striemen aufgestellt werden.  Könnte es sein, dass weniger mehr war? Er wurde in seiner von der Lektüre abschweifenden und ausschweifenden Gedanken unterbrochen, als seine Wärterin ins Zimmer trat. "Was liest du da gerade?" fragte sie. "Einen Roman." - "Lass mal sehen!" Sie nahm ihm den Roman ab und las dieselbe Stelle wie er vorhin. Sie hielt den Roman für einen pornographischen Roman, den sie noch nicht kannte. "Aha, auf so was stehst du wohl. Na, dann pass mal auf, dass Miriam dich nicht unter ihre Fittiche nimmt." - "Wer ist Miriam?" fragte er. Sie erklärte ihm, dass ihr Wochenschichtdienst am Sonntag endete und dass Miriam, eine kleine Dicke, für die nächste Woche als Wärterin eingeteilt sei. "Na ja", meinte er, "du hast das missverstanden, ich steh nicht auf Schläge und auch nicht auf Miriam." - "Eben", bemerkte sie, "hoffentlich überstehst du nächste Woche Miriam und ihre feste Handschrift."

Den Rest des Samstags und am folgenden Sonntag wurde er von seiner Wärterin, an die er sich inzwischen gut gewöhnt hatte, angebunden, losgebunden, verpflegt und wieder angebunden. Am Sonntagnachmittag las er die Erzählung "Die Herrin" von Tschechow und bewunderte dessen Fähigkeit, Stimmungen indirekt auszudrücken, die dazu den exotischen Reiz der russischen Steppe widerspiegelten.
"Auf dem Bock der Kalesche saß Stepan, der wütend den Pferden die Peitsche gab und, so schien es, bemüht war, die Zügel in tausend Stücke zu zerreißen. Er war mit großem Geschmack gekleidet. Man sah, daß auf seine Toilette nicht wenig Zeit und Geld verwandt worden war. Teurer Samt und Kattun umschlossen fest seine kräftige Gestalt. Die Harmonikastiefel waren mit echter w***se geputzt. Der Kutscherhut mit der Pfauenfeder berührte kaum seine wehenden blonden Haare. In sein Gesicht geschrieben standen die dumpfe Ergebenheit und zugleich die wilde Raserei, deren Opfer die Pferde waren... In der Kalesche saß, mit allen Gliedern dahingegossen, die Herrin und atmete die gesunde Luft mit weiter Brust. Auf ihren Wangen spielte junges Rot... Sie spürte, daß sie das Leben genoß...Richtig, Stepan! Richtig! - rief sie. - Ja, so! Gibs ihnen! Wie der Wind!... Stepan wollte so weit wie möglich davonrasen von der Sünde, vor der er sich so fürchtete. Aber nein, die Sünde saß ihm im Nacken, hinter seinen Schultern, in der Kalesche. Stepan sollte ihr nicht entkommen. An diesem Abend wurden Steppe und Himmel Zeuge dessen, wie er seine Seele verkaufte."
Am Sonntagabend, nachdem er wieder mit den Händen angebunden und seines Penisrings entledigt war, verabschiedete sich Frau M. sehr freundlich von ihm und bedauerte, dass sie in der folgenden Woche Nachtdienst im Erdgeschoss bei den Pflegebedürftigen habe. Beim Einschlafen dachte Christian daran, dass seine Frau ihn eigentlich anrufen wollte.

Teil V - Beginn der  zweiten Woche

Am nächsten Morgen wurde er von Miriam geweckt. Sie legte ihm nicht ohne Lust den Penisring an und gab sich keine Mühe, schonend vorzugehen. Er hatte gar keine Gelegenheit, sich auf sie einzustellen. Sie sagte nur: "Ich bin Miriam, und wenn du die Woche nicht spurst, bekommst du Ärger." Als er aufstand und sich anzog, hatte er Gelegenheit, sie näher anzuschauen, ohne dass sie es wahrnahm. Sie trug, wie auch Frau M., einen weißen Kittel und war eher klein, dabei aber ziemlich korpulent. Obwohl eine Taille nicht direkt erkennbar war, standen ihre schweren Titten, von einem kräftigen BH in Form gehalten, gut sichtbar ab. Der Kittel umschloss einen riesigen Hintern. Ihren mächtigen Oberarmen war leicht anzusehen, dass sie ordentlich zupacken konnten. Alles in allem schätzte er Miriam auf 160 Pfund Lebendgewicht. Er wünschte sich, dass er nie in die Verlegenheit käme, unter ihr zu liegen. Ihr Gesicht war eigentlich ganz hübsch mit seinem Stupsnäschen, dem vollen Mund und den lustigen braunen Augen. Auch ihre schwarze Frisur war sorgfältig gemacht und bestand aus lauter kleinen Ringellöckchen.

In der Anwaltskanzlei gab es am Montagmorgen ziemlich viel Arbeit, weil wieder eine Vertragsfirma durch Aktienmanipulation ins Trudeln geraten war. Er hatte alle Hände voll zu tun, um mit Insidern an den Londoner und Frankfurter Börsen zu telefonieren. Das Mittagessen, wieder ein Lunchpaket, verschob er auf den Nachmittag. Erst am Ende der Bürozeit, um 16 Uhr, kam er schließlich dazu. Danach fuhr er sofort ins Heim, weil er sich müde fühlte. So war er schon um 17 Uhr wieder zurück in seinem Zimmer und legte sich aufs Bett. Kurz danach kam Miriam ins Zimmer und sagte zu ihm: "Wie gut, dass noch etwas Zeit bis zum Abendessen ist. Wir stellen nämlich seit heute die Aufsicht über unsere Patienten um. Alle bekommen eine elektronische Fessel um ihren rechten Knöchel. Damit können wir alle, die desorientiert sind, leicht wieder 'einfangen' und ersparen uns so das lästige Abschließen der Zimmer." Sie zeigte ihm ein kurzes flexibles Stahlband und befahl ihm, den rechten Socken nach unten zu rollen. Dann legte sie ihm das kalte Stahlband stramm um die rechte Fessel und verschloss es mit einem ganz kleinen Sicherheitsschloss von Abus. Sie stieß ihn an und zeigte auf eine Stelle über der Tür. Dort leuchtete jetzt eine grüne Lampe, die vorher nicht da gewesen war. "Bei Grün darfst du dein Zimmer verlassen und nach oben gehen. Was Rot bedeutet, brauch ich dir wohl nicht zu erklären. Tust du es doch, wird es sofort in der Heimzentrale registriert. Versuch es lieber nicht, denn dann müsste ich dich bestrafen. Ach ja, noch was: Das Erdgeschoss bleibt für dich weiterhin tabu, aber du kannst dich frei im Park und um das Haus herum bewegen. Aber achte darauf, dass du unsere Grundstücksgrenze nicht überschreitest. Sie wird auch elektronisch überwacht, und wenn jemand sich weiter entfernt, wird sofort ein stiller Alarm ausgelöst." Er fragte, seit wann dieses neue Alarmsystem installiert wurde und bekam zu hören, dass daran schon seit Wochen gewerkelt worden sei. Das Ganze sei eine enorme Entlastung für das Pflegepersonal, denn viele der Pflegebedürftigen seien orientierungslos und müssten sehr oft wiedergeholt werden, wenn sie durch das Einfahrtstor entwischten, das wegen der Besucher meistens offenstand. Außerdem bräuchten die Zimmer nicht mehr ständig auf- und zugeschlossen werden. Die Ver- und Entriegelung erfolgte gewissermaßen optisch und elektronisch. Er rollte seinen Socken wieder nach oben und wusste nicht, wie er seinen neuen Zustand bewerten sollte. Einerseits war das Zimmer nicht mehr ständig abgeschlossen, andererseits trug er jetzt zwangsweise ein zweites Accessoir, das ihn an seinen Zustand eingeschränkter Freiheit erinnerte. Er beschloss, die neue Einrichtung einmal auszuprobieren und fragte Miriam, ob er hinausgehen dürfte. Er ging über den Flur nach oben und dort nach draußen bis zur Einfahrt, an der er nichts feststellen konnte. Sie war offen, damit Besucher mit ihren PKWs auf den hauseigenen Parkplatz fahren konnten. Dann ging er über den breiten Kiesweg um den linken Gebäudeflügel herum und betrat den Rasen des kleinen Parks, der zum Heim gehörte. An der offenen Seite, die durch den Eichen- und Buchenwald begrenzt wurde, sah er keinen Zaun, stattdessen in Abständen von etwa 15 Metern Gartenleuchten von einen Meter Höhe. Er vermutete richtig, dass die Sensoren, die auf die elektronischen Fußfesseln reagieren würden, darin installiert seien. Als er auf der anderen Seite wieder nach vorne ging, bemerkte er, dass auch der äußere Wegrand von Gartenleuchten gesäumt war. Das war praktisch für die Sicherheit bei früher Dämmerung und sicher für die diskrete Überwachung der Pflegebedürftigen und für solche wie ihn, die gemäß dem Willen ihrer Eheherrin oder ihres Eheherrns hier sein mussten. Natürlich begegnete er Alten und Kranken. Meist wurden sie von Besuchern aus ihrer Verwandtschaft, manchmal auch vom Pflegepersonal begleitet. Er fiel weiter nicht auf, denn man konnte ihn für einen Besucher oder jemanden halten, der aus geschäftlichen Gründen mit dem Heim zu tun hatte.

Als er wieder über den Flur zu seinem Zimmer ging, stellte er fest, dass über allen Zimmertüren rotes Licht brannte, nur bei seinem war das grüne Licht zu sehen. Das erklärte wohl, warum er niemanden von seinen "Leidensgenossen" oben gesehen hatte. Außerdem war es sowieso schwer, jemanden von normalen Gästen zu unterscheiden. Er ging in sein Zimmer und kurz darauf wechselte die Leuchte von grün auf rot.  Bis zum Abendessen las er die zweite Erzählung im Novellenband von Tschechow. Sie hieß "Zelenaja Kosa". Zelenaja Kosa war ein kleiner Badeort am Schwarzen Meer... Um viertel nach sieben brachte ihm Miriam das Abendessen ins Zimmer, denn mit der neuen Regelung war auch die altmodische Klappe in der Tür verschwunden, wie er erst jetzt bemerkte. Sie leistete ihm etwas Gesellschaft, indem sie, auf dem Bett sitzend, ihm zusah und dabei eine kleine Unterhaltung begann. Sie fragte, was seine Frau denn in Polen machte. Er erzählte ihr, dass seine Frau als Angestellte beim IWF in Warschau bei der Umstellung des polnischen Zahlungsverkehrs mit Litauen helfe. Litauen, Polens Nachbarstaat,  sei Beitrittskandidat für die EU und werde daher die Landeswährung durch den Euro auswechseln.  "Aha", meinte Miriam, und fragte nicht weiter nach. Offensichtlich war es ein Thema, das sie nur am Rande oder gar nicht interessierte. Sie verabschiedete sich und "versprach", um 10 Uhr wiederzukommen und ihn für die Nacht ganz fest anzubinden.  Er wusste nicht, was er davon halten sollte, und entschloss sich, nicht weiter darüber nachzudenken. Nach dem Abendessen las er weiter in der kleinen Erzählung von Tschechow. Um halb zehn zog er sich aus, wusch sich und setzte sich lesend aufs Bett, wo er den "Tschechow" zu Ende las. Kurz vor zehn kam Miriam ins Zimmer.  Sie kettete seine Arme an den beiden Wandhaken fest und ließ ihm kaum Spielraum, sodass er seine Arme fast gar nicht mehr bewegen konnte. Dann zog sie sein Nachthemd ganz nach oben, sodass sie ihn ausführlich betrachten konnte. Er dachte: "Gleich steigt sie auf dich drauf und vergewaltigt dich. Obwohl er angesichts ihrer Fleischpakete Angst davor gehabt hätte, geilte ihn diese Vorstellung gleichzeitig auf. Zum Glück für ihn machte sie sich im selben Moment an seinem Penisring zu schaffen und löste ihn, sodass sie annahm, seine beginnende Schwellung sei die Folge der Berührung mit ihren Fingern. Wenn sie gewusst hätte, an was er eben gedacht hatte, würde sie ihn bestimmt in der einen oder anderen Weise bestraft haben. So aber streichelte sie seinen Penis ein kleines Bisschen weiter und sah seufzend zu, wie er größer wurde. Dann schimpfte sie dennoch zum Schein mit ihm: "Na, na, was ist denn das? Tut das ein gehorsamer Ehemann, dessen Frau weit weg ist? Ihr Männer seid doch alle gleich, euer Verstand ist fast immer im Sch**nz!" Sie wünschte ihm schöne Träume, verabschiedete sich bis zum nächsten Morgen und verließ das Zimmer. Das Abschließen entfiel. Um 22 Uhr ging das Licht aus, nur die rote Leuchte über der Tür brannte weiter und tauchte das Zimmer in einen schwachroten Schimmer.

Am Dienstagmorgen hatte Miriam jemanden mitgebracht, den sie wohl anlernen sollte. Es war eine junge Frau von vielleicht etwas über 20 Jahren, und er schämte sich gewaltig, als sie interessiert zusah, wie Miriam ihm den Penisring anlegte und dabei die besondere Funktion der Stacheln erklärte. Bei Miriam und Frau M. hatte er schnell seine Scham überwunden, weil sie irgendwie zur Funktion dieses Heims dazugehörten. Aber diese fremde junge Frau, von der er nicht einmal deren Namen wusste? Er war doppelt so alt wie sie und bestimmt interessierte sie sich für ihn rein altersmäßig überhaupt nicht und erzählte abends in der Kneipe, was für komische Männertypen es doch gäbe, die sich 'freiwillig'  wegsperren ließen! Er hütete sich aber, das alles laut zu sagen und war froh, als Miriam mit der Azubi im Schlepptau zum nächsten Zimmer abgedampft war.

Am Dienstag und an den nächsten beiden Tagen spielte sich sein neuer Lebensrhythmus immer besser ein. Im Büro gab es jede Menge Arbeit wegen der sich jeden Tag verschlimmernden Hiobsbotschaften von den internationalen Börsen: die Aktien befanden sich momentan im freien Fall... So war er tagsüber vollkommen abgelenkt und vergaß fast, dass er einen Penisring und ein stählernes Gliederband über seinem rechten Fußknöchel trug. Im Heim aber sorgte Miriam immer mehr für Stress. Dauernd nörgelte sie wegen Kleinigkeiten an ihm herum und bestrafte ihn dann umgehend mit einer saftigen Ohrfeige oder abends, wenn er schon im Bett lag, mit einem festen Klaps auf seinen Allerwertesten.Dazu zog sie ihm das Nachthemd hoch und drehte ihn dann auf die Seite. Er dachte schon daran, die Heimleiterin über die unberechenbaren und ungerechten Gemeinheiten Miriams zu unterrichten, unterließ es dann aber doch, weil er zu Recht annahm, dass er Miriam in drei Tagen geschafft hätte. In der nächsten Woche würde 'die Neue' bestimmt eine Seele von Mensch sein! Wenn er gewusst hätte, was für Kummer Miriam ihm am nächsten Samstagabend bereitet hätte, dann, so sollte er später bedauern, hätte er Miriams Unbeherrschtheit sofort bei der Heimleitung zur Anzeige gebracht.

Teil VI - Die Zelle

Am Freitagmorgen freute er sich darauf, dass heute das Wochenende begann, obwohl es im Heim meist ziemlich langweilig für ihn war. Aber die viele Arbeit im Büro verlangte auch mal, dass er abschalten konnte. Am Nachmittag fuhr er in seine Wohnung, sah nach der Post und bezahlte Rechnungen, indem er die beiliegenden Überweisungsformulare ausfüllte und zum Tag- und Nachtbriefkasten seiner Bank brachte. Gemächlich fuhr zum Heim zurück, wobei er sich genau an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen hielt: zuerst 30 kmh, dann 50 km/h, dann 70 km/h. Schließlich, als er das Weichbild der großen Stadt hinter sich gelassen hatte, durfte er auf der schnurgeraden Bundesstraße maximal 100km/h schnell fahren, tat es aber nicht. Um 19 Uhr lenkte er den Wagen auf den Parkplatz neben dem Heim und stieg aus.

Am Eingang wurde er wie jeden Tag von der Pförtnerin begrüßt. Mittlerweile verzichtete sie bei ihm auf Leibesvisitationen, die wegen der ein- oder ausgehenden Besucher sowieso nicht immer möglich waren. Aber den Inhalt seiner Tasche musste er weiterhin diskret vorzeigen. "Miriam wartet schon auf dich." Das klang wie eine Warnung, aber er war sich nicht sicher. Im Zimmer war Miriam gerade dabei, sein Bett zu machen. "Du hast heute morgen versäumt, dein Bett zu machen. Und das Badezimmer stand unter Wasser", übertrieb sie. Offensichtlich suchte sie nach Fehlern, für die er büßen sollte. "Außerdem, warum kommt du jetzt erst? Erzähl mir bloß nicht, in deinem Büro würde man freitags bis 18 Uhr arbeiten! Ihr macht doch bestimmt wie die im Rathaus schon um 12 Uhr dicht." Er seufzte, als er Miriams 'gute' Laune hörte, zog es aber vor, erst mal die Klappe zu halten und die weitere Entwicklung abzuwarten. Miriam hatte sich wahrscheinlich schon einen Schlachtplan zurechtgelegt, wie sie ihn zur Minna machen konnte, dachte er. Sie ging hinaus und kam kurz darauf mit seinem Abendessen zurück, das aus einem Glas Kakao und zwei Scheiben Brot mit nichts darauf bestand. "Wie, fehlt da nicht was?" fragte er ziemlich aufsässig. "Die Fragen stelle ich", bellte sie zurück. "Heute gibt es nicht mehr. Führe dich anständig, dann bekommst du anständig zu essen." Sie rauschte ab und schloss geräuschvoll die Tür.

Das rote Licht über der Tür brannte den ganzen Abend, was er aber nicht besonders registrierte, denn nach dem Abendessen hatte er an den vergangenen Tagen immer Gelegenheit gehabt, noch etwas nach draußen zu gehen. So tat er es auch an diesem Abend und so bemerkte er den stillen Alarm beim Verlassen des Zimmers auch nicht. Als er nach einer Dreiviertelstunde zurückkehrte, stand Miriam in der Zimmertür, zog ihn ins Zimmer und hielt ihm eine Gardinenpredigt. Er sei wohl farbenblind und könne rot nicht von grün unterscheiden. Na, das werde sie ihm noch beibringen, und wenn sie ihn dabei grün und blau schlagen müsste. Er musste sich sofort ausziehen, obwohl es noch keine 10 Uhr war, und wurde von ihr ans Bett gefesselt. "Der Penisring bleibt diese Nacht dran, damit du schon mal einen Vorgeschmack auf morgen bekommst." Das Licht ging aus, und nur das rote Licht über der Tür leistete ihm Gesellschaft, als er daran dachte, was sie mit dem letzten Satz gemeint hatte.

