Claudia

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Der Schwache zweifelt vor der Entscheidung. Der Starke hernach. (Karl Kraus)

Da lag Claudia nun in einem fremden Bett und kam sich reichlich blöd vor. Sie hatte sich selbst einen dicken Gummiknebel in den Mund gesteckt und die Schnalle dazu im Nacken eng festgezogen. Dann hatte sie sich einen Vibrator in die Scheide eingeführt und auf langsam angestellt. Sie sich hatte ein Stück Aquarienschlauch neben dem Knebel in den Mund gesteckt, eine Plastiktüte über ihren Kopf gezogen und mit einem Gummiband um den Hals befestigt. Wenn sie den Schlauch jetzt losließ, würde er aus dem Mund und der Tüte rutschen und sie hätte noch etwa drei Atemzüge bis zum Ende. Zur Vollendung der Hilflosigkeit hatte sie sich mit drei Schnüren die Beine an den Knöcheln zusammengebunden, die Arme mit einem Schifferknoten auf dem Rücken zusammengebunden und dann mit den Fingern ein Ende der Handfessel über einen Ring an die Fußfessel so eng herangezogen, dass es ihr fast die Schultern ausrenkte. Und auf dem Schrank stand Claudias Webcam und machte alle 10 Sekunden ein Bild.

Bisher hatte Claudia von all diesen Dingen lediglich einen Vibrator ausprobiert, alles andere war neu. Die Selbstfesselung war wie in Trance verlaufen, sie war dabei erregt wie nie zuvor. Das ließ jetzt langsam nach. „Bagged, gagged, plugged und hog-tied“ hatte der Typ gesagt, als sie ihn gefragt hatte, wie er sie am liebsten sehen würde. Genau so lag sie jetzt in diesem Bett, das wohl schon einige putzige Paare gesehen hatte, im Ärztebereitschaftsraum und wartete auf Sven. Der telefonierte nachts um eins laut hörbar draußen auf dem Flur und ahnte nicht, was ihn erwartete. Claudia war in einer Mischung aus Angst, Erregung und Ärger. Die Stimme von Sven, die Wärme, die Enge und der Vibrator machten sie an, die Fesseln schnitten nach 15 Minuten Telefonat unbarmherzig in die Handgelenke und durch so einen Aquarienschlauch bekam man verdammt wenig Luft auf die Dauer. Es reichte zum Leben, aber nicht zum Erregen. Wenn jetzt auch noch sein Pieper losgehen würde, dann wäre sie alleine, bis sich am Morgen der Ärzteflur mit lauter Leuten füllen würde, die sie so nicht sehen sollten.
Dabei kamen ihr die unmöglichsten Gedanken. Wie würde es zum Beispiel aussehen, wenn sie anstelle von gar nichts einen schwarzen Latexcatsuit angezogen hätte. Das hätte dann zwar 400 Mark mehr gekostet, aber bestimmt auch entsprechend scharf ausgesehen. Und wenn man schon wie die Titanic untergehen möchte, dann doch bitte Erster Klasse.
Angefangen hatte die ganze Sache harmlos (Ach so?). Claudia war OP-Schwester und hatte wie alle anderen ihre eigenen Gedanken über junge Ärzte im allgemeinen und die aktuelle lahme Truppe im Besonderen. Bei ihrer Berufswahl hatte der Wunsch nach einem Arzt mal eine Rolle gespielt, aber wenn man sich dann diese jungen Familienväter mit ihrem ersten Bauch so ansah, wie sie über die billigste Einkaufsquelle für Kinderfahrräder und Pokemon diskutierten, dann musste man einfach solo bleiben.
Vor drei Monaten war dann Sven an die Klinik gekommen, 1,90 m groß, schlank, fürchterlich arrogant und unnahbar wie die anderen Wessis auch. Anders als arrogant konnte er auch nicht auftreten, denn jede andere Verhaltensweise würde als Anbiederei genauso übel genommen. Viele Schwestern interessierten sich für Sven, aber der blieb freundlich und distanziert zu allen Schwestern, klopfte zynische Sprüche über die Heiratswut junger Mädchen und ging mit allen Interessierten abends aus. Leider brachte er sie wie ein Gentleman vor Mitternacht wieder heim, bevor etwas passiert war.
Im OP-Saal wurde aus Sterilitätsgründen mit Scaphandern operiert. Das sind luftdichte Helme aus Plastikverbundstoff mit einer 15*15 cm großen Sichtscheibe aus Plexiglas und mit bis einem angeschweißten bis unterhalb des Gürtels reichenden luft- und flüssigkeitsdichten Kittel. Darunter konnte es bei langen Operationen sehr warm und einsam werden. Zur Luftversorgung hat man einen kleinen Ventilator mit ein paar Schläuchen. Unter dem Scaphander kann es bei langen Operationen sehr warm, stickig und einsam werden. Man sieht seinen Gegenüber kaum, weil in dessen Sichtscheibe die helle OP-Lampe reflektiert. Man versteht kein Wort, weil die Ventilatoren laut rauschen und der Oberarzt sich in seiner Cholerik sowieso mal wieder Ruhe erbeten hat. Und wenn man die Schwestern geärgert hat, dann kann es mit der Luft sehr knapp werden, weil man zufällig einen halbleeren Akku am Ventilator hat. Dr. Sven Volker Ehrlich hatte oft einen halbleeren Akku. Woran das lag, wusste keiner, aber es hatte Tradition, Wessis und ledige Ärzte zu ärgern.
Der größte Teil des Personals hasste den Scaphander, aber Claudia fühlte sich darunter eher geborgen. Sie zog sogar darunter noch einen Mundschutz an, um etwas schlechter Luft zu bekommen. Und um ihre Akkus kümmerte sie sich selbst. Irgendwann fragte sie Doktor Ehrlich einmal, ob ihn das Operieren unter dem Scaphander nicht störe. Da sagt doch dieser Mensch, dass er das Operieren so sehr möge, denn einerseits haben Enge, Wärme und Atemnot eine nicht zu verachtende sexuelle Komponente und andererseits könne man sehr hübschen Schwestern stundenlang sehr nahe sein, ohne sich ihr Gequassel anhören zu müssen. Abgesehen davon, dass sie über die Antwort stinksauer war und sich vornahm, ihn morgen wegen Wackelkontaktes mal ganz ohne Luft operieren zu lassen, abgesehen davon hatte die Antwort etwas für sich.
Am nächsten Tag standen sie wieder nebeneinander im OP-Saal. Sven kuschelte fast demonstrativ mit Claudia und drückte ihr sogar sein Knie zwischen die Beine. Er hielt sich dafür, dass er eigentlich keine Frischluft bekam, sehr gut und kippte erst ganz zum Schluss der Operation um. Die Anästhesisten hatten dann mit dem langen Lulatsch mehr zu tun als mit ihrem Patienten. Sven sah ganz weiß aus, bekam eine Sauerstoffmaske aufgedrückt und war einige Minuten bewusstlos. Ein bisschen tat er Claudia sogar leid. Anschließend durfte er sich dann in der Klinik tagelang anhören, dass die Wessis zu dumm seien zum Luftholen und dass man es doch sagen könnte, wenn die Luft knapp wird.
Sven konnte sich nicht erinnern, als die wütende leitende Schwester ihn fragte, wer ihm diesen kaputten Scaphander ohne Funktionsprobe angezogen habe. Das ließ ihn in Claudias Augen schon menschlicher werden.
Nachmittags sprach sie ihn dann an, ob ihm diese Operation denn mehr Spaß gemacht habe. „Nun ja“, meinte er, „wenn du mich so direkt fragst, sollst du auch eine direkte Antwort haben. Es hat mir zwar - bis aufs Umfallen - sehr gut gefallen, aber noch schärfer als diese OP-Scaphander finde ich Gummi.“ Und damit ließ er sie stehen.
„OK“, dachte sich Claudia, „wenn er auf Gummi steht, kann man ihn damit vielleicht doch kriegen.“ Aber so richtig wusste sie nicht, woher man Gummikleidung bekommt und wie man sich damit zeigt, ohne zum allgemeinen Gesprächsthema zu werden. Dann kam ihr der Gedanke, zum Fasching als Domina zu gehen. Sie hatte zwar noch nie so ein Wesen gesehen, aber ein Make-up mit einem schwarzen Spinnennetz um die Augen und ein langes Gummikleid aus der Auslage eines einschlägigen Geschäftes erschienen ihr gut. In dem Laden gab man ihr gleich noch ein Latexpflegemittel und den Tip, das Kleid nach dem Anziehen schön zu polieren.
Claudia wurde der Kracher des Abends. Mit ihren superschlanken 1,80 und der Modelfigur saß das lange Gummikleid wie angegossen. Sie konnte zwar nur mit ganz kleinen Schritten laufen, quietschte wie ein Fahrradschlauch und fand, dass sie auch so roch, aber alle anwesenden Herren benahmen sich, als wäre sie zur Chefin geboren. Sie gab sich dann auch alle Mühe, maximal herumzuzanken und alle Männer vor den Kopf zu stoßen und wie kleine Jungs zu behandeln.
Sven guckte sie vom übernächsten Tisch aus an und betrachtete sie wie ein ganz besonderes Insekt. Nur wegen ihm hatte sie sich in dieses Kostüm gezwängt, dass sie viel Kraft beim Einatmen kostete und dafür beim Ausatmen die Rippen fürchterlich quetschte. Außerdem schwitzte sie ganz fürchterlich, denn es war sehr warm. Zur Damenwahl griff sie sich dann das Objekt ihrer Wut und Begierde. Er konnte gut tanzen und war der erste Partner, der sich nicht beschwerte, dass Claudia beim Tanzen immer führe. Sie hatte eigentlich auch keine Chance zum Führen. Dann kam langsame Schmusemusik, er fasste sie auf ihrem gummierten Rücken und zog sie ganz dicht an sich. Zwischen ihren Beinen konnte sie den Druck seines erigierten Gliedes spüren. Der Abend wurde sehr schön, sie küßten sich sogar, er konnte sehr zärtlich sein.
Gegen ein Uhr nachts brachte Sven sie nach Hause. Er verabschiedete sich unten an der Tür und wollte noch nicht mal auf einen Kaffee mit hochkommen. Enttäuscht fragte ihn Claudia, wie sie denn aussehen müsse, um ihn zu verführen. „Bagged, gagged, plugged and hog-tied“ war die Antwort, dann gab er ihr einen Kuß, stieg in sein Auto und war weg.
„Bagged, gagged, plugged and hog-tied!“. Was soll man mit so einer Antwort anfangen? Claudia war zwar ganz gut in Englisch, aber diese Wörter hatte sie noch nie im Zusammenhang mit Kleidung gehört. Gottseidank gibt es ja das Internet. Unter „bagged“ und „plugged“ fand die Suchmaschine nichts und wie man „hog-tied“ schreibt, war ihr noch nicht klar. Aber unter „Gagged“ war so viel Material zu finden, dass man denken konnte, die Nichtknebelnden seien eine verfolgte Minderheit. Und beim Betrachten der einschlägigen Seiten fand man dann auch Erklärungen und Handlungsanweisungen für die anderen „Vergnügungen“.
Claudia fand alles, was mit Gummi zu tun hatte, anregend und konnte sich gut selbst im Catsuit vorstellen. Leider waren die schärfsten Teile auch die teuersten. Einen Vibrator hatte sie schon probiert, sie mochte ihn allerdings eher als Vorspiel als als einzigen Eindringling akzeptieren. Und das „plugging“ ihren Anus meinte, wurde als Erkenntnis ganz schnell wieder gestrichen. Einen Ballgag zum Ausprobieren fand sie in dem Geschäft, wo sie auch das Gummikleid bekommen hatte. Die anregende Wirkung einer Atemkontrolle kannte sie sehr gut, so dass auch „bagging“ kein Rätsel mehr war. Nur Self-bagging war ihr einfach zu gefährlich und außerdem: Wenn sie auf Selbstbefriedigung aus wäre, könnte sie das einfacher haben.
Es blieb das Problem mit den Fesseln. Man kann sich ganz leicht die Knöchel zusammenbinden. Sich die Arme zusammenzuschnüren ist schon schwieriger. Aber Claudia war völlig rätselhaft, wie man sich die Arme selbst auf dem Rücken straff gegen die Beine spannt, bis sie eine wunderschöne Gebrauchsanleitung mit Bildern über „Self-Bondage“ fand. Eigentlich reizte sie das Selbstfesseln gar nicht, aber nun war sie schon so weit gegangen, dass ihr das auch egal war. Wenn sie nur diesen arroganten Typen endlich dahin bekommen könnte, wo sie ihn haben wollte.
So nahm sie sich einen Vibrator, eine Plastiktüte 30*40 cm, ein Gummiband, ein Stück Aquarienschlauch von 80 cm Länge, den Knebel und drei Stücken Wäscheleine, von denen sie eines mit zwei Ringen zum Spannen präpariert hatte und blieb an einem Tag, an dem Sven Dienst hatte, einfach nach Schluss in der Klinik. Nach der 23.00-Uhr-Spritzenrunde sollte es für ihn eigentlich nichts mehr zu tun geben.
Claudia zog sich im Bereitschaftszimmer aus. Zuvor hatte sie auf einem Misthaufen auf dem Schrank ihre Webcam plaziert, sie fiel zwischen all dem Kram dort oben nicht auf. Dann programmierte sie ihren Laptop (man gönnt sich ja sonst nichts) auf die Speicherung der Bilder. Entweder es passierte etwas schönes, dann wollte sie das sehen. Oder es passierte etwas böses, dann brauchte sie die Bilder für Rache.
Sie war schon von der Vorstellung der Dinge, die sie vor hatte, ganz feucht. So konnte sie sich den Vibrator ganz leicht kreisend tief in die Scheide einführen. Sie stellte ihn ganz langsam, denn das Geräusch störte sie. Dann nahm sie einen neuen Knebel, der die Zunge wesentlich mehr einengte als ihr erster Ballknebel und steckte ihn in ihren Mund. Es tat ein wenig weh an den Kiefergelenken und schon ein leichtes erregendes Gefühl von Atemnot. Dann zog sie die dazugehörige Schnalle am Nacken eng zu und passte auf, dass sich ihre langen Haare nicht darin verhedderten. Sie band sich ihre Füße mit einem Stück blauer Wäscheleine genauso eng zusammen, wickelte die Schnur noch mehrmals zwischen den Beinen um die Fessel und befestigte die beiden Ringe daran. Sie zog ein zwei Meter langes Stück Schnur mit einer Schlinge am Ende so durch die Ringe, dass man ein Ende straffziehen konnte, das Seil aber nicht zurück rutschte.
Nun nahm sie das Ende des Schlauches neben dem Knebel in den Mund und atmete langsam durch den Mund ein und durch die Nase aus. Die Luft reichte gerade so aus. Sie zog sich den Folienbeutel über den Kopf und befestigte ihn mit einem Gummiband. Ihr war klar, dass Klebeband stilechter ist, aber es war ihr zur gefährlich. Auch so wurde es ganz schön warm und feucht unter der engen Folie und sie musste sich beeilen, damit sie durch die zunehmend beschlagene Tüte noch etwas sah.
Claudia führte eine Hand durch die Schlaufe und nahm dann das letzte Seilstück. Damit band sie sich mit einem selbststraffenden Knoten die Hände auf dem Rücken zusammen und zog den Knoten straff. Dann wartete sie auf Sven. Wenn er kam, wollte sie mit den Händen den Hogtie straff ziehen, bis die Hände die Füße berühren und kurz vor seinem Hereinkommen noch mit einer Kopfbewegung den Schlauch loswerden. „Bagged, gagged, plugged and hog-tied“ wie gewünscht. Eigentlich wollte sie sich ihm nicht gerade unterwerfen, auf der Skala zwischen dominant und gehorsam würde sie sich selbst spontan weit im dominanten sehen. Aber sie wollte den Typen erstens haben und zweitens provozieren. Und außerdem nahm sie auf sich und andere nie sehr Rücksicht, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte.
Sven war laut auf dem Flur zu hören. Also zog Claudia mit der Schnur ihre Füße ganz eng an die Hände und kippte nach vorn auf den Bauch. Sie würde ihm jetzt bestimmt den heißesten Anblick seines Lebens liefern. Aber er kam nicht. Erst hörte man eine Tür klappen, dann die Dusche. Claudia wurde immer heißer und sie erregte sich immer mehr. An einem Orgasmus hinderte sie vor allem die wenige Luft, die sie durch den Schlauch bekam und die Angst, den Schlauch zu verlieren, bevor Sven sie entdeckt hatte. Dann hörte man einen Fernseher mit Nachrichten. Claudia wurde langsam wütend. Wenn sie sich jetzt noch einen dieser blöden Erotikfilme anhören müsste, die um diese Zeit kommen, würde sie Sven nach ihrer Befreiung unverzüglich die Augen auskratzen.
Die Nachrichten gingen mit dem Wetterbericht zu Ende. Claudia hatte noch nie ein Tiefdruckgebiet so atemberaubend gefunden und so lange gewartet, dass endlich die Aussichten für die nächsten Tage zu Ende gehen. Endlich wurde der Fernseher ausgeschaltet und man hörte Svens Schritte in Richtung auf die Tür. Claudia hatte schon Angst, dass sie im falschen Arztzimmer war. Er fasste auf die Klinke. Claudia war am Höhepunkt und ließ den Schlauch zwischen ihren Zähnen los. Da klingelte ein Handy. Sven lies die Klinke wieder los und erzählte mit irgend jemand. Der oder diejenige musste sehr viel Zeit haben, denn sie erzählten über das Wetter in Amerika und dass jetzt dort schon heller Morgen sei. Für Claudia wurde es langsam unkomfortabel.
Der Schlauch war ihr aus dem Mund gerutscht. So konnte sie nur mit maximalem Einatmen noch etwas frische Luft bekommen, wenn sich die Tüte ganz an den Kopf gesaugt hatte. Nur mit maximalem Ausatmen wurde sie etwas von der warmen, stickigen Luft los. Und wenn sie zu schnell atmete, dann saugte sich die Folie an die Nase und nichts ging mehr. Es war ein Glück, dass der Schlauch direkt vor der Nase lag. Claudia versuchte, sich zu wälzen und mit den Beinen gegen irgend etwas zu klopfen oder zu treten, aber sie fand nichts Hartes, das etwas Lärm machen konnte. Außerdem hatte sie panische Angst, dass der Schlauch weiter verrutschen konnte. Sie erregte sich immer mehr, wurde dabei auch immer wütender und konnte sich nur mühsam zum langsamen Atmen zwingen. Und der Typ telefonierte. Claudia wurde langsam schwindlig vor Ekstase und Luftnot.
So merkte sie gar nicht, dass Sven nicht mehr telefonierte. Sie hörte nur eine halb amüsierte Stimme „Na du bist ja ein artiges Mädchen. So etwas schönes habe ich mir schon immer gewünscht.“ Ihr wurde der Schlauch zwischen die Lippen geschoben, dann hörte sie ein leises „Moment bitte!“, das wie ein Befehl klang. Dann ging er weg.
Nach drei Minuten war Sven wieder da. Claudia hatte wieder gut Luft, hatte sich jetzt abgeregt und war in der Stimmung, sich auf ihren Befreier zu stürzen, wenn der endlich den Hogtie löste. Aber der dachte augenscheinlich gar nicht daran. Er begann, ihr mit langsam kreisenden Bewegungen den Schamhügel zu massieren und dann rhythmisch den Vibrator und die Klitoris zu stimulieren. Claudia fiel in ihren nächsten Orgasmus. Als sie laut brummend und stöhnend ihren Unterleib gegen Svens Hand drückte, zog der mit den Worten „kleine Gehässigkeiten erhalten die Feindschaft“ langsam den Schlauch aus ihrem Mund. Dabei fuhr er fort, Claudias nasse Muschi immer stärker zu streicheln. Claudia fühlte sich auf ihrem höchsten Höhepunkt, als ihr schwarz vor Augen wurde.
Als Claudia wieder zu sich kam, lag sie auf dem Rücken. Unter sich hatte sie etwas kaltes glattes, das wie eine große Folie raschelte. Ihre Arme und Beine waren gespreizt, sie war mit ihren eigenen Schnüren gefesselt, die wohl unter der Matratze von einer Seite zur anderen durchgezogen waren. Ihre Lunge brannte, der Atem ging noch immer rasselnd. Der Knebel und der Plastikbeutel waren verschwunden, der Vibrator war noch an seinem Platz und eine Hand streichelte noch immer zart ihren Unterleib. Sie lehnte sich auf und sah, dass sie noch immer in dem Bett lag, nur hatte sie jetzt eine große dünne Plastikfolie unter sich, wie sie vom Malern der Station 5 überall herumlag.
„Pssst!“ sagte Sven nur, dann drückte er ihr den nassen Knebel wieder in den Mund und legte eine und dann noch eine Schicht Folie auf ihren schwitzenden Körper. Er zog sich langsam und genüsslich aus und fragte dann „Willst Du ein ganz artiges Mädchen sein und ganz leise, wenn ich Dich jetzt vögele?“ Claudia wollte genau das, trotzdem schüttelte trotzig sie mit dem Kopf. „Gut“ sagte Sven, zog ihr die feuchte Plastiktüte wieder über den Kopf und befestigte sie wieder mit dem Gummiband. Er sah amüsiert zu, wie sich Claudia wand und knurrend versuchte, die Tüte abzustreifen. Als sie schon meinte, wieder bewusstlos zu werden, schnitt er mit einer Schere einen großen Zipfel von der Tüte ab. Ohne nach ihrer Befindlichkeit zu fragen machte Sven an ihrem Unterkörper ein Loch in die Folien, zog den triefenden Vibrator heraus und drang tief und machtvoll in sie ein. Er stöhnte und zitterte, es schien ihm sehr zu gefallen. Besonders schien es ihm zu gefallen, wie sein massiger Körper mit den Folien ganz leicht, fast widerstandslos auf ihr entlang glitt. Nachdem sie beide ihren Höhepunkt hinter sich hatten, legte er sich neben sie, streichelte weiter ihren Körper und jetzt endlich auch ihre Brüste durch die Folien und meinte: „In dich kann man sich ja richtig verlieben, wenn du so lieb mitmachst!“.
Die zärtliche Stille wurde jäh unterbrochen, als es im Zimmer laut piepte. Sven sprang auf, als wäre er bei etwas verbotenem erwischt worden, ging zum Telefon und wählte eine kurze Nummer innerhalb des Krankenhauses. Er sagte nur „Ja“ und „Ich komme!“, dann legte er wieder auf. Er nahm die Schere, schnitt die Schnur an Claudias rechter Hand durch und sagte: „Schade, jemand hat einen Atemnotanfall, der noch stärker ist als deiner. Das kann bis zum Morgen dauern.“ Dann nahm er Claudias herumliegende Kleidung mit dem Kommentar „Du sollst mir nicht abhauen! Zur Arbeit kannst du ja OP-Kleidung tragen und danach hole ich dich ab!“.
Claudia löste vorsichtig die Fesseln von ihrer linken Hand und den Füßen, machte ihr Gesicht frei und stand auf. Auf einmal hatte sie Angst, dass sie jemand so sehen könnte, obwohl nachts um halb vier hier bestimmt niemand vorbeikam. Sie legte die Utensilien zusammen, um sie nachher in ihrem Schrank zu verstecken und ging erst einmal ausgiebig duschen. Erschreckt besah sie ihr rotes, gequetschtes Gesicht und die schmalen roten Striemen an den Hand- und Fußgelenken und einen breiten roten Streifen im Nacken. Dann beseitigte sie alle Spuren des nächtlichen Spukes im Zimmer, sammelte den Computer ein, bediente sich bei der frischen Dienstwäsche und zog sich eine viel zu große weiße Hose und ein weißes Hemd, durch das man ihre immer noch erigierten Nippel sehr schön sah, an. Sie legte den Vibrator so ungeschickt versteckt, dass ihn wirklich jeder sehen musste, in Svens halboffenen Schrank, lachte und ging. In ihrem Spind hatte sie noch eine Garnitur Ersatzunterwäsche und ihre Daunenjacke. Den anderen konnte sie erzählen, dass sie heute eine Stunde zu früh aufgestanden war und so blieb ihr einziges Problem, woher sie bis heute Nachmittag eine Hose bekommen konnte, mit der sie jetzt mitten im Winter nach Hause gehen konnte.
In ihrem Hinterkopf spukten viele interessante Dinge, die sie Sven antun könnte, wenn der sich noch einmal zu ihr trauen würde.

Die Entwicklung der Technik ist bei der Wehrlosigkeit vor der Technik angelangt. (Karl Kraus)

Der Tag ging vorbei, Claudias Sachen und Sven blieben verschwunden. So wartete Claudia, bis endlich alle anderen OP-Schwestern gegangen waren, um dann in Unterwäsche, Daunenjacke und grüner OP-Hose im Dunkel zu ihrem Auto zu schleichen. Eigentlich war sie nur noch müde und wollte in ihr Bett. Neben ihrem Auto stand ein wohlbekannter roter Golf mit offener Beifahrertür und einer Rose auf dem Sitz. "Du hast noch etwas vergessen!" sagte Sven und überreichte ihr die Rose. "Wenn du mit mir kommst, verspreche ich dir eine interessante Zeit. Komm, wir gehen etwas essen!" Claudia ignorierte die Rose und fuhr nach Hause. Zu Hause duschte sie ausgiebig und dachte wehmütig an die letzte Nacht. Dann sah sie die Bilder auf ihrem Computer durch und schickte eine Email mit drei Bildern von Sven, die ihn nackt und über eine gefesselte Frau gebeugt zeigten, an Sven. Text: "Wenn du so etwas noch mal möchtest, dann komm morgen abend ins Gasthaus zur Post und sage mir, was es dir wert ist. Ich sage dir dafür, was ich nicht will." Sie dachte noch über eine kleine Selbstfesselung nach, dann schlief sie ein.