Am anderen Morgen wurde er von Miriam unsanft geweckt. Sie machte ihn los und erlaubte ihm nicht, dass er sich anzog. Er musste das Nachthemd anbehalten. Zusätzlich zog sie ihm die Kopfhaube über, die er schon vom Duschen kannte, und dirigierte ihn über den Flur weiter nach links, dann um eine Biegung herum in der hintersten Teil, wo sie eine Eisentür aufschloss, hinter der sich ein kleiner Vorraum befand. Gegenüber der Tür befanden sich zwei schwere Holztüren, die zwei ganz kleine Zellen abschlossen. Die Zellen waren 1 m mal 80 cm groß und 1,5 m hoch. Man konnte darin nicht aufrecht stehen, sondern nur hocken oder mit angezogenen Knien auf dem Boden sitzen. Die Decke und die drei Wände waren aus schweren Eichenbohlen gezimmert, die Eichentür bildete die vierte Wand und hatte in der Mitte eine kreisrunde, abschließbare Öffnung. Der Boden war aus Zement. Die Zellen enthielten keinen Einrichtungsgegenstand und waren als Straf- und Disziplinierungszellen eingerichtet worden. In so ein 'Loch' wurde Christian jetzt von Mirian geschubst, die sofort den dicken Querbalken wieder vor der Tür einlegte. Dann verschloss sie geräuschvoll die Eisentür zum Flur und ließ Christian in völliger Dunkelheit und Stille zurück. Nachdem er sich herumgetastet hatte, wurde er sich schnell über seine Situation klar. Miriam wollte ihn wegen gestern bestrafen und hatte offensichtlich Spaß daran, Männer einzusperren und im Ungewissen zu lassen, wie lange die Einsperrung dauern würde. Der kalte Zementboden unter seinen nackten Füßen erinnerte ihn überdeutlich an seine hilflose Lage. Er setzte sich hin und zog die Knie an. Jetzt kroch die Kälte an seinem Hintern und dem Rücken, den er an die Rückwand lehnte, hoch. Zwischendurch dachte er auch daran, dass Miriam, wenn er ihr schon so völlig ausgeliefert war, ihre Macht auch über die bloße Einsperrung hinaus zeigen könnte. Er verdrängte solche Gedanken aber wieder.

Nach etwa einer halben Stunde hörte er, wie die äußere Tür aufgeschlossen wurde und die andere Zelle neben seiner auch mit einer Person belegt wurde. Wieder hörte er Miriams bekannte Stimme, die zu irgend jemandem sagte: "Quatschen ist verboten, merk dir das." Dann hörte er wieder das Geräusch vom Einlegen des Querbalkens und das Verschließen der äußeren Tür. Danach war wieder Ruhe. Keiner wagte etwas zu sagen, aber als etwa eine halbe Stunde nichts zu hören war und es den Anschein hatte, dass in ihrem Teil des Kellerflures niemand vom Personal sich aufhielt, versuchte die andere Person, mit Christian Kontakt aufzunehmen. Sie klopfte zweimal kurz und leise hintereinander, dann wiederholte sie das zweimalige Klopfen. Christian antwortete auf die gleiche Art und wartete. "Hallo, ich bin Franz, und wie heißt du?" - "Christian -  Miriam hat mich hier eingesperrt", antwortete er. "Mich auch." Leise und in aller Kürze erfuhr er, dass Franz schon seit fünf Monaten im Heim sei und so schnell von seiner Frau nicht mehr freigegeben werde. Miriam kenne er wegen des monatlichen Wechsels schon zum dritten Mal und stets sei sie so gewesen, wie sie jetzt eben auch wieder sei. "Hier unten war ich auch schon mal", fuhr er fort, "und ich kann dir sagen, das hier ist noch längst nicht alles. Wahrscheinlich kommen wir erst morgen abend wieder raus." - "So lange?" fragte er, "Das halten meine Knochen nicht aus. Bis dahin werden sie ganz steif vor Kälte sein." - "Keine Bange, zwischendurch sorgt Miriam für kleine Abwechslungen, die den Blutkreislauf ordentlich anheizen. Aber du wirst schon selber sehen!" Christian wollte mehr wissen, aber Franz blieb die Antwort schuldig. Am Nachmittag wechselten sie kurze Belanglosigkeiten aus, verstummten aber immer wieder, wenn Schritte auf dem Flur zu hören waren und sie dann an Miriams Verbot dachten. Am Abend brachte Miriam ihnen die erste Mahlzeit an diesem Samstag und fragte sie anschließend, ob sie auf die Toilette müßten. Beide verneinten, weil sie nur wenig Nahrung aufgenommen hatten. Zu Christian sagte Miriam: "Wenn du später Wasser lassen musst, kannst du einfach in die Ecke hinten links pinkeln. Dort ist im Boden ein Abfluss. Gute Nacht, ihr beiden, und träumt 'schön' von mir." Sie lächelte gemein und verschloss beide Türen mit den Vorhängebalken, löschte das Licht und schloss auch die eiserne Tür ab. Die beiden verloren das Zeitgefühl, weil sie die Dämmerung nicht hereinbrechen sahen und weil sie sich in völliger Dunkelheit befanden. Christian betastete seine Kopfmaske näher und erfühlte, dass sie am Hinterkopf mit einer dünnen Lederschnur zusammengezogen war. Er wollte die Schnur aufknüpfen, musste aber feststellen, dass Miriam statt einer Schleife einen Knoten gemacht hatte. In der Nacht - wie er meinte - und als alles ruhig war, fragte er seinen Leidensgenossen, wie er mit der erzwungenen sexuellen Enthaltsamkeit auskommen würde. "Schwer", antwortete der. "Ich habe in den fünf Monaten erst einmal abgespritzt, und das war nicht meine freie Entscheidung. Miriam hat mir einen runtergeholt und mich dann anschließend ausgepeitscht." - "Warum lässt deine Frau dich im Heim?" fragte Christian. "Das ist eine lange Geschichte", begann er, "zuerst sollte ich nur während der Zeit, wo sie auf Mallorca war, hierbleiben. Dann ließ sie mich weitere zwei Wochen hier, weil die Heimleitung ihr vorgeschwärmt hatte, wie hilfreich und nützlich ich wäre, wenn ich beim Waschen, Anziehen und 'Füttern' der Alten und Pflegebedürftigen helfen würde." Mittlerweile, so fuhr er fort,  bezahle die Heimleitung richtigen Lohn direkt an seine Eheherrin, die ihn sozusagen als Arbeitskraft auf Zeit vermietet habe. "Ich hoffe aber, dass meine Frau mich eines Tages wieder rausholt. Wenn nicht, werde ich es erdulden, denn ich habe meiner Frau schon früher versprochen, dass ich ihr lebenslanger Sklave sein will. Das hatte ich aber mehr im Spaß gesagt." Irgendwann schliefen sie ein, aber Christian wachte wegen der Kälte und der unbequemen Stellung immer wieder auf. Er hatte Angst vor dem, was ihn morgen erwarten würde. Franz hatte mit seinen Andeutungen seine Unruhe gesteigert.
Teil VII - Das Zimmer

Am Sonntagmorgen brachte Miriam ihnen heißen Tee und zwei Scheiben mit Marmelade, viel zu wenig, um ihren Hunger zu stillen, aber sie hüteten sich zu meckern. Miriams Laune hatte sich nicht entscheidend verbessert. Sie hatte es eilig und drohte ihnen an wiederzukommen. Beide Männer waren schweigsam und dachten an das Unvermeidliche. Christian verspürte das Bedürfnis nach einem kleinen Geschäft, hielt mit der linken Hand das lange Nachthemd hoch und lenkte mit der rechten Hand den Urinstrahl in die linke hintere Zimmerecke. Dabei musste er sich bücken, was er beim Pinkeln noch nie gemacht hatte. Er hoffte, das der Abfluss steil genug war, damit es nicht zu einer Überschwemmung in der kleinen Zelle käme. Anschließend hockte er sich ganz nach vorne an die Tür und horchte nach draußen. Lange Zeit hörte er nichts und er verlor wieder jegliches Zeitgefühl. Irgendwann hörte er Miriam, wie sie die äußere Tür aufschloss. Dann wurde der Vorhängebalken an der anderen Tür weggeschoben und er vernahm, wie Miriam in die Zelle hineinrief: "Mitkommen!" Nach etwa einer Viertelstunde, die ihm endlos erschien, wurde auch an seiner Zelle der Vorhängebalken beiseite geschoben und Miriam herrschte ihn an: "Steh auf." Dann führte sie ihn über den Flur in ein gegenüberliegendes größeres Zimmer. Es war der Fitnessraum, von dem die Heimleiterin gesprochen hatte. Miriam zog ihm das Nachthemd aus und führte ihn zu einer Polsterliege, auf der er mit Händen und Beinen an vier Eisenringen festgebunden wurde. Danach machte Miriam sich offensichtlich an Franz zu schaffen, denn Christian hörte, wie neben ihm Franz zu stöhnen begann. Dann wurde er wieder still, und Christian dachte schon, dass Miriam sich jetzt ihm zuwenden würde. Es war aber nichts zu hören, nur hin und wieder ein paar Seufzer von Franz, der es wohl nicht mehr aushielt. "Habe ich dir erlaubt, dass du dich am Bock reibst?" schnauzte sie Franz an. Kurz darauf hörte er ein Klatschen, und Franz schrie auf. Dann war Ruhe. Christian bekam von dem, was er vernommen hatte, mächtige Erektion. Gleichzeitig war ihm äußerst unwohl, denn er hatte keine Ahnung, was Miriam gleich mit ihm machen würde. Aber die Tür ging auf und wider zu, und man konnte hören, dass sie sich über den Flur entfernte. Als alles still war, sagte Franz leise zu ihm, dass er auf einem runden Lederbock festgeschnallt sei. Christian antwortete ihm, indem er seine peinliche Situation erklärte: "Ich liege auf dem Rücken und bin mit Armen und Beinen auf einer Liege festgebunden." Beide wussten nicht genau, wann und wie es weitergehen würde. Die Ungewissheit und die Hilflosigkeit steigerten ihre wilden sexuellen Phantasien und Ängste enorm. Jeder Schritt, den sie ganz schwach hören konnten, steigerte ihren Pulsschlag. Sie beruhigten sich etwas, wenn die Schritte vorübergingen und wieder leiser wurden.  Die Zeit verrann ganz langsam, und die wiederholten Geräusche von Stimmen und Schritten ließen in ihnen Lust und Angst unerträglich anwachsen. Als Miriam nach zwei Stunden das Zimmer wieder aufschloss, waren ihre Spannung und Erregung nahe einem vorläufigen Siedepunkt. Als Miriam eine Peitsche durch die Luft knallen ließ, verkrampfte er sich schon in Erwartung des ersten Schlages, aber in den nächsten Minuten wurde er Ohrenzeuge, wie Franz von Miriam ausgepeitscht wurde. Er schrie und jammerte, konnte Miriam aber nicht erweichen. Sie schlug immer schneller und heftiger zu und hörte erst auf, als Franz nur noch wimmerte.

Er hörte, wie Miriam mehrere Dinge wegräumte. Dann spürte er, wie sie ganz dicht neben ihm stand und über seine Schultern strich. "So eine schöne glatte Haut", sagte sie. Als sie hinter ihm stand, konnte er hören, wie sie sich auszog. Er merkte er, wie etwas sehr Schweres, sehr Weiches und Warmes von oben über sein Gesicht geschleift wurde. Dann hatte er eine breite Warze von Miriams Brust vor seinen Lippen und Miriam befahl ihm: "Saugen!" Er zog den Nippel etwas ein und leckte mit seiner Zunge daran. Miriam gefiel es, denn sie zog nach einiger Zeit die Brust nach oben und gab ihm die andere zum Lecken. Bei alldem hatte er eine Riesenständer bekommen, was ihm wegen der Stacheln sehr weh tat. Er konnte ihn  nicht verhindern und hütete sich zu jammern, um Miriams Sadismus nicht weiter anzustacheln. Aber sie hatte wohl Mitleid, denn er merkte, wie sie sich aufrichtete und wie ihm der Penisring abgenommen wurde. Erleichtert seufzte er auf und wartete ergeben auf das, was noch kommen sollte. Wieder spürte er, wie Miriams mächtige Titten über sein Gesicht geschleift wurden. Gleichzeitig spürte er Miriams Arme und dann Beine neben seinen Schultern, als sie von oben über ihn hinwegrutschte. Dann senkte sich Miriams Bauch auf sein Gesicht, verlagerte sich etwas, indem sie ihren massigen Unterkörper hin- und herruckelte, bis ihre Muschi direkt auf seine Lippen gepresst wurde. Er bekam kaum Luft, begann aber automatisch mit dem, was sie von ihrem Gefangenen, der hilflos unter ihr lag, erwartete. Er gab sich alle Mühe, Miriams glattrasierte Muschi mit seiner Zunge zu verwöhnen. Sie roch gut, denn sie hatte sie vorher mit einer wohlriechenden Essenz eingerieben. Sie war warm, füllig, prall, feucht und glitschig. Er vergaß Miriams schlechten Charakter und tat automatisch nur noch das, was ein jeder Mann für jede Frau tun sollte. Er leckte mit Hingabe und Ausdauer. Als er schon dachte, dass sie seinen Penis in den Mund nehmen würde, entzog sie sich ihm und stieg von der Liege herunter. Er holte erst mal tief Luft, aber nicht lange, da merkte er, wie Miriam seinen Kopf anhob und ihm etwas über der Kopf streifte. Sie befahl ihm: "Mund auf!" und schon drückte sie ihm einen ziemlich festen und kurzen Gummiknebel in den Mund. Als der Knebel in seinem Mund verschwunden war, befahl sie ihm: "Fest zubeißen und so halten!"  Mit einem Ledergurt, der auch sein Kinn umspannte,  wurde der Knebel an seinem Hinterkopf fest angezogen. Wenn er seinen Mund hin- und herbewegte, spürte er, dass das Gewicht des Knebels ziemlich schwer war. Dann wurde sein Gesicht wieder von Miriams Unterleib erobert und besetzt. Miriam manipulierte mit einer Hand den schweren Dildo, der aus seinem Mund herausragte, in ihre Muschi hinein. Sie hob und senkte ihren prallen Unterleib und kam immer mehr in Raserei. Ihre Oberschenkel rieben an seinen roten Ohren, der füllige Bauch senkte und hob sich und lastete mit seinem Gewicht schwer auf seiner Brust und selbst die beiden Titten waberten und schaukelten auf seinem Becken. Er wurde von ihrer Raserei angesteckt und presste seinen Kopf nach oben, wenn sie auf ihn runterstieß. "Mehr, mehr", hörte er sie keuchen. Sie presste seine Eier mit einer Hand, kratzte und kniff in sie hinein. Mit einem gurgelnden Schrei und einem erlösenden langen Seufzer ließ sie sich mit ihrem ganzen Gewicht auf seinen Körper fallen. Ihr Luststöhnen flachte ab. Dann ruhte sie sich auf seinem Körper, der regungslos auf die Liege gepresst wurde, aus. Er bekam nur sehr schwer Luft, weil seine Nase in ihrer Pospalte verschwunden war. Endlich stieg sie, immer noch tief atmend,  herunter. Er hörte, wie sie duschte und sich dann wieder anzog. Wortlos erlöste sie ihn oben von dem Gummipenis und zog ihm unten den Penisring wieder über.

Beide Männer wurden von ihr losgebunden, mussten ihre Nachthemden wieder anziehen, wurden wieder in ihre Zellen geführt und dort eingeschlossen. Franz jammerte und fluchte wegen seines zerschundenen Rückens, weil er sich in der engen Zelle nicht auf den Bauch legen konnte. Christian bedauerte Franz mit Worten, wollte ihm Trost spenden. Natürlich wollte er auch wissen, warum Miriam ihn  ausgepeitscht hatte. „Ich habe sie vorgestern am Hintern abgetastet und dabei etwas Unanständiges über ihren Riesenarsch gesagt. Tut mir jetzt veflucht noch mal leid.  Aber wenn die Striemen erst mal verheilt sind, dann spür ich in Gedanken immer noch, und die ist nicht von schlechten Eltern." Franz hatte zwar gerade noch  gejammert und geflucht, aber die Behandlung schien ihm langfristig in mentaler Hinsicht gutzutun. „Und warum hat sie mich ‚nur‘ geritten?“ wollte Christian wissen. „Das ist ihr spezielles Programm. Vorher den einen auspeitschen, dann den anderen reiten, und sich einen Orgasmus besorgen, ohne dass das Opfer abspritzen kann. Das ist ihre Art, die eigene Macht und die Ohnmacht der Männer gleichzeitig zu genießen. Als ich hörte, wie sie dich geritten hat, war ich schon wieder vollkommen geil! Dass du dieses Mal unter ihr liegen durftest, war reiner Zufall. Beim letzten Mal habe ich unter ihr gelegen. Miriam ist da völlig unberechenbar. Bilde dir also nichts darauf ein. Sei jetzt still, ich höre draußen Schritte.“ Sie schwiegen eine Weile und Franz sprach dann noch über einige Wärterinnen, die Franz kennen gelernt hatte und über deren Vorzüge. bis sie langsam in einen Erschöpfungsschlaf hinüberglitten. Abends wurden sie von Miriam geweckt, und sie bekamen ein dürftiges Abendessen. Um 22 Uhr brachte Miriam sie wieder in ihre Zimmer und band sie dort für die Nacht auf ihren Betten an.

Teil VIII - Die neue Woche

Am Montag der dritten Woche, die nun für Christian anbrach, wurde er von der 'Neuen' geweckt. Sie war ein fröhlicher Mensch, der gern mit heller Stimme lachte und auch Christian mit seinem Frohsinn aufhellte. Sie hieß Monika und war etwa 30 Jahre alt, hatte brünettes glattes Haar, ein hübsches ebenmäßiges Gesicht mit graugrünen Augen und Grübchen auf den Wangen. Ihre Gestalt war mittelgroß und insgesamt wohlproportioniert. Unter dem weißen Arbeitskittel trug sie einen dünnen, grün schimmernden Nicki und eine schwarze enganliegende Hose.  Die Peinlichkeit beim ersten Anlegen des Penisrings überspielte sie, indem sie leicht spielerisch sagte: "Na, dann woll'n wir mal." Und: "So, das wär geschafft." Als er ins Badezimmer gegangen war, um sich zu waschen, schaute sie kurz herein und verabschiedete sich freundlich von ihm: "Tschüs, bis heute abend! Lass dir den Tag nicht zu lang werden."

Am Wochenbeginn ließen die neuen Meldungen erkennen, dass der Trend der schlechten Nachrichten von den Börsen langsam abflachte, sodass er etwas mehr Zeit bekam, liegen gebliebene Probleme von alten Firmenstammkunden aufzuarbeiten. Er konnte ziemlich selbstständig arbeiten, weil er wegen seines Fachwissens angesehen war. Als er nachmittags wieder im Heim war, trödelte er ein wenig herum, weil er nicht wusste, ob er nach draußen gehen oder lesen sollte. Unschlüssig sah er auf Tschechows Novellen, aber verwarf den Gedanken zu lesen wieder. In dieser Unentschlossenheit wurde er durch Monikas Eintritt ins Zimmer unterbrochen. "Hallo, schon wieder zurück?" Sie ging mit Eimer, Schwamm und Reinigungsmittel ins Badezimmer, um dort sauberzumachen. Auf dem Bett sitzend schaute er duch die offene Tür zu. Sie arbeitete schnell und zügig und begann ohne Umschweife von sich, von ihrer Arbeit und dem, was im Heim passierte, zu erzählen. Er erfuhr auch, dass sie verheiratet war, dass die Ehe aber leider noch kinderlos sei. Sie war gelernte Altenpflegerin mit Abschlussprüfung und dachte langfristig daran, selbstständig abrechnende Betreuerin im Amtsgerichtsbezirk zu werden.  Das war finanziell wesentlich interessanter als ihre jetzige Arbeit. Danach redete sie ein wenig über ihre Kolleginnen. Auch Miriams Persönlichkeit wurde von ihr angesprochen, aber sie enthielt sich einer Wertung. Dennoch hörte er an ihrem Tonfall, dass Monika Miriams Art wohl nicht so toll fand. "Alles nicht so ernst nehmen", befand sie leichthin, wie um ihn abzulenken. Unvermittelt begann sie, ihm einen Witz über Männer zu erzählen: "Ein Mann treibt es gleichzeitig mit drei Frauen und will heiraten. Um zu einer Entscheidung zu kommen, gibt er jeder Freundin 500 Euro. Die erste gibt 400 Euro für Kleider aus und bringt 100 Euro zur Bank. Die zweite gibt 200 Euro für Kleider aus und bringt 300 Euro auf die Bank. Die dritte bringt die ganze Summe auf die Bank. Na, was meinst du, welche Frau heiratet der Mann?" Er wusste es natürlich nicht, aber Monika hatte auch gar keine erwartet. "Die mit den dicken Titten!" Beide lachten und ihr helles Lachen steckte ihn weiter an.

Nach dem Abendessen ging er nach draußen, um vor dem Schlafengehen frische Luft zu atmen. Außerdem wollte er sich den Oktobersternenhimmel ansehen. Er kannte sich mit den Sternbildern etwas aus und es machte ihm immer wieder Freude, die Position von Sternbildern im Jahreslauf zu verfolgen. Hier, etwas außerhalb der Peripherie der Großstadt mit ihrer Lichtverschmutzung des Nachthimmels, hatte er relativ gute Sichtmöglichkeiten. Anfang Oktober waren die Delta-Draconiden, auch Oktober-Draconiden genannt, im Sternbild des Drachens zu sehen. Die Draconiden waren ein temporärer Strom von Sternschnuppen, die die Überreste des Kometen 21P darstellten. Um 21.30 Uhr ging er wieder zurück ins Zimmer und machte sich für die Nacht fertig. Kurz nach 22 Uhr kam Monika ins Zimmer und band seine Hände an der Wand fest. Die beiden Ketten ließ sie dabei so lang, wie es irgendwie ging. Dann erlöste sie ihn von dem Penisring und schaute nach, ob Druckstellen da waren. "Ich seh zwar keine, aber besser ist besser." Sie ging ins Bad, holte die milde Handcreme und rieb damit die Stelle, wo der Penisring gesessen hatte, ein. Natürlich schwoll sein Penis an, aber sie kommentierte es nicht und war auch schnell fertig. "Gute Nacht, Christian, bis morgen früh." Sie verließ das Zimmer, und er sah ihrer schlanken Gestalt wohlwollend nach. Das Licht ging aus, und nur das rote Licht beleuchtete die Szenerie, während er einschlief.

Am Abend des nächsten Tages, als er schon im Bett lag, kam Monika noch einmal ins Zimmer zurück und hielt ihm ein Schnurlos-Telefon hin. "Deine Frau ist dran", sagte sie freundlich. Sie hielt ihm das Telefon so, dass er mit ihr sprechen konnte. "Hallo, wie geht's dir im Heim? Du glaubst gar nicht, wieviel Arbeit die Euro-Umstellung macht. Man muss hier fast bei Null anfangen. Außerdem wird in vielen Dingen eben ganz anders als bei uns gearbeitet. ..." Er konnte ihren Redeschwall kaum unterbrechen, aber schaffte es dann doch, seine Frau wegen ihres lange ausgebliebenen Anrufes zur Rede zu stellen: "Danke, es geht, könnte besser sein, vor allem, wenn du mich wie versprochen jeden dritten Tag anrufen würdest." - "Ach, mein Lieber, hatte ich ja ganz vergessen, aber ich hatte auch sooo viel Arbeit. In einer Woche bin ich aber zurück. Freust du dich schon? Gib das Telefon doch mal an die, die es dir gebracht hat." Er machte Monika ein Zeichen, dass seine Frau mit ihr sprechen wollte. "Ja, Frau S., habe ich so verstanden, ist gut, kein Problem", hörte er Monika mit seiner Frau sprechen.  Monika legte das Telefon auf den Tisch, nahm die Bettdecke weg und zog das Nachthemd hoch, sodass sein Penis frei lag. Dann hielt sie ihm das Telefon wieder ans Ohr.  Seine Frau sagte zu ihm: „Du tust jetzt alles, was ich dir sage. Stell dir vor, ich bin bei dir, du liegst unter mir und ich setze mich auf dich und führe ihn in mich ein. Ich weiß, wie gern du gerade diesen Moment hast. Denke intensiv an mich, spürst du mich? Beweg dich, feste, das hab ich gern, wenn du dich schnell und heftig bewegst. Mehr, fester, so ist es gut, komm jetzt, ich weiß, du bist schon ganz nah bei mir.“ Tatsächlich bewegte er sich ganz so, wie sie es ihm befahl, und durch die schnellen Auf- und Abbewegungen seines Beckens, wobei sein Penis mehrmals und heftig gegen den Bauch klatschte, und durch die intensiven Bilder, die durch seinen Kopf rasten, ejakulierte er schon nach wenigen Augenblicken. Er stöhnte, schrie seine Lust heraus, was sie zum Anlass nahm, ihm zu sagen: „Sei nicht so laut! Was sollen die Zimmernachbarn denken? Hast du ein Handtuch ? Gib mir noch einmal Monika." Sie sprach abschließend mit Monika, die mehrmals "Ja, natürlich, jaja" sagte. Dann verabschiedete sich Monika lachend von seiner Frau, beendete die Verbindung und legte das Telefon auf den Tisch. Sie holte aus dem Badezimmer ein kleines Handtuch und wischte die ziemlich starke Ladung Sperma von seinem Bauch. "Das ging aber schnell, Mannomann. Du hattest es aber auch nötig, nach so langer Zeit! Geht's dir jetzt besser, ja?" Sie zog ihm das Nachthemd wieder herunter und deckte ihn mit der Bettdecke zu. "Schlaf gut." Sie löschte das Licht und er hatte das Gefühl, dass er nicht mehr lange wach sein würde.

Teil IX - Der Ehebruch

Die nächsten zwei Tage vergingen für Christian ziemlich schnell, weil die positiven Signale der Börse sich fortsetzten und es sich mit zufriedenen Kunden allemal besser zusammenarbeiten ließ als mit Kunden, die sich von einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überrollt fühlten. Außerdem freute er sich auf den Feierabend, den er in dem bescheidenen Heim genoss, sofern Monika ihm dabei Gesellschaft leistete. Wenn er wieder zurück war, begann Monika mit Tätigkeiten, die sie in seine Nähe brachten. Sie quatschten und lachten gern miteinander. Am Donnerstagabend brachte Monika ihn in das Badezimmer, wo er sich auszog und seine Arme nach oben hielt, damit sie ihn für die Dusche festbinden konnte. Weil er und Monika allein im Badezimmer waren, verzichtete sie darauf, ihm eine Kopfmaske überzuziehen. Auch Monika entkleidete sich ganz und seifte ihn sorgfältig und intensiv ein. Als sie sah, wie sein Penis sich steil aufrichten wollte, nahm sie ihm lächelnd den Penisring ab, so dass er sich zu seiner vollen Größe aufrichtete und hin- und herwippte, als sie seinen Bauch und seine Genitalien wusch. Er konnte ein lustvolles Stöhnen nicht verhindern. Sie fragte ihn: "Ist es denn soo schlimm?" Dann spülte sie den Schaum mit dem Brausekopf von seinem Körper und trocknete ihn ab. Als sie hinter ihm stand, ihren warmen weichen Körper an seinen Rücken drückte und seinen Penis und seine Eier abtrocknete, kam es ihm ganz plötzlich und ganz schnell ohne Vorspiel und Plateauphase. Er seufzte laut vor Lust, aber mit dem Seufzen war auch die plötzliche Lust schon wieder vorbei. Er hatte einen klassischen Abgang gehabt, weil die Natur einfach ihr Recht einforderte. Monika sah das wohl genauso, denn sie säuberte ihn kommentarlos, setzte ihm den Penisring wieder auf und macht ihn los, so dass er sich wieder anziehen konnte. Als auch sie wieder angezogen war, kniete er sich vor ihr nieder, küsste ihre Schuhe, dann ihre Fesseln, ihre Schenkel und schließlich ihre Hände. Sie ließ es sich lächelnd gefallen, befahl ihm aber, auf den Knien zu bleiben und hinter ihr her zu seinem Zimmer zu gehen. Hinter ihr herkriechend sah er ihren reizenden Hintern, wie dieser hin- und herschaukelte, und dachte, geil wie er war, dass er schon wieder könnte. In seinem Zimmer band sie ihn für die Nacht fest und nahm ihm den Penisring ab. Dann zog sie ihre Schuhe, Hose und ihren Slip aus und setzte sich rittlings auf sein Becken, stützte sich mit dem linken Arm ab, packte mit der rechten Hand sein steifgewordenes Glied und führte es in ihre warme und weiche Scheide ein. Danach beugte sie sich nach vorn, berührte seine Stirn mit ihren Lippen und biss dann zärtlich in sein linkes Ohrläppchen. Er bewegte sein Becken rasend schnell auf und ab, was sie mit einem leisen Stöhnen und mit einer feuchten und glitschigen Muschi beantwortete. Er dachte an abwesende Dinge wie die Einteilung der 24 Brockhaus-Lexikonbände, vorwärts, dann rückwärts, oder an die Primzahlen unter 50, um seinen Orgasmus hinauszuschieben. Als er spürte, dass ihr Körper ganz und gar von einem inneren Feuer bis in ihre Zehenspitzen erwärmt war und sie auf einer Wolke der Lust sich stöhnend auf seinen Körper fallen ließ, dachte er wieder an seine derzeitige Situation, gefesselt unter einem schönen Weib zu liegen und ihr zu Diensten zu sein. Augenblicklich spritzte er in ihren Körper ab und schrie so laut, dass sie ihm den Mund zuhielt, damit ihre unerlaubte Kopulation ungehört blieb. Nach ein paar Minuten, in denen sie beide Zärtlichkeiten austauschten und wieder zu Atem kamen, löste sie sich seufzend von ihm, holte aus dem Badezimmer ein Handtuch und trocknete sich und seine Genitalien damit ab. Dann zog sie ihm das Nachthemd herunter, deckte ihn zu, zog sich wieder an und verabschiedete sich bis morgen. Er sah ihr nach und dachte daran, dass seine Lust so stark gewesen war, als wenn er mit seiner Frau zusammengewesen wäre. Er hatte dabei Gewissensbisse, weil er sich treulos vorkam. Kurz danach ging das Licht aus, und im trübroten Dämmerlicht, das von der Tür ausging, hing er seinen melancholischen Gedanken weiter nach, bis er irgendwann einschlief.

Am nächsten Tag - Freitag - war sein letzter Arbeitstag, bevor er eine Woche Urlaub hatte. Der Urlaub war schon vor Monaten in Absprache mit anderen Kollegen angemeldet und konnte nicht mehr kurzfristig umgelegt werden. Er tätigte abschließend einige Telefongespräche und bearbeitete geschäftliche Anfragen, indem er juristische Empfehlungen aus dem Wirtschaftsrecht schrieb, die seine Mitarbeiterin am nächsten Montag absenden sollte. Nach Dienstschluss fuhr er zu seiner Wohnung, ging die Post - zumeist Rechnungen - durch und bearbeitete sie. Um 18 Uhr fuhr er ins Heim zurück. In seinem Zimmer traf er auf Monika, die genauso munter wie immer war. Wegen gestern abend hatte sie keinerlei Hemmungen und sie sagte ihm frei heraus, dass sie froh sei, ihn auf eine so natürliche Weise von seinem sexuellen Druck befreit zu haben. Er freute sich, dass sie nachträglich keine Zicken machte oder eine Wiederholung verlangte. Er wollte seinen Ehebruch schnell vergessen, denn das, was geschehen war, lief ja seiner eigentlichen Bestimmung in diesem "Zuchthaus" diametral entgegen. Obwohl seine Unterbringung ohne seine Zustimmung erfolgt war, hatte er sich zwischenzeitlich mit dem Willen seiner Frau abgefunden. Aber gestern abend hatte er sie nicht ganz freiwillig, aber doch willentlich hintergangen... Hoffentlich erfuhr sie es überhaupt nicht, dachte er.

Am Samstagmorgen meldete ihm Monika, dass er sich gleich bei der Heimleiterin melden solle. Um 10 Uhr ging er ins Büro, wo er Frau Jürgens antraf. "Schön, Christian, dass du da bist. Ich wollte schon lange mit dir sprechen." Sie saß auf einem Drehstuhl, den sie bei seinem Eintreten herumgedreht hatte, und wies mit dem rechten Zeigefinger auf den Fußboden und sagte nur: "Hierher!" Er verstand ihre herrische Geste sofort und kniete an der bezeichneten Stelle auf den Fußboden nieder.

Teil X – Das Verhör

„Wie oft hast du in den letzten drei Wochen, bevor deine Frau nach Polen fuhr, einen Orgasmus gehabt? Antworte mir!“ – „Einmal“, antwortete er wahrheitsgemäß. „Und wie oft hast du in den drei Wochen hier im Heim abgespritzt?“ – „Einmal“, log er. „Lüg nicht“, schnauzte sie ihn an und gab ihm rechts und links zwei heftige Ohrfeigen, die in seinen Ohren explodierten. „Zwei“, beeilte er sich zu sagen. „Mehr nicht?“ hakte sie nach. „Ja, doch, einmal mehr noch, als Monika mich geduscht hat. Aber das passierte ganz ohne Absicht“, gab er zu. - „So so, ohne Absicht! Deine Frau gibt sich alle Mühe, dich keusch zu halten, und du nutzt jede Gelegenheit, ohne ihre Einwilligung abzuspritzen. Ich werde deiner Frau noch berichten, wie du über die Stränge geschlagen hast. Sie hat mir von Anfang an gestattet, dich bis zu ihrer Rückkehr so zu behandeln, wie ich es für angemessen halte. Wenn sie wieder zurück ist, wird sie hoffentlich konsequent über dein weiteres Schicksal entscheiden."

Sie legte ihm ein Lederhalsband um, das hinten verschlossen wurde. Vorne hatte es einen Eisenring, in das sie eine lederne Hundeleine einhakte. Damit zog sie ihn hinter sich her. Sie ging mit ihm nach links über den Flur, dann durch den gemütlichen Fernsehraum, wo die wenigen Fernsehzuschauer kaum mitbekamen, was da für eine merkwürdige Prozession an ihnen vorüberzog. Die Heimleiterin schob eine gläserne Verandatür zur Seite, zog ihn nach draußen und rollte die Tür wieder zurück. Dann schritt sie über den Rasen, indem sie ihn hinter sich herzog. Sie ging in Richtung des Eichen- und Buchenwaldes, der das Grundstück nach hinten begrenzte, überschritt die Grenze des Grundstücks, die durch die Gartenleuchten mit den Sensoren markiert war, und zog ihn weiter hinter sich her auf einem schmalen Waldweg. „Die Aufsicht in der Zentrale weiß Bescheid, dass du soeben die Grenze überschritten hast“, bemerkte sie beiläufig. Nach einer scharfen Biegung sah er in etwa 50 Metern ein niedriges Blockhaus, das nur eine Eingangstür hatte. Sie gingen darauf zu. Die Heimleiterin klopfte an die Eichentür, die sofort aufging. Was er dann sah, ließ das Blut in seinen Adern gefrieren. Eine grimmige Wärterin weit über 50 stand in der Tür und fragte ihre Chefin: „Ist das das Schwein?" Nachdem die Chefin genickt hatte, schnappte die Wärterin sich die Hundeleine, riss ihn zu sich herein und verschloss die Tür wieder. „Runter auf Knie und Hände! Kopf nach unten und nicht hochsehen!“ Sie zog ihn splitternackt aus, dann führte sie ihn zwei Meter weiter und schubste ihn nach rechts in die zweite Zelle, deren Tür schon offenstand. Die Tür war 80 cm breit und nur einen Meter hoch. Die dahinter befindliche Zelle war ebenfalls nicht höher und breiter, und die gegenüber liegende Wand war nur 1,5 Meter entfernt, sodass er gerade mal  0,8 x 1 x 1,5 Meter Platz zum Leben hatte. Kaum war die Tür hinter ihm abgeschlossen worden, sah er, dass darin eine kleine runde Holzscheibe weggeschoben wurde, so dass er durch das runde Loch in der Tür die Knie der draußen stehenden Wärterin sehen konnte. Sie befahl ihm: „Gib mir deine Leine!“. Sie zog sie nach außen und machte sie an einem Haken auf dem Gang des Hausflurs fest, so dass sein Kopf durch das Loch gezogen wurde. Er kniete und stützte sich mit den Händen auf dem Boden ab, während sein Kopf sich außerhalb der eigentlichen Zelle befand. Eine Hand fasste sein Kinn und hielt es fest, eine andere näherte sich mit einem surrenden Elektrorasierer und rasierte seinen Kopf kahl. Empfindlich spürte er die kalte Luft an seiner Kopfhaut. Dann bekam er eine enge Lederkopfhaube übergezogen, die hinten und am Hals stramm zugeschnürt wurde. Durch zwei Lederschlaufen wurde eine Augenbinde über seine Augen gezogen und hinten mit einer Schnalle gesichert. Er konnte nichts mehr sehen und nur noch gedämpft  etwas hören. Lediglich zwei kleine Nasenlöcher blieben ihm zum Atmen. Auch die Mundöffnung wurde mit einer ovalen Lederkappe, die an Druckknöpfen festsaß, verschlossen. Das runde Loch in der Tür, durch das er seinen Kopf hatte stecken müssen, wurde von oben und unten mit zwei der Tür eingearbeiteten Holzbrettern so verkleinert, dass es nur etwas größer als sein Halsdurchmesser war und sein Kopf fest in der Tür arretiert war.  Die Hundeleine wurde ihm jetzt abgenommen. Dann spürte er an seinen Füßen kühle Luft und kurz darauf merkte er, wie ihm jemand die elektronische Fußfessel abnahm. Die Wärterin hatte die hintere Tür, die als Rückwand diente, geöffnet, um an den Körper ihres Gefangenen heranzukommen, ohne ihn aus seiner Arretierung in der Zelle zu befreien. „Die brauchst du hier nicht, denn aus dieser Zelle kommst du sowieso nicht raus“, bemerkte sie hämisch. Sie befummelte seinen Penis, der sofort gegen seinen Penisring schmerzhaft drückte. Dann zog sie ihm über beide Knie Knieschützer aus Gummi, wie sie die Pflasterer trugen. Der Steinfußboden würde sonst seine Knie durchscheuern, bemerkte sie. Nachdem sie seinen Arsch etwas auseinandergezogen hatte und derb gefragt hatte, ob er hinten noch Jungmann sei, gab sie ihm zwei heftige Handschläge auf den Po und verschloss die hintere Tür wieder. Die nächsten Stunden geschah gar nichts, und er war allein mit sich in seiner Dunkelheit und Unbeweglichkeit.  Sein Kopf steckte fest im Türloch und erlaubte ihm nicht, dass er die Lage seines Körpers verändern konnte. Er war zur absoluten Passivität verurteilt; wenn er sich mit einer Hand abstützte, konnte er mit der freien Hand seinen Körper berühren. Aber wenn er seinen Penis berührte, machten sich sofort die Stacheln des Penisrings unliebsam bemerkbar. Weil das Körpergewicht nur von einem Arm aufgefangen wurde, erlahmte dieser ganz schnell, so dass er gezwungen war, die zweite Hand nach kurzer Zeit wieder auf den Boden zu setzen. Er steckte völlig hilflos in einer engen Zelle, wusste nicht, was hinter ihm mit seinem Körper geschehen konnte, während sein Kopf in den Gang hineinragte, den er nicht beobachten konnte. Eigentlich war es ein Schreckensszenario, und sein Kopfkino spielte verrückt