Am nächsten Tag war sie wieder mit Sven im Operationssaal. Er versuchte, ihr wieder ein Knie zwischen die Beine zu drücken, aber sie schlug ihn mit allen stumpfen Instrumenten, die sie ihm reichen sollte, auf die Fingerspitzen, bis er ihr vom Pelz rückte. "Dreitausend Mark" flüsterte er ihr ins Ohr. "Ist das ein normaler Lohn für eine Nacht?" "Nein" sagte Sven "Das ist für Spielzeug!" "Dann möchte ich heute abend auch für Dich ein paar Spielzeuge aussuchen!".

Claudia und Sven trafen sich am Abend beim Essen. Claudia äußerte, daß sie keine Erfahrungen mit Bondage oder Gummi habe und das sie Verletzungen mit Blut und Spiele mit menschlichen Exkrementen ablehne. Sven gestand mit etwas rotem Kopf, daß er bis auf dieses Abenteuer auch keine Vorerfahrungen habe. Er würde gern eine Bondage ausprobieren, finde es aber entwürdigend, geschlagen zu werden. Danach gingen sie zu Claudia, um - jeder für sich - Spielzeuge und Gummiklamotten für den anderen zu bestellen.

Claudia forderte Sven zuerst auf, sich auszuziehen, damit sie ihn genau vermessen könne. Dann ließ sie ihn nackt stehen und vermaß sehr umständlich seinen Körper. Irgendwann kam Sven auf die Idee, dasselbe von Claudia zu fordern. Claudia stellte sich provokant vor Sven hin, zog sich langsam aus und kämmte ihre langen Haare. "Möchtest Du mich wirklich nur vermessen?" fragte sie. Sven platzte fast. "Dann besorge mir einen Catsuit aus Gummi!" "Aber das dauert doch sechs Wochen!" "Dann laß dir etwas einfallen!" Damit zog sie sich an und ging.

Am nächsten Tag während einer Operation konnte Claudia mal wieder nicht ruhig bleiben, als Sven nicht mit klemmenden widerspenstigen Instrumenten klarkam und sagte ihm: "Weißt du, was wir sind, wenn wir nicht mehr improvisieren können???? Dann sind wir Wessis!" Zum Feierabend meinte Sven: "Wenn du wissen willst, wie gut ich improvisieren kann, dann komm heute abend um acht zu mir!" Claudia kam.

Sven forderte sie auf, sich komplett auszuziehen und sich mit geschlossenen Augen und hochgereckten Armen ein Paar Schritte durch die Wohnung führen zu lassen. In der überheizten Wohnung war Claudia trotz ihrer spärlichen Bekleidung schnell heiß. Außerdem war sie ein wenig gespannt. Als Claudia sie Augen wieder öffnen durfte, stand sie in einem hohen Zimmer auf einigen Polyäthylenfolien, die sie sehr dünn fand. Sven bat sie, die Augen zu schließen und zu erspüren, was er da tue. Dann setzte er ihr ein paar Kopfhörer auf.

Sanfte, entspannende Musik von verschiedenen Leuten erschien mitten aus ihrem Kopf zu kommen. Gleichzeitig fühlte Claudia, wie etwas ganz weiches, sehr kaltes an ihren Beinen emporkroch. Es schien ganz leicht und berührte sie kaum. Sie merkte an den Erschütterungen des Fußbodens, daß jemand um sie herumlief. Am Boden hatten doch nur einige durchsichtige Folien gelegen, sich kaum so anfühlen konnten wie Seide oder Nylon. Außerdem hatten solche Folien immer die Raumtemperatur und konnten unmöglich so kalt sein. Das kalte Etwas kroch über Claudias Brüste bis zum Hals, ohne sie stärker als ganz leicht berührt zu haben. Sie hatte am ganzen Körper eine Gänsehaut und fror auch etwas. Sie öffnete die Augen ganz leicht du sah, daß sie in einem großen stabilen Folienschlauch von einem Meter Durchmesser stand und daß ihr eine zweite, viel dünnere Folie langsam am Körper hochstieg. Irgendwann würde diese das Gesicht verdecken und ihr eine schöne Atemnot verpassen. Claudia nahm sich vor, das Gefühl noch einmal wie gestern bis zum Ende auszukosten, sie war ja nicht allein und vertraute darauf, daß Sven ihr nichts dauerhaft böses tun würde.

Als ihr Sven eine kleine Mund- und Nasenmaske auf den Mund drückte, schüttelte sie den Kopf und protestierte: "Wenn ich keine Luft bekomme, beiße ich einfach ein Loch in die Folie." Die Antwort verstand sie nicht, die Musik war zu laut. Claudia merkte noch einen eigenartigen Druck am rechten Zeigefinger, der sie an irgend etwas erinnerte. Sie spürte, wie die Folie sich langsam über ihrem Gesicht straffte und wie es ihr die Luft abschnitt. Sie nahm sich vor, nur ein ganz kleines Loch in die Folie zu beißen, um das erhebende Gefühl, gleich wegzutreten, noch länger zu haben, aber als dann die Atemnot kam, biß mühelos sie ein großes Loch in die Folie. Sie holte tief Luft, es ging ganz leicht und schmeckte etwas sauer, aber das Gefühl der Luftnot verschwand nicht. Hoffentlich ist Sven nicht auf die Idee gekommen, zur Erzeugung von Kälte eine Propangasflasche zu benutzen, dachte sie noch und hatte auf einmal Angst. Sie bekam Kopfschmerzen und merkte noch, wie die Folie von ihrem Gesicht weggezogen wurde, dann wurde ihre Muskulatur schlaff.

Als sie wieder zu sich kam, steckte sie mit freiem Gesicht noch immer bis zum Hals in der dünnen Folienverpackung. Die Musik war etwas leiser, so daß sie Svens ganz ruhigen Kommentar verstand: "Du solltest schon gehorchen. In der Tüte sind 80% Kohlendioxid, da kannst du auch die Luft nehmen, die ich dir anbiete." Jetzt hörte sie auch das Piepen eines Pulsoxymeters und wußte, daß der Druck an ihrem Zeigefinger von einer Meßsonde stammte, mit der man eigentlich im OP mißt, daß die Patienten immer genug Luft bekommen. Man kann es allerdings auch mißbrauchen, um jemanden länger in Luftnot und trotzdem sicher vor dem Ersticken zu halten. Wenn er dieses teure Teil da hatte, dann hatte Sven wohn geahnt, daß sie sich der Atemkontrolle widersetzen würde. Sie fühlte sich wieder sicher.

Sven drückte ihr die Atemmaske wieder auf den Mund, dann merkte sie, wie sich die Folie wieder über ihrem Gesicht spannte und langsam hoch bis über ihre wieder nach oben gehobenen Hände stieg. Sven hatte ihr ein paar dünne Gummihandschuhe angezogen, wohl um die Folie vor ihren spitzen Fingernägeln zu schützen. Sonst war sie völlig nackt und auch nicht fixiert. Diesmal bekam sie Luft. Der Druck von der Folie um ihren Körper stieg langsam und sie merkte, wie sie sich immer weniger bewegen konnte und wie ihre Beine zusammengedrückt wurden. Das Gefühl der Kälte wich jetzt langsam einer unwirklichen Wärme und Enge. Aber eigentlich war sie enttäuscht. Sie hatte von einem Vakuumbett gelesen und gegenüber Sven auch ihr Interesse bekundet, das hier war ein kümmerlicher Ersatz. Sie versuchte, auszubrechen und ihr Gefängnis aus doch sehr dünner Folie zu zerstören. Die Knie und Hüften ließen sich genau wie die Arme nicht bewegen, ihre Finger konnte sie zwar mühsam etwas krümmen, aber sie fand nichts zum Erfassen und zerreißen.

Mittlerweile wurde die Musik zum zweiten Mal gewechselt, Claudia erkannte Kuschelrock 2, erste Seite. Da Sven alle 14 Kuschelröcke besaß, war zu befürchten, daß sie hier noch 30 Stunden eingesperrt bleiben sollte. Ihre Blase drückte noch nicht, dennoch behagte ihr die Vorstellung nicht. Sven würde vielleicht noch etwas mit ihrem Atem spielen, aber mehr konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen. Und so komfortabel sie hier auch eingeklemmt war, so unerreichbar war sie auch für ihn. Dann bemerkte sie, daß etwas zwischen ihren Füßen hochgeschoben wurde. Es war etwa körperwarm, nicht ganz weich und nicht ganz hart und etwa 2 cm dick, vielleicht auch etwas dünner. Und es arbeitete sich mit langsamen rhythmischen Stößen zwischen den Füßen hoch. "Der blöde Kerl wird doch wohl nicht einen Fußfetisch haben und sich jetzt ein einsames Vergnügen verschaffen, ohne an mich zu denken?" fragte sich Claudia. Mittlerweile hatte sich das Etwas schon bis zur Mitte der Unterschenkel hinaufgearbeitet und Claudia überlegte, ob ein Penis so lang sein könne. Aber es stieg weiter bis zu den Knie, verharrte dort, kitzelte erst in der rechten, dann in der linken Kniekehle, wurde etwas zurückgezogen und wieder vorgeschoben. Claudia versuchte, die Beine zu verdrehen. Das Ding war biegsam, kein Stab und kroch weiter zielsicher auf ihren Schoß zu. Dann wurde es warm zwischen ihren Beinen, der Fremdling war angekommen und begann, langsam und rhythmisch ihre äußeren Schamlippen zu streichen. Das ging ihr schon nahe. Sie versuchte, herauszubekommen, was so gut lenkbar, vorsichtig und lang sein könnte, aber sie hatte keine Idee.

Das Etwas hatte inzwischen seinen Weg zwischen ihren Schamlippen gefunden und stimulierte nun die Klitoris, bis Claudia laut röchelnd und stöhnend ihren ersten Orgasmus hatte. Als sie gerade an ihrem Höhepunkt war, wurde ihr plötzlich die Luft knapper. Sie riß erschreckt ihren Mund auf und ein großes weiches Gummistück wurde hineingeschoben. Sie hatte gar keine Möglichkeit, den Eindringling wieder mit der Zunge hinauszudrängen, denn er wurde schnell größer und drückte ihr schon die Zunge an den Gaumen. Dann dehnte sich die Gummiblase nach hinten größer und würgte. Claudia kämpfte mit der Atemnot und bekam kleine Sterne vor den Augen. Der extreme Druck im Mund ließ schnell wieder nach. Gleichzeitig drang das unklare Etwas zwischen ihren Beinen weiter in sie ein und drückte langsam nach hinten und nach vorn gegen ihre langsam volle Blase. Es drückte auch tastend nach links und rechts und rückte immer weiter in sie vor, bis sie die unangenehme Empfindung am Muttermund hatte, daß es hier nicht weiterging. Plötzlich kam ihr die Erkenntnis, daß der tastende Finger in ihr ein Endoskop sein könnte. Dieses Gerät ist anderthalb Meter lang und an der Spitze beweglich. Es dient normalerweise zu Magenspiegelungen oder zu kleineren Operationen im Bauch.

Claudia war erschrocken und fasziniert. Sven konnte ihre Klitoris und ihren Gebärmutterhals nicht nur reizen und drücken, sondern auf einem Bildschirm auch sehen, wenn ihr Verdacht stimmte. Und das Ding hat zwei Arbeitskanäle, durch die man noch ganz andere Sachen machen konnte, Claudia kannte nur die Spritzennadel, die kleine Schere und die scharfe Zange, die aus der Spitze des Endoskops fahren konnten. Und wenn er den maximalen Unfug mit dem Gerät anstellen wollte, dann könnte er jetzt ohne jeden körperlichen Kontakt seinen Samen exakt an die Stelle spritzen, an der er genau heute den maximalen Schaden anrichten könnte. Die Vorstellung erregte sie zu ihrem eigenen Ärger noch mehr.

Das Endoskop spritzte nichts, zumindest war nichts derartiges zu spüren. Es wurde etwas zurückgezogen und nach vorn gedrückt. Ein kleiner scharfer Schmerz zeigte, daß etwas in ihre Harnröhre eindrang, dann kam die Erleichterung. Langsam wurde das Endoskop zurückgezogen und verschwand zwischen ihren Füßen in die Außenwelt. Der Schlauch in der Harnröhre blieb, jetzt wurde sogar leicht daran gezogen, wie man das zur Kontrolle der Lage von Ballonkathetern halt so lernt.

Kurz später glitt wieder der dicke Schlauch zwischen Claudias Beinen hoch. Diesmal spürte sie, daß er eine dicke Last zu ziehen hatte. Er machte wieder Halt vor ihren äußeren Schamlippen und wurde nach unten gezogen. Claudia spürte, daß ein Zylinder von zehn Zentimetern Länge und drei Zentimetern Durchmesser vor ihrem Eingang lag, da wurde er auch schon ihn ihre feuchte Scheide geschoben. Und prompt begann der Eindringling zu vibrieren. Claudia geriet wieder in Erregung.

Mittlerweile war die fünfte CD zu hören, so daß Claudia etwa sieben Stunden in dem Kokon stecken dürfte. In ihrem Mund steckte ein dünnwandiger, aber prallgefüllter Gummiball und drückte ihr die Kiefer auseinander. Die Atmung war nur durch die Nase möglich. Das Einatmen fiel ihr gegen den Druck der prallgefüllten Folien schwer, sie merkte jeden Muskel. In ihrem Unterleib verrichtete ein Vibrator seine Arbeit und ließ sich nicht zur Ruhe kommen. Vor dem Anus lag das Endoskop und begehrte Einlaß, sobald sie den Schließmuskel etwas entspannte. Aber diesen Triumph wollte sie Sven nicht geben. So blieb sie noch einige Stunden ruhig in ihrem Gefängnis, schwitzte immer mehr und gab ich einer ungezwungenen Dauererregung hin. Dabei malte sie sich aus, was sie ihrem Peiniger am Nachmittag noch antun wollte und beschloß schließlich, ihn zur Befreiung zu zwingen. Sie wußte, daß noch immer ein Überwachungsgerät an ihrem Zeigefinger klemmte. So hielt sie die Luft an, solange sie konnte und wartete, was passieren würde.

Es kam, wie sie sich das ausgemalt hatte. Der Druck auf ihren Brustkorb lies schlagartig nach, dann fing sie Sven auch schon auf, machte ihr Gesicht frei und riß sie aus den Folien. Dann trug er sie ganz schnell auf einen Tisch und legte sie dort hin. Sie sah ihn fassungslos an, warum er sie nicht einfach dort liegenließ, wo sie zusammengesackt war. Sven nahm eine Kerze, zündete sie an und stellte sie auf den Boden. Sofort verlosch sie. Er sagte nur "C O zwei!" Schlagartig kam ihr der harte Tisch viel komfortabler vor als der Fußboden. Sven brachte ihr einen Orangensaft und ließ sie erst mal zu sich kommen. Dann erzählte er freudig wie ein großer Junge, der sein erstes Auto mit Motor zusammengebaut hat:

"Anfangs wollte ich dich erst verschlauchen und dann in einem improvisierten Vakuumbett einsperren. Das war mir aber irgendwie zu langweilig. So kam ich auf die Idee, dich in einen Kokon aus Gartenschlauchfolie einzuspannen. Das Zeug war aber viel zu dünn und platzte immer, so habe ich es fünffach genommen und außen noch eine dicke schlauchförmige Industriefolie herumgelegt Ich habe es vorher mindestens zehnmal anders gefaltet, denn es wollte nicht so richtig schön an deinem Körper hochkriechen. Zur Füllung wollte ich die CO2-Düngeanlage unseres Aquariums mißbrauchen. Da sind aber nur 600 Liter Gas drin, so habe ich mir eine etwas größere Flasche mit Armatur zum Austreiben von Bierfässern bei einem Schankwirt geborgt. Ich mußte noch aus einem Eimer Wasser und einem Stück Schlauch ein Überdruckventil bauen, denn du weißt, daß man bei Dauerdrücken über 40 cm Wassersäule schnell ein Lungenödem bekommen kann.

Aus Sicherheitsgründen habe ich mir auch das Überwachungsgerät ausgeborgt, es wird sowieso nicht benutzt. Die Anästhesie bekommt alle drei Weihnachten das neueste Spielzeug. Und beim Stöbern nach den Zusatzteilen fiel mir das breite Endoskop für Dickdarmchirurgie mit extragroßem Arbeitskanal in die Hände. Im Mund hattest du übrigens den dicksten Blasenkatheter für alte Männer, aber ein neues Exemplar. Und am schlimmsten war die Versuchung, dich mal mit einer kleinen Zange in die Kniekehle zu kneifen." Auch wenn Claudia gerade "Kniekehle" gehört hatte, glaubte sie, daß er Klitoris meinte.

"Wenn du möchtest, kannst du dir dein Innenleben übrigens auf dem Video ansehen! Ansonsten habe ich etwas, was ich ins Netz stelle, wenn ich dort die Bilder von unserer ersten Nacht sehen muß. Und ich hatte noch eine Kamera zwischen den Folien hinuntergelassen. Da ist aber nicht so viel drauf zu sehen, weil du die Anästhesiemaske aufhattest."

Mittlerweile hatte Sven gelüftet und legte Claudia mit einer Decke aufs Sofa. Sie schlief sofort ein.

Sven weckte Claudia mit den sanften Worten "Riechst sauer, geh duschen!" Obwohl er recht hatte, war sie mindestens ebenso sauer wie sie roch. Sie duschte ausgiebig und wartete, ob er wohl unter der Dusche zu ihr kommen wolle oder ob er dieses uralte Bad mit einer Gußbadewanne wohl genauso häßlich finden würde wie sie. Getan hatte er außer ein paar Malerarbeiten nicht viel. Er machte lieber Frühstück. "Na gut", dachte Claudia, "So ist er wenigstens nützlich."

Nach dem Frühstück bekam Sven seine Manöverkritik: "Also übrigens war die Nacht gut. Aber der Sinn des Improvisierens liegt nicht darin, daß man mit Technik für fünfzigtausend Mark Dinge tut, die andere mit einem Finger machen, sondern umgekehrt." "Wenn du das so sagst, könnte ich fast glauben, daß du mich zur Raserei bringst, ohne mich zu berühren und ohne noch etwas Neues zu besorgen." "Gut, ich wette mit Dir, daß ich dich nur mit den Dingen aus dem Bad und einigen Nahrungsmitteln aus der Küche so fertig mache, daß ich nackt auf dir tanzen kann, ohne daß sich bei dir irgend etwas regt!" "OK, probier es aus!"

Claudia verschwand mit einer Wasserpumpenzange und einem Schraubenzieher im Bad, um irgend etwas vorzubereiten. Schon nach einer Minute war sie wieder da. "Riechst sauer, zieh dich aus und geh baden!" Sven stand nach einer Minute gehorsam im Bad. Claudia hatte die Wäscheleine abgenommen und band ihm damit die Hände auf dem Rücken zusammen. Dann zog sie die Enden des Seiles durch den Ausfluß und sagte "Komm baden!" Den Schraubenzieher hatte sie also benutzt, um den Traps zu entfernen. "Du willst mich wohl ein bißchen ersaufen lassen? Das klappt aber nicht. Erstens haut dir das Wasser ab und zweitens kann ich ein paar Wellen machen." "Du kannst gut überflüssige Wellen schlagen wie deine ganze Gattung, da weiß ich. Und das du dich wehren willst, erhöht den Spaß, behindert mich aber wahrscheinlich nicht. Ersaufen geht übrigens viel zu schnell für dich."

Mit diesen Worten zog sie solange an der Wäscheleine, bis Sven artig in der Badewanne saß. Dann nahm sie eine uralte Wärmflasche, die noch von Svens Vorgänger stammte, füllte sie mit Wasser und verkeilte sie unter dem Badewannenausfluß. Dann zog sie das Seil an einem Badewannenfuß so fest, das es die Hände gerade so nicht knickte. "Und was ist mit dem Wasser?" stichelte Sven. "Mein Kopf guckt zu weit aus der Wanne." "Wer redet hier von Wasser? Du bekommst ein Schaumbad!" Claudia goß viel zu viel Badeseife in die Wanne und drehte das heiße Wasser an. Sorgfältig prüfte sie, daß es genau 43° hatte. Schaum quoll in Massen hoch. Claudia stellte den Brausenkopf so ein, daß er noch mehr Schaum produzierte. Dann holte sie die Kiste mit dem Überwachungsgerät. "Das ist übrigens Sicherungstechnik." ,meinte sie beiläufig.

"Es geht auch ohne das Ding, aber so überlebst du den Spaß vielleicht. Weißt du zufällig, wo ein rektaler Temperatursensor hinkommt? Ich denke, die Dinger sind völlig für den Arsch." Mit gekonntem Schwung steckte sie ihm die verdrahtete Minivariante eines Thermometers weit ins Gesäß und hängte einen zweiten Sensor direkt ins Wasser. Dann verstöpselte sie beides mit dem Überwachungsgerät und teilte Sven mit, daß er mit 36,5° Körpertemperatur ja noch frieren müsse. Sie ging hinaus und ließ ihn allein in dem immer höher werdenden Schaum zurück.

"Ich werde dich mal ein bißchen heißmachen.", flötete sie, als sie wieder hereinkam. Sven quollen fast die Augen aus, denn Claudia war nackt und hatte eine Bockwurst in der Hand. Sie baute die Tür aus der Badgarnitur, legte sie quer über die Wanne und hockte sich gemütlich darauf. Dann fing sie an, die Bockwurst genußvoll und mit lautem Schmatzen abzuschlecken. Sie zog sie mit großen Augen in den Mund und schob sie stöhnend wieder hinaus. Sie knabberte mit ihren spitzen Eckzähnen eine Rinne um das Ende der Wurst und biß ein kleines Loch in ihre Spitze. Laut "Oh Sven" stöhnend rieb sie die Wurst an ihren Brüsten. Erst saugte sie an der Wurst und zog sie dabei lang, so daß er schon dachte, sie müsse abreißen, dann arbeitete sie sich mit der Wurst immer tiefer in Richtung auf ihren Schritt. Sven vergaß, daß er gefesselt war und bekam unter dem Schaum eine kräftige Erektion. Er träumte, Claudia werde sich jetzt genau auf ihn setzen.

Plötzlich biß Claudia die Wurst laut knackend ab, griff an seinen Ständer und sagte: "Ich hatte dir gesagt, daß ich keine Natursektspiele mag. Ich mag also auch keine Katheter in meiner Harnröhre. Und wenn du dich das nächste Mal nicht an die Absprachen hälst, katheterisiere ich dir den hier mit Acrylcyanat als Gleitmittel." Als er etwas ratlos aussah, erklärte sie ihm: "Das ist der dünnflüssige Sekundenkleber, auf dem immer steht: Nicht anfassen, klebt auch Haut." Sie nahm einen bereitstehenden Eimer kaltes Wasser hinter dem Kopfende der Wanne hervor und goß ihn mitten zwischen seine Beine.

Das Wasser floß jetzt durch den Überlauf auf den Boden und von dort in einen Bodenablauf. Claudia drehte das Wasser etwas kleiner, füllte Schaumbad nach und prüfte noch einmal die Temperatur. "So, du hast jetzt 38° Körpertemperatur. Du stehst augenscheinlich auf Doktorspiele. Weißt du, was ein Überwärmungsbad ist?" Sven schüttelte mit dem Kopf. "Das Überwärmungsbad habe ich in der Kurklinik kennengelernt, als ich vor zwei Jahren in Bayern zum Schwesternaustausch war. Das bekamen da kräftige eingebildete Kranke, denen mal so richtig der Kreislauf angeregt werden sollte. Sie lagen da einfach in der Wanne und taten gar nichts. Und wenn man sie hinterher noch fragen konnte, wie es war, dann sagten sie: Supergeil. Der Schaum dient übrigens dazu, daß du die Wärme nicht wieder loswirst. Ist noch etwas Unterhaltung gefällig?" fragte sie mit dem freundlichsten vorstellbaren Ton und verschwand wieder.

Als sie wieder kam, hatte sie ein schwarzes Stoffstück in der Hand. Sie stellte sich wieder auf das Brett und zeigte zu ihrem eigenen Gesang einen Bauchtanz. Dann schüttelte sie das Stoffstück auseinander, es war ein schwarzer Lycra-Catsuit. "Kleines Souvenir aus dem Internet." Sagte sie unschuldig und zog den Catsuit ganz langsam an. Sie achtete auf jede Falte, obwohl das Teil gar keine Falten bekommen konnte. Sie zog mit umständlichen Verrenkungen den Reißverschluß hoch. Jetzt stand sie eher über als vor ihm ganz in glänzendem Schwarz, mit Füßlingen und Handschuhen. Sie nahm ein paar dünne durchsichtige Latexhandschuhe und zog auch sie an. Und zwischendurch kam immer wieder Bauchtanz. Ihre Brüste zeichneten sich einschließlich der kräftigen Knospen deutlich durch den Stoff an. Zwischen den Beinen sah man wulstig ihre Schamlippen und dazwischen ein Stück herunterhängenden Stoff.