Teil XI – Der Dildo

Am Nachmittag wurde die hintere Tür geöffnet, und die Wärterin versuchte, ihm hinten einen Dildo reinzustecken. Es gelang nicht sofort, und er hatte große Schmerzen. "Press deinen Unterleib, dann geht's leichter", rief sie ihm zu. Gleichzeitig drückte sie heftig, und endlich flutschte der Dildo durch seinen Ringmuskel und saß unverrückbar fest in seinem After. Als der Eingangsschmerz abgeklungen war, bewegte er seinen Unterkörper hin und her, weil er die Lage des Dildos spüren wollte. Mehr noch spürte er aber das plötzliche, panikartige Gefühl, sofort auf die Toilette zu müssen, obwohl er in den letzten 24 Stunden nur sehr wenig zu essen bekommen hatte. Er jammerte und wimmerte leise vor sich hin, weil er nicht wusste, wie er diesen neuen Schmerz bewältigen konnte. Er versuchte durch Auseinandersetzen der Beine eine andere Empfindung zu bekommen, dann durch kreisende Beckenbewegungen den Schmerz zu verlagern oder zu verringern. Nichts half richtig, und er dachte, er würde noch verrückt oder bekäme noch eine Panikattacke. Nach den schlimmsten Minuten hatte er das Gefühl, dass der Schmerz nicht noch mehr anstieg und er vielleicht sogar etwas, ein klein wenig, geringer werden könnte. Er beruhigte sich etwas und hoffte inbrünstig, dass er das ekelhafte Gefühl, sch_____en zu müssen und nicht zu können, besiegen könnte. In dieser Phase, in der sein Leben fast hundertprozentig auf das Gefühl in seinem Unterleib reduziert war und von diesem abhängig schien, vernahm er schwach durch seine Kopfhaube, dass die Wärterin sein Kopfloch erweiterte und die Zellentür aufmachte. Er durfte herauskriechen, und dann führte sie ihn ein paar Meter weiter nach rechts, wo sie ihn anhielt und den Dildo mit einem Ruck aus seinem After herausriss. Er schrie wieder, aber sofort half sie ihm auf die Beine und drückte ihn auf eine Klobrille, wo er seufzend seine Notdurft verrichten konnte. Als er fertig war, reichte sie ihm feuchtes Toilettenpapier in die Hand, damit er sich hinten reinigen konnte. Danach musste er sich wieder hinknien, und die Wärterin drückte ihm zum zweiten Mal den Dildo hinten hinein. Diesmal war er anstellig und arbeitete mit, so dass er das unangenehme Gefühl etwas leichter als vor ein paar Stunden im Griff hatte. Sie dirigierte ihn anschließend wieder in seine Zelle und schloss ihn dort wieder fest ein. Zum Schluss nahm sie ihm die Mundkappe ab und hielt ihm ein Glas Milch mit einem Strohhalm hin, das er austrinken musste. Als er fertig war, setzte sie ihm die Mundkappe wieder auf und ließ ihn allein zurück. Er hörte eine Tür zuschlagen und das Herumdrehen des Schlüssels. Es war totenstill, und er hatte Angst, dass irgend jemand in der Dunkelheit seinen Kopf nehmen und ...? Genauso schlimm empfand er die Vorstellung, dass die hintere Zellentür aufgehen könnte und sich jemand an seinem Körper zu schaffen machte, ohne dass er wusste und sah, was! Wie vor einer Woche, als er von Miriam eingesperrt worden war, hatte er das Zeitgefühl verloren. War es Nachmittag, Abend oder schon mitten in der Nacht? Sein Oberkörper fing an zu schmerzen, auch seine Arme verkrampften sich wegen des Gewichts, aber er sagte sich, dass er durchhalten musste, weil sonst sein Gewicht teilweise auf seinem Hals lasten würde. An Schlaf war überhaupt nicht zu denken und die Minuten und Stunden vergingen quälend langsam. Die Kälte kroch von unten hoch und er sehnte sich nach einem ordentlichen weichen und warmen Bett, in dem er einmal nicht angebunden war und in dem er sich drehen und wenden konnte, wie sein Körper es haben wollte. Dann dachte er an B., die Freundin seiner Frau, und verfluchte sie wegen ihres Vorschlags, ihn in diesem Heim keusch zu halten. Dann verfluchte er auch sich selbst, weil er seiner Subordination gegenüber seiner Frau nachgegeben hatte. Monikas Rolle wollte er nicht bewerten, denn er glaubte nicht, dass sie ihn bei der Heimleitung verpetzt hatte. Von seiner Frau nahm er nicht an, dass sie seine augenblickliche Situation gutheißen würde. Am besten war es in seiner Hilflosigkeit, wenn er seine derzeitige Lage ergeben akzeptierte und eine weitere Erfahrung körperlicher und mentaler Art auf seinem Weg in die völlige Versklavung zu machen bereit war.

Am anderen Morgen - so nahm er an - kam die Wärterin und erlöste ihn aus seiner Zwangslage. Zuerst führte sie ihn wieder zur Toilette, damit er sich erleichtern konnte. Sie nahm ihm zu seiner Verwunderung die Kopfmaske ab, der Dildo aber wurde ihm hinten wieder eingeführt. Dann bekam er eine Tasse Tee und zwei aufgewärmte Brötchen mit Käse. Nach dem Frühstück im Stehen fesselte sie seine Hände und verband sie mittels einer kurzen Kette mit dem Eisenring an dem Lederhalsband, das er immer noch trug. Bis auf diese Fesselung, den Penisring und den Dildo war er völlig nackt. Der Raum, in dem er sich befand, war größer als der Flur, von dem Licht herüberschien. Ob es draußen schon hell war, konnte er nicht erkennen, weil kein Tageslicht hereinfiel. Er musste der Wärterin wieder in den Flur folgen, an dem, vom Eingang aus betrachtet, rechts die zwei Zellen lagen, in deren eine er die letzten 24 Stunden verbracht hatte. Von diesem Flur ging nach links ein zweiter, kurzer Flur ab, an dem links und rechts je eine größere unverschlossene Zelle lag. Sie schubste ihn ihn die linke Zelle. Er mußte sich mit dem Rücken zur Wand setzen und sie fesselte sein Halsband mit einer kurzen Kette an einem Haken, der über seinem Kopf angebracht war, so dass er aufrecht sitzen bleiben musste. Seine Hände wurden von der zweiten Kette in Höhe der Brust festgehalten, so dass er nur seine Beine relativ frei bewegen konnte: relativ, weil er sie anziehen oder ausstrecken oder breit machen konnte. Dabei musste er aber aufpassen, nicht mit den Füßen der zwei anderen Gefangenen zusammenzustoßen, die neben ihm angekettet waren. Gegenüber waren weitere zwei und an den beiden Seitenwänden je einer angekettet, so dass mit ihm insgesamt sieben Gefangene im Raum saßen. Ansonsten hatte der Raum keinerlei Einrichtungsgegenstände. Es gab keine Zimmerdecke, so dass man das hölzerne Gebälk und die Dachlatten sah. Zwei Dachfenster ließen von oben trübes Tageslicht herein. Alle Gefangenen hatten kahlgeschorene Köpfe und trugen Spuren körperlicher Misshandlung oder Auszehrung. Übergewichtig war keiner. "Noch einmal", sagte die Wärterin beim Herausgehen, "Quatschen ist absolut verboten." Als sie im Gang verschwunden war, zeigte der rechts neben Christian sitzende Mann, so weit es ihm wegen der Fessel möglich war, wortlos auf eine kleine Webkamera in der linken oberen Ecke des Raums. In den nächsten Stunden hörte er nichts außer den Geräuschen und dem Klirren der Ketten, die von seinen Mitgefangenen ausgingen. Niemand wagte es, irgendein Wort an einen anderen zu richten. Weil Christian genau gegenüber der offenen Eingangstür saß, konnte er in die andere Zelle hineinblicken. Er sah weiter nichts, meinte aber, hin und wieder auch von dort ein leises Klirren von Ketten zu hören. Als er seinen Nachbarn zur Rechten einmal kurz danach fragend ansah, verstand der sofort seine Frage, nickte bejahend und malte mit seinem Zeigefinger einen Kreis und ein Kreuz darunter in die Luft.

Teil XII – Die zweite Nacht im Blockhaus

Am Abend kam die Wärterin und brachte ihnen das Abendbrot – Wasser und zwei Scheiben Brot. Danach führte sie jeden zur Toilette und brachte ihn wieder zurück. Sie entriegelte dann an seinem Platz eine hochgeklappte Holzpritsche, die mit zwei Ketten in der Waagerechten gehalten wurde. Der Mann musste sich auf die Holzpritsche legen und wurde mit der Halskette am Wandring angekettet. Schließlich wurde er mit einer grauen und kratzigen Decke zugedeckt. Als alle auf ihren Holzpritschen lagen und angekettet waren, löschte sie das Licht und ließ sie allein. Christian sah von seinem Schlafplatz aus, dass in der gegenüber liegenden Zelle die gleiche Prozedur ablief. Er konnte sehen, wie nacheinander zwei nackte Frauen heraus- und dann wieder hereingeführt wurden. Dann ging auch in deren Zelle das Licht aus und die Wärterin verließ das Blockhaus, indem sie geräuschvoll die Eingangstür zuschloss. Wahrscheinlich hatte sie Feierabend und war froh, in ihre Grünewitwensiedlung zu kommen, wo sie beim Mann oder der Mutter oder den Kindern oder mit allen zusammen den Abend vor dem Fernseher verbringen würde.

Als alles ruhig und dunkel war, räusperte sich sein Nachbar zur Rechten und fragte ihn, wer er sei. Er wollte eingedenk der Überwachungskamera nicht antworten, aber sein Nachbar klärte ihn leise auf, dass bei Dunkelheit die Digitalkamera kein Bild an den Monitor liefern würde. Man müsse halt nur leise wegen des eingebauten Mikrofons sein. Als er derart beruhigt war, erzählte er in aller Kürze seine Einlieferung und seinen bisherigen Aufenthalt in diesem Heim. Alle, so meinte er annehmen zu dürfen, horchten gespannt zu, denn während seiner Ausführungen war es ansonsten mucksmäuschenstill.

Der rechts von ihm Liegende übernahm dann die Rolle des Moderators in dieser „Herrenrunde“ und stellte ihm nach seinem Bekenntnis die Situation und das voraussichtliche Schicksal der anderen fünf Insassen vor. Er ging dabei im Uhrzeigersinn vor. „Der links von dir ist unser Jüngster, gerade mal 20 Jahre alt. Er will seiner Zukünftigen beweisen, dass er ohne Verluste fähig ist, jede feminine Beleidigung klaglos wegzustecken, um ihr anschließend zu zeigen, wer der Herr im Hause ist. Na ja, wir werden ja vielleicht noch erfahren, was daraus wird! Der Nächste an der Seitenwand ist ein Homo, der von seinem Herrn, der gerade eine 10-monatige Weltreise macht, hier im Heim abgeliefert wurde. Auf der Weltreise kann er ihn nicht mitnehmen, aber er wird ihn mit großer Liebe in drei Monaten wieder abholen. Stimmt’s?“ fragte er in die Richtung des gerade Angesprochenen. Statt einer Antwort hörten die anderen nur das Geklirr von Ketten, was nach ihrem geheimen Code Zustimmung  bedeutete.  „Die beiden, die uns gegenüber liegen, sind ähnlich wie du hier im Heim eingesperrt, weil ihre Eheherrinnen wollten, dass sie keusch bleiben. Aber sie konnten nicht immer widerstehen, und na ja, so bleiben sie hier, bis sie wieder rausgeholt werden. Der, der ganz rechts von uns liegt, hat uns erzählt, dass seine Eheherrin ihn zum Verkauf freigegeben hat, weil sie einen jüngeren Ehesklaven kennengelernt habe. Er hat eingewilligt, weil er seine Frau über alles liebt und hofft, das seine neue Herrin ihn genauso konsequent behandelt wie seine bisherige. Er wartet leider schon seit vier Monaten auf eine kaufwillige Herrin.“ – „Kommen also Frauen rein, die jemanden kaufen?“ fragte Christian. „Ja, jeden Dienstag ist Auktionstag. Es kann passieren, dass auch andere, die gar nicht zum Verkauf vorgesehen sind, irgendwie irgendeiner gefallen und dann nach Zahlung einer bestimmten Summe abgeholt werden.“

Da niemand der anderen fünf Männer etwas sagte oder Einwände hatte, musste Christian alles für bare Münze nehmen, und er fürchtete sich vor dem nächsten Dienstag. Seine Frau würde ihn erst am nächsten Donnerstag aus dem Heim abholen, wenn sie aus Polen zurückgekehrt wäre. Was wäre, wenn er am Dienstag fokussiert würde und die kaufwillige Dame sich per Handy mit seiner Eheherrin über den Preis einigen würde? Mit diesem fürchterlichen Gedanken schlief er irgendwann ein, nachdem er nach und nach die Schlaf- und Schnarchgeräusche seiner Mitgefangenen verdrängt hatte.

Teil XIII - Die Entlassung eines Mitgefangenen

Am anderen Morgen wurden sie um 8 Uhr laut von der Wärterin geweckt. Sie machte sie nacheinander los, klappte die Pritsche hoch und fesselte sie wieder am Wandring an. Dann bekam jeder auf einem kleinen Tablett sein Frühstück - 1 Glas Milch und zwei Scheiben Brot mit Wurstaufschnitt. Christian musste es noch lernen, wie man mit gefesselten Händen das Essen vom Tablett zum Mund führte. Das Tablett wurde dabei zwischen den angezogenen Knien und der Brust eingeklemmt. Er sah zu, wie seine Mitgefangenen es machten, und ahmte sie einfach nach. Nach dem Essen holte die Wärterin die Tabletts wieder ab und ließ sie allein. Obwohl sie nicht menr die Jüngste war, sah er, wie einige geile Blicke auf ihre Beine warfen, und hörte, wie sie lustvoll seufzten. Vielleicht hatten sie schon wochenlang nicht mehr abgespritzt und bettelten in Gedanken um irgendeine Gelegenheit dafür.

Der Dienstag verlief langweilig und sehr ruhig. Jeder nahm sich in acht, ja nicht von der Kamera beim Reden erfasst zu werden. Also schwieg man und hatte auch Angst, mit eindeutigen Gesten aufzufallen. Lediglich unverfängliche Geräusche wie das Klirren mit der Kette oder Husten diente ihnen dazu, ein Mindestmaß an Kommunikation aufrecht zu erhalten. Ihre Einkerkerung hier war von der Kostenseite her die wirtschaftlichste für das Heim. Kein Bett, kein Mobiliar -  nur die hochklappbare Holzpritsche für jeden -  und die dürftige Kost. Problematisch würde es werden, dachte Christian, wenn jemand von ihnen krank würde. Aber vielleicht hatte das Heim auch medizinisch erfahrene Pflegerinnen, vielleicht sogar eine Ärztin.

Um 10 Uhr wurden sie nacheinander von der Wärterin herausgeführt, damit sie auf die Toilette gehen konnten. Christian bekam anschließend seinen Dildo nicht wieder verpasst, so dass er nur noch mit dem Penisring, dem Halsband, der Handfessel und der kurzen Kette zwischen Handfessel und Halsband "geschmückt" war.

Am Nachmittag betrat die Wärterin mit zwei Besucherinnen die Zelle und sagte zu ihnen: „Der hier links ist freigegeben.“ Sie machte ihn los, half ihm beim Aufstehen und nahm ihm den Penisring ab. „Nicht schlecht“, meinte die eine der beiden Besucherinnen, „was meinst du, soll ich?“ – „Ich weiß noch nicht, lass uns doch noch einmal überlegen“, antwortete die zweite. „Warum ist er hier?“ fragte sie die Wärterin. „Seine Besitzerin will ihn freigeben, weil sie sich für einen Jüngeren neu entschieden hat, soviel ich weiß. Seit vier Monaten hat er keine Erleichterung mehr gehabt. Sie brauchen nur seine Männlichkeit anzusehen, um zu merken, wie geil er ist.“ – „Und was ist mit dem da?“ fragte die zweite Besucherin und wies auf Christian. Christians Herz sackte in die Hose, aber da er ja keine anhatte, konnte man in Ermangelung eines Sprichworts nur sagen, dass er ein unheimlich flaues Gefühl im Bauch bekam.  „Der gehört seiner Eheherrin, die z.Zt. in Polen ist. Wenn sie wieder zurück ist, holt sie ihn ab.“ – „Na schön, wir überlegen es uns noch.“ – „Wenn Sie möchten, dürfen Sie den hier näher "begutachten". Wir haben dafür ein Extra-Zimmer.“ – „Ja gern“ – Die drei Frauen verließen den Raum und die Wärterin zog den links von ihnen Stehenden an der Halskette hinter sich her. Die Wärterin ging zu einer Tür im hinteren Teil des Hauptflurs, die sie aufschloss. Das Zimmer enthielt Toilette, Bidet, einen Frisiertisch mit Spiegel und in der Mitte ein mit Leder bezogenes breites Bett, das oben und unten je zwei Lederschlaufen hatte. Sie band den Mann darauf fest.. Dann meinte sie zu den Kaufinteressierten: „Sie können ihn jetzt testen, Sie wissen schon... Wenn Sie etwas wünschen, klingeln Sie hier.“ Damit verließ sie das Zimmer und überließ den Mann seinen beiden möglichen neuen Besitzerinnen.