Dieses Stoffstück führte Claudia unter lautem Stöhnen in ihre Scheide ein und gewährte Sven dabei ein paar Einblicke. Die Öffnung war augenscheinlich für den Verkehr gedacht und das Kleidungsstück bestimmt kein Gymnastikanzug.

Claudia sprang von dem Brett, sagte "38,5°, langsam mußt du dich mal anstrengen!". Dann spielte sie so lange mit seinem Ohrläppchen, bis sie einen eigentlich für den Finger bestimmten Pulssensor daran befestigt hatte. An dem rhythmischen Piepen hörte Sven, daß Claudia mit dem Überwachungsgerät umgehen konnte und das es seinem Kreislauf genauso mies ging, wie er sich fühlte. "Mein Puls ist ja bei mindestens 160. Was machst du eigentlich, wenn er weiter steigt?" fragte er mehr besorgt als amüsiert. "Bei 170 schließe ich das EKG an. Und irgendwann ist der Tag ja auch zu Ende für dich." "Und was machst du, wenn ich jetzt schreie?" Claudia sagte gar nichts und zeigte ihm nur die Rolle Frischhaltefolie, die hinter seinem Kopf bereitlag.

Sven bekam langsam Angst. Im Bad stand die Luft dick und dampfend wie in einer Sauna. Der Badeschaum stand ihm bis zum Hals, obwohl das Wasser nur bis zur Kniekehle und etwas oberhalb des Bauchnabels stand. Sein Puls raste, er hatte Durst und hatte sich schon mehrfach ins Wasser erleichtert. Seine Hände konnte er zwar etwas bewegen, aber die auf dem Rücken gebundenen Arme und die Sitzposition hinderten ihn am tiefen Einatmen. Claudia klebte ihm mit professioneller Ruhe zwei Elektrodenpflaster auf den Brustkorb, schloß ein paar Kabel an und meinte "220 Volt würden dir aber auch ganz nett einheizen." Dann stellte sie den Monitor so hin, daß Sven ihn gut sehen konnte und änderte die Alarmgrenzen auf Pulsmaximum 200. Sven stöhnte leise "Bist du denn total durchgeknallt?" und beobachtete fassungslos, wie seine Körpertemperatur auf 39,5° geklettert war. Das EKG zeigte ein Herzrasen mit einer Extrasystole nach der anderen. Der Puls war nun auf 190 und Sven fühlte sich wie nach einem Marathonlauf.

Claudia zog in Ruhe die Handschuhe aus und suchte sich zwei durchsichtige Plastiktüten. Svens Entsetzen war kaum zu verbergen. Claudia streichelte ihn mit der Tüte im Gesicht und zog sie dann über ihre Füße. Sie setzte sich breitbeinig vor ihm auf das Brett und begann, so vor Wasser und Schaum geschützt, seinen Penis mit den Großzehen zu stimulieren. Dabei redete sie ihm beruhigend zu: "Ach komm doch noch mal. Nun hast du es gleich geschafft. Ich möchte noch eine einzige Erektion spüren, dann lasse ich dich hier raus." Sven versuchte, sich an ihrer Figur zu ergötzen oder sein bestes Teil sonst irgendwie zum Stehen zu bringen, aber es kam nichts. Claudia reckte sich in lasziven Posen über sein Gesicht, küßte ihm den Schweiß von der Stirn und gab ihm sogar zu trinken. Aber er versuchte nur, zu überleben und tief Luft zu holen. Im Fieberwahn faselte er von der riesigen schwarzen Schlange, die ihn ersticken und auffressen werde.

Ein bißchen mulmig war Claudia schon, aber dies war nicht ihr erstes Überwärmungsbad, sondern nur das erste, bei dem sie das Ende bestimmte. Sie stand auf, zog die Wärmflasche unter der Wanne weg und schnitt die Handfessel durch. Dann zog sie Svens schweren, erschlafften Körper mühsam aus der Wanne und legte ihn auf den Boden mitten in die Pfütze. Sie holte eine Decke, wälzte ihn darauf und zog ihn mit einer darunter gelegten Plastikfolie als Gleitschicht ins Schlafzimmer. Er wimmerte etwas, als er über die Türschwellen rumpelte und protestierte, er wolle noch länger baden. Claudia klatschte ihm so lange mit einem kalten Waschlappen im Gesicht herum, bis er fragte, was denn los sei. Dann schrie sie ihn an, er solle mitmachen und wuchtete ihn aufs Bett. Sie schloß die Pulsüberwachung wieder an und deckte ihn mit einer dicken Daunendecke zu.

Dann setzte sie sich neben Sven, nahm sich ein Buch und wartete ab, daß er wieder zu sich kam. Nach einer halben Stunde hatte sich der Puls bei 140 eingestellt und Claudia schaltete beruhigt Svens Computer ein. Sie war neugierig, ob er seine Ideen vielleicht aus dem Internet hatte. Der Rechner fragte nach einem Paßwort. Hoffnungsvoll gab sie "Claudia" ein, zu ihrer Enttäuschung war das falsch. Sie wußte ja eigentlich nicht viel von ihm, genaugesagt gar nichts, aber vielleicht konnte sie das Paßwort doch erraten. "Gummi", "Atemnot" paßten nicht, "bagged", "gagged", "plugged" und "hog-tied" waren auch falsch.

Gewissen Gerüchten zufolge sollte Sven eine Weile Schwester Sandra nachgestiegen sein. Allerdings wußte niemand, ob das Gerücht ein Traum von Sandra oder Realität war. Claudia wußte es nun, denn "Sandra" war leider richtig. Sie stellte den Internet Explorer auf offline und sah im Verlauf nach, wo Sven zuletzt gesurft war. Die meisten Seiten kamen ihr bekannt vor, denn sie hatte mit ihm zusammen Gummikleidung und Spielzeuge ausgesucht, bevor sie dann jeder allein bestellt hatten. Aber eine Seite namens www.insex.com fiel ihr auf, weil er oft dort gewesen war. Das Paßwort war gespeichert. Sie sah sich die Seite an und allein die Bilder ließen ihr ganz flau im Magen werden. Auf dieser Seite hatte jemand ein Faible für viele Arten, Mädchen bis zum Orgasmus oder zur Bewußtlosigkeit zu quälen. Da wurde nicht nur bis zum Blauwerden Atemkontrolle ausgeübt, da wurde auch mit Spritzen und Dornen gestochen, gepeitscht und geschlagen, mit Drähten gefesselt, Geschlechtsorgane wurden mit Saugmanschetten bearbeitet und es floß fast jedesmal Blut. Trotz alledem war es faszinierend. Claudia schrieb sich das Paßwort ab und nahm sich vor, die Seite ausgiebig zu studieren.

Dann suchte sie die Wäscheleinen wieder zusammen und band den schlafenden Sven schön breitarmig und breitbeinig an seinem Bett fest. Wenn er wieder voll da war, mußte sie noch einige Dinge mit ihm klären. Irgendwie tat ihr der schlafende Riese auch ein bißchen leid, so legte sie sich neben ihn und streichelte ihn, bis er die Augen aufschlug.

Als Sven zu sich kam, lag er nackt auf dem Rücken in seinem Bett und war lose gebunden. Er fühlte sich wie nach dem Ironman-Rennen und hatte kaum mehr die Kraft zum Aufrichten. Claudia saß im schwarzen Catsuit halb kniend über seinem Schritt. Sie hatte sich augenscheinlich geduscht und frisch parfümiert, ihre langen Haare waren noch naß und hingen wie ein dicker Strick über ihrer linken Schulter bis weit unter die Brust. Und genau an der linken Brust war das Lycra naß von den Haaren, man sah die spitze Knospe über einer herrlichen Rundung. Wenn er jetzt noch die Kraft für Sex hätte, wären alle seine Träume für heute erfüllt.

Claudia sah ihn freundlich lächelnd an und sagte: "Wenn du willst, darfst du jetzt zwei Stunden mit mir machen, was du möchtest. Aber bevor ich dir das nächste Mal so eine Chance gebe, muß ich dir noch sagen, daß ich meine Liste der Tabus verlängere. Keine Schläge, kein Blut, keine scharfen Fesseln, kein Giftgas und kein Strom über 42 Volt. Und auch wenn wir die ganze Zeit damit spielen, ich möchte mein Leben behalten. Ich habe deine Internet-Favoriten einschließlich Insex gesehen. Vielleicht möchte ich dir ja mal so was tun, aber erdulden werde ich es nicht. Wenn du das akzeptieren kannst, müßtest du mir das auch zeigen."

Sven nickte nur: "OK, du hast deine Wette gewonnen. Du hast zwar doch ein paar Hilfsmittel gebraucht. Ich möchte die ganze Prozedur aber nicht noch einmal über mich ergehen lassen, nur ohne Überwachung, damit du Recht hast. Und...", er wurde richtig noch röter im Gesicht, ...Insex finde ich auch faszinierend, aber ich werde niemandem wehtun, den ich mag. Selbst wenn es so eine verrückte Hexe ist wie du."

Claudia band ihn los. Er sagte nur noch: "Du kannst mich jetzt gern den ganzen restlichen Tag verwöhnen, ich rühre mich trotzdem nicht" und schlief ein.

Claudia wachte auf und bemerkte, daß sie nicht allein war. Sven lag neben ihr und schnarchte leise vor sich hin. Langsam kam die Erinnerung an zwei verrückte Tage zu ihr durch. Claudia hatte gestern erschreckt festgestellt, daß Svens Obsessionen vielleicht weiter gehen könnte, als sie dies aus Selbsterhaltungstrieb zulassen wollte. Außerdem fragte sie sich langsam, ob dieses Prachtexemplar von einem Mann auch mit einer ungefesselten Frau etwas anfangen könnte. Da er sich regte, beschloß sie, gleich die Probe aufs Exempel zu machen. Sie drehte sich auf den Rücken, spreizte die Beine etwas auseinander und verschränkte die Arme über dem Kopf, so daß ihre Brüste sehr gut zur Geltung kamen. Dann tat sie leise stöhnend, als ob sie schliefe und träumte, davon, daß Sven jetzt an ihrem großen Zeh nuckeln und sich ganz langsam hocharbeiten könnte.

Sven sah nach dem Aufwachen ein komplett in schwarz gekleidetes Wesen leise stöhnend auf dem Rücken liegen und war sofort hellwach. Er kniete sich ganz leise zwischen ihre Beine und schob seinen strammen Penis in ihre feuchte Muschi. Er war ganz schön erschrocken, als Claudia ihn umschlang und mit ihrem Unterkörper geradezu einsog. Aber da er sich genau das gewünscht hatte, verbrachten sie noch eine Stunde im Bett, bevor der Hunger sie wieder zum Streiten brachte.

"Sag mal, was hälst du eigentlich vom Zusammenziehen und heiraten?" fragte Sven beim Frühstück. Claudia verschluckte sich am Kaffee und hustete, bis ihr Sven kräftig auf dem Rücken umherschlug. "Sag mal, willst du mich jetzt noch umbringen?" fuhr sie ihn an. Und etwas ruhiger und amüsiert meinte sie dann "A ja, B nein. Du kannst gern bei mir einziehen. Oder sollte ich das jetzt so verstehen, daß du mich in diese Bruchbude einladen willst, wo außer einem Bett und einem Computer nichts steht und das Bad zwar prima für perverse Spiele, aber nicht zum Duschen ohne Überschwemmung taugt?... Und wie stellst du dir eine alte Fetischistenehe vor? Du ziehst mir zum Einschlafen rasch noch eine Plastiktüte über den Schädel und am nächsten Morgen wachst du neben einer Leiche auf, weil du wieder mal weltvergessen über einer Fachzeitschrift eingepennt bist, die interessanter war als jede Frau? Nein, nein. Pack deine paar Sachen und komm. Ich biete dir ein leeres Zimmer, einen ADSL-Anschluß für dein Lieblingsspielzeug und die Chance, jeden zweiten Tag einmal rauszufliegen. Und..." ,ihre Stimme schlug vom Lustigen ins Scharfe um, ... was war eigentlich mit Sandra?"

Nun lachte Sven und schlug sich auf die Schenkel: "Sandra ist seit drei Jahren mit dem Oberarzt zusammen und keine von euch neugierigen Wesen weiß es. Die beiden bauen zusammen ein Haus und das Kind ist auch von ihm. Aber weil euer ewiges Geschwätz die beiden wahnsinnig nervt, geben sie es in der Klinik eben nicht bekannt. Und immer, wenn die beiden sich mal berühren, schimpft ihr, diese dauerläufige Katze solle man endlich kastrieren, damit die Kater auch mal woanders maunzen. Und ... mein Paßwort stammt von einem Softwarepaket, an dem ich als Student mal mitentwickelt habe. Aber wieso stört dich das?" So einfach ließ sich Claudia nicht besänftigen: "Sag mir lieber, was wir heute anstellen!"

Sven schien noch ein paar Träume zu haben, die er Claudia beichten könnte. "Was hälst du von Mummifikation?" fragte er mit einem eine Spur roten Kopf. "Ich bin doch ein Gemüse, daß du in Stretchfolie wickeln mußt, damit es nicht welk wird. Schlimm genug, daß du mich vorgestern in Schutzgas konservieren wolltest. Ernsthaft: Es gibt schöne Bilder und sieht so aus, als ob einem da drin eng und warm wird. Soll ich dich einpacken?" Das wollte er aber auch wieder nicht. "Gut, dann darfst du mich jetzt ganz liebevoll einwickeln."

Claudia stellte sich einfach hin und wartete. In der unaufgeräumten Küche schien Sven das Einpacken aber nicht zuzusagen. So nahm er sie und trug sie ins Schlafzimmer und stellte sie dort ab. Claudia blieb mit einem Lächeln stehen, das irgendwo zwischen Ermutigung und Freude über eine gerade ausgedachte zynische Bemerkung angesiedelt war. Sven holte einige Packungen Folie aus der Küche und die, mit der er gestern bedroht wurde, aus dem Bad. Dann zog er ganz langsam den Reißverschluß von Claudias Catsuit auf und fing an, erst den linken und dann den rechten Arm aus dem glänzenden Lycra zu schälen. Er zog den Stoff vorn hinunter bis zum Nabel und gab ihr dort einen langen unrasierten piekenden Kuß. Dann legte es sie aufs Bett und zog sie ganz aus.

Er nahm nun etwas Folie und formte eine fünf Zentimeter große Kugel. "Das soll wohl ein Knebel werden?" stichelte Claudia. "Zu klein, um mich zum Schweigen zu bringen!" "Warte es einfach ab!" sagte Sven, klemmte die Kugel zwischen Claudias Knöchel und zog die ersten drei Runden eng um ihre Füße an. Dann stellte er sie wieder hin. "Schade!" säuselte Claudia unschuldig. Sven begann, ihre Hände mit geraden Fingern fünfmal zu umwickeln und dann zur Faust zu krümmen. Die Fäuste umwickelte er auch wieder. Claudia faßte die Form ihrer Hände als Einladung auf, ihn ein bißchen in den Bauch zu boxen. Aber Sven ließ sich nicht stören. Er stieß sie mit dem Gesicht zuerst aufs Bett und umwickelte ihren Kopf zweimal. Mit den eingepackten Händen bekam Claudia ihren Mund nicht mehr frei und so konnte ihr Sven erst eine Folienlage um Brustkorb und Bauch wickeln und dann erst den einen, dann den anderen Arm daran befestigen. Mittlerweile war Claudia schon etwas blau, obwohl er sich beeilt hatte. "Du sollst dich mehr wehren, sonst macht das keinen Spaß!" sage er zu ihr, als ihr Gesicht wieder frei war. Dann machte er sich langsam vor ihren Augen einen neuen Knebel und steckte ihn ihr in den geöffneten Mund. Er stellte sie wieder hin und wickelte sie bis auf den Kopf von oben bis unten mit der Frischhaltefolie ein.

Claudia stand ganz ruhig in ihrem immer enger werdenden Kokon. Sven war mit seinem Werk wohl ganz zufrieden und holte jetzt breites schwarzes Klebeband. Damit klebte er sie systematisch von unten nach oben im Kornährenverband zu und zog ein Klebeband nach dem anderen sehr eng fest. Irgendwann war er oben angekommen. Er nahm den Knebel wieder aus ihrem Mund und fragte:" Na, wie gefällt dir das?" "Gar nicht!" sagte sie, "es ist eng und langweilig!" "Gut, dann mache ich es dir auch noch schön warm." Mit diesen Worten schob er ihr den Knebel wieder in den Mund, jetzt war allerdings ein Stück Schlauch zum Durchatmen drin. Dann umwickelte er auch ihren Kopf eng mit der Folie und lies außer dem Schlauch kein Stück Gesicht herausschauen. Claudia konnte in ihrem Kokon zwar etwas Brummen, aber das störte ihn wenig. Er begann, ihren kaum tastbaren Schamhügel und ihre Brüste zu massieren, erntete aber keine Reaktion und hörte nach 10 Minuten wieder auf. Er nahm sein Federbett und wickelte sie hinein, so daß nur noch der Schlauch und eine kleine Ecke vom Gesicht herausschaute. Damit sich die Rolle nicht auflöste, fixierte er das Ganze mit noch mehr Folie. Dann ging er weg, Claudia hörte nichts mehr. Er kam wieder mit seinem Kopfhörer und sagte nur "Jetzt darfst du den Rest hören!".

Claudia erkannte die Musik sofort: Kuschelrock 4, erste Seite. Sollte Sven ihre Warnung mißverstanden haben und sie hier so lange lassen wollen, bis ihre Blase leer war? Claudia war wild entschlossen, ihre Drohung wahr zu machen, wenn er ihr noch einmal eine Chance geben würde. Sven blieb weg. Er packte in Ruhe seine paar Sachen, zwei Bücherkisten und einen Computer sowie gerade einen Koffer mit sauberer und einen Beutel mit schmutziger Wäsche ins Auto. Dann sammelte er die Reste der letzte Taten und sein OP-Spielzeug ein und brachte alles ins Auto. Sein Aquarium müßte er beim nächsten Mal mitnehmen, alles andere hatte er. Er suchte aus Claudias Sachen ihren Wohnungsschlüssel und sagte ihr: "Ja, dann wollen wir mal!".

Sven nahm sich Claudia und legte sie mit ihren Hüllen auf den alten verblichenen Teppich. Dann rollte er sie einfach ein. So ganz war er mit seinem Werk nicht zufrieden, also zog er den Teppich hoch, so daß sie ungebremst quer durchs Zimmer rollte. Sein "Frau, du bist zu fett!" brachte Claudia so richtig in Wallung. Sven legte die dicke Rolle auf eine der noch vorrätigen Folien und zog einfach so lange an der Folie, bis Claudia nach 10 Umdrehungen fast ausgepackt war und die Folie leider abriß. Dann legte er sie auf den Rücken und schnitt ihre Verpackung mit einer Schere von der Scham bis zum Hals auf. Er beseitigte das Tape, so daß nur noch die Beine eingepackt waren und schnitt ihren rechten Arm frei. Claudia versuchte sofort, den linken Arm selbst frei zu schieben, mit der noch einpackten Hand ging das leider nicht. Sven band ihr den Arm vor den Körper, verschob nun auch den linken Arm und achtete beim Neuverpacken darauf, daß die Schultern weit vor den Körper gezogen wurden.

Jetzt war er mit seinem Werk zufriedener. Er klebte Claudia mit dem Dichtband wieder ein, diesmal lies er aber etwas Platz vorn am Becken und hielt auch die Brüste frei. Dafür blieben vom Kopf nur der Schlauch und die Augen draußen. Zufrieden wickelte er sie wieder in sein Federbett, fixierte das Ganze mit den letzten Resten an Klarsichtfolie und rollte sein jetzt rundes Paket in den Teppich ein. Um den Teppich kam wieder Dichtband. Dann hob er die ganze Rolle scheinbar mühelos auf die Schulter und trug sie aus der Wohnung hinaus, die Treppe hinunter und auf sein Auto. Claudia wollte schon um Hilfe brummen, da schaltete er sein Autoradio an und befestigte sie am Dachgepäckträger. "Meinen sie, daß man umzieht indem man seine Sachen einfach in den Teppich rollt?" fragte eine unbekannte Stimme. "Nein. Aber ich hatte keinen Müllsack mehr. Sonst hätte ich mein Bett besser geschützt.", sagte Sven der Unbekannten.

Das hätte Claudia gerade noch gefehlt. Und wer weiß, wo Sven mit ihr hinfuhr. Sie hatte schon wieder ganz üble Gedanken. Zwar bekam sie reichlich Luft, aber was, wenn die Oma Sven jetzt noch einen Müllsack brachte? Sven fuhr los und Claudia hatte die ganze Zeit Angst, vom Autodach zu fallen. Endlich hielt er. Sie hörte die Autotür klappen, aber sie wurde nicht befreit. Und es war schrecklich warm. Endlich kam jemand. Bevor sie bemerkt wurde, hörte sie Svens Stimme: "Darf ich mich vorstellen? Sven V. Ehrlich ist mein Name, ich wohne jetzt bei Fräulein Boot. Aber die packt noch meine restlichen Sachen ein. Können sie bitte so lieb sein und meine Teppichrolle mit hochtragen, Claudia hat sich vorhin faßt dran verhoben." Ihr Nachbar stellte sich auch vor und sie wagte es nicht mehr, irgendein Geräusch zu machen. Sie versuchte sogar, nicht zu atmen. Endlich lag sie nach ihrer Schätzung in ihrem Flur und die Wohnungstür war zu. Aber noch war ihre Qual nicht zu Ende, denn Sven trug in aller Seelenruhe seine Sachen hoch.

Claudia hatte jetzt einen Druck auf der Blase, daß ihr fast schlecht wurde. Also machte sie innerhalb ihrer stark eingeschränkten Möglichkeiten Krach. Sven wickelte sie jetzt sehr schnell aus dem Teppich und der Decke und schnitt sie mit einen langen geübten Schnitt frei. Claudia spürte die Klinge auf der Haut und fragte sich, ob sie verletzt wäre. Schnell wurde sie von allen Folien befreit, nur die Hände waren noch eingewickelt und der Kopf geknebelt. Sven nahm Claudia wortlos, hob sie an, trug sie ins Bad und setzte sie auf die Toilette. Sie versuchte, mit den Händen den Mund zu befreien oder umgekehrt, aber das ging nicht. So entleerte sie sich ruhig und ging unter die Dusche, als ob sie dies immer mit Knebel täte. Wortlos hielt sie Sven das Duschgel hin und zeigte auf den Wasserhahn. Der lies sich nicht zweimal bitten, seifte sie von oben bis unten ein und duschte sie ab.

Dann deutete sie auf das Haarwaschmittel. Sven befreite gehorsam ihren Kopf und wusch ihr die Haare. Lächelnd sagte Claudia: "Ich hoffe, dir hat es mehr Spaß gemacht als mir. Und wenn du ein vernünftiges Abendbrot zusammenbekommst, kannst du meine Hände ruhig noch verpackt lassen. Damit gab sie ihm das Handtuch. Sven versuchte, Claudia beim Frottieren zwischen den Beinen oder an den Brüsten zu stimulieren, aber die sagte nur: "Müder Versuch. Wenn du die versprochenen Spielzeuge nicht heranbekommst, fahre ich morgen nach dem Dienst nach Berlin. Ich weiß schon, wo man da einkaufen kann." Dann lies sie sich den ganzen Abend von Sven bedienen und biß erst zur Nacht ihre Fesseln auf.

Nach kurzer Diskussion hatte sich Sven bereit erklärt, mit Claudia nach Berlin zu fahren. Sie hatte sich im Internet ein paar Läden gesucht und die ausgedruckten Stadtpläne eingesteckt. So fanden sie den ersten gesuchten Laden leicht. Der Shop war eine bessere Garage, die deutlich nach Gummi roch. Eigentlich traute sich weder Claudia noch Sven so richtig herein, aber da sich beide keine Blöße zeigen wollten, besichtigten sie den Shop wie einen Supermarkt. Der Verkäufer schien etwas vom anderen Ufer, war sachkundig und lies sie im großen und ganzen in Ruhe stöbern.

Claudia suchte sofort nach einem Regal, wo sie einen Catsuit für sich finden könnte. Dieses Teil hatte es ihr irgendwie angetan. Sie erwartete, daß sie darin noch schlanker und ganz irre gut und unbekleidet aussehen müßte und sich trotzdem geschützt und geborgen fühlen würde. Ihr Lycra-Catsuit sah schon sehr gut aus, war aber zu weich und zu dünn, um sie richtig zu schützen. Sie würde auch einen Schutzanzug ausprobieren, wenn es darin nur eng genug wäre.

Sven wurde zuerst fündig und zeigte ihr ein Teil, daß so etwa ihre Größe hatte, nur viel zu viel Bauchweite und - von Sven lachend angepriesen - zwei Innenglieder. Claudia fragte schön laut: " Warum lachst du so? Ich könnte mir den Anzug vielleicht ganz nett vorstellen. Aber wenn ich vorn und hinten verfüllt bin, wo bleibt dann der Platz für dich?" Neugierig sah sie den Verkäufer an: "Kann man so einen Catsuit anprobieren?" "Selbstverständlich, ich muß nur Kondome über die Innenglieder ziehen. Machen sie sich solange frei. In der Kabine ist Anziehfluid." Claudia kannte zwar kein Anziehfluid, aber in der Kabine stand eine kleine Plastflasche mit einem geruchlosen Öl. Sie hatte sich noch nie in einer Umkleidekabine völlig ausgezogen, weil sie immer Sorgen hatte, jemand könnte ohne oder mit Absicht hereinkommen.

Jetzt stand sie nackt da und wartete, daß der Verkäufer ihr ein Ganzkörperkondom bringen könnte. Und der kam prompt, hängte ihr das riesige Gummiteil hin und verschwand wieder, ohne sie lange anzusehen. Claudia tropfte sich etwas Fluid auf die Hände und rieb sich die Beine ein. Dann stieg sie in den Catsuit und zog sich die engen Fersen über die Füße. Die Beine gingen für ihren Geschmack viel zu leicht. Anzuziehen. Sorgfältig plazierte sie das vordere Innenglied in ihrer Scheide. Es fühlte sich sehr gut an, wie es so langsam und kühl in sie hineinkroch. Ihr wurde ganz warm. Als Sven fragte, ob er helfen könne, fühlte sie sich gestört und fauchte ihn entsprechend an. Doch nun hatte sie das große Problem, wie sie den Analdildo plazieren sollte. Beim ersten Versuch rutschte ihr fast das andere Glied wieder heraus, was ihr irgendwie nicht recht war.

Der Verkäufer fragte laut vor der Kabine, ob er etwas helfen könne. Claudia sagte ihm, das sie keine Gebrauchsanweisung für die Spaßmacher gefunden habe und sich vielleicht etwas blöd anstelle. "Schätzchen, das Problem ist, daß man erst mal für alles offen sein muß, um einen Dildo in den Anus zu versenken. Und dann wirst du dich wundern, wie anders dieses Gefühl ist. Soll ich reinkommen?" "Ja!" Weiter sagte Claudia nichts. Der Verkäufer bat sie, sich vorzubeugen und drückte mit einer leichten Vibration die Spitze des Analdildos gegen ihren Hintereingang. "So, nun mußt du dich entspannen! Stell dir vor, du entleerst dich. So locker mußt du hier werden!" Claudia stellte sich alles mögliche vor, aber es ging nicht. "So geht es nicht. Komm, hock dich mal auf den Ankleidestuhl. Claudia fand die Lage wieder mal nicht sehr komisch, aber nun drang der 2 cm dicke Dildo in sie ein. Sie biß die Zähne zusammen, um nicht vor Überraschung aufzuschreien, aber der Verkäufer zog schon den Catsuit weiter an ihr hoch.

"So, nun reib dir mal die Arme ein, dann geht's leichter!". Claudia schob ihre Arme in die Ärmel und erlebte, wie sich das Gummi eng an sie anschmiegte. Jetzt sah sie erst, daß am Hals vorn eine Gasmaske angeklebt war. Aber jetzt war es zu spät. Claudia hatte vor allem Sorgen um ihre Haare. Sie probierte, wie die Maske paßte und merkte, daß sie sich von allein ans Gesicht drückte. Die Sicht war in den großen Gläsern gut und die ganze Welt war auf einmal leise. Der Verkäufer schob ihre Haare auf eine Schulter und zog langsam den Reißverschluß von der Taille in den Nacken zu.

"Das ist zu weit und hängt am Bauch. Sie sind so schlank, daß man sie sofort als Model nehmen könnte. Leider passen sie mit dieser Figur nicht in Normteile." Claudia hörte nicht hin. Sie war gefangen in einem Rausch aus Enge und den Geräuschen ihres eigenen Atems und wollte Sven präsentieren, was sie sich ausgesucht hatte. Beim ersten Schritt wurde sie jäh an die beiden Eindringlinge in ihrem Unterleib erinnert. Sie faßte sich in den Schritt, um Entlastung zu bekommen und drückte dann nur noch fester zu. Laut schnaufend rieb sie sich zwischen den Beinen. Der Verkäufer faßte ihr auf die Schulter und drückte zu, das ignorierte sie. Dann hielt er die Hand vor die Einatemöffnung der Maske, um sie aus ihrer Erregung zu wecken. Sie fühlte sich noch heißer und begann, rhythmisch mit dem Becken zu kreisen und ihr Gesäß gegen den Verkäufer zu drücken. Als dieser sie im dritten Versuch nicht zur Ruhe bekam, schlug er sie laut klatschend auf den Po.

"Was ist los?" fragte Claudia etwas verwirrt unter der Maske. Der Verkäufer befreite erst mal ihren Kopf und sagte dann: "Wir haben wohl das richtige gefunden, nur in der falschen Größe. Sie sollten es aber nur anprobieren und nicht ausprobieren." Dann lies er sie allein. Claudia war über die Intensität ihrer Empfindungen selbst erschrocken, denn sie hatte sehr wohl bemerkt, wie der Verkäufer zur Unterbrechung ihres Vergnügens erst auf ihre Schulter gefaßt und dann das Filter der Maske zugehalten hatte. Das hatte sie nur noch mehr erregt und ihr einen schönen Orgasmus eingebracht. Irgendwie muß es dem Verkäufer auch gefallen haben, sinnierte sie, denn sonst hätte der ja nicht drei Minuten ihre Maske zugehalten oder einfach mal ihre Hand vom Schritt weggezogen.

Egal, wie, so einen Anzug mußte Claudia haben. Traurig zog sie sich aus und registrierte, wie die beiden Stöpsel aus ihren Löchern glitten. Dann beseitigte sie die Kondome, wischte sich mit den bereitliegenden Papierhandtüchern ab und zog sich an. Vor der Kabine stellte sie beruhigt fest, daß Sven von der ganzen Szene nichts mitbekommen hatte. "Gibt es denn die Teile dieses Anzugs auch einzeln?", fragte sie. Der Verkäufer legte ihr ein Teil hin, daß er als Tanzhöschen bezeichnete und das wie ein Slip mit zwei Innengliedern aussah. Sie legte es sofort zur Seite und sagte: "Das nehme ich. Ob sie es auch einpacken müssen, weiß ich noch nicht."

Dann fragte sie nach einer Gasmaske der eben probierten Sorte. "Das ist ein echtes Problem. Wir haben alle möglichen Gasmasken auf Lager. Aber das, was sie brauchen ist eine Gasmaskenhaube. Und ich ihrer Größe habe ich die Haube gerade nicht zur Hand. Wollen sie vielleicht den Anzug mit der Maske bestellen? Ich würde es ihnen zum Normalpreis maßgeschnitten anfertigen." "Es gibt Angebote, die kann man nicht ablehnen." Zum Erstaunen des Verkäufers holte Claudia eine Tabelle mit ihren Körpermaßen heraus, bestellte den Catsuit und zahlte gleich bar an. "Es war vereinbart, daß er mich anziehen darf und ich ihn. Aber das hier ist mein Catsuit. Was trägt eigentlich die Dame von Unterwelt?" Der Verkäufer kam mit Gummistrümpfen, einer schrittoffenen Leggins, einem Strapsgürtel und einem Gummi-BH. "Also die Strümpfe und der Gürtel sind unpraktisch. Und der BH ist unnötig, die Dinger stehen auch so. Haben sie eine Strumpfhose in meiner Größe, dazu einen Pullover?"

Die gewünschten Dinge wurden geholt. Claudia probierte auch sie an und fand, daß sie sich genauso anfühlten, wie es eigentlich ein Catsuit tun sollte. "Gibt es so eine Art Body, der Oberteil und Unterteil zusammenhält?", fragte sie. Es gab ihn. Claudia hatte sich eine Kopfhaube angezogen, die ihre Haare schützte und probierte die verschiedenen Masken aus. "Die russische Gasmaskenhaube gefällt mir nicht, da beschlägt immer die Scheibe. Die englische ist ganz gut, für ihr Fütterungsrohr bekomme ich bestimmt noch ein paar Ideen, leider ist sie mir zu groß. Bitte legen sie sie auf Svens Stapel." Nach umständlichen Proben entschied sich Claudia für eine englische Gasmaske und eine Haube mit angebasteltem Fahrradschlauch, in dem sie ihre hüftlangen Haare verstecken wollte. Nun wollte sie die gekauften Dinge anprobieren und fand in dem Verkäufer wieder einen willigen Helfer.

Zuerst zog sie das Tanzhöschen an. Mit schon etwas mehr Übung plazierte sie im Hocken zuerst den hinteren Dildo, dann führte sie sich langsam den vorderen Dildo im Stehen in die Scheide ein. Da sie diesmal darauf gefaßt war, kam der Druck im Unterleib nicht ganz so überraschend. Dann sah sie sich vorsichtig nach Sven um, er hatte sich noch immer in ein paar herumliegenden Zeitungen festgelesen. Claudia konnte es sich nicht verkneifen, ihn zum Einreiben ihrer Beine zu bestellen.

Sven durfte ihr also die Beine einreiben. Vom Innenleben ihres Höschens ahnte er nichts. Dann durfte er ihr in die Leggins helfen und die Beine schön glattstreichen. Die Arme reib sie sich selbst ein, er massierte sie dafür in die Ärmel hinein und strich das Gummi am Rücken glatt. Akribisch versuchte er, das Gummi über ihren Brüsten maximal zu spannen und sie dabei wie aus Versehen zu massieren. Claudia war aber nicht in der Stimmung für noch einen öffentlichen Orgasmus. Sie glitt langsam unter Beckenkreisen in den Body und zog ihn sich über sie Schulter. Dann fragte sie, ob er auch eine Nummer kleiner vorrätig sei. "Der Body sitzt jetzt schon knalleng. Er wird sie zwischen den Beinen quetschen!" riet der Verkäufer ab. "Eben!" antwortete Claudia. Leider paßte jetzt alles und Claudia mußte zum Ausziehen wieder in die Kabine.

Sie legte nur den Pullover auf den Ladentisch und fragte: "Gibt es dieses Stück auch ohne angeformte Handschuhe?" Der Verkäufer sah sie an, als ob etwas fehle und lächelte. Prompt kam er mit dem gewünschten und mit noch einer Hose, die genau aussah wie ihr veredelter Gummislip, nur daß sie einen Vibrator und einen aufblasbaren Analstöpsel enthielt. "Dies werden sie sich bestimmt bald wünschen, wenn sie sich das Tanzhöschen jetzt schon nicht ausziehen wollen." Claudia zog mit dem normalsten Lächeln der Welt den Latexpullover über ihren Gummibody, zog ihren Rollkragenpullover und ihre dicke Daunenjacke über die Jeans und gab dem Verkäufer ihre Unterwäsche zum Miteinpacken.

"Sven, hast du dir oder mir etwas ausgesucht?" fragte Claudia. "Nein, das kannst du machen. Ich lasse mich überraschen." Claudia gab dem Verkäufer nun auch die Maße von Sven. "XXL, da haben wir alles da!" meinte er beruhigt. "Gut. Ich wünsche ihm eine kurze Hose mit angeformtem Kondom, eine Leggins mit angeformten Strümpfen und einen Pullover mit angeformter Haube und Handschuhen. Dann einen Anzug aus etwas dickerem Gummi mit Reißverschluß bis zum Schritt und die Gasmaskenhaube." "Soll die Hose einen Analgag haben?" fragte der Verkäufer. "Soll deine Hose einen Analgag haben?" tönte nun auch Claudia durch den Verkaufsraum, denn das demonstrative Desinteresse von Sven ärgerte sie. "Nein!" rief er zurück. "Also ja!" gab Claudia die Antwort weiter. "Möchtest du die Sachen anprobieren??" "Nein, nicht öffentlich!".

"Haben Sie auch genügend Bondage-Spielzeug?" "Nein." Claudia suchte noch ein paar Hand- und Fußfesseln, gut gepolstert, einen aufblasbaren Knebel zum Durchatmen und einige Luftschläuche aus. Der Verkäufer zeigte ihr noch einen Atembeuteln und ein paar Zusatzteile für die Masken. Nun reichte es Claudia, sie rief Sven zum Bezahlen. Der sah die Rechnung, wurde blaß und schluckte kurz. Claudia lies sich davon nicht stören, streichelte ihn im Schritt und säuselte "No risk, no fun!", nahm ihm seine Kreditkarte aus der Tasche und bezahlte. Dann gab sie ihm einige Geldscheine und sagte "Guck nicht so erschrocken. Halbe/Halbe war abgemacht und ich war dir mal 3000 DM wert. Dazu könntest du jetzt stehen." Brummend packte Sven ein dickes Paket ein.

Ganz zufrieden war Claudia aber nicht. "Gibt es hier noch einen Laden, wo ich jetzt einen Catsuit kaufen kann? Berlin ist doch groß und es ist erst sieben." Darauf gab der Verkäufer Claudia eine Karte mit einer Adresse und sagte: "Dort könnten sie noch etwas bekommen, was dick und glatt ist und sehr eng anliegt. Und es ist nur 5 Minuten von hier."

Sie fanden den Tauchausstatter sofort. Claudia wunderte sich etwas, weil sie bei einem Tauchausstatter an Technik und bunte Anzüge dachte, aber nicht an einen Catsuit. Eine junge Verkäuferin begrüßte sie: "Sie sind schon avisiert. Wir sind den Herren oft mit Gummikleidung behilflich. Sie möchten sicher einen Apnoe-Anzug ausprobieren." Dann holte sie ein großes schwarzes Gummiteil und pries es an: "3mm Neopren, Glatthaut außen und innen, mit Rückenreißverschluß und angeformten Füßlingen, das müßte ihnen wie angegossen passen!" Claudia zog sich aus und Sven staunte: Claudia war noch immer komplett in Gummi gekleidet, nur die Hände und der Kopf schauten heraus. Die Verkäuferin kam mit in die Kabine. "Fühlt sich das wirklich so an, wie es aussieht? Darf ich das mal anfassen?" Bereitwillig streckte Claudia der Verkäuferin ihren Po entgegen, die ihn vorsichtig streichelte. Claudia wurde schon wieder heiß unter ihrer luftdichten Verpackung. Der Tauchanzug war auch mit Hilfe der Verkäuferin nur schwer anzuziehen und saß wirklich knalleng. Mühsam strich die Verkäuferin erst am einen, dann am anderen Bein die Falten nach oben. Claudia ermutigte sie, das dicke Gummi bis in den Schritt hochzumassieren und genoß leise stöhnend im Stehen die Massage durch ihre Dildos. Dann wurde die Arme in die Ärmel gezwängt. Schon beim Geradestehen drückte der Anzug die Dildos im Schritt nach oben, so daß Claudia laut stöhnte. Am schlimmsten wurde es, als die Verkäuferin sie bat, den Oberkörper nach hinten zu lehnen, damit sie den Reißverschluß schließen konnte.

Claudia kam sich eingepreßt vor wie eine Zitrone und merkte auch, daß Neopren so gut isoliert wie dicke Daune. Ihr war es sowieso heiß im Schritt, nun wurde ihr am ganzen Körper warm. Erregt betrachtete sie sich im Spiegel. Sie war in eine knallenge schwarze Schicht aus Gummi ohne Falten oder Nähte gehüllt, auch der Rückenreißverschluß war nicht zu sehen. Ihre Taille war eng, wie sie sie nie zuvor gesehen hatte. Ihre Brüste wurden vom Schnitt des Tauchanzuges noch betont und trotz der 3 mm Gummi ahnte man die stehenden Brustwarzen. Bei jeder Bewegung schien ihr Unterkörper zu explodieren.

Claudia sie wollte zu gern wissen, ob sie auf andere auch so wirkte wie auf sich selbst. Sie dachte: "Hier kennt mich eh keiner, da ist eine kleine sexuelle Belästigung doch harmlos. Sie griff sich die Verkäuferin an ihren langen Haaren und zog sie an sich. Sie drückte sie an ihren gummierten Körper und faßte ihr mit der linken Hand an die Scham. Gleichzeitig preßte sie ihren Mund auf Mund und Nase der Verkäuferin, brachte sie so zum Verstummen und gab ihr einen langen Zungenkuß. Diese wehrte sich nicht. Sie erwiderte den Kuß, griff mit einem Arm fest um Claudias Po und massierte mit der anderen Hand die Dildos in ihrem Schritt. Claudia war schon wieder an ihrem Höhepunkt, als ihr auffiel, was sie dort tat. Vorsichtig schob sie ihre Verehrerin weg und riet: "Wenn du solche Träume hast, dann leb sie einfach aus. Man lebt nur einmal." Ihr Unterkörper wurde beim Gedanken an die junge Frau ganz warm und sie war versucht, sie in der Kabine zu halten. Dann riß sie sich los.

Vorsichtig ging sie zu Sven, um seine Meinung zu ihrem Outfit zu hören. "Du siehst wirklich hinreißend aus. Aber meinst du nicht, daß das Teil zu eng für dich ist? Du kannst ja kaum atmen." "Das kann dir ja nur recht sein!" Was kostet der Anzug?" "319 DM" "Gut, ich behalte ihn gleich an."

Sven staunte: "Du willst doch nicht die ganze Fahrt diesen Anzug anlassen? Und wie willst du sitzen?" Claudia nahm in Ruhe ihre Stiefel und ihre Daunenjacke und zog sich an. "Ich kann so umherlaufen, solange ich will. Man sieht nur eine knallenge Jeans, die eine gute Figur betont und eine ganz normale, kuschlige schwarze Daunenjacke! Und ich möchte nicht nach Hause. Ich dachte, du führst mich zum Essen aus."

Obwohl er sich augenscheinlich etwas putzig vorkam, war Sven sehr stolz auf seine Freundin. Er führte sie galant zum Auto, half ihr beim Hineinsetzen und fuhr in ein teures Restaurant. Er suchte einen Tisch in einer dunklen Ecke, aber das war nicht nötig. Claudia nahm ihren Pullover und zog ihn in der Garderobe anstelle der Daunenjacke an. Sven nutzte eine Gelegenheit, Claudia an sich zu ziehen, von oben bis unten zu streicheln und leidenschaftlich zu küssen. Sie faßte seinen riesigen Stengel, kniff hart hinein und sagte "Du bist noch nicht dran!"

Beim Essen saß Claudia stocksteif gerade da und wirkte etwas abwesend und euphorisch. Da ihr immer noch wärmer wurde, trank sie eine Cola nach der anderen und hatte nur Appetit auf einen Salat. Mehr hätte auch nicht in ihren gepreßten Bauch gepaßt. Schließlich hatte sie das Gefühl, sie müsse platzen. Sie dachte ernsthaft darüber nach, sich einfach in ihre Gummischichten zu entleeren, aber dann hatte sie eine bessere Idee. Sie forderte Sven auf, mit ihr auf die Toilette zu kommen, um ihr beim Auskleiden zu helfen.

Sven öffnete den Reißverschluß des Taucheranzuges und half ihr aus den Ärmeln. Claudia zog den Body über die Schultern. Sie schob den Anzug, den Body, den und die Latexleggins bis zu den Knien nach unten und zog ganz vorsichtig erst den vorderen, dann den hinteren Dildo aus ihren triefenden Öffnungen. "Oh, self-plugged!" flüsterte Sven anerkennend. Claudia setzte sich auf die Toilette und erleichterte sich. Dann wischte sie sich ab und öffnete Sven die Hose. "Jetzt darfst du!" Das lies sich Sven nicht zweimal sagen. Er nahm Claudia so, wie sie da stand und hob sie auf sein erigiertes Glied. Mühelos drang er in ihre feuchte Scheide ein und vögelte sie genußvoll, bis jemand an die Toilette klopfte und schimpfte.

"Deiner ist stärker, aber der hier kann länger.", zog Claudia Sven auf und führte sich, demonstrativ stöhnend, die Dildos wieder ein. Dann zog sie den Latexpullover hinunter, die Leggins drüber und klemmte beides mit dem Body fest. Zum Schluß arbeitete sie sich wieder in den Taucheranzug. Dieses Mal brauchte sie Svens Hilfe nur für den Reißverschluß.

"Jetzt will ich tanzen!" Claudias Wünsche brachten Sven ins Schwitzen. Aber da er bisher auf seine Kosten gekommen war, fragte er nur "Wo?" "Such mir einen Club, wo man mit diesen Sachen nicht alleine ist!" Mit dem Problem war Sven etwas überfordert, aber für 20 Mark hatte ein Taxifahrer einen Tip und fuhr vor ihnen her bis zu einer Diskothek.

Der Türsteher schüttelte nur mit dem Kopf, als er Sven sah. Claudia versuchte es mit Schmollen, Feilschen und Bestechung, aber nichts half. Endlich begriff sie das Problem: "Sven, du mußt dich auch umziehen!" "Vergiß es, für kein Geld der Welt ziehe ich die Sachen öffentlich an!" "Gut. Was wünschst du dir dann?" Sven überlegte nur kurz: "Du könntest mir einen blasen!" "OK, aber da drin. Aber enttäusch mich nicht und denk immer daran, was mit der Bockwurst passiert ist!" Claudia grinste und lies ihre spitzen Eckzähne sehen. Dann ging sie mit Sven zurück zum Auto, um ihm einige Sachen zu geben. Ihr wäre es gar nicht recht, wenn Sven jetzt schon den gesamten Inhalt des Paketes sehen könnte. Sie gab ihm das Höschen mit Analstöpsel und den dicken Catsuit und führte ihn in das Geheimnis des Ankleidefluids ein. Im Auto war es zwar sehr eng zum Umziehen, aber es ging irgendwie.

Zehn Minuten später standen sie wieder vor dem Türsteher. Claudia hatte diesmal auf Jacke und Pullover verzichtet und auch Sven hatte außer Gummi nichts an und fror im Schnee. Der Türsteher machte - wieder wortlos - die Tür auf und ließ die beiden hinein. In der Disko war es dunkel und laut, die Musik war mindestens 15 Jahre alt und das Mobiliar schien noch aus Ostzeiten zu stammen. Das Publikum war bunt gemischt in Leder, Latex und ein paar in Plastik oder Metall. Die ganze Szene gab sich etwas gewaltbereit mit Stachelhalsbändern, Ketten und Spitzen. Augenscheinlich waren Gruppen, Pärchen verschiedenster Geschlechter­zusammen­setzung und einzelne überwiegend männliche Exemplare der Gattung "Fetischfreund" vertreten. Obwohl einige einzelne Frauen zu sehen waren, fiel Claudia auf. Sie zog Sven sofort auf die Tanzfläche und tanzte eng umschlungen einen Tanz nach dem anderen mit ihm. Diesmal wollte sie nichts trinken, ihr schauderte bei der Vorstellung, hier auf die Toilette zu müssen.

Während des Tanzens drückte sie sich immer enger an Sven, sie flirtete aber per Blick auch mit anderen Männern. Die beiden preßten und rieben sich immer enger aneinander, bis sich Claudia auf seinem Bein lange selbst befriedigte. Er fand dies sehr anregend und half mit langsamem kreisendem Druck auf den Analstöpsel nach, bis Claudia laut stöhnend mehr in seinen Armen hing als stand. Er hatte schon Sorge um sie und zog ihr den Reißverschluß ein Stückchen auf. Irgendwer rief "Ausziehen, Ausziehen!" und ein paar Umstehende machten mit.

Auf diesen Augenblick schien Claudia nur gewartet zu haben. Sie begann, alleine zu tanzen und unter langsamen Bauchtanzverrenkungen den Reißverschluß selbst bis zum Po hinunter zu öffnen. Um sie herum bildete sich ein großer Kreis. Claudia zog tanzend unter langsamen Verrenkungen die Arme aus den Ärmeln und schob, dabei ihre Lippen leckend, den Taucheranzug langsam nach unten. Darunter wurde die nächste Gummischicht sichtbar. Sie war durch das Tanzen ganz blank poliert. Claudia lies sich nach vorn auf den Bauch fallen und zog den halb ausgezogenen Anzug so über die Beine, daß er ihre Unterschenkel an die Oberschenkel drückte und sie aussah, als hätte man ihr mit einem dicken breiten Gummiband Arme und Beine auf dem Rücken zusammengebunden. Langsam arbeitete sie sich so umständlich weiter aus den Beinteilen des Anzuges heraus. Als sie nur noch in den Füßlingen steckte, konnte sie den Schritt des Anzuges mit einem Ruck über ihr Gesicht ziehen und lag straff wie ein Bogen gespannt da. Und immer kreiste ihr Becken. Niemand wußte, ob sie damit sich oder die anderen erregen wollte.