Nach einer Stunde sah Christian, wie er wieder zu ihnen in die Zelle hereingeführt und angekettet wurde. Alle sahen ihn neugierig an und warteten darauf, dass es Abend wurde, um ihn auszufragen. Er hob die Schultern, hatte aber eigentlich einen entspannten und zufriedenen Gesichtsausdruck. Kurz nach dem Abendessen, noch bevor es dunkel wurde, kam die Wärterin noch einmal herein, um ihn loszuketten. Über dem Arm trug sie seine Kleidung, so dass alle anderen merkten, dass er sie jetzt verlassen würde. Sollten sie ihn beneiden? Vielleicht hatte er es bei seinen neuen Besitzerinnen viel besser als bei seiner bisherigen. Möglich war aber auch, dass er vom Regen in die Traufe kam. Auf jeden Fall hatte seine lange Wartezeit ein Ende. Sie war aber keinesfalls außergewöhnlich lange, eher ganz normal, wie ihm später, als sie schon auf ihren Pritschen angekettet waren, der rechts von ihm Liegende erklärte, denn Frauen, die bereit waren, konsequent die Herrschaft über einen Mann zu übernehmen, waren absolut die Minderheit. Es herrschte ein Überangebot an unterwerfungswilligen Männern, und Frauen, die sich zur Dominanz bekannten, hatten praktisch freie Auswahl. So war es wahrscheinlich sicher, dass der Mann soeben gar nicht "verkauft" worden war, sondern nur von seiner bisherigen Herrin an eine neue abgetreten worden war. Wenn sie fürsorglich war, würde sie darauf geachtet haben, dass er in eine gute Obhut kam, damit er auch unter neuen Umständen glücklich und zufrieden werden konnte.

Dann kam die Rede aufs Geschlagenwerden und Christian erzählte leise, wie er Ohrenzeuge der Auspeitschung von Franz durch Miriam geworden war. Vor Miriam hatten alle Angst, obwohl nur einer von ihnen schon die persönliche Handschrift von Miriam zu spüren bekommen hatte. Einer der beiden ihm gegenüber Liegenden erzählte, wie er für seine Frechheit von Miriam bestraft worden war. "Noch zwei Wochen danach habe ich ihre Handschrift gespürt. Sie ist unerbittlich und lässt sich durch kein Flehen erweichen. Es tut schon verdammt weh, wenn Miriam zulangt, aber hinterher weiß man auch, wo man als Mann hingehört und kann in Gedanken noch mal die Situation absoluter Unterwerfung genießen. Das entschädigt doch." Wieder hatte er wie bei der Erzählung von Franz in der Zelle im Haupthaus das Gefühl, dass die von Flagellanten Gepeinigten die Pein herbeisehnten, sie schmerzhaft, äußerst schmerzhaft durchlitten, dann aber bei abklingendem Schmerzlevel begannen, sie im Kopf genießerisch wie eine Nachspeise auf der Zunge zergehen ließen. Er war noch nie richtig gepeinigt worden, weder von seiner Frau noch hier im Heim, und konnte daher die mental geprägten Berichte seines Mitgefangenen nicht objektiv bewerten. Dann fragte er, warum alle sklavisch darauf bedacht seien, ja nicht beim "Quatschen" erwischt zu werden. Meistens werde doch die sogenannte Bestrafung herbeiprovoziert, weil Leid und Freud dabei Hand in Hand gingen. "Das weißt du noch nicht, aber lass dir mal erzählen, was passiert, wenn du hier gegen die ungeschriebenen Gesetze verstößt!" antwortete der, der schon gestern abend den "Moderator" gespielt hatte. Bevor der rechts ihm gegenüber Liegende, der bisher noch nichts gesagt hatte, davon erzählen konnte, hörten alle, wie die Eingangstür aufgeschlossen wurde. Augenblicklich war es mucksmäuschenstill und alle mimten, als ob sie tief schlafen würden.

Teil XIV – Im Internet

Sie hörten, wie zwei Personen den Gang betraten und Christian konnte beobachten, wie die Wärterin eine andere Frau hinter sich her in die andere Zelle zog. Dann hörten sie nach zwei Minuten, wie sie sagte: "Leg dich auf diese Pritsche." Das Klirren einer Kette zeigte ihnen, dass die Neue soeben mit Halsband und Kette am Wandhaken über ihrer Pritsche angekettet wurde. Das Licht in der Frauenzelle ging wieder aus und die Wärterin schaute kurz zu den sechs Männern herein, konnte nichts Auffälliges entdecken und verließ das Haus, nachdem sie alle Lichter gelöscht hatte. Als wieder alles ganz ruhig war, nahm der "Moderator" das Gespräch wieder auf, indem er Christian darüber aufklärte, dass in der anderen Zelle bisher zwei Frauen waren, jetzt also drei eingesperrt seien. Viel mehr wüssten sie nicht, und außer ein paar flüchtigen Blicken auf die Frauen, wenn sie heraus- und hereingeführt würden, hätten sie bisher nichts von ihnen gehabt. Ihre Nachbarschaft rege allerdings in enormer Weise ihre sexuellen Tag- und Nachtphantasien an. "Leider kann Nr. 6 davon nicht profitieren, aber zum Ausgleich darf er uns erzählen, welchen Spaß er schon mit und unter Männern gehabt hat. Wir sind hier unter uns sehr tolerant, achten uns und helfen uns, wenn wir nur können. Wir lassen jeden  ausreden und kritisieren ihn nicht wegen seiner Auffassungen oder Vorlieben. Hier in der Einsamkeit unserer Gefangenschaft haben wir gelernt, einander zuzuhören und zu antworten, ohne den anderen zu dominieren. Was deine Frage von vorhin anlangt - Nr. 1, erzähl dem Neuen doch mal, was passiert, wenn man beim Quatschen erwischt wird!" - Nr. 1, so genannt, weil er die erste Pritsche links vom Eingang belegte, räusperte sich. Dann begann er leise und bedächtig zu berichten: "Sie führen Strichlisten, und wenn du zu viele Striche hast, also immer wieder negativ auffällst, musst du im Haupthaus, also im Heim, als Helfer ran. Sie teilen dich einer Pflegerin zu, der du zur Hand gehen musst, d.h., alle unangenehmen und schweren Arbeiten lässt sie dich machen. Die alten Leute umbetten, waschen, anziehen - das ist doppelt schwere Arbeit und sehr unangenehm. Völlig ungeil! Deine Arbeitskraft wird dabei regelrecht ausgebeutet, kann ich dir sagen. Weil sie beim Personal sparen, werden die ersten Patienten schon nachts um zwei geweckt, gewaschen und angezogen, damit morgens alle zum Frühstück fertig sind. Als Helfer hast du praktisch 24 Stunden Dienst. Dann lieber hier in der Zelle in unserer kleinen Runde!" - "Aber ist das denn erlaubt, dass die schon nachts um zwei mit dem Waschen anfangen?" wollte Christian wissen. - "Natürlich nicht", antwortete Nr. 7, "es verstößt gegen Menschenrecht und Menschenwürde. Es gibt auch Kontrollen vom Ordnungsamt oder vom Amtsgericht, aber die werden vorher angekündigt." Dabei lachte er leise. Christian griff die Stichworte vom Menschenrecht und Menschenwürde auf und fragte provokant: "Und was ist mit unseren?" - "Das kannst du nicht unmittelbar vergleichen", meinte Nr. 3, "die alten, zumeist senilen Leute können sich doch gar nicht mehr wehren, wenn ihre Rechte verletzt werden. Was man aber mit uns macht, beruht doch letztlich auf einem grundsätzlichen Einverständnis unsererseits. Jeder von uns könnte seinen Aufenthalt beenden, wenn er es unbedingt wollte. Diese Alternative hat aber ein alter Herr oder eine alte Dame nicht, wenn sie an Demenz erkrankt sind." Nr. 1, der dem Gang am nächsten lag, sagte plötzlich "Still!" Alle horchten. Dann hörten sie, wie in der gegenüber liegenden Zelle jemand schluchzte, wahrscheinlich die Neue. "Hoffentlich können die beiden anderen sie irgendwie trösten", dachte Christian voller Mitleid. Sie selbst konnten nichts tun und durften auch nicht so laut sprechen, dass die Frauen sie in der anderen Zelle verstehen konnten.

Irgendwann hörte das Schluchzen auf und alle dämmerten in den Schlaf. Es war schon sehr spät geworden und der Halbmond warf sein schwaches Licht durch die beiden Dachfenster. Es war eine sternenklare Nacht und draußen empfindlich kalt, was man auch im Holzhaus spürte. Alle rollten sich, so gut es ging, in ihre Decke ein. "Eigentlich müssten die längst heizen", dachte Christian wütend.

Am nächsten Morgen waren alle froh, dass sie heißen Tee und zwei Brotscheiben mit Wurst und Käse bekamen, um die Kälte der Nacht zu verscheuchen. Noch besser war, dass die Wärterin anschließend in ihrer und in der Nachbarzelle je einen Heizlüfter mit Temperaturfühler aufstellte, so dass die Raumluft sich langsam auf etwa 20 Grad einpendelte. Im Laufe des Vormittags führte die Wärterin sie nacheinander wieder zur Toilette. Danach stellte sie jeden unter die Dusche, wusch ihn gründlich und trocknete ihn ordentlich ab. Für ihre Durchblutung und ihr Wohlbefinden war das eine gute Sache. Die Wärterin war nicht so grimmig, wie sie aussah. Allerdings war sie ziemlich schweigsam und außer Befehle hörte man sie kaum etwas sagen. Sie war auch nicht übermäßig grob oder sadistisch, nahm aber auch nicht an ihrem persönlichen Schicksal Anteil. Sie machte einfach ihren Job und war wahrscheinlich froh, wenn sie früh Feierabend machen konnte. Als sie alle wieder in ihrer Zelle saßen und angekettet waren, kam die Wärterin noch einmal herein und begann, allen mit einem Elektrorasierer die Köpfe kahlzuscheren, denn außer bei Christian waren die Haare bei den anderen schon wieder nachgewachsen. Nachdem sie die herabgefallenen Haare zusammengefegt und weggebracht hatte, rasierte sie auch nebenan den drei Frauen die Haare ab.

Danach geschah erst mal lange Zeit gar nichts und alle hatten ausreichend Gelegenheit, darüber zu spekulieren, warum man ihnen erneut alle Haare abgeschnitten hatte. Das war bisher nur bei ihrer Einlieferung passiert. Nach ein paar Stunden, es war nachmittags, betrat die Chefin ihre Zelle, was selten genug vorkam. "Alle mal zuhören!" begann sie das Wort an sie zu richten. "Wir haben eine technische Neuerung eingeführt. Ab heute abend können die Kamerabilder von dort oben", dabei wies sie auf die Kamera in der linken oberen Ecke, "nicht nur auf unserem Monitor in der Heimzentrale, sondern auch im Internet betrachtet werden. Es gibt genug Leute, die sehen möchten, wie eine reale Inhaftierung aussieht. Dafür zahlen sie sogar ziemlich viel Geld an uns. Also, benehmt euch anständig, damit wir (!) einen guten Eindruck machen. Damit ihr anonym bleiben könnt, bekommen alle eine Ledermaske oder ist jemand unter euch, der darauf verzichten möchte?" Keiner meldete sich. "Ach ja, noch etwas," fügte sie hinzu, "damit man euch auch nachts sehen kann, bleibt das Licht an." In der Frauenzelle hielt die Chefin eine fast gleichlautende Ansprache. Dann ließ sie sie wieder allein.

"So eine verdammte Scheiße!" dachte Christian. "Wann sollten sie dann noch miteinander reden?" Er musste sehen, dass er morgen, wenn seine Frau wieder da war, hier rauskam! Kurz danach kam die Wärterin und stülpte allen eine schwarze Lederkopfmaske über, die hinten stramm zugeschnürt wurde. Augen, Mund und Nasenlöcher blieben frei. Nach dem Abendessen durften alle noch einmal auf die Toilette, dann wurden sie auf ihren Pritschen für die Nacht angekettet. Abschließend bekamen sie noch die Kappe mit den Druckknöpfen auf den Mund aufgesetzt. "Wo bleibt die Wolldecke?" dachte Christian, aber er sah, dass auch die anderen darauf verzichten mussten. So eine Gemeinheit, dachte er, die wollen uns wie Vieh den Blicken aller, die die neue Internetseite aufsuchen würden, ausliefern. Wenigstens war es nicht mehr so kalt wie gestern nacht, denn die Heizlüfter liefen ununterbrochen.

Sie suchten sich mit den Blicken und wussten, dass alle ihre Bewegungen beobachtet werden konnten. Ans Sprechen war gar nicht zu denken, zumal die Lederkappe auf ihrem Mund nur eine undeutliche Artikulation erlauben würde. Auch wussten sie nicht, wann und wie lange sie gerade beobachtet wurden. Am besten war es, wenn sie sich auf die Seite legten und zur Wand guckten, so dass die Spanner nur ihre Hinterseite zu sehen bekamen. Christian zog die Knie an und machte eine krummen Rücken so wie die Katzen, um durch eine möglichst kleine Außenfläche die Körpertemperatur zu halten. Irgendwann schlief er ein und dachte dabei, dass das seine letzte Nacht hier sein würde. Das machte ihn sehr froh, obwohl er seine Mitgefangenen in der kurzen Zeit zu schätzen gelernt hatte.

Teil XV - Peinliche Bestrafung

Am anderen Morgen wachte Christian mit einem sehr guten Gefühl auf. Alles erschien ihm in einem rosigen Licht und er freute sich darauf, dass er heute seine Frau nach vier langen Wochen wieder zu sehen bekommen würde. Seine Vorfreude wurde leider etwas getrübt, wenn er an seine Verfehlungen dachte, deretwegen er ja auch in dieser Zelle eingesperrt war. Er legte sich in Gedanken schon eine Entschuldigungsstrategie zurecht, kam aber zu keinem wirklich zufriedenstellenden Ergebnis. So beschloss er, seine Entschuldigung vom Kenntnisstand und der Stimmung seiner Frau situativ abhängig zu machen. Im Laufe des Vormittags holte ihn die Wärterin aus der Zelle. Die anderen blickten ihm traurig nach, denn sie wussten, dass ihr Kreis jetzt noch kleiner werden würde. Jetzt waren schon zwei Zellenplätze verwaist.

Die Wärterin führte ihn in das Zimmer mit dem großen Lederbett, wo sie ihm befahl, dass er sich hinknien sollte. Er kniete auf Knien und den angewinkelten Unterarmen, sein Kopf war wegen der kurzen Kette nach unten gebeugt. Zusätzlich sicherte sie seine Handfessel mit einem ziemlich dicken Bügelschloss an einem Ring, der im Boden eingelassen war. Dann knöpfte sie die Mundkappe ab und zog eine Augenbinde durch die zwei Lederschlaufen und schnallte sie am Hinterkopf fest, so dass er völlig blind war. Dann hörte er, wie sie einen Plattenspieler oder einen CD-Player einschaltete und auf eine ziemliche Lautstärke einstellte. In der nächsten Minuten musste er zwangsweise Teile aus Wagners Oper "Tannhäuser" über sich ergehen lassen. Er hörte die Ouvertüre heraus, auch den Pilgerchor erkannte er eindeutig wieder; was ihn aber nervte, war die große Lautstärke. Natürlich wurde ihm klar, dass er keine musikalische Privatvorführung bekommen sollte, sondern nicht hören sollte, was sich im Zimmer tat. Vielleicht war seine Frau schon ins Zimmer gekommen, stand neben ihm und sah voll Grimm auf ihren Ehesklaven hinunter, von dem man ihr erzählt hatte, dass er zweimal in unerlaubter Weise gegen ihren ausdrücklichen Wunsch abgespritzt hatte? Plötzlich brach der Pilgerchor ab und er hörte tatsächlich die Stimme seiner Frau. "Endlich sehe ich dich wieder und was musste ich mir vorhin anhören! Schämst du dich gar nicht, in welcher unwürdigen Position du dich befindest? Ich weiß alles und ich bin sehr enttäuscht von dir." - "Liebling, lass es mich erklären ..." - "Sei still, ich will jetzt nichts hören. Du bleibst hier bis zum Ende der Woche. Ich werde in den nächsten Tagen entscheiden, was ich mit dir machen werde. B...  wird solange bei mir wohnen, um mir Gesellschaft zu leisten und mich zu beraten. Nicht wahr?" Bei diesen Worten merkte er, dass auch die Freundin im Zimmer sein musste, und er schämte sich noch mehr, weil auch sie ihn in dieser unwürdigen Lage sehen konnte. "Wir haben entschieden, dass du eine spürbare Bestrafung verdient hast. Du bekommst 60 Schläge, 50 für die Sache mit Monika und 10 für unter der Dusche. Die Heimleiterin hat mir alles erzählt." Die Musik ging wieder an und unvermittelt und ohne Vorwarnung bekam er Peitschenschläge zu spüren, die auf sein Gesäß und seinen Rücken sorgfältig verteilt wurden. Er wusste nicht, wer ihn schlug - seine Frau, die Freundin oder die Wärterin? Sie bissen wie Schlangen und schon nach wenigen Schlägen schrie, wimmerte und stöhnte er. Er war ganz und gar nicht schmerzgeil und hatte auch keine Erfahrung damit. Er zählte innerlich mit, kam aber irgendwann nicht mehr richtig mit. Als er meinte, dass er vielleicht 50 Schläge geschafft hatte, dachte er daran, dass er jetzt noch 10 für den lustlosen Abgang unter der Dusche erdulden musste. Langsam entwickelte er Galgenhumor. Dann war es überstanden und er spürte, wie jemand seinen Hintern und seinen Rücken, die fürchterlich brannten, eincremte. Die Musik lief weiter, und so wusste er nicht, ob seine Frau noch im Raum war. Als der Schmerz etwas nachließ, wurde ihm deutlich, dass die Tatsache, dass er seine Frau nach vier langen Wochen nicht hatte anschauen und berühren können, eine genauso schlimme, seelische Folter für ihn war.