Irgendwann rutschte ein Fuß aus dem Füßling. Die Umstehenden stöhnten traurig. Aber die Show war noch nicht vorbei. Claudia stand auf und zog langsam den Body aus. Dabei rieb sie sich selbst am ganzen Körper und lies auch den Schritt nicht aus. Als sie ihren Latexpullover auszog, hatte sie die Tanzfläche für sich alleine. Langsam schälte sie sich aus der Hose und stand nun im Tanzhöschen allein. Man konnte bei ihren Bewegungen von außen die Stellen gut sehen, wo die Dildos eingeklebt waren. Und immer noch kreiste ihr Becken wie beim Bauchtanz.

Im Kreis stand ein Typ mit mehreren Gasmasken am Gürtel. Claudia tanzte auf ihn zu und knöpfte ihm eine Gasmaske mit dickem Filter ab. Sie spielte ein bißchen mit der Maske und setzte sie probeweise auf. Dann nahm sie sich Sven vor, der erregt und erstaunt mitten im Kreis stand und setzte ihm die Maske auf. Sven war viel zu überrascht zum Protestieren. Schnell und kräftig zog sie die Maskenbänder fest, so daß er nur mühsam Luft bekam. Claudia zog ihn in den Kreis und öffnete ihm tanzend den Schrittreißverschluß von vorn. Ein großer harter Stock in Gummi kam zum Vorschein. Claudia umfaßte den Stock mit beiden Händen und zwang Sven erst zum Knien, dann schubste sie ihn einfach auf den Rücken. Sie hockte sich so auf ihn, daß sein linker Grußzeh ihren Scheidendildo weiter in sie hineinpreßte. Jetzt löste sie ihr Versprechen ein und leckte und saugte an Svens Ständer, bis er kam und wieder schlaff wurde. Dann sackte sie selbst erschöpft zusammen.

Irgend jemand warf Claudia eine Decke zu. Sven stand auf, setzte die Maske ab und nahm Claudia in die Arme. Der Typ mit der Decke lud Sven ein: "So einen Strip hatte hier wohl noch niemand gesehen. Schaff die Frau hier raus und komm mit. Hier gibt es ein paar Privatzimmer mit einer ordentlichen Dusche. Und dann hol ihr ihre richtigen Sachen. In das Gummi bekommst du sie heute bestimmt nicht wieder rein. Macht das Mädchen so was öfter?" "Ich weiß nicht. Wir sind erst vier Tage zusammen." "Also wenn ich sie ankündigen kann, ist die Show mir tausend Mark wert. Denk drüber nach!" Sven brachte Claudia etwas zu trinken und holte die Sachen aus dem Auto.

Als er wiederkam, stand sie schon unter der Dusche und versuchte, ohne Schmerzen die Dildos aus ihrem Unterleib zu entfernen. Ihr wurde dabei nach all der Müdigkeit auch noch schlecht. Dann sagte sie: "Komm, zieh dich aus, dusche auch, und dann bringe mich nach Hause!"

Sven kam aus der Dusche und fand eine schlafend wie eine kleine Katze auf dem Bett zusammengerollte Claudia, die sich den Kopf in ihre Nylonjacke gekuschelt hatte und schlief. Er nahm sie vorsichtig auf den Arm, griff die Tüte mit den Gummisachen und ging. An der Pforte drückte ihm der Türsteher eine Karte in die Hand und zwinkerte: "Wenn ihr das nächste Mal kommt, könnt ihr euch auch drin umziehen! Aber so war es schärfer."

Sven flüsterte der schlafenden Claudia ins Ohr: "Du bist wirklich die schärfste Braut, die ich im Leben gesehen habe!" und sie lächelte.

Die Woche ging vorüber und niemand in der Klinik hatte begriffen, daß Sven und Claudia außer jeder Menge öffentlichem Streit irgend etwas gemeinsam hatten. Sven fand, daß Claudia etwas breitbeiniger lief, seit sie ständig das Tanzhöschen trug und das dies ihrem Gangbild sehr gut bekomme. Claudia fand ihrerseits, daß da erstens nichts zu sehen war und zweitens ein wohlerzogener Mensch solche Dinge sowieso nicht bemerkt. Am Freitagnachmittag diskutierten die beiden darüber, was sie zur Verkürzung des Wochenendes anstellen könnten.

"Hast du eigentlich eine Vorstellung, was eine Domina treibt?" fragte Sven ganz beiläufig. "Natürlich. Ich glaube, jede Frau bekommt das hin, wenn sie möchte. Und woher hast du so eine Vorstellung?" Sven hatte nicht mit einer Gegenfrage gerechnet und bekam sogar einen roten Kopf. "Ich habe nicht die geringste Ahnung, was daran schön sein soll.", meinte er. "Das kann sich ändern. Du weißt doch, manchmal, aber nur manchmal haben Frauen ein kleines bißchen Haue gern. Wie möchtest du denn behandelt werden?" Sven schluckte und überlegte kurz: "Also ich möchte in Gummi gekleidet sein und nicht geschlagen oder stark verletzt werden. Den Rest überlasse ich dir."

"Den Rest überlasse ich dir, Herrin, heißt das. Wenn du von mir angesehen werden möchtest, dann erwarte ich dich in spätestens 5 Minuten geduscht, rasiert und komplett in Gummi, nicht den Catsuit, wieder hier. Und nun geh!" Claudia zog sich ihren Latexpullover und Latexleggins an und flocht die Haare zu einem dicken Zopf, den sie über eine Schulter legte. Dann holte sie Hand- und Fußfesseln und die Sven noch unbekannte Gasmaske. Und sie hatte für Sven noch eine Überraschung aus der Klinik mitgebracht.

Sven klopfte und kam in Claudias Zimmer. Sie versuchte, ganz ernst zu bleiben und kommandierte: "Strecke die Arme vor!" Sven tat es und bekam beide Hände mit einer dicken Lederfessel mit Gummipolsterung zusammengebunden. "Knie nieder!" Nun bekam er auch die Füße mit dicken Fesseln zusammengebunden. "Steh auf!" Sven stand auf. "Arme hoch!" Sven streckte die Arme hoch und Claudia hängte sie an einem Seil ein, daß sie irgendwie am Türrahmen befestigt hatte. Sven konnte seine langen Arme problemlos höher halten, aber als er sich mit vollem Gewicht daran hängte, merkte er, daß seine Arme fest waren.

"Ich habe dir nicht erlaubt zu spielen!" sagte Claudia. "Knie nieder!" Als Sven niederkniete, war sein Mund in Höhe von Claudias Brüsten und er fragte sich, was wohl passieren würde, wenn er versuchen würde, hineinzubeißen. Er bekam einen leichten Tritt in die Magenkuhle. "Das war die Warnung. Steh auf!" Gehorsam und etwas amüsiert stand Sven auf und sah wieder auf Claudia herab. Er war jetzt zumindest sicher, daß etwas passieren würde.

Claudia zog sich langsam und demonstrativ ein paar Latexhandschuhe an. Dann nahm sie ein kurzes Stück Seil und band damit Svens Hoden zusammen, bis er das Gesicht verzog. Eine Wicklung um seinen Penis vervollständigte die Bondage.

"Du grinst! Knie nieder und verneige dich!" Sven kniete nieder, dachte aber nicht ans Verneigen. Claudia ging um ihn herum und stellte sich von hinten auf seine Unterschenkel. Dann zog sie seinen Kopf nach hinten, bis sie in sein Gesicht sehen konnte und zog die Gasmaske darüber. Sie schraubte den Atemschlauch an den Stutzen. Dann klärte sie ihn auf: "Du bekommst jetzt genug Luft. Wenn du meinen Unwillen erregst, gibt es jedesmal eine kleine Atemrestriktion. Knie nieder!" Sven tat es. "Steh auf!" Claudia betastete interessiert Svens in Gummi verpackten Schwanz und fragte, ob er eine kleine Behandlung vertragen könne. Sven nickte und Claudia begann, den Schwanz rhythmisch am Schaft zu massieren. Dann nahm sie sich eine Schere und schnitt die Spitze von Svens schwarzem Kondom ab. Dabei gab sie sich keine Mühe, vorsichtig zu sein. Sven spürte die Spitze der Schere deutlich.

"Was willst du denn Schönes? Wir haben Nadeln, Kerzenwachs, Wäscheklammern, elektrischen Strom, Fesselung mit dünnem Draht, kleine Schläge oder ein kräftiges Vakuum, was dich ansaugt und immer größer macht. Also, was willst du?" Sven antwortete nicht. "Gut, du willst nicht mit mir reden. Das macht mich aber traurig." Claudia nahm ein Zellstofftaschentuch, wischte sich damit eine Träne aus dem Auge und stopfte es in den Atemschlauch. Sven hatte jetzt vermutlich mehr Mühe beim Atmen. Geduldig fragte Claudia: "Also was darf es sein: Nadeln, Wachs, Klammern, Strom, Draht, Schläge oder Vakuum?"

Sie nahm das nächste Taschentuch und stopfte es in den Schlauch. Die Maske zog sich beim Einatmen schon deutlich in Svens Gesicht. "Paß auf, ich erkläre die Spielregel nur einmal. Wenn dir etwas gefällt, dann darfst du nicken oder Ja, Herrin sagen. Wenn du nicht antwortest, bin ich traurig. Das Spiel ist vorbei, wenn du zusammensackst oder dich demonstrativ zusammensacken läßt. Hast du verstanden?" Sven nickte. "Gut. Womit darf ich dich verwöhnen? Soll ich deinen Penis mit ein paar Kanülen oder Stecknadeln beehren? Ich kann dir auch eine Kanüle zum Angelhaken biegen, durch die Vorhaut hier ziehen..." Sven merkte einen scharfen Schmerz, weil er mit Fingernägeln in die Vorhaut gekniffen wurde. "... und ein paar Gewichte daranhängen." Sven schüttelte deutlich mit dem Kopf.

"Ich könnte deinen Schniedel auch mit Wachs aus einer Kerze betropfen. Das geht schön langsam, ein Stelle nach der anderen. Es soll besonders an der nackten Eichel ein echt heißes Gefühl sein." Sven schüttelte wieder mit dem Kopf. "Möchtest du, daß ich dir deine Hoden mit einer schönen Reihe Wäscheklammern verziere? Wenn dort alles voll ist, habe ich noch eine Runde an der Vorhaut und dann kann ich auch wieder Gewichte daranhängen." Sven merkte, daß am linken Hoden etwas großflächiges leicht schmerzhaft kniff und dann einen scharfen Schmerz am rechten Hoden. "Das sind Beratungsmodelle. Links spürst du die guten alten Holzwäscheklammern aus DDR-Zeiten. Rechts eine Plasteklammer aus deinem kleinen Hausstand. Dein Schniedel wird ja immer größer. Ich glaube, du magst Klammern." Sven schüttelte deutlich den Kopf.

"Dann möchtest du vielleicht die Wirkung von elektrischem Strom spüren. Man kann damit alles mögliche zum Leben bringen. Hier steht drauf, das Gerät hätte sechs Programme mit rhythmischen oder zufallsgesteuerten Impulsen. Und die Intensität regle ich." Sven schüttelte wieder den Kopf. "Dann möchtest du bestimmt ein paar kleine Schläge, natürlich nicht auf dein bestes Teil. Nicht nur, meine ich natürlich. Auch die Hoden sollen sehr empfänglich sein. Hier hast du eine kleine Probe!" Claudia schnippte mit dem Finger gegen den rechten Hoden, genau auf den kleinen Bluterguß, wo die Klammer gesessen hatte. Sven schüttelte entsetzt den Kopf und sagte "Nein danke".

"Dann hätten wir noch das Vakuum. Da muß ich deine Luftmatratzenpumpe holen, die saugt auch kräftig. Und als Köcher für dein Teil nehmen wir ein Stück Abflußrohr, das liegt gerade herum. Dann muß ich noch ein paar Dichtungen bauen, genug Frischhaltefolie ist da." Sven schüttelte wieder mit dem Kopf. "Gut. Wer nicht hören will, muß fühlen." Claudia steckte ein weiteres Taschentuch in den Schlauch. Sven atmete jetzt sehr mühsam. "Hast du dich entschieden: Nadeln, Wachs, Klammern, Strom, Draht, Schläge oder Vakuum?" Da Sven nicht geantwortet hatte, bekam er das vierte Taschentuch in den Schlauch. Claudia wunderte sich, daß er immer noch Luft bekam. Im Selbstversuch hatte sie mit zwei Taschentüchern genug gehabt. Bei jedem Einatmen quetschte sich die Maske wie eine Zitronenpresse über das Gesicht.

Ungerührt fragte Claudia: "Nadeln? Wachs? Klammern?" Sven nickte. "Habe ich dich richtig verstanden? Du möchtest Klammern probieren?" Ein weiteres zaghaftes Nicken war die Antwort. Claudia nahm eine Handvoll Holzklammern und klemmte die erste Klammer genau in die Mitte zwischen den beiden Bällchen. Dann sagte sie "Braver Junge. Du sollst ganz viele Belohnungen haben. Als erstes gebe ich dir etwas Luft zurück." Sie entfernte eins der Taschentücher. "Als zweites mache ich dir eine kleine Freude." Sie stimulierte mit einem ganz kleinen Vibrator, über dessen Zweck sie lange gerätselt hatte, seinen Harnröhrenausgang. "Und als drittes bekommst du, weil deine Latte so schön stark wird, ..." Sven krümmte sich, weil Claudia ihm etwas kräftiger in den Bauch geboxt hatte. "... einen schönen Schlag in die Magenkuhle. Wir sind ja hier nicht in der Sonntagsschule."

Sven wurde unruhig und zog an den Fesseln. Dann versuchte er, zu sehen, was Claudia an seinem Hoden tat. Mit der Maske ging das nicht gut. Claudia zog ihm eine schwarze Plastiktüte über den Kopf und sagte: "Schade, ich hätte dir gern in die Augen gesehen." Dann platzierte sie weitere Klammern am Hoden und stimulierte zwischendurch immer wieder seinen Schaft. Sie redete jetzt nicht mehr, denn sie wollte genau auf seinen Atem hören. Sven atmete immer tiefer und begann zu schwitzen. Claudia setzte jetzt eine Klammer von vorn auf eine Falte der Vorhaut. Sven krümmte sich erst vor Schmerzen und versuchte, die Klammer abzuschütteln. Claudia intensivierte die Massage und setzte den Vibrator wieder an. Dabei hielt sie ihm den Atemschlauch ganz zu und sah sich an, wie er kämpfte und zerrte. Sein Schwanz wurde jetzt etwas blauer und begann zu spucken. "Na also." Sie gab den Atemschlauch ganz frei und sah zu, wie Sven seinen Orgasmus hatte. Dann entfernte sie eine Klammer nach den anderen und wischte ihm umständlich den Schwanz ab.

Sie kommandierte "Knie nieder!". Sven tat es und Claudia schraubte ihm den Atemschlauch ab. Sven atmete tief durch. "Verneige dich!" Sven schüttelte den Kopf. "So, du möchtest also nicht, daß ich dir die Maske abnehme?" Kopfschütteln. "Möchtest du weiter bestraft werden?" Sven nickte. Claudia war etwas ratlos. Sie war sicher gewesen, daß Sven von diesem Spiel spätestens nach dem Orgasmus (oder seinem Ausbleiben) genug haben würde. Nun wollte sie seine Erwartungen nach leichten lusterregenden Schmerzen aber nicht weiter erfüllen.

Sie holte sich ein paar Geräte, die sie aus der Klinik angeschleppt hatte. Als erstes nahm sie sich die Gasmaske und riß sie mit einem Ruck von seinem Kopf. Sven war geblendet von der Helligkeit und blinzelte, sein rotes Gesicht war verschwitzt. Sie baute das Ausatemventil von der Maske ab und steckte ihren durchatembaren aufblasbaren Knebel durch das Loch. Dann polsterte sie die Augenregion mit der schwarzen Plastiktüte, die sie vorhin über seinen Kopf gezogen hatte und setzte ihm die Maske wieder auf. Sven war jetzt im Dunklen. Claudia blies den Knebel auf, bis Sven würgend mit dem Kopf schüttelte und dann noch einmal. Als nächstes nahm sie eine kleine Plastiktüte mit etwa 3 Litern Inhalt und befestigte sie an dem Knebelschlauch. Zur Luftversorgung holte sie ein kleines tragbares Sauerstoffgerät, daß in der Klinik auf den Schrott geflogen war. Sie schloß den Schlauch an die Tüte an und drehte das Gerät an. Sven hörte das scharfe Zischen und die Erklärung: "Du bekommst jetzt 3 Liter Luft in der Minute, exakt abgemessen. Bei jedem Ärgern gibt es 0,1 Liter weniger, bis du blau bist."

Claudia nahm zwei breite Pflasterstreifen und klebte damit eine große Schlinge Wäscheleine so an Svens Kopf fest, daß sie nicht auf den Hals hinunter rutschen konnte. Dann fädelte sie das Ende des Seiles durch die Fußfessel und zog mit einem Ruck fest, so daß entweder die Füße im Knien den Boden nicht mehr berührten oder der Kopf weit nach hinten gezogen wurde.

"Du fühlst dich einfach zu sicher in deinem Kokon!" schimpfte sie und zog ihm die Gummihose und seinen Gummislip bis zum Knie hinunter. "Was sehe ich denn da? Der Herr hat seinen Analstöpsel einfach zwischen die Beine gelegt. Na, warte!" Sven wartete, daß sich an seinem Anus etwas täte, aber zunächst bekam er eine sanfte Berührung an seiner Eichel, die den Penis sofort wieder anschwellen lies. Dann merkte er deutlichen Druck an seinem Anus, wollte aber nichts hineinlassen. Er schüttelte mit dem Kopf. Claudia schloß das Reizstromgerät, dessen Elektroden Sven ebend als sanfte Berührung verkannt hatte, an und drehte es gleich fast maximal auf. Erschrocken über den unerwarteten deutlichen Schmerz krümmte sich Sven und richtete sich aber gleich wieder auf, weil er im Knien nicht viel tun konnte, ohne seinem Hals wehzutun. Claudia schob den Analstift mit einem Ruck hinein und nahm die Intensität des Stromes zurück.

"Na, reicht es so?" Sven nickte eifrig. "Wir spielen eine Runde Lügendetektor. Wie gefällt dir eigentlich Jeanette? Die kleine Schülerin zieht dich mit Blicken fast aus." Claudia prüfte Svens Erektion, sie wurde nicht stärker. "Magst du vielleicht Gesine mit ihren langen Haaren und ihrem Faible für schwarze Nylonjacken? Oder gefällt dir Melanie, unsere kleine Mulattin? Also für die ganz jungen interessierst du dich wahrscheinlich nicht. Was ist mit Kerstin mit ihrem Duftfimmel? Nichts. Dann gibt es niemand lediges mehr in deiner Nähe. Oder stören dich Bindungen nicht. Was ist zum Beispiel mit Sandra?" Sven bekam eine prachtvolle Erektion.

"Reden wir über Sandra. Ich habe dich mit ihr flirten gesehen. Gefällt sie dir?" Sven schüttelte den Kopf. Claudia ging jetzt nach dem Motto: Schlage dein Kind jeden Tag, auch wenn du nicht weißt, warum. Dein Kind weiß es. "Gefällt dir vielleicht Sandras Haar?" Kopfschütteln. "Ihr Gesicht?" Kopfschütteln. "Ihre Brüste?" Kopfschütteln und eine Versteifung des Gliedes. "Diese großen Brüste, die ständig schaukeln, gefallen dir?" Kopfschütteln und eine weitere Versteifung. "Oder möchtest du sie einfach mal bumsen, weil sie zum Oberarzt gehört und du selber Oberarzt sein möchtest?" Claudia spürte, wie Sven eine riesige Latte bekam.

Sie drehte das Reizstromgerät wieder etwas höher, bis Sven sehr unruhig und geschäftig wurde und predigte ihm dann: "Ihr Männer seit doch alle gleich. Eine Frau begehren, weil man damit zeigen kann, wer in diesem Stall das Alpha-Männchen ist. Und wenn es geklappt haben sollte, dann redet man auch noch darüber, damit wirklich ein heilloses Chaos entsteht. Denk mal an ihre Brüste!" Sie drehte den Strom wieder ein bisschen höher und begann, seinen Schaft zu kraulen. "Sie hat schöne Brüste für ihre 32 Jahre. Körbchengrösse C. Und sie mag es bestimmt gern, wenn du deinen schleimigen Schwanz dazwischen steckst." Bei diesen Worten kniff sie ihm vorn in die Vorhaut. Die Aufrichtung wurde davon aber nicht kleiner.

"Und dann möchtest du deinen Schwanz sicher in ihren Mund stecken und spüren, wie ihre kleine rote Zunge dich reizt. Möchtest du das?" Sven schüttelte mit dem Kopf. Claudia drehte ihm ein bisschen Luft ab und erklärte: "Das war die falsche Antwort. Dein Schwanz sagt, du möchtest das. Möchtest du dann mit deinem Schwanz in ihre Muschi? Möchtest du in ihre kleine Muschi?" Sven wagte nicht mehr, den Kopf zu schütteln, denn der Erfolg ihrer Worte war bei ihm spürbar. Claudia drehte das Stromgerät wieder höher und wunderte sich, daß der Schmerz erträglich war. "Wußtest du eigentlich, daß Sandras Muschi rasiert ist?" Nun gab es kein Halten mehr. Sven stand auf den Knien und konnte nur mühsam sein Gleichgewicht halten. Der Plastikbeutel zog sich bei jedem Einatmen mit einem leisen Knall zusammen und zeigte so, daß die Luft nicht reichte. Und Sven stieß immer fester seinen Schaft in Claudias Hand. Obwohl Das Stromgerät immer noch an war, wollte seine Erregung nicht aufhören. Claudia drehte den Strom weit zurück. Endlich sackte Sven kurz zusammen, zeigte aber sofort wieder Haltung.

Seine Tortur war nicht zu Ende. Claudia sagte leise: "Ich habe Treue von dir verlangt. Ich akzeptiere nicht einmal, daß du von anderen Frauen träumst. Erst recht kann ich nicht dulden, daß du wegen Sandra so eine Aufrichtung bekommst. Also werde ich dir das Ding jetzt für eine Weile lahmlegen." Claudia nestelte ein wenig an der Maske und zog dann die Tüte heraus, so daß Sven wieder, wenn auch nur nach oben sehen konnte. Damit er ihr nicht schon wieder schlappmachte, zog sie auch noch ein Taschentuch aus dem Atemschlauch. Dann zeigte sie ihm einen Katheter. "Sieh mal, ein Thiemann-Katheter mit der praktischen kleinen kugeligen Spitze. Ein Wessi hat mir letztens an den Kopf geworfen, damit könne jeder katheterisieren, sogar Frauen. Mal sehen, ob er recht hatte."

"Ich hatte dir versprochen, daß ich dich einmal mit Cyanacrylat als Gleitmittel katheterisieren werde. Das geht leider nicht, weil das Zeug in fünf Sekunden auf Haut klebt. Und so schnell kommt man mit dem Schläuchlein nicht um die Kurven deiner Harnröhre. Aber sieh mal, was ich Schönes gefunden habe!" Claudia hielt eine Patrone Bauschaum hoch. "Polyurethankleber, bindet ab in 10 Minuten" stand darauf und "Vorsicht, verklebt mit Haut. Nach Abbinden nur mechanisch zu entfernen." Sven geriet in Panik und versuchte, sich loszureißen. Er hatte keine Chance. Er spürte den Druck eines Plasteteiles in seinem Pimmel. Er hörte, wie eine Spraydose einen Schaum abgab und spürte dann, wie der Schaum immer tiefer in seine Harnröhre drang. Dann spürte er, wie der dünne Gummischlauch langsam sich tiefer arbeitend in ihn hineingeschoben wurde, wo er sich am verletzlichsten fühlte. Gleichzeitig wurde sein Penis von außen mit etwas glattem eingeschmiert und immer schneller stimuliert. Sven keuchte in einem Orgasmus, von dem er glaubte, daß er der letzte war, bis Claudia plötzlich sagte "Aus der Spaß. Jetzt ist es fest." Sven sackte keuchend und still zusammen.

Claudia befreite als erstes seine Hände und lies ihn zu Boden kippen. Dann gab sie seine Atmung frei und kontrollierte, ob er gleichmäßig atmete. Sie löste die Schnüre und beseitigte die Fesseln und den Knebel. Dann erst beseitigte sie die Schnüre um seinen Hoden. Sven blieb einfach auf der Seite liegen. Er tastete vorsichtig nach seinem besten Stück und dem gelben Schlauch, der viel zu lang dort heraussah. Dann sah er eine Packung Sprühsahne und die noch verschlossene Kleberpackung. Vorsichtig zog er den schlagsahnegeschmierten Katheter aus seinem Schniedel und atmete erleichtert auf, als der nach 3 cm schon zu Ende war.

Claudia dachte nach, ob sie ihn an Körper oder Geist ernsthaft verletzt haben könnte. Dazu grinste er aber zu zufrieden. So trat sie ihn noch einmal in die Magenkuhle und sagte ihm, als er hochblickte: "Räume die Schweinerei einschließlich dir weg, bis ich wiederkomme!" und ging duschen.

Als sie mit nassen Haaren wiederkam, war Sven in Jogginghose, das Zimmer war aufgeräumt und ein Abendbrottisch gedeckt. "Du kannst jetzt auch duschen. Möchtest du so etwas jetzt regelmäßig?" Sven meinte beiläufig "Jeden gottverdammten Tag!", aber sie sah, daß er log. Er würde bestimmt keine Domina Claudia mehr wünschen. Seine Neugier war befriedigt.

"Ich habe ein Päckchen bekommen. Willst du es auspacken?" fragte Sven an einem Freitagabend. "Ja, wenn du mich solange allein läßt. Du kannst ja solange zur Post fahren, hier sind noch mehr Benachrichtigungen wegen Paketen." Brummend stimmte Sven zu. Er hatte es sich sehr schön vorgestellt, zuzusehen, wie Claudia auspackte und probierte, was er ihr ausgesucht hatte. Nun sollte er um seine Freude gebracht werden. Aber er war auch neugierig, was in all den Paketen war. So fuhr er los.

Claudia sah sich solange Svens "Päckchen" an. Es wog über 20 Kilogramm. Sie schnitt es auf und prompt roch es stark nach Gummi. Oben fand sie einen Lieferschein in Englisch. Er interessierte sie nicht besonders. Dann lagen da ungefähr 10 verschieden große Pakete mit einem in Zellophan eingeschweißten Gummiteil. Als erstes fiel ihr eine Gasmaske in die Hände. Es war eine Maske mit angeschweißter Haube und Haarschutz, einer riesigen Sichtscheibe und einem Mundknebel, dessen Blasebalg draußen baumelte. Abgesehen von dem eingeklebten Knebel hatte sie Besseres in ihrem kleinen Vorrat.

Dann fiel ihr ein Tanzhöschen mit zwei Eindringlingen in die Hände. Es kam ihr gut bekannt vor, hatte aber zwei Vibratoren mit einem kleinen Schalter und je einem Blasebalg zum Aufblasen. Vor dem vorderen Vibrator war ein kleiner Stutzen von 3 cm Länge, der genau wie ein Katheter passte. "Wenn es mal wieder länger dauert, lasse ich mich vielleicht doch katheterisieren.", dachte sich Claudia, ".. oder ich probiere es selbst bei mir." Ein Body mit angeformter Strumpfhose und der passende Pullover mit wohlgeformten Brüsten erregten schon eher ihr Interesse. Ein großes dickes Paket enthielt einen Catsuit mit Handschuhen. Er bestand aus sehr dünnem Gummi und würde nur ihren Kopf freilassen. Sie legte ihn zur sofortigen Anprobe zur Seite. Dann fand sie den gleichen Catsuit noch einmal, nur bestand der aus wesentlich dickerem Gummi, hatte einen Reissverschluss und eine Kopfhaube und wog bestimmt zwei Kilogramm.

Als nächstes betrachtete sie drei Gegenstände aus Metall, die aussahen wie Dildos, viel schwerer waren und Kontakte für irgendwelche Stecker hatten. "Tut mir leid, mein Lieber, aber Elektrospielzeug war leider nicht lieferbar!", sagte sie laut vor sich hin und versteckte das Zeug, Es war ihr sehr unsympathisch, doch vielleicht konnte sie es bei Sven mal gebrauchen. Als nächstes packte sie ein riesiges Gummilaken aus. Nach kurzen Zögern zog sie es gleich auf ihr Bett und kuschelte zur Probe mit dem Gesicht darauf.

Interessiert sah sie sich jetzt einen doppelwandigen Anzug an. Er bestand außen aus dickem und innen aus dünnem Gummi und lies Hände, Füße und Kopf frei. "Darin möchte ich mich als erstes von Sven einschließen lassen!", dachte sie, dann sah sie die Größe: XL. Seufzend packte sie das letzte Paket aus. Es enthielt einen großen doppelwandigen Gummischlafsack von zwei Metern Länge mit einem kurzen Reißverschluß, einer Gesichtsöffnung und einem Stutzen zum Einfüllen von Luft. Nun war es um die Geduld von Claudia geschehen. Sie beschloß, einige Geschenke gleich auszuprobieren.

"Gut für dich, daß du nur schwarzes Gummi bestellt hast.", dachte sie laut, denn das durchsichtige Zeug konnte sie nicht besonders gut leiden. "Und schlecht für dich, daß du jetzt nicht da bist. Sonst dürftest du mir jetzt zusehen." Claudia ging erst mal ausgiebig duschen, denn nach ihrer Meinung stand am Anfang jeder Verwöhnung eine ausgiebige Körperpflege. Dann schnitt sie ihre Nägel und cremte sich reichlich ein. Nachdenklich sah sie den dünnen schwarzen Catsuit an. Er war sehr dehnbar, hatte aber keine Öffnung außer am Hals und einer Spalte zwischen den Beinen. Wenn sie mit viel Kraft zog, konnte Claudia den Kragen soweit ziehen, daß sie hineinpaßte, halten konnte sie die Spannung aber nur kurz. "Versuch macht klug!", dachte sie sich und schob beide Beine in die enge Öffnung. Das Gummi spannte deutlich, aber sie konnte sich den Anzug mühelos bis zur Taille ziehen. Dann schnürte es ihr allerdings den Bauch fast ab.

Mühsam atmend streifte sie sich die Füßlinge über die Fersen und massierte dann die Beinteile langsam nach oben. Sie beobachtete, wie genau das Gummi über ihre langen Beine passte und massierte jede Luftblase heraus. Dann zwängte sie ihre Arme durch die Kopföffnung. Das Gummi zog sich sofort am Hals zusammen, ihre Arme wurden an den Körper gedrückt. Sie versuchte, den Eingang zu den Ärmeln zu finden, es klappte aber nicht. Schwer atmend schob sie den Kragen wieder auf ihren Brustkorb und cremte sich die Arme noch einmal ausgiebig mit Bodylotion ein. Dann schob sie den rechten Arm in den Ärmel und brachte jedes Stück Gummi an den Fingern an seinen vorbestimmten Platz, bis es blasen - und faltenfrei anlag. Mit dem rechten Arm konnte sie nun dem linken Arm in seinem Ärmel helfen. Claudia war beruhigt. Ihre Sorge, der Kragen ,der ihr erst die Taille und dann den Brustkorb abgeschnürt hatte, werde sie jetzt würgen, war unbegründet. Der Kragen war für den Hals gearbeitet und schmiegte sich dort mit sanften Druck an.

Sie war fasziniert: Der Anzug hatte ausgearbeitete Brüste und lag so auch am Oberkörper ohne jede Falte und ohne Luftblasen an. Claudia dachte an eine Geschichte "Immer schön der Reihe nach", in der sich ein Mädchen in vielen Lagen komplett gummiert hatte und suchte nach einer Kopfhaube, die so gut passte wie der Anzug. Es war keine da. Jetzt holte sie das Tanzhöschen hervor, das sie bei den Sachen gefunden hatte. Sie schmierte beide Vibratoren ausführlich mit Gleitgel ein und schob dann den Vaginalvibrator in ihre feuchte Spalte. Das gute Stück war wesentlich größer als ihr gewohnter Spaßmacher und hatte auf voller Länge unaufgeblasen einen Durchmesser von vier Zentimetern. Er lies sich leichter einführen als befürchtet und drückte im Bauch. Der kleine Stutzen rutschte von allein in ihre Harnröhre und störte dort nicht. Dann hockte sie sich hin und drückte mit sanftem Kreisen den hinteren Stöpsel an ihren Anus. Der Vibrator war an der dicksten Stelle fünf Zentimeter stark und hatte an der Basis immer noch zwei Zentimeter. Sie konnte sich nicht vorstellen, daß sie ihn überhaupt in sich einlassen könnte, er übte aber schon seit Wochen eine wahnsinnige Faszination auf sie aus. Nach zehn Minuten kämpfen und schwitzen war es geschafft. Sie hatte die dickste Stelle überwunden und der Stopfen glitt von allein schmatzend weiter in sie hinein. Der Druck im Bauch war unbeschreiblich. Sie hatte das Gefühl, zu müssen und doch nicht zu können, es war eklig und schön zugleich.

Nachdenklich schaute sie die beiden Gummibälle an, die zwischen ihren Beinen hingen. Die Spannung im Bauch war kaum erträglich und wohl ohne Schaden nicht zu steigern. Claudia schaltete nun die beiden Vibratoren an. Die Geräte hatten nur einen kleinen Schalter, sie gingen dann zufällig an und aus. Claudia dachte erst an eine Fehlfunktion, dann fand sie die Idee sehr gut. Probeweise drückte sie auf einen der Gummibälle und pumpte damit ihren Darm weiter auf. Laut stöhnend ergab sie sich einem Orgasmus, als gleichzeitig beide Vibratoren angingen. Als sie sich wieder etwas beruhigt hatte, pumpte sie sich auch ihre Möse auf, soweit es ging. Plötzlich machte es "Plopp" und sie hatte den Blasebalg mit Schlauch in der Hand. Der Druck im Bauch wurde aber davon nicht geringer. Sie entdeckte einen Verschluß, der augenscheinlich zum Abziehen der Blasebälge gebaut war. Nach kurzem Probieren konnte sie auch den anderen Schlauch entfernen. Beim Tasten entdeckte sie zwischen ihren Beinen nur noch zwei kleine Löcher, wo die Blasebälge hinein gehörten und die Einschalter der Vibratoren. Ausschalten ließen sie sich mit dem einzigen sichtbaren Knopf scheinbar nicht. Claudia dachte auch nicht im Traum daran, die Dinger jetzt zu deaktivieren. So watschelte sie breitbeinig zu ihrem Gummistapel.

Sie betrachtete sich ausgiebig im Spiegel, rieb sich den ganzen Körper mit Gleitgel ein und polierte sich. Sie sah, daß das schwarze Gummi ein kleines bisschen durchscheinend war und das man ihre Brüste mit den Vorhöfen und den Nippeln genau sehen konnte. Ohne Anstrengung zog sie sich einen Pullover aus Gummi an, der mit angeformten Handschuhen wieder wie eine zweite Haut passte. Dann rutschte sie in den Body und massierte die angeformte Strumpfhose schön faltenfrei an ihre Beine. Sie betrachtete sich lange im Spiegel. Das schwarze Gummi reflektierte die Lampen und war spiegelblank. Bis auf ihr Gesicht war sie zweimal komplett gummiert und doch in ihrer Beweglichkeit nicht eingeschränkt. Man sah die Vibratoren nicht. Der Abstand zwischen ihren Beinen war wahnsinnig breit, fast fünf Zentimeter glänzendes Gummi waren in ihrem Schritt zu sehen. Sie massierte und fühlte jeden Zentimeter ihrer Muschi und dachte darüber nach, wie sie sich am besten in den Gummisack zwängen könnte oder ob sie sich jetzt einfach rittlings auf dem Treppengeländer fesseln sollte, um den Druck in ihrem Bauch weiter zu verstärken. So nahm sie sich doch den zweiten Catsuit vor.

Der Catsuit bestand aus millimeterstarkem Gummi und wog reichlich zwei Kilo. Bevor Claudia ihn anzog, zog sie noch eine Schnur durch den Zipper des Reißverschlusses und legte ihr Haar glatt unter den Gummischichten zurecht. Sie hatte Sorgen, die Haare könnten sich im Reißverschluß verfangen. Dann arbeitete sie sich mit viel Gleitgel in den Anzug. Das Gummi saß dieses Mal wesentlich strammer auf ihren Beinen, sie benötigte auch viel Kraft zum Bekleiden der Arme. Die Kopfhaube lies sich auch nur mit Gewalt anziehen und verhinderte sofort, daß Claudia ihren Hals drehen konnte. Der Reißverschluß lies sich nur mit Mühe zwischen den Beinen durch nach Hinten ziehen. Mit einigen Verrenkungen bekam sie den Zipper auch über ihren Po, aber dann ging es nicht weiter. Nur mit großer Mühe bei maximaler Ausatmung bekam sie den Verschluß zentimeterweise bis nach oben. Dabei konnte sie ihre Arme auch nur noch eingeschränkt bewegen, so daß die Verlängerung am Zipper hilfreich war. Claudia wollte sich heute nicht selbst befreien und entfernte die Schnur.

Sie probierte kurz die neue Gasmaske an und merkte befriedigt, daß sie gut passte. Da sie für Claudias Geschmack viel zu leichtgängig war und auch noch beschlug, legte sie sie schnell wieder ab und verengte die Einatemöffnung mit einem Plastikscheibchen, das eine Öffnung von nur fünf Millimetern offen lies. Das Scheibchen pfiff beim Luftholen deutlich, hatte Claudia aber schon bei anderen Sitzungen gute Dienste geleistet und entsprach genau ihrem Luftbedarf. Nun sah sie sich den Sack an. Er wirkte sehr stabil und bot innen reichlich Platz. Claudia dachte nur kurz darüber nach, wie sie den riesigen Sack mit Luft füllen könnte. Sie besaß eine elektrische Pumpe zum Aufblasen von Schlafsäcken und Autoreifen, die man hier bestimmt gut gebrauchen könnte. Claudia holte das Gerät aus einer halbvergessenen Kiste mit Campingartikeln und fand, daß es funktionierte. Der Druck lies sich regeln, so daß nur die Frage blieb, wie man die Pumpe zum Schluß wieder abschaltete, um sich zu befreien. Spontan fiel ihr ein, daß an der Aquarienbeleuchtung eine Schaltuhr war, die sie zum Steuern der Pumpe nutzen konnte.

Claudia holte eine Verlängerungsschnur und schloß die Pumpe an den noch leeren Sack an. Dann stellte sie die Uhr auf fünf Minuten Pause und dann zwanzig Minuten einschalten. Sie kroch rückwärts in den dicken Gummisack und setzte die Gasmaske auf. Ihr Atem pfiff bei jedem Zug und die Vibratoren luden zum nächsten Orgasmus ein. Vorher mußte sie nur noch den Atemschlauch sicher nach außen legen und den Reißverschluß von innen zuziehen. Das ging nur sehr schwierig, wenn sie den Kopf aus der Gesichtsöffnung des Sackes nahm und dafür einen Arm durchsteckte. Claudia fand das sehr gefährlich, aber noch war von der Pumpe nichts zu hören. Jetzt legte sie sich gemütlich auf dem Rücken hin und wartete. Nichts geschah. Als sie mit der Hand noch einmal vorsichtig nach der Gasmaske tastete, fand sie den daran hängenden Gummiballon wieder. Sie pumpte den Mundknebel vorsichtig auf, um sicher zu sein, daß er nicht würgte. Während der nächsten zwanzig Minuten würde sie wohl keine Gelegenheit haben, ihn abzulassen.

Zunächst geschah wieder nichts. Claudia hörte zwar die Pumpe, aber sie spürte keine Veränderung oder Enge. Die Vibratoren in ihrem Schritt gingen an und wieder aus. Das Atmen war nicht leicht, aber gut erträglich. Langsam merkte Claudia, wie sich um sie herum Spannung aufbaute. Zuerst wurde es schwer, die Arme zu bewegen. Langsam merkte sie, wie das Ausatmen immer leichter und das Einatmen schwerer wurde. Zuerst wurden ihre Füße abgehoben, dann hob sich der ganze Körper. Die Enge wurde immer spürbarer. Der Druck zog den ganzen Sack und Claudia mit ihm in die Länge. Ihre Finger waren ganz dicht an den Körper gepresst und konnten sich nicht befreien. Die Vibratoren schienen die Erregung von Claudia zu ahnen und häufiger anzuspringen.

Claudia begann zu schwitzen. Mit steigenden Hitze kam Angst auf. Die zwanzig Minuten müssten doch langsam um sein. Beim Einatmen hörte Claudia nur das Pfeifen ihrer Gasmaske, aber wenn sie die Luft anhielt, sollte man die Pumpe hören. Es war leise. Der Druck hielt. Langsam dämmerte Claudia, daß die zwanzig Minuten lange zu Ende waren und die Pumpe ein Rückschlagventil haben musste. Sie pumpte ohne Strom nicht, aber sie lies wegen Strommangels keineswegs den Druck nach. Und das bedeutete, das Claudia sich gefangen hatte. Tief einatmend dachte sie nach. Mit jedem Atemzug wurde das Luftholen schwerer und ihr Brustkorb schmerzte mehr. Sie war völlig bewegungsunfähig und musste warten, bis Sven sie fand, falls sie nicht vorher erstickte. Claudia versuchte, langsam und kontrolliert mit minimalem Krafteinsatz zu atmen, wurde dabei aber von den Vibratoren immer wieder unterbrochen. Sie dämmerte in einem Gemisch aus Erregung, Angst und Luftnot dahin und fiel von einem Orgasmus in den anderen. Völlig konnte sie sich nicht hingeben, denn die Angst vor mehr Luftnot war immer gegenwärtig.

Nach einer unschätzbaren Zeit kam Panik in Claudia auf, denn sie wurde müde und das Luftholen fiel ihr immer schwerer. Sie merkte immer wieder, wie sie für Sekundenbruchteile ohnmächtig wurde und dann erschreckt zu sich kam. Und der Atemwiderstand wurde immer stärker. Wo blieb Sven. Claudia versuchte, sich zu befreien, brachte aber außer ein paar wurmartigen Bewegungen nichts zustande. "So sieht es aus, wenn jemand allein Bondage betreibt! Ich hatte dir gesagt, du möchtest bitte auf mich warten. Aber wenn du dir dein Vergnügen allein machen mußt, mache ich mir auch meine Puppe zurecht, wie ich will!" Claudia war sauer. Konnte Sven nicht spüren, wie es ihr erging? Konnte er sie nicht befreien, anstatt Reden zu halten. Er mußte doch sehen, daß sie gefangen war. Claudia versuchte ein Brummen, der Knebel in ihrem Mund verhinderte das leider sicher. So mußte sie sich sein Gelaber anhören: "Hat man dir nicht gesagt, daß man diese Pumpen zum Saugen umstecken muß? Dann darfst du jetzt bis morgen früh überlegen, ob du dich bepißt oder lieber platzt. Dem Pfeifen nach hast du deinen Atem schön reduziert, so als ob das der Sack nicht schon allein besorgen kann. Und weißt du geiles Stück eigentlich, was du dir in deine Spalte und deinen Arsch gesteckt hast? Du kannst es gleich erfahren, aber vorher stecke ich dir noch ein Taschentuch in den Atemschlauch. Du hattest mir vier verpasst, von mir bekommst du auch das fünfte!"

Claudia war völlig außer sich. Da muß Sven schon eine Weile hier zusehen und ist auch noch schuld an ihrer immer schlimmeren Luftnot. Die Erregung traf sie wie eine Faust im Unterleib. Beide Vibratoren arbeiteten auf einmal mit voller Kraft. Claudia stöhnte laut auf und holte tief Luft. Sie registrierte noch, daß das ging, dann gab sie sich beruhigt einem langen Orgasmus hin. Nur in der Ferne hörte sie "Weißt du, was ein ferngesteuerter Vibrator ist?" und dachte: "Soll er mich doch mal am Arsch lecken. Falls er da drankommt." Dann vergaß sie die ganze Welt um sich herum....

Irgendwann merkte sie, daß in ihrem Bauch Ruhe war. Sie hörte ein lautes Zischen und merkte, wie der Druck nachließ. Der Reißverschluß wurde aufgemacht und Claudia streckte die Arme hinaus, um sich zu befreien. "Überraschung!" sagte Sven und steckte ihre Hände blitzschnell in zwei dick gepolsterte Handschellen. Dann zog er ihr einen schwarzen Sack über den Kopf. Claudia merkte, wie Sven sie hinstellte und von dem dicken Saunasack befreite. Dann band er ihr die Arme irgendwo oben an und spielte an ihren Brüsten und an ihrem Schritt. Claudia hing mehr in den Fesseln als sie stand. Sven schob noch ihre Beine auseinander und befestigte eine Spreizstange an ihren Knöcheln. Dann verschwand er. Nach einer Weile kam er wieder und sagte laut: "Du hast heute genug erlebt und musst dich ausziehen. Ich werde dir aber immer nur einen Arm lösen. Wenn du mich ärgerst, geht dir die Luft aus. Verstanden?" Claudia nickte müde. Sie hatte keine Lust mehr auf Spielchen. Wenn er sie jetzt ausziehen und in Ruhe lassen würde, wäre das aber in Ordnung.

Gehorsam lies sich Claudia die Gasmaske abnehmen und dann den Catsuit ausziehen. Sie war so müde, daß Sven ihr sogar beide Arme auf einmal losmachte, ohne daß sie sich wehrte. Er zog ihr auch den Body aus. Claudia kam sich befreit vor. Dann half er ihr aus dem Gummipullover und befestigte beide Arme wieder in den Fesseln. "Kannst du mich nicht in Ruhe lassen?" fauchte Claudia ihn an. "Nein!" sagte Sven. "Und wenn ich schreie?" "Versuche es!" sagte Sven gelassen und kniff sie in den Po. "Den Gefallen tue ich dir nicht!" lachte Claudia. Sven holte seine Fernbedienung und drückte einen Knopf. "Aua!" rief sie und hatte sofort wieder den Knebel im Mund. Geradezu genüsslich zog er ihr die Gasmaske wieder über ihr Gesicht und blies den Knebel auf. Dann hielt er den Atemschlauch zu und fragte "Machst du mit?" Claudia schüttelte trotzig den Kopf. Sie dachte sich, daß sie nur ihre Ruhe haben wollte, aber Sven würde darauf keine Rücksicht nehmen. Die Atemkontrolle würde sie gern ertragen und wenn es zuviel würde, auch die Luft anhalten bis zur Bewußtlosigkeit. Aber elektrische Schläge im Unterleib waren neu und gemein und, das mußte sich Claudia eingestehen, ein sehr wirksames Druckmittel. So senkte sie den Kopf und Sven verschloß die Gasmaske wieder. Dann wurde es wieder dunkel um Claudia, denn Sven hatte ihr wieder den schwarzen Sack über den Kopf gezogen. "Damit du mir nicht auf dumme Gedanken kommst, nehmen wir wieder immer nur einen Arm oder ein Bein!" hörte sie, dann merkte sie, wie ihr der dicke Catsuit wieder angezogen wurde. Sie fragte sich, was das ganze umständliche Manöver sollte. Auch Sven streichelte liebevoll jede Blase und jede Falte aus dem Gummi, bevor er die Beine und Arme wieder fesselte.

"Denk nicht, daß du jetzt Luft schnappen kannst!" sagte er, als die Kopfhaube an der Reihe war. Er zog sie einfach über die Gasmaskenhaube und Claudias Hoffnung, den Knebel loszuwerden und ihm die Meinung zu geigen, war dahin. Sven hatte zwei Hände frei und keine Schwierigkeiten, den Reißverschluß zu schließen, obwohl Claudia sich mühe gab, möglichst dick zu erscheinen. Nachdem er Claudia wieder komplett gummiert hatte, befummelte Sven Claudias Brüste und ihren Bauch ausgiebig und sie gab widerstrebend zu, daß es sie noch reizte. Dann nahm er den Ball ihrer Gasmaske und pumpte den Knebel langsam auf, bis sie laut quietschte. "OK, hören wir hier auf!" sagte er, zog den Ball ab und öffnete den Reissverschluss zwischen ihren Beinen. Schlagartig wurde Claudia klar, warum Sven sie aus - und gleich wieder angezogen hatte. Er wollte an ihrer Muschi etwas tun und da kam er vorher nicht ran! Er steckte den Schlauch an den vorderen Anschluß und blies den Pflock in Claudias Scheide immer weiter auf. Sie versuchte sich zu wehren und mit dem Unterkörper auszuweichen. Sofort merkte sie einen scharfen Schmerz in ihrem Po und wurde daran erinnert, daß sie heute wohl alles erdulden mußte. Bereitwillig streckte sie ihm ihre gummierte Scham wieder hin und achtete darauf, daß sie rechtzeitig Schmerzen äußerte, bevor es richtig unangenehm wurde.

"Du darfst jetzt pullern!" sagte Sven, nachdem er noch irgendetwas getan hatte. Claudia wollte sich nicht beschmutzen. "Du solltest jetzt pullern!" wiederholte Sven. Claudia dachte sich, sie beschmutze ja eher ihn als sich und ließ es laufen. Es ging leichter als erwartet, der kleine Schlauch in der Harnröhre störte kaum. "Natürlich hast du einen Beutel dran!" hörte sie und stellte sich ekelnd vor, was Sven damit tun könnte. "Ich kippe es weg. Ich mag es nicht besonders und du weißt doch, was du selber sagst: So ich dir, du mir!" Claudia haßte Sven jetzt eigentlich und hätte ihn auf den Mond schießen oder erwürgen können, aber für den Ausschluß dieser Option liebte sie ihn schon wieder ein ganz kleines bißchen.

"Du hast jetzt Platz!" sagte er, als er wiederkam. Claudia wußte nicht, was er meinte, aber sie begriff es sofort, als er die dicken Pflöcke in ihrem Bauch weiter aufpumpte. Prüfend drückte er auf ihren Unterbauch. Er meinte wohl, daß es jetzt reiche, denn ein neuer Pumpenstoß blieb aus.

"Du darfst mit jetzt zusehen!" sagte Sven zu Claudia und zog den Sack von ihrem Kopf. Wenn du wegschaust, dann ..." Er führte den Satz nicht zu Ende, aber ein scharfer Schmerz in Claudias Unterbauch machte ihr klar, dass sie jetzt in all dem Gummi aufmerksam aussehen sollte. Ihr war nicht einmal klar, ob er wenigstens ihre Augen sehen konnte.