Die Musik ging aus, und er konnte hören, wie eine einzelne Person, wahrscheinlich die Wärterin, das Zimmer verließ. Der restliche Tag zog sich endlos lange für ihn hin und er verlor jegliches Zeitgefühl. Zu den Hautschmerzen kamen Rücken- und Kopfschmerzen hinzu, weil sein Oberkörper und sein Kopf aufgrund der kurzen Halsfessel nach unten gezogen wurden. Das Blut pochte in seinen Ohren, und weil er von Umweltwahrnehmungen weitgehend abgeschottet war, empfand er diese Schmerzen umso intensiver.

Irgendwann kam die Wärterin zurück, und er merkte, als sie ihm die Augenbinde abnahm, dass es draußen schon dunkel war. Sie machte ihn los, ließ ihn zur Toilette gehen und führte ihn dann wieder in die Zelle, wo sie ihn auf seiner Pritsche ankettete. Die anderen staunten nicht schlecht, als sie ihren schon verlorenen Mithäftling wieder in ihrer vertrauten Runde sahen. Die Wärterin kam noch einmal zurück und brachte ihm das Abendessen. Da er liegend angekettet war, machte sie ihn noch einmal los, so dass er sich auf der Pritsche hinsetzen konnte. Sie hielt ihm eine Tasse mit heißem Tee an die Lippen und fütterte ihn mit zwei Brotscheiben, die dick mit Schmierwurst und Butterkäse belegt waren. Er hatte das Gefühl, dass sie ihn nach der heutigen Abstrafung ganz fürsorglich behandelte. Danach half sie ihm, sich wieder hinzulegen und kettete sein Halsband am Wandring an. Sie half ihm auch, dass er sich auf die Seite drehen konnte, damit sein Rücken, der mit roten Striemen von oben bis zum Po überdeckt war, nicht gedrückt wurde. Die anderen starrten auf seinen Rücken, hüteten sich aber, irgend etwas zu sagen, hatten Mitleid wegen seiner geschundenen Haut und mit der Tatsache, dass er heute nicht von seiner Frau ausgelöst worden war. Andererseits freuten sie sich auch ein kleines Bisschen, dass ihre Gruppe wieder bis auf einen komplett war. In der Gruppe konnte man solche Situationen wie diese am besten erdulden und ertragen.

Christian hoffte sehnsüchtig, dass der Zorn seiner Frau in den nächsten Tagen verflogen sein und sie ihn dann endgültig wieder bei sich aufnehmen würde. Hoffentlich fand sie nicht Gefallen an dem neuen Dreiecksverhältnis - mit ihm als eingekerkerten Ehesklaven, den man von Zeit zu Zeit im Heim besuchte, und mit ihrer Freundin, die ihr im Haus Gesellschaft leistete und mit der sie endlos quasseln könnte, Schuhe kaufen gehen könnte, Theaterbesuche machen könnte und nach London, Paris, Neapel oder Rom fliegen könnte, um diesen herrlichen Städten mit ihren tollen Einkaufsmeilen, die sie schon kannte, einen Besuch abzustatten. Je mehr er sich in diese Vision hineinsteigerte, um so mehr begann er, die Freundin B. dorthin zu wünschen, wo der Pfeffer wächst.

Teil XVI - Der letzten zwei Tage

Am anderen Tag – es war Freitag - setzte die Wärterin ihnen nach dem Frühstück nicht wieder die lästige Mundkappe auf. Eigentlich erfüllte sie ihren Zweck auch nicht 100%-ig, denn dazu fehlte der Innenknebel. Vielleicht sahen sie im Internet auch besser aus, wenn ihre Augen, Nase und ihr Mund bzw. die Öffnungen dafür zu erkennen waren. Vielleicht dachte die Leitung auch, dass die ständige Überwachung so direkt wirken würde, dass sie von allein absolut den Mund halten würden.

Später bekamen sie einen Neuzugang, der den Platz Nr. 2 einnehmen musste. Die Wärterin ermahnte ihn abschließend in aller Strenge, auf gar keinen Fall mit den anderen zu reden. "Das Redeverbot ist Teil eurer Strafe!" Er war etwa dreißig Jahre alt, ebenfalls kahlgeschoren, gut gebaut, kräftig, aber nicht fett, eben gut trainiert. Ein Sportsmann, ein Rennradler, ein Bodybuilder? Man wusste es nicht und konnte es auch nicht herausfragen, denn seit der Änderung wegen des Internetzugangs war ihnen ja das abendliche Reden unmöglich gemacht worden. Christian, der genau gegenüber dem Eingang saß, konnte direkt in die andere Zelle hineinblicken. Der dortige Platz ihm gegenüber war leer, so dass ihm seine augenblickliche Position gegenüber den anderen keinen Vorteil verschaffte. Vielleicht war es auch gut so, denn was sollte er mit einem Dauerständer anfangen, den er unweigerlich bekommen würde, wenn er in sieben Metern Entfernung dauernd eine nackte, angekettete Frau mit einem festen, niedlichen, nicht zu großem Busen sehen würde? Er konnte seinen Lustbolzen ja doch nicht berühren und wegen des Penisrings mit Stacheln würde er sich ja nur selbst bestrafen. Es konnte aber auch genauso gut passieren, dass der Anblick einer unansehnlichen Frau mit Hängetitten, schwabbeligem Bauch, der auf die Knie runterhing, und Beinen voller blauschwarzer Adern und mit Zellulitis seine trüben Tage noch mehr verdüstern würde. Dann lieber so, wie es war!

Als es Abend wurde und sie schon alle wieder auf ihren Pritschen angebunden lagen, begann der Neue, sich vorzustellen. Nr. 3 machte ihm ein Zeichen, den Mund zu halten, aber er sagte leise: "Nicht so schlimm, wie ihr denkt. Ich weiß, dass wir nicht ständig im Internet zu sehen sind, sondern dass die Kamera nur hin und wieder, vielleicht jede Stunde einmal, ein Bild macht, das dann im Internet betrachtet werden kann." Er hielt inne und horchte nach draußen, weil er dachte, jemand komme. Dann fuhr er leise fort: "Auf dem Monitor in der Heimzentrale sind wir zwar ständig zu sehen, aber die meiste Zeit sitzt niemand vor dem Bildschirm. Die haben z.Zt. wohl Personalknappheit und ob alles gespeichert wird -  da hab ich meine Zweifel. Dazu müssten die einen viel größeren Rechner mit einem Riesenspeicher haben. Also ich weiß nicht. Das Risiko, erwischt zu werden, kann ich einkalkulieren, es scheint mir ziemlich klein zu sein." Nr. 3 wollte wissen, woher er das wisse. "Ich habe meine Quelle", deutete er geheimnistuerisch an. Die anderen wollten ihm gerne glauben, wagten es aber an diesem Abend noch nicht, ihre vertraute abendliche Schwätzerei wieder aufzunehmen. Der Neue erzählte ihnen noch, wie er die Nacht in der kleinen Holzzelle im Eingangsbereich nebenan verbracht hatte, aber sie hörten nur höflich zu, denn sie alle hatten diese Erfahrung schon hinter sich und wünschten sie sich kein zweites Mal.

Als am nächsten Tag nichts passierte, schien es für sie möglich, dass die Schilderung ihrer Situation durch Nr. 2 richtig war. Wahrscheinlich war es wirklich so, hatten sie ihre Situation zu pessimistisch eingeschätzt und konnten es wagen, abends wieder zu reden. Eigentlich auch tagsüber, denn da ja alles erleuchtet wurde, machte es keinen Unterschied, ob sie abends oder tagsüber quatschten. "Würde ich nicht tun", meinte der Neue leise, "abends sitzt keine mehr vor dem Bildschirm, vielleicht aber tagsüber!?" Also beschlossen sie, das abendliche Ritual des Redens beizubehalten und tagsüber eisern zu schweigen.

Christian nahm an dieser Diskussion nicht mehr richtig Anteil, weil er fest damit rechnete, dass seine Frau ihn heute abend oder spätestens morgen früh herausholen würde. Gestern war sein einwöchiger Urlaub zu Ende gegangen und am Montag sollte er seine Arbeit wieder aufnehmen. In den Wochen, die er im Heim verbracht hatte, hatte er eine völlig andere Welt unter bzw. außerhalb der normalen Welt kennen gelernt. Bis zu dem Tag, an dem er zweimal mit Monikas Zutun abgespritzt hatte, war seine Liebes- und Leidensfähigkeit von Tag zu Tag gestiegen, die ihn in den Stand versetzt hatte, diese totale Umkrempelung seiner Lebenssituation fast klaglos zu ertragen. Danach war aber eine innere Veränderung mit ihm eingetreten, und auch der vorherige Wunsch, seiner Frau zuliebe alles zu ertragen, war dem Wunsch gewichen, ihr die Wahrheit zu verheimlichen. Dann, hier in dieser verschärften Haft zusammen mit den anderen,  hatte er ganz abrupt die Erfahrung gemacht, wie schlimm und wie wichtig andere Dinge sein konnten: Kälte, Hunger, Druckstellen beim ewigen Sitzen tagsüber, das Liegen auf hartem Holz während der Nacht, Bewegungsmangel und Sprechverbot. Indem er nicht ausgeflippt war und in der Lage war, zusammen mit den anderen in der Gruppe das auszuhalten, hatte er begonnen, eine etwas andere, teilweise neue Identität aufzubauen. Das aber war ihm in jenen Samstagnachmittagstunden, die, so war er sicher, die letzten im Heim sein würden, noch nicht so bewusst. Jetzt kam es ihm nur noch darauf an, auf seine Frau, die ihn aus dem Heim abholen würde, geduldig zu warten!

Teil XVII – Der Ausflug

Am Montag der neuen Woche wurden sie nach dem morgendlichen Waschen komplett neu angezogen: Sie bekamen ein weißes Unterhemd, einen Strumpfgürtel, einen schwarzen Slip mit Beinansatz und beigefarbene Strümpfe, die bis zu den Oberschenkeln reichten und mittels Strumpfhalter festgehalten wurden. Dann zogen sie schwarze Kniestrümpfe an, dann ein weißes Oberhemd und eine anthrazitfarbene  Kniehose, die wirklich fast bis zu den Knien reichte, so dass von den beigefarbenen Strümpfen nur oberhalb der Kniestrümpfe ein etwa drei Zentimeter schmaler Abschnitt zu sehen war. Schließlich mussten sie schwarze Halbschuhe anziehen, die bis kurz über die Knöchel reichten und zugeschnürt wurden. Dann halfen sie sich gegenseitig, einen dezenten grauen Schlips mit hellen Punkten umzubinden. Ihr neues Outfit wurde durch eine Anzugjacke im selben Farbton wie die Kniehose komplettiert. Als sie sich gegenseitig ansahen und kontrollierten, kamen sie sich wie eine auf jung getrimmte Jungengruppe eines Internats aus den goldenen 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts vor! Der Uniformdress wirkte unheimlich geil und noch größer wurde ihr Staunen, als auch die drei Frauen aus der Frauenzelle in den gleichen Anzügen zu ihnen hereinkamen. Sie begrüßten sich freudig, lachten und scherzten und wunderten sich ein wenig, wie stark das Äußere eine innere Verhaltensänderung bewirken konnte. Die Frauen trugen keinen BH, so dass die Konturen ihrer Brüste nicht besonders auffielen. In der Gruppe der sieben Männer und drei Frauen fielen die gleich gekleideten Frauen als solche gar nicht weiter auf und ein flüchtiger Beobachter hätte sie für Männer gehalten. Die Wärterin gab ihnen etwas Rouge, damit sie ihre bleichen Gesichter dezent schminken  konnten. Lippenstifte für die Frauen gab's nicht! Auffällig für den Betrachter war aber auf jeden Fall, dass alle noch fast kahlgeschoren waren. Sie redeten durcheinander und teilten sich gegenseitig mit, wie sie über das Aussehen des oder der anderen dachten. Ihr Lachen überwog ganz eindeutig, denn sie hatten ihren Spaß an der ungewohnten Situation. Die Wärterin ließ sie gewähren.

Kurz danach kam Martha, die sich als ihre heutige Führerin vorstellte. Sie war genauso wie die anderen gekleidet, hatte schwarzes Haar und war eine kleine, aber resolut wirkende Persönlichkeit. Als einzige trug sie einen BH, der ihre feste Brust hervorragend betonte, und einen anthrazitfarbenen Rock. Sie sagte ihnen, dass heute ein Ganztagesausflug nach B. in das dortige Kurbad geplant sei. Anschließend wäre Spaziergang im Kurpark, abends Essen in einem Restaurant, wo schon ein Tisch reserviert worden sei. Danach führte Martha sie zu einem gemieteten Kleinbus, der auf dem Parkplatz beim Heim wartete. Die Fahrerin war eine gemütliche, dicke Frau von 40 Jahren, die sich so vorstellte: "Ja hallo, meine Herren und meine Dame“ – damit war Martha gemeint – „ich bin die Ulrike und fahr euch heute nach B. Wenn ihr wollt, dürft ihr euch an der kleinen Bar im Bus bedienen. Ich darf leider nicht mehr, ich hab‘ schon sieben Schnäpse intus." Alle lachten über den platten Witz, freuten sich aber, dass es Abwechslung gab. Martha passte auf, dass niemand Alkohol trank, teilte aber während der Fahrt Sandwiches aus. Irgendwann verteilte sie an die sieben Herren weite Badehosen von "Habibas" und einteilige schwarze Badeanzüge der teuren Marke "Borso" an die drei Damen, außerdem je ein großes Badehandtuch. Nach einer Stunde Fahrt kamen sie in B. an, wo in der Nähe des Solebades geparkt wurde. Sie stiegen aus, und Martha reihte sie wie eine Kindergartengruppe zu Zweit nebeneinander auf. Sie mussten sich anfassen und dann ging es zum Eingang des Badehauses. Alle Leute guckten und dachten sich: Was ist das denn? Christian, der neben einer der drei Frauen gehen musste, stellte sich vor, dass sie ja auch eine Filmtruppe sein könnten, die auf dem Weg zu einer Außenszene sei. Wie gut, dass er nicht allein die Blicke aller Umstehenden auf sich zog. In der Gruppe war es irgendwie noch erträglich. Als Martha den Gruppenpreis für drei Stunden bezahlt hatte, konnten sie sich in den Umkleidekabinen umziehen. Unter der Dusche ließen alle Männer ihre Badehosen an, damit niemand ihre Penisringe sehen konnte. Danach gingen sie erst einmal ins Wasser und genossen die wohlige Wärme des salzigen Wassers und entspannten sich und freuten sich über den Rest des schönen Tages, der vor ihnen lag. Nach etwa 20 Minuten hatten sie fürs Erste genug und man traf sich bei den Liegen, die Martha für sie reserviert hatte. Sie trockneten sich ab oder ließen sich abtrocknen. Auch die Frauen beteiligten sich daran und ließen sich wie selbstverständlich von ihnen abtrocknen, weil sie spürten, dass sie eine kleine Gemeinschaft mit gleichen Erfahrungen waren, die sich gegenseitig half, ohne egoistische Motive dabei zu haben. Es herrschte natürliches Einverständnis, dass sie heute eine verschwiegene kleine Gemeinschaft innerhalb der Mehrheit der Stinos und der Singles waren.  Nach einer halben Stunde gingen fünf von ihnen und die drei Frauen noch einmal ins Wasser, neckten sich mit Wasserspritzen, wenn sie sich einen Ball zuspielten und hatten ausgelassen Spaß an sich, am anderen bzw. der anderen. Alles blieb harmlos und sie genossen das Baumeln-Lassen der Seele. Entspannt drehten sie abschließend noch einige Runden durch den Außenbereich mit seinen Wassersprudlern, Fontänen und Unterwasserdüsen. Hier passierte es, dass er mit einer der drei Frauen vor sich vor einem Wassersprudler stand, sie mit dem Körper gegen den angenehmen Strahl drückte und ihre Haut an der Schulter streichelte und massierte. Es gefiel ihr sehr, denn sie schmiegte sich noch mehr an ihn und ließ ihn gewähren. Gedankenverloren träumten sie beide dahin und vergaßen für fünf lange Minuten ihre wahre Situation. Sie taten sich Gutes an und fühlten sich im warmen Wasser richtig gut. Irgendwann sagte sie mit leiser Stimme: „Weißt du, das habe ich schon lange nicht mehr gehabt, dass ein Mann mich in der Öffentlichkeit soo verwöhnt.“ – „Schau dich um, das machen doch alle. Siehst du den da, wie er seine Frau oder Freundin drückt und neckt? Und den da, der gibt ihr gerade ein Küsschen auf die Nase.“ – „Ja, aber die sind ja auch verheiratet oder kennen sich schon lange. Pass nur auf, dass wir Martha nicht auffallen!“ Schließlich schwammen sie wieder zurück und waren sich selbst genug. Ihre Körper waren durch die ungewohnte Anstrengung beim Schwimmen erschöpft, ihre Seelen auch. Sie halfen sich gegenseitig beim Anziehen der Badelatschen und trennten sich erst vor den Duschen für Männer und Frauen.

Nachdem sich alle wieder im Vorraum des Eingangsbereichs versammelt hatten, ließ Martha alle nebeneinander Aufstellung nehmen und kontrollierte den Sitz der Krawatte, zupfte hier und da am Jackett oder am Sitz der Hose. Alle anderen Besucher schauten zu, denn so etwas hatten sie noch nie gesehen, aber sie nahmen an, dass das eine Probe vor dem Auftritt einer Schauspieltruppe für eine Fernsehserie sein könnte. Am liebsten wäre es diesen Gaffern gewesen, wenn auch schon die Kameraleute zur Stelle gewesen wären. Martha ging mit ihnen nach draußen und kündigte ihrer Gruppe an, dass sie jetzt einen Spaziergang durch den Kurpark machen und anschließend im Café „Zur scharfen Ecke“ einkehren würden.  Christian musste diesmal neben Nr. 6 gehen, der ihm ein gut zuhörender und scharfsinnig kommentierender Gesprächspartner war. Irgendwann, als sie vor einer Vogelvoliere mit Vögeln aus Sri Lanka standen, erzählte er ihm mit trauriger Stimme, dass sein Meister jetzt gerade auf Ceylon sei. Er werde noch zum Barrier Riff in Australien und dann nach Neuseeland auf die Nordinsel fliegen. Dann diskutierten sie über den Hinduismus der Tamilen in Sri Lanka und den Buddhismus des Mehrheitsvolkes der Ceylonesen und konnten sich nicht einigen, ob die Empörung über die Ausbeutung in den Teeplantagen oder der Abscheu vor den Autobomben der unterdrückten Tamilen schwerer wiege. Sie einigten sich darauf, dass sie beide ihre Kenntnisse nur vom wenigen Hörensagen und vom zufälligen Lesen hatten und deswegen nicht befugt waren, abschließende Werturteile zu fällen.