Sven holte mehrere große Pakete herein und legte sie aufs Bett. Er packte einige Kleidungsstücke aus Gummi aus. Dann holte er ein paar dicke Metallstangen, die aussahen wie Zeltteile und einen überdimensionalen Gummisack aus dem nächsten Paket. Aus der nächsten Kiste kam ein Staubsauger. Claudia war nun klar, daß Sven ein Vakuumbett gekauft hatte. Sie hatten mehrmals davon gesprochen und Claudia gefiel der Gedanke, in straffem Gummi eingeschlossen zu sein und doch völlig offen zu liegen, sehr. Sie folgte einer Bewegung von Sven nur mit den Augenwinkeln und bekam prompt einen Schlag im Unterbauch. "Er sieht also nur meinen Kopf, aber nicht meine Augen.", dachte sich Claudia und versuchte spaßeshalber, mit geschlossenen Augen ihren Kopf nach Geräusch in die richtige Richtung zu drehen.

"Ich habe ein Vakuumbett gekauft.", dozierte Sven. "Weiß ich", dachte Claudia, "aber kannst du es auch zusammenbauen?" "Da mir die üblichen Modelle zu klein sind, habe ich ein Bett von 2,10 * 1,20 m Größe anfertigen lassen. Und ich habe gleich zwei Gummihäute anfertigen lassen. Eine mit integrierter Gasmaske und einem integrierten Kondom, damit du mich verwöhnen kann und eine mit einem Reißverschluß weit unten, damit ich an deine Muschi kann. Freut dich das?" "Ja, ja", dachte sich Claudia, "komm zur Sache!". Aber sie nickte sicherheitshalber deutlich.

"Ich probiere jetzt das Bett aus!" kündigte Sven an. "Und damit du dich nicht langweilst, wenn ich eingeschlossen bin, bekommst du an die Gasmaske eine Fahrradspeiche angebaut. Vor dein Gesicht hänge ich einen Schlüsselring und immer, wenn die Speiche den Ring berührt, gibt es eine kleine Aufmunterung. Ich baue nur noch ein bisschen Silberpapier hinten an die Speiche, damit du sie nicht einfach nach hinten rausziehst. So mußt du schön aufmerksam in meine Richtung sehen, sonst haut dich dein Vibrator." Sven bastelte die angekündigte Vorrichtung zusammen und verband sie mit seiner Fernsteuerung. Dann zog er sich aus und warf seine Sachen aus ihrem Sichtbereich in eine Ecke. "Männer werden nie ordentlich.", dachte sich Claudia. Eine erotische Dimension eines nackten Sven konnte sie nicht erkennen.

Sven nahm sich unterdessen einen kleinen Pflock und führte ihn unter gewaltigen Verrenkungen in seinen Hintern ein. Claudia war etwas überrascht, daß er überhaupt so etwas tat. "Entweder sind Männer nicht so dehnbar wie ich oder er ist ein besonders zartes Exemplar, das sich Schmerzen zufügen will, ohne sich wehzutun." Fassungslos beobachtete sie, wie Sven mit seinem fingerstarken Hindernis breitbeiniger lief als sie. Sven zog sich einen zweiteiligen Anzug mit angeformtem Kondom an, streifte sich eine Maske über, die nur Mund und Augen freiließ und schlüpfte dann in einen Catsuit. Über seine Verrenkungen beim Schließen des Reißverschlußes müßte Claudia lachen. Das sie dabei mit dem Kopf wackelte, die Speiche den Ring berührte und sie einen heftigen Elektroschlag in den Hintern bekam, fand sie dann gar nicht lustig.

Sven hatte sich unterdessen angezogen. Er sah ganz in Gummi nicht schlecht aus und kam mit seinem leicht erigierten Glied auf Claudia zu. "Du kannst mich doch jetzt gar nicht ficken.", dachte sie lachend, dann spürte sie Erleichterung in ihrem Bauch. "Ich liebe dich so eng, wie du bist. Du solltest dich nicht so aufdehnen!" sagte er, während er den Druck vom Scheidenvibrator abließ und mit drei Stößen und ganz leicht wieder aufbaute. Dann folgte Erleichterung in ihrem Darm und sogar in ihrem Mund. Claudia versuchte zu schlucken, aber so klein war der Kloß in ihrem Mund nun wieder nicht, daß das ging.

Sven hatte sich den Zeitschalter geholt, mit dem sich Claudia gefangen hatte, und ihn an den Staubsauger gebaut. Er schlüpfte in das Vakuumbett und verschloß den Reißverschluß von innen. Dann legte er sich zurecht, so daß sein Gesicht genau unter die angeformte Gasmaske paßte und fädelte umständlich seinen Ständer in das Kondom. Bei ihm sprang der Staubsauger sehr schnell an. Sven versuchte, gegen den wachsenden Sog anzukämpfen oder sich mit irgendwelchen Bewegungen selbst zu befriedigen, aber das klappte irgendwie nicht. "Jetzt wünschst du dir sicher, das ich frei bin!", dachte sich Claudia. "Oder du meditierst, ob ich deinen Schwanz streichle, belutsche, beiße, mich auf dich hocke oder einfach nur die Uhr abstelle und dir dann die Luft abdrehe. Ich befreie erst mal ein Stück von mir." Claudia konzentrierte sich und zog dann langsam den Kopf nach hinten, so daß die Fahrradspeiche aus dem Ring kam und das Silberpapier einfach abriß. Der Schlag in ihrem Unterbauch war nicht so schlimm, weil sie darauf gefaßt war. Dann ließ sie sich einfach hängen, was sollte sie sonst auch tun?

Bein Sven würde sich in den nächsten dreissig Minuten nicht ereignen, wenn man von dem langsam kleiner werdenden Penis absah. Also versuchte sie, in ihrer Lage zu schlafen.

Claudia wurde wach, weil ihr Gesicht kalt war. Die Gasmaske war ab, sie lag auf dem Bett und ein besorgter Sven schlug ihr vorsichtig auf die Wangen. Als sie ihn anlachte, war er froh. "Ich habe geschlafen." "Mit Absicht oder habe ich übertrieben?" fragte er besorgt. "Mit Absicht." bestätigte Claudia. Das war wohl die falsche Antwort, den Sven meinte: "Dann kann ich ja weitermachen. Zieh dich aus!" Claudia dachte kurz nach, ob sie sich wehren sollte. Wenn sie das Spiel beenden wollte, dann hatte sie die besten Chancen ohne jede Fessel und das passierte bestimmt beim Ausziehen. Also löste sie selbst die Spreizstange von ihren Beinen und zeigte Sven ihren Nacken. Er öffnete den Reißverschluß und sie konnte den dicken Catsuit ablegen. Dann zog sie gleich das Gummioberteil mit aus und lies die Luft aus den Vibratoren ab.

Vorsichtig versuchte sie, den großen Stopfen aus ihrem Hintern zu entfernen. Es ging nicht. Dann hockte sie sich hin und versuchte es noch einmal. Es tat genauso weh wie beim Einführen und eine harte Muskelspannung am Anus sagte ihr, daß sie so etwas nicht allzu oft machen sollte. Nachdem sie auch den triefenden Vibrator aus ihrer Scheide gezogen hatte, kommandierte Sven: "Das reicht. Bleib stehen und mache die Augen zu!" "Nein, ich bin fertig und möchte nur noch duschen und ins Bett und das tue ich jetzt auch!" "Du hast dich für heute zu meiner Gummipuppe gemacht und tust, was ich von einer Gummipuppe erwarte. Meiner Gummipuppe schläft heute im Vakuumbett." Gut, dachte sich Claudia, das geht vielleicht noch schneller. Und disziplinarischen Maßnahmen wollte sie sich heute auch nicht mehr unterwerfen, also gehorchte sie.

Sven hatte die andere Gummihülle auf das Vakuumbett gezogen. Er nahm Claudia so, wie dastand und legte sie in den großen schwarzen Gummisack hinein. Er schob sie genau in die Mitte und drückte ihre Beine weit auseinander, bis sie mit nach außen gedrehten Füßen und offenliegender Spalte auf dem Rücken lag. Claudia fragte sich besorgt, wie sie denn hier Luft bekommen konnte. Da drückte ihr Sven ein Stück Schlauch zwischen die Lippen und fädelte es durch ein Loch in dem Sack. Er fragte noch "Liegst du gut?" und verschloß, ohne die Antwort abzuwarten, den Reißverschluß. Um Claudia wurde es jetzt fast ganz dunkel. Das Gummi ließ kaum Licht durch und durch den grünen Schlauch in ihrem Mund kam allenfalls ein Schein, der die Dunkelheit verdeutlichte, anstatt zu erhellen. Sie tastete die Größe ihres neuen Gefängnisses aus, als der Staubsauger anging und ihr Platz schnell enger wurde. Sie schaffte es gerade noch, die Arme neben ihren Körper zu legen, als das Gummi schon ihren Bauch berührte und schnell daran abwärts zur Seite kroch. Wo das Gummi sie berührte, herrschte bleierne Schwere. Am Geräusch hörte sie, das ihr Vakuumbett jetzt leer sein mußte.

Claudia konnte wirklich keinen Finger rühren, nur ein bisschen Spannung aufbauen oder Loslassen waren möglich und vermittelten ein minimales Bewegungsgefühl. Auf ihrem gesamten Körper herrschte ein gleichmäßiger schwerer Druck, als ob sie unter einem Elefanten liegen würde. Das Luftholen fiel ihr beängstigend schwer für eine Nacht. Nachdem Sven den Schlauch aus ihrem Mund gezogen hatte und sie nun frei Luft bekam, war der Atemwiderstand hart an der Grenze des Erträglichen. "Irgendwann werde ich mich mit dir hier einschließen.", hörte sie Sven. "Aber jetzt möchte ich dich in Ruhe genießen. Du darfst mich jetzt heiß machen. Wenn dir das gelingt, schlafe ich mit dir und dann darfst du endlich schlafen. Wenn es dir nicht gelingt oder du mich beißt, ficke ich dich mit meinem kleinen Elektrovibrator. Bitte sei lieb zu mir, es ist mein größter Traum!".

Nach diesen Worten spürte Claudia, wie zwischen ihren Beinen ein kurzer Reißverschluß geöffnet wurde. Dann merkte sie, wie ein Vibrator in sie eindrang und sofort mit seiner beruhigenden Arbeit begann. Dann blieb ihr die Luft weg, weil etwas dickes Weiches durch das einzige Atemloch in ihren Mund geschoben wurde. "Ich soll dir einen blasen und dabei ersticken?" fragte sich Claudia und dachte ernsthaft darüber nach, ob sie kräftig hineinbeißen und anschließend die Strafe ertragen sollte. Dann spürte sie, daß Sven ein Kondom über seinen Penis gezogen hatte. Vorsichtig betastete sie die Eichel mit der Zunge. Die Luft wurde knapp und sie versuchte, den Penis mit Saugen weiter hereinzuziehen. Erst nach einer langen Minute zog Sven seinen Penis zurück und sie konnte tief durchatmen. Schon bald merkte sie, daß das Loch wieder verschlossen war. Inzwischen hatte sich Claudia entschieden, die Sache gut zu machen und so abzukürzen. Laut brummend saugte sie den Penis mit aller Kraft in ihren Mund, um ihn mit der Zunge und vorsichtigen Zähnen zu massieren.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Sven bekam eine riesige Versteifung. Nach zwei Atempausen gab Sven Claudia einen langen Zungenkuss, der ihr die Luft völlig raubte und legte sich dann zurecht, um nach Entfernung des Vibrators selbst mit Claudia zu schlafen. Sie merkte kaum, wie er in sie eindrang, aber sein riesiger Penis und die Kraft jedes einzelnen Stoßes befriedigten sie sehr, so daß sie ihre Erregung in seinem Rhythmus laut herausschrie. Sie spürte Svens Orgasmus, bevor ihre eigene Lust den Rest der Welt wieder aus ihrem Bewußtsein verbannte. Nachdem er sich abgeregt hatte, zog Sven seinen Penis aus Claudia, verschloß den kleinen Reißverschluß und stich ihr noch einmal über die Brüste. "Gute Nacht, meine Gummihexe!" hörte sie noch, dann schlief sie endlich ein.

 
"Ich habe ein Spielzeug für dich!" Eins mußte man Sven lassen, er bekam Claudia mit sechs Worten neugierig. "Was ist es denn?" "Ich möchte sparen!" Claudias Gesicht wurde lang. "Als erstes streiche ich dir das Fitneßstudio." Claudia ging mindestens einmal in der Woche ins Studio und trainierte wie eine Besessene. Sie wollte sich das nicht von Sven streitig machen lassen, nur weil sie dort gern mit anderen Männern flirtete. Aber einen Ersatz für das Fitneßstudio konnte er unmöglich gekauft haben. "Komm mit!" sagte er in einem Ton irgendwo zwischen Befehlen wollen und `Ich weiß nicht, was ich tue, wenn du jetzt nicht hörst .´ "Ich habe ein Computerspiel für dich umgeschrieben." Claudia haßte Spiele, besonders wenn sie viel Zeit kosteten, aber sie wollte Sven den Spaß nicht verderben. Also tat sie interessiert: "Welches Spiel ist es denn?" "Der Mikrosnot-Flugsimulator™!" "Das ist das Spiel, wo du nachts geduldig einen Jumbo-Jet von Hamburg nach München fliegst und dabei auf eine pixelige Landschaft schaust. Vergiß, das ich mir das antue!" Sven lachte: "Dich lasse ich höchstens mit einem Fahrrad fliegen. Und du solltest dir erst meinen Joystick anschauen, bevor du etwas ablehnst, was du noch nicht kennst!"

Nun war Claudias Neugier doch geweckt. Sie kam mit Sven in sein Bastelzimmer und sah eine komplizierte Maschine. In der Mitte des Zimmers stand ein ausrangiertes Zimmerfahrrad mit mehreren Elektronikteilen am Lenker, das er vom Schrott gerettet hatte. Davor war der Bildschirm des Computers genau in Kopfhöhe angebracht. Aus dem Rechner kamen ein paar Schnüre, im Zimmer umherlagen. "Soll ich da drauf?" fragte Claudia. Man sah auf jeden Fall, daß sich Sven einige Mühe beim Basteln gegeben hatte. "Ja, mein Schatz. Aber erst mußt du dich wie eine Pilotin anziehen: mit Overall und Luftversorgung" "Reicht ein Catsuit?" fragte Claudia. "Ja. Nimm den mit Schrittreißverschluß!" Schade, Claudia wollte gerade ihr Lieblingsstück mit Innengliedern und angeformter Gasmaske holen. Die Aussicht, mit Vibrator Fahrrad zu fahren, bot ihr einen angemessenen Ausgleich für ödes Computerspielen. Brummend zog sie sich ihren Latexcatsuit an und ging wieder zu Sven.

Sven reichte ihr einen Vibrator: "Nimm diesen kleinen Tröster, du fühlst dich doch sonst hohl und leer! Soll ich ihn dir einführen?" "Das kann ich schon. Und ich denke, du willst mit mir Sport machen und mich zum Schwitzen bringen." Claudia nahm etwas Gleitgel und spreizte die Beine, um den Vibrator an seinen richtigen Platz zu bringen. Dann setzte sie sich auf den schmalen Fahrradsattel. In ihrem Bauch drückte es so stark, daß sie sich sofort hinstellte und dann ganz langsam noch einmal setzte. Sven nahm eine Kette, schlang sie um Claudias Hüften und zog sie hinten am Sattel fest. Claudia hörte ein Schloß klicken. Nun konnte sie nicht mehr vom Fahrrad absteigen. Sven schaltete den Bildschirm ein und erklärte: "Ich habe extra für dich ein neues Flugzeug kreiert. Schau mal!" Auf dem Bildschirm sah Claudia ein Fahrrad mit Flügeln und einer Luftschraube, die mit den Pedalen gekoppelt war. Auf dem Fahrrad saß eine schwarze glänzende Gestalt mit Gasmaske und gut sichtbaren Brüsten. Claudia fuhr durch den Kopf, daß das sicher sie selbst sein sollte und daß Sven die Daten der Figur bestimmt bei Lara Croft geklaut hatte. Sie winkte ihrem Abbild zu, aber die winkte natürlich nicht zurück.

"So weit geht die virtuelle Realität noch nicht, daß der Computer dich sieht. Ich schalte mal um auf Pilotensicht." Es erschien eine Flugbahn, im Hintergrund eine Stadt und vorn waren zwei große Anzeigen für Höhe und Geschwindigkeit. Die kleineren Anzeigen erklärte Sven gar nicht erst. "Du darfst jetzt fliegen. Mit dem Lenker kannst du links/rechts und schräg hoch/runter steuern. Damit es vorwärts geht, mußt du treten. Probier mal!" Claudia trat in die Pedale. Auf dem Bildschirm sah man, wie sich der Propeller bewegte und wie das Flugrad losfuhr. Als Claudia schneller trat, konnte sie auch abheben. Sie versuchte einige Flugbewegungen mit dem Lenker und stürzte prompt ab.

"Das war deine einzige Probe. Lenke vorsichtiger, dann kannst du auch fliegen. Ich habe es probiert. Spielregel: Du hast fünf Minuten, um in die Luft zu kommen und dreihundert Meter hoch zu fliegen. Bei vierhundertfünfzig wird die Luft dünn, bei fünfhundert schüttelt es dich wegen Windturbulenzen. Unterhalb von dreihundert Metern wirst du vor zu langsamem Fliegen gewarnt, denn Tiefflüge sind in Deutschland verboten. Setz jetzt den Helm auf!" Claudia hatte die Gasmaske mit dem großen Sichtschirm schon bemerkt. Anstelle des Filters war ein elektrisches Bauteil montiert, ein Kabel ging zum Rechner.

Sie setzte die Maske auf ihren Kopf, hielt den Schlauch zu und atmete kräftig ein. Sofort zog sich das Gummi an ihr Gesicht und zeigte so, daß die Maske dicht war. Sie nickte Sven zu und fragte: "Und jetzt?" Sven band Claudia jetzt beide Hände mit Handschellen an den Lenker und sagte: "Freigabe erteilt, fliege los!" Dann setzte er Claudia einen dicken Kopfhörer auf, der sie von allen Umgebungsgeräuschen abschirmte. Claudia trat in die Pedale, bis das Fahrrad schnell genug zum abheben flog und lies es dann kurz über der Landschaft gleiten. Die Sicht war gut, man konnte denken, in einem echten Flugzeug zu sitzen. Im Kopfhörer hörte sie Windgeräusche, das Flattern des Propellers und ihren eigenen Atem. Die Illusion des Fliegens war perfekt. Auf vorsichtige Lenkbewegungen reagierte der Computer prompt mit einer Schrägstellung und einer leichten Kurve. Man konnte tatsächlich glauben, zu fliegen.

"Du sollst in 3 Minuten auf 300 Meter Höhe sein!" schimpfte Sven laut. Claudia war immer für das Einhalten von Spielregeln, wenigstens wenn der Kontrolleur daneben stand. Also trat sie in die Pedale und versuchte, das Flugrad möglichst steil zu stellen. Dabei merkte sie, daß zwischen dem Widerstand beim Treten und der Steilstellung eine Beziehung bestand. Es ging immer schwerer, die Geschwindigkeitsanzeige ging zurück und die Flughöhe wurde auch geringer. Langsam probierte sie einen Winkel aus, in dem sie gerade noch genug Kraft zum Steigen hatte. Jetzt packte sie der Ehrgeiz, der sie auch im Studio und beim Joggen dazu brachte, weiterzumachen und möglichst die erste zu sein. Sie merkte, wie sie schwitzte. Es war wirklich anstrengend. Endlich war sie auf dreihundertzwanzig Meter und konnte das Fahrrad gerade stellen. Die Aussicht war überwältigend. Jemand hatte sich die Mühe gemacht und Bäume und Häuser programmiert, auf den Straßen fuhren sogar Autos. Unter sich sah sie Buckau und die Elbe. Sie lenkte nach links und fand den Dom und den Werder. Man konnte sehen, wo auf dem Werder der Park war und wo Häuser standen. Die Innenstadt war mit Dom, Kloster und Hauptbahnhof beim Programmieren etwas dünn davongekommen. "Da hat jemand viel Zeit investiert", dachte Claudia und fragte sich, ob sie sich Svens Lieblingsflug über Hawaii auch einmal anschauen sollte.

Claudia geriet ins Träumen und trat dabei kräftig in die Pedale. Der Fahrtwind pfiff ihr um die Ohren. Dieses Fluggerät machte ihr Spaß. Nur die Gasmaske hätte sich Sven sparen können, wenn sie doch normal Luft gab. Wenn sie sich richtig anstrengte, wurde das Atmen etwas behindert, doch dazu mußte sie treten, treten, treten. Schnell war sie weiter aufgestiegen. Langsam merkte sie, wie die Luft immer dünner wurde und erinnerte sich an Svens Worte: "Bei vierhundertfünfzig wird die Luft dünn, bei fünfhundert schüttelt es dich wegen Windturbulenzen." Der Höhenmesser zeigte 480 m, Claudia wollte nun auch die Windturbulenzen erfahren und trat weiter. Es fiel immer schwerer, genug Luft zum Treten zu bekommen. Der Schweiß lief ihr in kleinen Strömen hinunter, sie bemerkte bereits Flüssigkeitsansammlungen in ihren Füßlingen. Angestrengt und kurzatmig kämpfte sie weiter. Plötzlich begann der Vibrator in ihrer Scheide kraftvoll zu arbeiten. Sie stöhnte laut und versuchte, das Wohlgefühl länger zu halten. Doch die Luft reichte für ein so schnelles Treten nicht lange aus. Unerbittlich zeigte der Höhenmesser: fünfhundertunddrei Meter, fünfhundertundzwei Meter, fünfhundertundein Meter.

Bei fünfhundert Meter hörte das Brummen im Unterleib schlagartig auf. Langsam atmete Claudia aus und merkte, das sie beim Abwärtsfliegen keinen Widerstand an den Pedalen hatte. Der Geschwindigkeitszeiger stieg immer mehr. Ihr Flugrad pfiff und klapperte in der Leinwand und sie dachte lachend, daß echter Fahrtwind jetzt etwas sehr Schönes wäre. Bei vierhundertfünfzig Metern bekam sie wieder normal Luft und konnte ohne wahnsinnigen Kraftaufwand sogar die hohe Geschwindigkeit halten. Aber die Muskulatur ihrer Oberschenkel spürte sie schon jetzt, morgen würde sie einen wahnsinnigen Muskelkater haben.

Nach drei Minuten hatte sie sich soweit erholt, daß sie wieder zu einem "Höhepunkt" starten konnte. Sie versuchte, mit möglichst schnellem Treten an die magischen fünfhundert Meter zu kommen. Diesmal fiel es ihr etwas leichter. Laut stöhnend hielt sie sich, solange die Luft reichte und genoß solange den Vibrator. Sie spürte, daß sie ein ganz leichtes Gefühl im Kopf bekam, wie sie es bei manchen Asphyxie-Erlebnissen hatte. Doch dann mußte sie ihr Rad wieder vorne kippen, um möglichst schnell wieder genug Luft zu bekommen. Jetzt hatte Claudia den Apparat begriffen. "Ich muß also möglichst schnell absteigen, mich mit viel Schwung bei maximaler Geschwindigkeit erholen und dann schnell wieder hoch, damit ich viel von dem Vibrator habe." Dieses Spiel probierte sie noch zweimal mit steigendem Vergnügen, dann waren ihren Kräfte erschöpft.

"Sven kettet mich bestimmt nur los, wenn ich ordentlich gelandet bin. Also muß ich jetzt drehen und diesen dämlichen Flugplatz suchen!" dachte sich Claudia. "Oder soll ich mich einfach abstürzen lassen, dann ist das Spiel aus." Claudia gefiel der Gedanke an eine Dusche und eine Ruhepause gut, also hörte sie auf zu treten und ging im Sturzflug zu Boden. Die Geschwindigkeit stieg immer mehr und mit steigender Geschwindigkeit ging das virtuelle Flugzeug immer mehr in die Waagerechte. "Abstürzen ist gar nicht so einfach! Dann gleite ich eben noch en bißchen durch die Gegend." Bei dreihundert Metern piepte es in ihren Ohren laut, auf dem Bildschirm erschien eine Meldung: Unterschreitung der minimalen Flughöhe. Warnung in 5, 4, 3 ,2, 1 Sekunden. Bei Null bekam Claudia deutliche Schmerzen an beiden Handgelenken. Sie sah hinunter und bemerkte erst jetzt die Klebeelektroden neben den Handschellen. Die Schmerzen wurden immer stärker. Claudia biß die Zähne zusammen und rührte sich nicht.