Die Gruppe umwanderte einen kleinen aufgestauten See und genoss die japanisch anmutenden, in den Seen hineinhängenden Trauerweiden. Viele alte Leute, aber auch viele Familien mit fröhlichen Kindern kamen ihnen entgegen. Viele grüßten verwundert, fanden die merkwürdig einheitlich gekleidete Gruppe innerhalb der Individualkultur unserer Zeit aber sehr interessant, einige drehten sich, wenn sie vorbei waren, noch einmal um und feixten, obwohl diese manchmal so gekleidet waren, als ob sie soeben im Trainingsanzug an der ALDI-Kasse vorbeigeschlurft wären. Wahrscheinlich würden alle heute abend oder morgen Folgendes im Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz berichten: „Weißst du, was ich heute (gestern) gesehen habe? Das wirst du nicht glauben, aber ich kann dir sagen, das war schon merkwürdig ...“

Gegen 17 Uhr betraten sie das Café „Zur scharfen Ecke“, wo sie an drei Tischen Platz nahmen und je einen Kaffee tranken und ein Stück Torte nach Wahl bestellten. Christian saß am Tisch mit Martha zusammen und  bemühte sich, einen guten Eindruck zu machen. Als er nicht schnell genug auf die Frage der weiblichen Bedienung nach der Wahl der Torte reagierte, gab sie ihm eine Ohrfeige und schalt ihn  aus: „Pass gefälligst auf, wenn eine Dame dich etwas fragt.“ Er beeilte sich und kam ihrem Befehl sofort nach. Die Bedienung, die solche Behandlung von Männern nicht gewohnt war, entschuldigte sich sofort und sagte, das sei ihr peinlich. Sie entschuldigte sich quasi bei ihm für die Ohrfeige, die er ihretwegen bekommen hatte. Beim Kuchenessen war er gehemmt und wagte nicht, Martha anzusehen. Als sie zu Ende gegessen hatten und zusammen zum Bus gingen, hielt sie ihn am Arm zurück und sagte zu ihm: „Ich möchte, dass du heute abend im Restaurant neben mir sitzt. Haben wir uns verstanden!?“

Die Busfahrerin wartete schon auf die kleine Reisegruppe und fuhr sie nach S. zu einem gemütlichen Altstadtlokal, das ganz im altdeutschen Stil mit viel Holz eingerichtet war. Ein Kellner führte die merkwürdige Gruppe zu einem langen, etwas versteckt liegenden Tisch mit 12 Stühlen, wo sie Platz nahmen und die Speisekarten studierten. Martha bestellte für alle vorweg Martini rot auf Eis und widmete sich dann ebenfalls der Speisekarte. Christian saß gemäß ihrer Anordnung brav an ihrer linken Seite und suchte sich das einfache Mailänder Schnitzel aus, weil er Angst hatte, dass sein Magen die ungewohnt gute Kost nach der kargen Kost der letzten vier Wochen nicht vertragen würde. Die Männer durften sich ein Pils oder je zwei zusammen einen halben Liter Rotwein bestellen, den drei Frauen aber machte sie hinsichtlich der Getränke keine Vorschriften, weil sie zu Recht annahm, dass sie vernünftig blieben. Als die Martinis gekommen waren, stieß Martha mit jedem an und die Gespräche in der Gruppe wandten sich diesem oder jenem Thema zu. Martha dominierte in ihrer Umgebung ihre Nachbarn und führte das Wort. Christian gelang es überhaupt nicht, etwas Vernünftiges zu sagen und zog es vor zu schweigen. Martha verstand es vielleicht als Ablehnung oder als Insubordination ihr gegenüber und forderte ihn mehrmals auf, zu diesem oder jenem seine Meinung zu sagen. Außer „Ich sehe das genauso“ oder „Das kann man so sagen“ fiel ihm nichts Gescheites ein, und er war schon wegen seiner Blödheit sauer auf sich selbst. Zum Glück kam bald darauf das Essen und alle hatten Anlass genug, Details der Menüs lobend zu bereden. Christian wünschte seiner Herrin Martha einen guten Appetit, was sie freundlich erwiderte. Als Nachspeise gab es Eis oder Käse nach Wahl jedes einzelnen. Abschließend durften sie, wer wollte, einen Kaffee ordern, was nicht alle taten. Mittlerweile war es 22 Uhr geworden und Martha überlegte, ob sie noch etwas Wein für alle bestellen oder die Rechnung verlangen sollte. Sie entschied sich für den Wein, widmete sich dann ihrem Nachbarn zur Linken und flüsterte ihm leise ins Ohr: „Geh runter unter den Tisch und streichle meine Beine!“ Christian tat so, als sei ihm etwas heruntergefallen, rutschte unter den Tisch, kniete sich vor ihre Füße und tat, was ihm befohlen worden war. Die anderen bemerkten wohl, was vorging, aber taten so - gut erzogen, wie sie waren - , als ob nichts wäre. Die Gäste an den anderen Tischen bemerkten den Vorgang überhaupt nicht. Christian hatte ausreichend Gelegenheit, ihre Beine zu liebkosen, und hörte, wie sie oben am Tisch darüber sprachen, dass das Verhältnis zwischen Männern und Frauen immer schon von Ungleichheit und Machtausübung geprägt gewesen sei. Er hörte, wie Miriam angeberisch verkündete, dass sie überhaupt keinen Ehemann nötig hätte. Ihr Vibrator sei besser als alles andere. Dabei stieß sie ihn mit einem Knie an, damit er schneller und intensiver streicheln sollte. Als seine Hände langsam nach oben über ihre Knie wanderten, streifte sie den Slip herunter über die Knie und schob ihren Rock etwas nach oben. Dann öffnete sie ihre Schenkel und Christian verstand sofort den Befehl, ihr die Muschi zu lecken. Er rutschte etwas nach vorne und drückte sein Gesicht zwischen dem Strumpfhalter weit in ihr dunkles Dreieck hinein und  begann, ihre gut riechende und rasierte Scheide an den weichen Schamlippen sorgfältig und aufmerksam zu lecken, während Martha oben weiter die Unterhaltung in ihrer Umgebung  bestimmte. Sie konnte gut argumentieren, während sie gleichzeitig die Leckdienste des Sklaven zu ihren Füßen intensiv genoss. Irgendwie erinnerte sie Christian an seine Frau, obwohl sie äußerlich keine Ähnlichkeit mit ihr hatte. Aber charakterlich waren sie sich etwas ähnlich! Christian nahm seine Hände zur Hilfe, um ihre Schamlippen vorsichtig auseinander zu ziehen, drückte seine Zunge weiter in ihre warme und feuchte Muschi hinein und leckte weiter. Er spürte, wie sein Gesicht feucht von ihrem Saft wurde, aber das störte ihn nicht, sondern war ihm Anstoß, noch zärtlicher und liebevoller zu lecken. Plötzlich presste sie die Oberschenkel zusammen, und sein Kopf wurde unerbittlich eingeklemmt. Er hörte auf zu lecken, ließ sie ihren Orgasmus ausleben und genießen und blieb demütig zu ihren Füßen kauern. Dann öffnete sie ihre Schenkel, und mit dem Taschentuch, das er in seiner linken Hosentasche fand, trocknete er ihr feuchtes Dreieck. Er zog ihren Slip wieder hoch, wobei sie kurz aufstand, um den Slip über den Po zu ziehen und den Rock glatt zu streichen. Christian säuberte mit dem Taschentuch notdürftig sein Gesicht. Kurz danach hörte er, wie Martha die Rechnung vom Kellner verlangte. Als sie bezahlt hatte und alle aufbrachen, kroch er unter dem Tisch hervor und ging als letzter der Gruppe aus dem Lokal.

Im Bus herrschte gute Stimmung, denn so einen guten Tag mit Baden, Essen und in Gesellschaft hatten die Männer und Frauen schon lange nicht mehr genossen. Über Christians besonderes Glück bzw. Unglück hütete man sich zu reden, da sie nicht wussten, wie Christian das Erlebnis genossen hatte. Außerdem mussten sie sich vor Marthas Reaktion, die sie nicht kannten, in Acht nehmen. Er musste vorne neben Martha sitzen, und während der Rückfahrt im abgedunkelten Bus kraulte sie dauernd seinen Penis, was ihm wegen des Ringes ziemlich weh tat.

Als sie kurz nach Mitternacht wieder im Heim ankamen, wurden sie von ihrer Wärterin erwartet, die sie zum Blockhaus führte, dort auszog und, nachdem alle zur Toilette gegangen waren, nackt auf ihren harten Holzpritschen für die Nacht ankettete. Größer konnte der Kontrast zu dem, was vorher war, nicht sein! Zum Glück schliefen alle schnell ein, denn das ungewohnt gute Essen, der Alkohol und das Baden im Solewasser hatten sie müde gemacht. Christian dachte beim Einschlafen daran, dass er heute zwei sehr unterschiedliche sexuelle Erfahrungen mit zwei fremden Frauen gemacht hatte. Was ihn daran ärgerte, war, dass es unvorhergesehen kam und dass er immer den Augenblick genoss und er sich sagte, das ist nur einmal und morgen ist alles wieder normal. Er kam sich vor wie ein Trinker, der sich sagte: Heute noch ein Gläschen und ab morgen nie mehr! Am Morgen war er noch äußerst niedergeschlagen gewesen, als ihm beim Aufwachen wieder eingefallen war, was er am Sonntagmorgen von der Heimleiterin erfahren hatte. Seine Frau ließ ihm mitteilen, dass er eine weitere Woche im Heim bleiben sollte, weil sie noch nicht endgültig sicher war, ob er für seine Verfehlung genug gebüßt hatte. Da sein Urlaub zu Ende war, habe eine Ärztin, mit der das Heim eng zusammenarbeitete, eine Krankmeldung von Montag bis Donnerstag für ihn ausgestellt. Am Freitag war sowieso ein staatlicher Feiertag.

Teil XVIII - Die Entlassung aus dem Heim

Am nächsten Morgen ließ man sie wegen der späten Rückkehr etwas länger schlafen. Dafür fiel das Frühstück besonders kärglich aus: ungesüßter Tee und eine Brotscheibe mit Marmelade. Offensichtlich dachte man in der Küche, dass sie von dem guten Essen gestern abend noch einen ganzen Tag zehren könnten, was natürlich Unsinn war, denn mit Essen war es so wie mit Schlafen: man konnte auch nicht auf Vorrat schlafen, sondern nur die bestehende Müdigkeit überwinden. Der Tag verlief weitgehend ereignislos, aber alle warteten gespannt darauf, ob nicht doch die eine oder andere Frau wie an jedem Dienstag kommen und entscheiden würde, ob unter den Anwesenden jemand wäre, der ihr gefiel. Allerdings war niemand unter ihnen, der von seiner Eheherrin freigegeben war.

Nachmittags um drei Uhr war es dann doch soweit. Die Wärterin erschien mit einem Gast in der Tür und sagte: "Da sind unsere Insassen. Die beiden da" - dabei wies sie auf den Neuen auf Platz Nr. 2 und auf Christian - "sind neu." Die Besucherin sah sich aber alle genau an, obwohl sie die anderen schon früher einmal gesehen hatte. Offensichtlich kam sie in unregelmäßigen Abständen vorbei und schaute sich nach günstigen Gelegenheiten um. Nicht nur Christian, sondern alle fanden, dass sie unheimlich geil angezogen war: mittelgroß, hochhackige schwarze Stiefel, Lederrock, der vorn von Saum bis zum Schritt einen Reißverschluss hatte, darüber eine streng auf Taille getrimmte Korsage, die den Busen stützte und die obere Hälfte desselben frei ließ, über die Mitte der Brust lief ein Lederteil, das sich am Hals verbreiterte und in einem Halskragen auslief. Dazu trug sie scharze Handschuhe bis zum Ellenbogen. Sie hatte volle Lippen, eine etwas breite Nase und dunkelgrüne, fast stechende Augen. Die Wangenknochen wurden durch leichte Furchen dezent betont. Ihr Gesicht war durch pechschwarze Haare, die bis zur Schulter reichten, und eine Bubikopffrisur eingerahmt. Zuerst unterhielt sie sich mit Nr. 2, der ihr aber zu jung erschien. Außerdem erfuhr sie, dass er Single war und deswegen freiwillig hier war. Christian war ihr da schon lieber, und sie bat die Wärterin, ihn loszumachen, damit sie sich mit ihm im Zimmer nebenan näher unterhalten konnte. Offensichtlich kannte sie die Gepflogenheiten schon sehr gut.

Im Zimmer lag schon seine Kleidung bereit. Die Wärterin nahm ihm Penisring, Handfessel und Halsband ab und er zog sich vollständig an, während Iris, so hieß seine neue Besitzerin, mit seiner Frau telefonierte. "Selbstverständlich, Frau S., wie wir es schon beredet haben", hörte er abschließend. Dann wandte sich Iris an ihn: "Deine Frau lässt dir ausrichten, dass es ihr leid tue, aber es ging nicht anders. Ich habe ihr aber versprochen, dass du es gut bei mir hast. Na ja, wenn du anstellig bist und alles sofort tust, was ich möchte, findest du bei mir den Himmel auf Erden, wenn nicht, muss ich dir erst noch beibringen, was gut für dich ist. Fürs erste: ich möchte, dass du immer, wenn ich dein Zimmer komme, auf die Knie gehst und meine Beine küsst!" Er beeilte sich, ihrem Wunsch sofort nachzukommen. Dann durfte er sich kurz von seinen Freunden in der Zelle verabschieden, die jetzt sahen, dass sein Abschied endgültig sein würde. Sie wünschten ihm viel Glück und beneideten ihn ein bisschen. Zusammen mit Iris holte er seine anderen Sachen aus dem Zimmer im Keller des Hauptgebäudes und lud sie in sein Auto, das immer noch auf dem Parkplatz stand. Nach abschließenden Formalitäten im Büro, die Iris für ihn regelte - wahrscheinlich ging es wieder einmal ums Geld - fuhr er Iris in seinem Auto zu ihrer Wohnung, die in derselben Stadt lag, wo auch er wohnte. Während der Fahrt trug Iris eine schwarze Jacke mit einem Pelzkragen, die gut zu ihrer übrigen Kleidung passte und ihre nackten Arme, Schultern und das freizügige Dekolletee bedeckte.

Sie hatte eine nett eingerichtete Vier-Zimmer-Eigentumswohnung in einer neuen Wohnanlage, die zentrumsnah auf einer früheren Industriebrache kürzlich errichtet worden war. Von der Wohnung, die im Parterre lag, führte sie ihn nach unten in den Keller, von dem sie einen ganzen Flur gemietet hatte. Hinter der Flurtür, die sie aufschloss, lagen links neun Zellen, die alle mit einer hölzernen Gittertür abgeschlossen waren. Sie führte ihn in die fünfte Zelle und schloss wieder zu. Von außen befahl sie ihm, sich ganz auszuziehen und dann zu warten. Als er nackt war, sah er sich in der Zelle um. Sie war nur 1 m * 3 m groß und besaß überhaupt keine Einrichtung außer einer Camping-Toilette. Vom Flur fiel trübes Licht in seine Zelle.

Nach einer Stunde hörte er ihre Schritte - klack, klack, klack - die Kellertreppe herunterkommen. Dann stand sie vor seiner Zelle und schloss auf. Sie trug nur einen schwarzen BH und hochhackige Schuhe. Sie warf ihm eine Luftmatratze zu, die er aufblasen musste. "Leg dich drauf und mach die Beine breit!" Er tat, was sie befahl, und jetzt sah er auch, was sie vorhatte. Vor ihrem Schritt baumelte eine Riesenpenis aus durchsichtigem Venyl, der durch drei Lederbänder, von denen einer durch ihren Schritt ging, in Position gehalten wurde. Sie kniete sich vor seinen Beinen hin und streifte einen Präservativ über den Riesenkunstständer und salbte ihn mit einer Gleitcreme ein. Dann dirigierte sie mit der linken Hand den Venyl-Pimmel an seine Rosette und streichelte sie damit. Hin und wieder versuchte sie auch schon, zuzustoßen, aber es war noch zu eng. Dann zog sie ihn zurück und streichelte seine Rosette und liebkoste sie, um sie geschmeidiger zu machen. "Das erste Mal?" fragte sie. Er stöhnte anstelle einer Antwort, denn er hatte Angst, dass sie ihm beim Eindringen sehr weh tun würde und gleichzeitig sehnte er sich danach, von ihr vergewaltigt zu werden. "Press deinen Leib, dann geht es leichter." Als er es tat, drückte sie erneut mit beiden Händen den KunstSch**nz an seine Rosette und drückte heftig und mehrmals dagegen, bis er über den Schließmuskel glitt. Zuerst dachte er, er müsse scheißen, aber dann spürte er, wie der glatte Sch**nz sachte vor- und zurückgezogen wurde und er genoss das Gefühl, vor ihr zu liegen und von ihr gef**kt zu werden. Er zog seine angewinkelten Knie mit seinen Händen nach oben und legte seine Füße auf ihre Schultern. Sie stützte sich mit beiden Händen auf seinen Oberschenkeln ab und schob ihr Becken vor und zurück. Er wimmerte und stöhnte und hätte es am liebsten gehabt, wenn sie gleichzeitig seinen Penis in den Mund genommen und ihn zum Abspritzen gebracht hätte.  Den Gefallen tat sie ihm nicht. Nach einiger Zeit, in der sein Wimmern und Stöhnen nur lauter geworden war, zog sie den Kunstpimmel mit einem Ruck aus seinem Arsch heraus und er hatte noch einmal das Gefühl, als müsse er alles aus sich herauslassen. Dann ließ dieses ekelhafte Gefühl schnell nach und er entspannte sich auf der Luftmatratze, während sie ihn einschloss, das Licht löschte und den Kellerflur verließ. Er befummelte im Dunkeln sein Geschlecht und seinen Hintereingang und seufzte erleichtert, als er fühlte, dass der Schmerz nachließ und dass noch alles heil war.

Teil XIX – Der erste Tag im Sklavenkeller

Später am Abend hörte er die Schritte seiner Besitzerin, wie sie die Kellertreppe herunterkamen. Das Klappern ihrer Absätze ließ ihn hellwach werden. Er kniete sich hin und erwartete ergeben, dass das Kellerlicht auf dem Flur anging. Dann stand sie vor seiner Zelle, schloss auf und sagte: „Ich sehe, dass du gut erzogen bist. Zieh das an!“ Damit reichte sie ihm ein Ledergeschirr, das er sich umlegte und das sie ihm auf dem Rücken und hinten am Hals zuschnallte. Es reichte von den Oberschenkeln um die Taille herum, um den Brustkorb und ging bis zur Halskrause. Dann stellte sie ihm sein Essen auf einem Teller auf den Fußboden, legte eine graue Wolldecke auf die Luftmatratze, nahm seine Kleidung mit, schloss die Zelle ab und verließ den Flur. Das Licht ging wieder aus und Christian versuchte, sich in der Dunkelheit zu orientieren. Nachdem er zwei Brötchen mit Käse gegessen hatte, rollte er sich auf der Matratze in die Decke ein und versuchte zu schlafen.

In der Nacht wurde er geweckt. Auf dem Flur  brannte Licht und durch die Gitterstäbe konnte er sehen, wie ein anderer nackter Mann und seine neue Herrin vorübergingen. Dann hörte er, wie sie eine Zelle aufschloss und sagte: „Hier hinein. Ich hol dich wieder raus, wenn ich Zeit für dich habe. Und lass deinen Sch**nz zufrieden. Hier unten ist Onanieren streng verboten.“ Dann schloss sie ab, ging ein paar Schritte und blieb vor seiner Zelle stehen. Als sie sah, dass er wach war, sagte sie zu ihm: „Das gilt auch für dich. Sollte ich irgend etwas Derartiges hören, sehen oder sonstwie feststellen, verkaufe ich dich als Putzfrau an ein Bordell.“ Dann war er wieder allein. Auch von dem anderen Mann hörte er nichts. Erst nach zwei Stunden wurde er erneut wach, als er hörte, wie der Mann nach oben geholt wurde. Dann ging das Licht aus und der Keller lag wieder in völliger Dunkelheit und Stille.

Am nächsten Morgen wachte er gegen neun Uhr auf. Im Dunkeln horchte er auf Schritte von der Kellertreppe. Erst eine Stunde später wurde er aus seiner Ungeduld erlöst. Ihre ihm schon vertrauten Schritte klackerten über die Kellertreppe, das trübe Licht ging an. Dann stand sie in einem warmen Wollkleid, das ihre Figur weich umschloss und ihre aufregenden Rundungen sehr gut betonte, vor der Holztür. „Na, gut geschlafen?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, schob sie ihm sein Frühstück unter den Holzlatten, die nicht ganz bis zum Boden reichten, hindurch. Als er es sich nehmen wollte, streckte sie ihre rechte Hand durch die Holzlatten hindurch. Er nahm die rechte Hand, küsste sie und sagte: „Danke, Herrin.“ – „So ist es brav, so liebe ich meine kleinen Schweine.“ Sie ließ ihn allein. Das Licht blieb an, so dass er sehen konnte, was er aß. Auf einem Teller waren Trockenfrüchte und Cornflakes in Milch. Nachdem Essen benutzte er zum ersten Mal die Campingtoilette, deren Benutzung ihm von seinen früheren Wohnmobilreisen bekannt war.
Später setzte er sich auf die Luftmatratze, umschlang mit den Händen seine angezogenen Unterschenkel und begann, seine Situation zu überdenken. Seine Frau hatte ihn weggegeben. Er bemitleidete sich selbst und wusste noch nicht, wie er den Trennungsschmerz verarbeiten sollte. Seine neue Herrin schien ihm eine harte, konsequente, aber nicht ungerechte Dame zu sein, die ihn gleich am Anfang gezeigt hatte, dass er ihr zu ihrer Verfügung da war und dass sie allein bestimmte, wo und wie es sexuell langgehen sollte. Hoffentlich war das nicht ihre spezielle Vorliebe, dachte er bekümmert. Womit sie ihr Geld verdiente und was er dazu beitragen konnte, war ihm völlig schleierhaft. Was seinen Beruf anging, hatte er keine Ahnung, wie es weitergehen würde. Bis morgen war er krankgeschrieben, am Freitag war ein Feiertag. Spätestens am nächsten Montag musste er wieder in der Kanzlei sein. Wenn nicht, würde man bei ihm in der Wohnung anrufen und dann eventuell eine Abmahnung schicken. Seine Frau setzte auch seine berufliche Zukunft aufs Spie! Sie hatte ihn in der Hand, solange er hier unten in der Kellerhaft in absoluter Abgeschiedenheit seiner neuen Herrin ausgeliefert war.

Am Nachmittag kam seine Herrin vor seine Zelle. Sie trug wieder ihr geiles Outfit von gestern, hatte aber den Lederrock ausgezogen und statt dessen nur einen schmalen schwarzen Slip an, über den sie wieder einen Dildo mit drei Lederbändern festgeschnallt hatte. Der Dildo wippte beim Gehen heftig auf und ab. Sie nahm ihn in eine Hand und bugsierte ihn zwischen den Holzlatten hindurch, so dass er in seine Zelle weit hineinragte. „Komm her, knie davor nieder und nimm ihn.“ Er verstand und tat, was sie wollte. Er nahm den Dildo, leckte die Eichel, machte sie feucht und glitschig und schob seine Lippen darüber hinweg und saugte an ihr und schob sie weiter in seinen Mund hinein. An den Mundwinkeln spannten sich die Lippen aufs Äußerste. Der Kunstpimmel füllte seine Mundhöhle ganz aus und stieß an sein Zäpfchen, so dass er würgen musste. Dann bewegte er sachte seinen Mund hin und her und gab ihr so zu verstehen, dass er ihr gehorsamer Lecksklave war. „Das machst du gut, so ist es gut, jetzt ist es aber gut.“ Sie zog den Kunstpenis heraus und seine Lippen glitten über das dicke Ende des Dildos und taten ihm dabei noch einmal weh. „Leg dich wieder auf die Luftmatratze und deck dich zu.“ Sie schnallte den Dildo ab und  verließ den Keller. Auf der Matratze liegend hörte er, wie ihre klackernden Schritte auf der Kellertreppe leiser wurden und wie eine Tür fest zugeschlagen wurde. Dann war es ganz still.

Nach dem Abendessen, das aus einer „Vier-Jahreszeiten“-Pizza bestand, wünschte sie ihm eine gute Nacht und schloss die hölzerne Gittertür ab. Er sah ihrer geilen Figur mit dem aufreizenden Arsch im Lederrock nach und bekam einen ganz Harten, weil ihm der absolute Kontrast zwischen seinem Eingesperrtsein und dem Bild ihrer geilen Titten, ihres Hinterns und ihrer Beine augenblicklich in Fleisch und Blut überging. Er kam in große Versuchung, sich auf der Stelle einen runterzuholen, fürchtete aber ihr Verbot und die Möglichkeit seines hormonellen Absturzes danach, so dass er dann mental nicht mehr in der Lage sein würde, seine elende Situation zu ertragen. Also lenkte er sich ab und dachte an seine prekäre berufliche Zukunft. Das ernüchterte ihn sofort und ließ seinen Sch**nz nach unten zeigen.

Spät in der Nacht wurde er genauso wie gestern nacht zweimal geweckt, als zwei Fremde in zwei Zellen im Keller eingesperrt und dann nach ein oder zwei Stunden wieder nach oben geholt wurden. Jedes Mal schaute seine Herrin in seine Zelle, um zu sehen, ob er zugedeckt lag und schlief.

Teil XX – Der zweite Tag im Sklavenkeller

Am Donnerstagmorgen bekam er Müsli zum Frühstück. Anschließend brachte sie ihm auch eine Tasse heißen Kaffee nach unten, für die er sich aufrichtig bedankte, denn der Kaffee durchwärmte seine kalten Knochen und tat ihm wohl im Bauch. Er nutzte die Gelegenheit und fragte nach den nächtlichen Gästen. „Einige meiner Freunde brauchen das. Es macht sie in Gedanken richtig scharf, wenn sie hier unten auf mich warten müssen“, antwortete sie. „So, das reicht jetzt aber, ich muss noch in die Stadt und einiges erledigen. Heut nachmittag schau ich nach dir.“ Sie streckte zum Abschied ihre Rechte durch die Gitterlatten und ließ sich von ihm die Hand küssen und ging nach oben. Der Kaffee machte Christian geil und in Gedanken vögelte er mir ihr – mal unter ihr, mal hinter ihr, mal über ihr. Seine Latte stand wie zum  Platzen steil nach oben und verlangte danach, erleichtert zu werden. Seit dem Donnerstag vor zwei Wochen hatte er nicht mehr abgespritzt. Als er noch bei seiner Frau wohnte, hatten sie meistens zwei- oder dreimal in der Woche...  Dann gelang es ihm, seinen Sch**nz durch die Aussicht auf eine geile Begegnung mit seiner neuen Herrin am heutigen Nachmittag hinzuhalten. Er malte sich aus, wie sie ihn festzurren und hernehmen würde.

Im Keller war alles still und er versuchte, durch die Lücken zwischen den hölzernen Gitterstäben nach links und rechts zu schielen. Rechts konnte er auf der gegenüberliegenden Seite den Eingang zum Heizungskeller erkennen, wie er an einem entsprechenden Türschild ablesen konnte. Links sah er nur die nackte, weißgetünchte gegenüberliegende Wand des Kellerflurs. Links und rechts, das wusste er, waren andere Zellen, die er aber nicht einsehen konnte. Um 10 Uhr hörte er, wie jemand die Treppe herunterkam und anfing, den Zementfußboden des Flurs mit Schrubber und Wischlappen feucht zu wischen. Als sie in Höhe seiner Zelle angelangt war, sah sie in seine Zelle und sagte: „Hallo, ich bin die Putzfrau. Stell dich mit dem Rücken an die Tür und streck deine Arme durchs Gitter.“ Er stand auf und tat, was sie ihm befohlen hatte. Dann legte sie ihm Handschellen um, so dass er an die Holztür gefesselt war. Erst dann schloss sie das Vorhängeschloss an der Tür auf und begann, seine Zelle zu wischen. Dabei hatte er ausreichend Gelegenheit, die Frau zu betrachten. Sie trug einen knappen dunkelroten Pullover, der ihren strammen Busen sehr gut erahnen ließ, eine schwarze enganliegende Hose und leichte Schuhe. Sie hatte lange brünette Haare und ein nettes Gesicht, dem man einige Erlebnisse und Erfahrungen nicht absprechen konnte. Sie war etwa 40 Jahre alt und körperlich sehr gut in Form. Als er gefesselt dastand und sie so dicht vor sich arbeiten sah, konnte er nicht verhindern, dass es in seinen Lenden wieder zu jucken und zu kitzeln begann. Natürlich bemerkte sie seine Geilheit und schien sich über die Wirkung, die von ihr ausging, zu freuen. Beim Wischen ging sie ein paar Schritte rückwärts und drückte mit ihrem Hintern gegen sein Becken, aus dem der steife Sch**nz schräg nach oben herausragte. Wenn sie ihren festen Hintern jetzt ein paarmal hin- und herbewegt hätte, hätte sie mit diesem Körperteil womöglich seinen Lustspender mastubiert und zur Entladung gebracht. Es blieb aber bei dieser einmaligen Berührung. Sie verschloss wieder die Zellentür und löste seine Handfessel. Dann wischte sie den hinteren Teil des Flurs und verabschiedete sich von ihm: „Tschüs, bis nächste Woche!“ Er hörte, wie ihre Schritte auf der Treppe verklangen und die Kellertür ins Schloss fiel. Er war wieder allein mit sich und seinen geilen Phantasien.

Am Nachmittag hörte er das schon vertraute Klack Klack Klack seiner Herrin, als sie die Treppe herunterkam. Die Zellentür wurde aufgeschlossen, und er kniete sich hin, um ihre rechte Hand zu küssen. „Hat mein kleiner Sklave schon überlegt, wie es weitergehen soll? Nein? Nun, von deiner Frau weiß ich, dass du einen guten Job hast und ordentlich Geld verdienst. Ab Montag fährst du wieder zur Arbeit, abends kommst du zurück, damit ich dich hier einsperren kann. Über dein Gehalt werde ich verfügen. Wir gehen noch am Montag gemeinsam zu deiner Bank und regeln dort alles. Wenn du nicht mitspielst, werde ich dich nächste Woche jeden Tag an deiner Arbeitsstelle abholen. Was glaubst du wohl, was für Stielaugen deine Kollegen machen werden, wenn ich mich "sorgfältig"  anziehe?“ Er konnte ihre Andeutung nur als unmissverständliche Androhung seines beruflichen Absturzes verstehen und schwieg, was sie als stummes Einverständnis seiner momentanen Unterlegenheit wertete. Sie schloss wieder ab, verließ den Keller und löschte das Licht.

Bis zum Abendessen dachte er über seine Lage nach, die ihm ausweglos erschien. Offensichtlich hatte seine Frau ihn und seine Arbeitskraft auf Zeit oder für immer abgetreten, für Geld oder für irgend etwas anderes. Er hoffte, dass er Zeit gewann und eine Lösung für sich fand oder dass sich seine Situation hier bei der neuen Herrin entscheidend besserte oder dass alles nur ein grausames Spiel war oder dass er nur einen bösen Traum träumte. Seine Gedanken drehten sich im Kreise. Seufzend überließ er sich seiner Gefangenschaft und wartete erst mal ab. Heute war Donnerstag, und am Wochenende konnte noch viel passieren.

In der Nacht schlief er schlecht. Immer wenn er für kurze Zeit aufwachte, fiel ihm seine deprimierende Lage langsam wieder ein, und dann fühlte er sich noch unwohler. Einmal wurde er auch wieder geweckt, als jemand aus einer Zelle nach oben geholt wurde. Er konnte hören, wie seine Herrin mit ihm schimpfte: „Na, geh schon, du kleines Ferkel, oben werd‘ ich ein Spanferkel aus dir machen. „Hoffentlich geht es hier ohne Kannibalismus ab“, dachte er sarkastisch, bevor er wieder einschlief.
Teil XXI – Rückkehr in die gemeinsame Wohnung

Am nächsten Morgen hoffte er, dass seine trübe Stimmung nach dem Frühstück verscheucht  werden würde. Er wartete schon auf das aufregende Klack Klack Klack der Schuhe seiner Herrin. Gegen 9 Uhr schob sie ihm eine Tüte Milch und auf einem Teller Rührei mit Schinken und Speck und Brot durch die Tür. Das warme Rührei tat ihm sehr gut. Sie sah einen Augenblick zu und meinte dann beiläufig: „Heute mittag bekommst du Besuch.“ Dann ließ sie ihn wieder allein, und er hatte reichlich Gelegenheit, über ihre Ankündigung zu spekulieren. Wer wusste von seinem Zwangsaufenthalt hier im Keller einer Frau, deren Namen er noch nicht einmal kannte?

Um 13 Uhr hörte er, wie zwei Personen die Kellertreppe hinunterkamen. Das  vertraute Geräusch ihrer klackernden Absätze konnte er gut heraushören. Dann stand sie vor seiner Zelle und hielt seine Kleidung über dem Arm. Neben ihr stand seine Frau. „Da ist er. Sie können ihn jetzt wieder mitnehmen. Ich habe ihm in den letzten Tagen alles gezeigt, was er wissen muss. Ich glaube, er wird nach dieser Erfahrung ein sehr gehorsamer Ehemann werden.“ Damit schloss sie die Tür auf, und Christian ging auf die Knie und küsste seiner lieben Frau die Hand. Er verstand sofort, dass die Abholung aus dem Kurzzeit-Pflegeheim eine abgesprochene Inszenierung war, mit der ihn seine Frau zusätzlich und nachhaltig zeigen wollte, wie sehr sie über ihn im Heim enttäuscht gewesen war. Er verstand ihre Lektion, denn er wollte nie wieder eingesperrt und von hinten gedemütigt werden. Die „Herrin“ nahm ihm sein Sklavengeschirr ab und gab ihm seine normale Kleidung, die er anzog. Zu dritt gingen sie die Kellertreppe hinauf, und seine Frau und er verabschiedeten sich schon im Hausflur von seiner „Herrin“ auf Zeit. Dann fuhr er seine Frau zur Wohnung. Unterwegs erzählte sie ihm, dass sie insgesamt mit dem erzieherischen Effekt seines Heimaufenthalts gar nicht einverstanden sei, aber das sei nicht allein seine Schuld. Die fremde Situation, die Abgeschiedenheit, die Reizarmut im normalen Sinne, das alles würde nur seine sexuellen Phantasien anstacheln anstatt ihn ruhig zu stellen. In Zukunft, so hätte sie zusammen mit ihrer Freundin B... überlegt, sei es besser, wenn er auch im Falle ihrer beruflich bedingten Abwesenheit in der gemeinsamen Wohnung bleibe und stets entweder sie oder ihre Freundin oder beide in seiner Nähe wären. So könnten sie ihn auch besser rund um die Uhr beobachten bzw. von morgens bis abends mit Ausnahme der Zeit, wo er arbeite, und dafür sorgen, dass er ein allzeit aufmerksamer, liebevoller und höflicher Mann für beide Damen werde. In den Zeiten, in denen sie vielleicht künftig im Ausland sein würde, könnte ihre Freundin in ihrem Auftrag viel besser als in einem anonymen Heim seine Beaufsichtigung übernehmen. Die Freundin sei nämlich über die wenig erfreulichen Umstände in den letzten vier Wochen bestens informiert, bedaure, dass ihre ursprüngliche Empfehlung für den Heimaufenthalt bei ihm so gut wie gar nicht gefruchtet hätte, und wäre unter Umständen bereit, ihn in ihrer Abwesenheit so zu erziehen, dass sie, seine Eheherrin, sich bei ihrer Rückkehr nicht seines unkeuschen Verhaltens wegen schämen müsse. Einzelheiten würden sie gleich beim gemeinsamen Mittagessen besprechen.

Er fragte nach der Schwiegermutter, und sie berichtete, dass sie sie schon am letzten Donnerstag aus dem Heim abgeholt habe und dass es ihr ganz gut gehe.

Als sie in der Wohnung angekommen waren, ging er zuerst ins Badezimmer, um sich zu waschen und zu rasieren. Danach zog er sich um und trat ins Esszimmer, wo seine Frau und B.... bereits auf ihn warteten, um mit ihm zu Mittag zu essen. Nach dem Essen, das von den beiden Frauen mit viel Liebe und Raffinesse zubereitet worden war, beredeten sie in entspannter und vertrauensvoller Atmosphäre, was sich fortan ändern konnte. Die beiden Frauen gaben ihm zu verstehen, dass sie zukünftig zu dritt in der Wohnung leben würden. Groß genug dafür sei sie ja. Er sollte ein Gästezimmer als Schlafzimmer benutzen und im übrigen alles tun, dass das Wohlbefinden der beiden Frauen gesteigert und die Wohnung nachhaltig und anständig gepflegt würde. Sie selbst würden sich selbstverständlich auch anstrengen, dass er es bei ihnen gut hätte. "Bilde dir aber nicht ein, dass dein Wohlbefinden nur davon abhängt, dass du hin und wieder mit mir schläfst", sagte seine Frau. "Ich denke, es ist genauso wichtig, dass du länger als bisher enthaltsam bleibst und deine Aufmerksamkeit mehr auf unser gemeinsames Glück richtest. Du wirst sehen, dann werden wir noch gemeinsam viel Spaß haben!" Christian war erleichtert, dass sie nach diesem doch etwas unglücklichen Heimaufenthalt einen neuen Abschnitt in ihrer Beziehung beginnen wollte, und nahm sich ehrlich vor, seinen Teil dazu beizutragen, indem er seiner Frau Liebe und absolute Treue entgegenbrachte und auch ihrer Freundin ein stets gehorsamer Hausmann sein wollte, damit die beiden Frauen in dieser Dreierbeziehung glücklich werden konnten.

Ende
 

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