Ein neues Piepsen ertönte: Weitere Unterschreitung der minimalen Flughöhe. Warnung in 5, 4, 3 ,2, 1 Sekunden. Nun merkte Claudia ein Brennen in ihrer Vagina. Sie versuchte instinktiv, sich die Hände in den Unterbauch zu stemmen, dies gelang wegen der Handschellen natürlich nicht. Die Bauchschmerzen waren nicht zu tolerieren, so daß Claudia fluchend und japsend wieder in die Pedale trat. Aber sie mußte das Brennen an den Händen noch einige Zeit ertragen, bevor sie sich in sichere Zonen hochgekämpft hatte. "Das Programm läuft mindestens eine halbe Stunde. Und du solltest den Flugplatz finden, dann nur in der Landezone auf dem Gleitweg kommst du sicher runter. Der Gleitweg liegt genau in Längsrichtung des Flughafens. Du erkennst den ihn an der kleinen Ampel auf dem Armaturenbrett. Bei Grün bist du richtig, bei gelb weichst du in irgendeiner Richtung vom vorgegebenen Weg ab und bei Rot tut es weh. Wenn du abstürzt, stehst du auf der Startbahn und das Spiel beginnt von neuem. Viel Spaß beim Fliegen!"

Claudia war am Ende ihrer Kraft. Sie schaute sich um und sah den Dom vor sich. In der Tiefe hörte sie die Elbe am Domfelsen rauschen. "Wenn ich die Anzeigen richtig begreife, ist das hier die Flugzeit. Bei sechsundvierzig Minuten kann ich landen, wenn ich den Flugplatz finde." Sie stellte noch mehrmals fest, daß sie eigentlich keine Kraft mehr hatte und flog über der Elbe südlich, bis sie den Flugplatz fand. Genau in seiner Längsrichtung leuchtete bald die gelbe, dann die grüne Lampe auf und Claudia begann einen langen Sinkflug. Schnell hatte sie heraus, wie man auf dem richtigen Weg blieb und Gottlob klappte auch die Landung.

Der Computer zeigte "Dauerleistung 74 Watt, Maximalleistung 215 Watt. Zeit 43 Minuten. Nächstes Trainingsziel 75 Watt". Dann hörte sie es klicken und spürte, daß ihre Hände frei waren. Erschöpft riß sie sich die Gasmaske vom Gesicht und wischte dicke Tropfen Schweiß von ihrer Stirn. Nun suchte sie den Schlüssel der Kette, die sie an den Fahrradsattel band. Sven stand plötzlich neben ihr zeigte, daß das Fahrrad ein Zündschloß hat. "Der Schlüssel paßt zur Kette. Steig lieber erst mal ab." Schwer atmend stieg Claudia vom Fahrrad, umarmte Sven und lies sich zusammenfallen, bis beide umstürzten. Mit letzter Kraft drehte sie ihn auf den Rücken, legte sich auf ihn und sagte: "Danke. Das hast du gut gebaut. Zeigst du mir auch, wie man andere Landschaften lädt." "Ja. Übrigens: Das Ding hat ein paar Sensoren. Es kontrolliert die Kette, die Handschellen, die Elektroden an den Händen und die Dichtheit der Gasmaske. Du kannst nur den Vibrator weglassen." "Aber da ist ja ganz oben und ganz unten der Kick weg!" "Ja, aber vielleicht reicht dir ja das Adrenalin und die Endorphine, die man beim Trainieren ausschüttet. Das Gerät trainiert dich gern jeden Tag. Und es möchte jedesmal ein Prozent mehr Dauerleistung, sonst verstellt es die Höhengrenzen."

Claudia ging erst mal ausgiebig duschen. Schon am nächsten Tag schlich sie um ihr neues Spielzeug. Laut redete sie vor sich hin: "Sven kommt heute erst spät nach Hause. Aber das ist gut so, ich will ihn jetzt nicht sehen. Den Computer bekomme ich allein gestartet. Ein paar Flugstrecken sind auch gespeichert. Ich probiere mal den Flug über Hawaii bei Ausbruch des Vulkans Kilauea. Das ist bestimmt heiß!" Beim Laden fiel Claudia eine Notiz auf: "Notiz: Flugplatz 1500 m, Vulkanhöhe 3500 m. Höhengrenzen 2000 m, 2100 m, 3000 m, 3100 m." Claudia begriff, daß sie sich diesmal mehr anstrengen mußte. Aber wie immer fand sie ihre spontane erste Wahl die beste, egal, welche Vernunftgründe dagegen sprachen. Sie sah sich sie Sensoren an und fand, daß sie die Technik nur wenig täuschen konnte. Das Reizstromgerät gab eine Meldung, wenn die Elektroden nicht richtig klebten. Die Kette maß ihre Spannung und die Handschellen waren mit Bewegungsmeldern versehen, die es bestimmt merkten, wenn sie nicht benutzt wurden. Aber Claudia wollte sowieso die volle Dosis der Einschränkungen, die ihr geboten wurden.

Sie zog wieder ihren Catsuit an und führte sich den Vibrator ein. Erst hatte sie ein Kondom über den Vibrator gestreift, es dann aber nach kurzer Überlegung wieder entfernt. Spontan holte sie ihren dunkelblauen Skioverall und zog ihn über den Gummi-Catsuit an. Sie fühlte sich gleich noch viel besser von ihrer Umwelt abgeschirmt und genoß das leichte Gleiten des glänzenden Stoffes zwischen ihren Beinen. Ohne irgendwelche Anstrengung wurde ihr sofort warm. Sie schlang die Kette mit leichter Spannung um ihre Taille. Diesmal würde sie der Druck der Kette nicht stören, abgestreift werden konnte sie allerdings auch nicht. Dann fesselte sie sich am Fahrradsitz und klebte Elektroden an ihre Unterarme. Claudia sah, daß der Schlüssel sowohl zu den Handschellen und der Taillenkette als auch zum Zündschloß paßte. Das Verschließen der Handschellen geriet zum Geschicklichkeitsspiel und mußte einmal wiederholt werden, weil Claudia die Gasmaske vergessen hatte.

Endlich hatte Claudia alle Vorarbeiten geschafft und konnte den Schlüssel ins Zündschloß stecken. Ein leichten Klicken zeigte ihr, daß er verriegelt und vor Ablauf einer halben Stunde nicht freigegeben wurde. Dann erwachte der Bildschirm zum Leben und zeigte einen neuen Flughafen. Claudia kannte diesen Teil des Spieles schon und trat straff in die Pedale. Ihr Muskelkater erinnerte sie schmerzhaft an den gestrigen Tag. Der Schweiß lief ihr schon nach wenigen Minuten in Strömen innen am Gummi hinab. Dafür wurde sie durch eine atemberaubende Kulisse entschädigt. Die Insel Hawaii war wirklich liebevoll programmiert. Unter sich sah sie eine detaillierte Landschaft, grüne Wälder wechselten mit hellgrünen Feldern. Man erkannte den breiten gelben Strand, das Meer hatte Wellen, die rauschend an den Strand brandeten. Irgendwo ging das Blau des Flachwassers in ein tiefes Grün über. Am Horizont sah sie kleine Schäfchenwolken über benachbarten Inseln. Die Sonne blendete richtig und schien sie noch mehr zu erwärmen. Aber Claudia wollte heute einen Höhepunkt mit Vulkan, also suchte sie sich den gut sichtbaren rauchenden Kegel und hielt darauf zu.

Heute fühlte sie schon als erfahrene Pilotin. Sie wußte, daß sie auch einen Rückweg vor sich hatte. Sie suchte und erkannte einen Kompaß. Der Flughafen war schon nach kurzer Zeit im Dschungel verschwunden, sie mußte ihn nachher wiederfinden. Erst nach schweren zwanzig Minuten intensivem Treten hatte Claudia die vorgeschriebenen dreitausend Meter Höhe erreicht. Sie wurde durch eine schwerere Atemnot als gestern belohnt und fragte sich sofort, ob sie heute weniger Kraft hatte oder ob sie jetzt schon ermüdet war. Doch sie trat weiter schwitzend und röchelnd in die Pedale, bis sie das vertraute und ersehnte Brummen in ihrem Unterleib spürte. Die Luft blieb ihr schnell weg. Ganz erregt und halb befriedigt ging sie in den Sturzflug und dachte: "Luft, Luft und dann Treten, bis es wieder kommt!" Dann sah sie den Vulkanausbruch vor sich. Eine rote Explosion mit vielen fliegenden Feuerkugeln ließ sie vergessen, daß sie an einem Computer spielte. Erstaunt ließ sie sich weiter japsend und tretend an das rote Feuerwerk fliegen. Es zog sie geradezu magisch an. "Da möchte ich durchfliegen und alles um mich rot sehen!" dachte Claudia.

Der Vulkan schien ihr nicht weit, doch mit steigender Zeit dämmerte ihr, daß man Entfernungen auf Simulationen nicht schätzen kann. Endlich sah sie den Vulkankegel aus der Nähe. Sie schielte auf die Uhr und erschrak, daß sie schon über eine Stunde mit voller Kraft arbeitete. Als sie noch näher an das Objekt ihrer Begierde flog, erschien eine Warnung: "Achtung: Das Befliegen des Vulkans ist verboten! Absturzgefahr!" Diese sinnlose Warnung rief ein Lachen auf Claudias verschwitztem Gesicht hervor. Als sie noch näher an die rote Glut flog, merkte sie ein zunehmendes Brennen in ihrem Unterleib. Die Flughöhe war in Ordnung, also konnte Sven den Strom aus dem Vibrator nur mit der Glut in Verbindung gebracht haben. Heiß war Claudia ja sowieso und das Brennen im Bauch war mäßig bis angenehm erregend. Also trat sie weiter euphorisch in die Pedale. Als sie die nächste Warnung sah: "Achtung Rauchgase. Äußerste Gefahr!", lachte sie. Doch das Lachen verschwand, als eine der dunklen Wolken ihr den Atem raubte. Ängstlich versuchte sie eine Wendung und wollte im Gleitflug aus dem Rauch kommen. Pfeifende Winde packten sie und schüttelten sie in ihrem kleinen ungeschützten Flugzeug herum. Ihr wurde übel von den schnellen Bewegungen. In den dunklen Wolken verlor sie die Orientierung. Sie hatte lange vergessen, daß ihr Erlebnis nicht real war.

Endlich wurde es leiser und heller um sie. Auch das Atmen fiel ihr leicht. Staunend drehte sie eine kleine Runde und sah den Vulkanausbruch mit all seinem Feuer und Lärm tief unter sich. Sie segelte ihr Flugzeug ohne Mühe und trat kaum noch in die Pedale. Doch der Höhenmesser stieg weiter, die Luft wurde schon wieder knapp. Erschrocken registrierte sie, daß sie auch dieser simulierte Wind weit genug nach oben tragen könnte, um ihr die Luft zu nehmen. Jetzt mußte sie kämpfen, um von dem Vulkan weg nach unten zu kommen.

In ihrem Schritt brummte der Vibrator. Claudia verdrängte das Gefühl nur mühsam. Eigentlich wollte sie sich jetzt nur treiben lassen und das Gesamtkunstwerk genießen. Sie spürte eine Hitze und Feuchtigkeit unter ihrem Catsuit wie nie zuvor. Die Luft reichte mühsam zum Atmen, wenn sie ihre Beine nicht bewegte. Das Rauschen des Windes und die strahlende Sonne entführten sie in die Südsee und bescherten ihr einen langen Orgasmus.

Als Sven nach Hause kam, fand er Claudia im Skianzug auf dem Stubenfahrrad gefesselt. Sie lag mit dem Kopf auf dem Lenker und atmete flach. Auf dem Bildschirm stand: Notabbruch wegen ausgebliebener Atmung 60 Sekunden. Dauerleistung 95 Watt, Spitzenleistung 212 Watt, Dauer 78 Minuten. "Das Programm war noch nicht fertig!" fluchte er. Dann riß er hektisch Kabel ab und holte Claudias schlaffen Körper von seiner Konstruktion. Er zog sie aus. Lachen von Schweiß liefen aus dem Catsuit und von ihrem Körper. Er trug sie aufs Bett und maß ihre Körpertemperatur. "39,8°, so schlimm hast du mich noch nie gequält."

Erst nach zwei Stunden war Claudia wieder ansprechbar. Sie lächelte und flüsterte: "Noch einmal Hawaii sehen und dann sterben!" Sven redete zu sich selbst: "Die Frau ist ja süchtig. Ich muß an dem Ding noch viel umbauen." Dann stieg er selbst auf das Fahrrad.

"Ich habe Spielzeug für dich!" Eins mußte man Sven lassen, er bekam Claudia mit fünf immer noch Worten hellhörig. "Für dich zum Anziehen!" Sven hielt ihr ein kleines buntes Paket mit Schleifen hin. Claudia versuchte, den Inhalt des Paketes zu ertasten. Es fühlte sich wie weiches Gummi an. Aber ihre Sammlung Kleidungsstücke war eigentlich komplett. Spielsachen mit besonderen Effekten hatten meist tastbare Schläuche, während dieses Paket sich homogen anfühlte. Sie hatte keine Idee, was sie da wieder für ein zweideutiges Objekt geschenkt bekam. Claudia zog an der Schleife und hatte eine halb durchsichtige Wurst aus dickem Gummi in der Hand. Sie gab das Objekt an Sven zurück und fauchte: "Was soll das? Ich mag keine Gummiteile, die aussehen wie schon mal mit Urin benutzt." Sven seufzte laut. Man merkte, daß er über Claudias Gemecker zwar nicht erstaunt, aber sauer war.

"Das ist ein Wetterballon!", erklärte er. "Du kannst ihn aufblasen und darin bleiben, solange du Luft hast. Es kann sehr geil aussehen, ich möchte dich darin fotografieren. Zieh einfach einen Catsuit an und komm!" Claudia war nicht erfreut über Svens Fotowünsche. Sie hatte immer noch Sorgen, er könnte die Bilder im Internet oder noch schlimmer in der Klinik verbreiten. Andererseits fand sie gute Bilder von sich selbst gut und sie wußte, wie gut sie im Catsuit aussah. Sven sollte seinen Spaß haben, wenn er ein bisschen darum kämpfte.

Schmollend holte Claudia einen Ganzanzug aus Gummi, der nur ihren Kopf freiließ. Sie zog ich demonstrativ gelangweilt an und fragte dann: "Na, sehe ich so gut genug aus?" Sven sollte es nicht wagen, "Nein" zu sagen. Mit einem "Ja" würde er sich aber als niveauloser Fotograf outen und auch das gedachte Claudia übel zu nehmen. Er erkannte leider die Falle und fragte zurück: "Darf ich dir vielleicht die Oberfläche polieren?" Claudia hatte schon wieder ihr Spielhöschen an und lies sich nun in aller Seelenruhe von Svens Händen auf Hochglanz wienern. Besonderen Wert legte sie auf einen blitzblanken Busen und auf Sauberkeit zwischen den Beinen. Jeden Quadratzentimeter lies sie mehrmals von Sven reiben und polieren, bevor sie das nächste Stäubchen entdeckte. Sie genoß Svens Handhabungen leise stöhnend. Leider fand sie irgendwann nichts mehr an sich zu polieren. Nun wartete sie, bis Sven den Ballon mit Hilfe einer Pumpe auf etwa einen Meter aufgeblasen hatte. Unauffällig schaukelte sie solange rittlings auf einer Stuhllehne umher und stimulierte sich durch den Druck auf ihre beiden Dildos selbst. Sie machte ihrer Erregung unauffällig Luft und tat so, als gäbe es nichts auf der Welt, daß sie nicht langweilen würde. Sie hatte nur zwei Wünsche: Erstens sollte Sven ihr die Dildos aus dem Leib reißen und dafür seinen Schwanz in ihre Muschi stecken und zweitens wenigstens verschwinden, wenn er schon nicht auf erstens kam. Aber Sven dachte nicht an Sex.

"Bitte schön!" sagte er und stupste ihr die glänzende Kugel zu. "Wie komme ich da hinein?" fragte Claudia scheinheilig. Sie hatte zwar konkrete Vorstellungen, hoffte aber, daß Sven ihr den Weg in den Ballon vormachen würde. "Du mußt dich vor den Ballon legen und schnell zuerst deine Füße und Beine hineinstecken. Wenn er dicht auf der Taille liegt, hast du Pause und kannst im nächsten Schwung bis zum Hals oder gleich ganz darin verschwinden." "Das kann ich mir nicht vorstellen!" "Dann probiere es aus!" riet ihr Sven. Claudia legte sich also auf dem Rücken aufs Bett und steckte beide Beine in die recht eng aussehende Öffnung. Die erweiterte sich leichter als erwartet, so daß Claudia sofort bis zu den Knie verschwand. Da sie aber keinen Bock auf ein reibungsloses Fotoshooting hatte, lies sie jetzt die Luft zwischen ihren Beinen entweichen. Mit dem Geräusch eines langen Furzes zog sich der Ballon zusammen und saß nun eng um Claudias Unterschenkel.

"War es das, was du mir zeigen wolltest?" fragte Claudia mit dem blondesten Lächeln, daß sie zeigen konnte. "Nein! Ich mache dir das jetzt vor!" Sven war so süß, wenn er Geduld zeigen sollte. Er ging mit dem Ballon wieder los und kam nach drei Minuten mit einer aufgeblasenen Kugel zurück. Er legte sich auf den Boden und steckte schnell seine Beine in die mit den Händen eng gehaltene Öffnung des Ballons. Dann zog er ihn schnell hoch bis zur Hüfte. "So muß es ausgesehen haben, als Aladins Geist in der Wunderlampe verschwand.", spottete Claudia. "Warte, ich hole die Kamera." "Untersteh dich!", sagte Sven. Aber es war zu spät. Claudia fotografierte und kommandierte nach Herzenslust. "Komm, Süßer, zeig mir dein Lächeln! Und zeig mir deine Brust! Und nun hock dich hin und zieh den Ballon hoch!" Sven guckte finster drein, bemühte sich aber, elegant auszuziehen. "Oh, wie grazil! Du siehst aus wie eine Gazelle! Oder wie hieß das Tier mit dem Rüssel?"

Sven versuchte jetzt, einen Arm in den Ballon zu bekommen. Das klappte unter erheblichen Luftverlusten, der Ballon wurde klein. Dann kam der zweite Arm dran. Da Sven ihn mit dem Ellbogen zuerst irgendwie in den Halsausschnitt schummeln mußte, verschwand der Rest der Luft und es verblieb ein eng am Körper anliegender Gummisack, der nur wenig Bewegungsfreiheit lies und Sven zwang, in der Hockstellung zu bleiben.

Claudia holte jetzt eine Bettdecke, legte sie hinter Sven und schubste ihn einfach um. Er hatte keine Chance mehr zum Abfangen und kippte wie ein morscher Baum einfach um. Sie setzte sich rittlings auf seinen Bauch und klemmte dabei seine Unterarme ein. So saß sie gemütlich und konnte ihm eine schöne Rede halten: "Hat dir schon einmal jemand gesagt, daß Luftballons beim Ablassen leer werden und dann eng anliegen? Und hat man dir schon gesagt, daß man so nicht in einen Ballon kommt, es sei denn, man ist sehr schnell oder hat eine Luftschleuse? Komm, zieh den Ballon aus, ich zeig dir das!" Nur mühsam arbeitete sich Sven aus seinem Ballon, während Claudia schnell die Fotos aus der digitalen Kamera auf die Festplatte zog. Sven sollte keine Chance zum Löschen haben.

Nun zeigte Claudia, was Eleganz ist. Sie wartete, bis Sven den Ballon wieder aufgepumpt hatte. Dann hielt sie die Ballonöffnung mit beiden Händen fest und steckte ihre Beine mit einem Schub bis zum Po hinein. Sie stellte sie sich hin und posierte Sven ein bisschen mit einem "Kugelrock". Sie stand breitbeinig und mit geschlossenen Beinen und hüpfte etwas. Nur zu laufen traute sie sich nicht, denn sie hatte irgendwie große Angst vor einem Knall. Platzende Luftballons hatte sie schon als Kind gehaßt.

Nachdem sie Sven von allen Seiten abgelichtet hatte, hockte sie sich hin und zog den Ballon über ihre Brüste. Ihre Arme paßten besser durch die Öffnung, sie waren einfach schlanker und elastischer. Dadurch hockte sie sehr schnell in dem Ballon, nur ihr Kopf schaute heraus. Leider hatte sie jetzt keine Chance, ihre Haare zu ordnen, die durch den statisch aufgeladenen Ballon aussahen, als hätte sie sich mit einem Sylvesterknaller gekämmt. Also durfte Sven sich einen Kamm holen und ihr die langen dunkelbraunen Haare kämmen.

Nach einigen Fotos in dieser unkomfortablen Lage mit erheblichem Würgegefühl am Hals wünschte sich Claudia ein Stück Schnur, um den Ballon von innen zu verschließen. "Und warum soll ich das nicht von außen machen?" fragte Sven. "Weil du mich vielleicht nicht wieder herausläßt!" antwortete Claudia. "Na und! Wer steht denn hier auf Atemreduktion? Soll ich dich herausschneiden, wenn du gewartet hast, bis bei dir das Licht ausgeht?" "Ja!"

Claudia war sicher, daß Sven seine Fotos wollte und ihr also allen bringen würde, was sie verlangte. Sie ließ sich die Schnur zwischen die Lippen geben und zog dann den Kopf in den Ballon. Etwas Luft entwich, aber sie hatte noch viel Platz in der Kugel. Als erstes band sie den Verschluß zu, dann versuchte sie, nach außen zu sehen. Das Gummi erschien von außen durchsichtig, von innen sah sie die Umwelt nur verschwommen. Das milchig glänzende Gummi reflektierte ihre Körperwärme, so daß sie das Gefühl hatte, in einem kleinen, sehr warmen Raum eingeschlossen zu sein. Noch war nichts vom schwindenden Sauerstoffvorrat zu merken.

Claudia probierte die Größe des Ballons aus. Wenn sie sich im Schneidersitz hinsetzte, stieß sie mit dem Scheitel gerade so oben an. Sie konnte beide Arme ausstrecken und so ein langes Oval aus ihrer Gummikugel machen. Die Beine konnte sie zwar im Spagat ausstrecken, aber es drückte ihr die Füße etwas hoch und prompt kippte sie um. So posierte sie noch etwas für Sven und fragte ihn dann, ob ihm die Bilder so gefielen. "Das Licht ist zu schlecht, man sieht noch nicht mal, ob dein Catsuit glänzt." Spontan fiel Claudia ein, daß sie eine Lampe mit in den Ballon nehmen könnte. Bei der Gelegenheit konnte sie ein Gummihöschen ausprobieren, von dem sich Sven scheinbar viel versprach. Weil sie nicht unbedingt beim Einführen dicker Dinger fotografiert werden wollte und genau das aber reizvoll fand, wünschte sie sich noch eine Gasmaske. Schnell brachte Sven das Gewünschte.

Claudia benutzte die Lampe, um in ihrem Schein noch ein wenig für Sven zu posieren. In ihrem kleinen Kosmos war es jetzt hell, nach draußen sehen konnte sie dafür wirklich nicht mehr. Aber das interessierte sie jetzt auch nicht. Als erstes wollte sie probieren, ob das von Sven besorgte Gummiteil wirklich interessant war. Sie drehte es in den Händen hin und her. Im wesentlichen hatte sie eine Hose aus anderthalb Millimeter starkem Gummi in der Hand, die ein von außen sehr detailliertes Geschlechtsteil angeformt hatte. Es gab ein paar große Schamlippen, die einen genoppten Kitzler und ein paar kleine Schamlippen verbargen. Und darunter verbarg sich eine zehn Zentimeter lange Gummiröhre, die mit vier Zentimetern Durchmesser außen hart genoppt war und innen lauter kleine Gummistifte hatte, die beim Hineinstecken Claudias Finger kitzelten. Für ihren Anus gab es einen Vibrator, der zusätzlich aufblasbar war und genau an der dünnsten Stelle am Schaft ein paar Spitzen hatte, die ihren Schließmuskel bestimmt reizen würden. Und damit das Ganze nicht herausrutschte, waren alle Gummikanten mit einem Nylonband gedoppelt, das man an der Taille sehr fest anziehen konnte. Als Ersatz für den Svens Penis, der bestimmt in die Gummihülle vorn wollte, steckte jetzt ein Vibrator darin und sorgte dafür, daß das Scheidenteil in Form blieb.

Sven hatte ihr gesagt, daß dieses Stück Gummi wirklich teuer war und daß es in der Art eine komplette Ausstattung mit BH, Korsett, Halskrause, Maske und Catsuit gäbe. Wenn er teuer sagte, dann schätzte sie den Anzug auf über dreitausend Mark. Damit er nicht zu Fotos käme, die sie hinterher bereuen könnte, setzte sie die Gasmaske auf. Dieses Mal hatte sie sich aus dem Internet eine Maske mit Vollgesichtsscheibe bestellt, in der sie sehr gut sah. Mund und Nase verschwanden unter einer Innenmaske, so daß die Scheibe nicht beschlagen konnte und ihr Gesicht auch nicht zu erkennen war. Sie hatte die Maske gleich als Gasmaskenhaube bestellt, so hatte sie keinen Ärger mit ihren Haare. Claudia konnte sich durchaus vorstellen, daß kleine Verletzungen sie noch mehr auf Touren bringen. Aber ziepende, ausgerissene oder gar abgeschnittene Haare gehörten nicht zu ihren Träumen. Eher konnte sie sich vorstellen, Sven für jedes ausgerissene Haar eine Stichwunde beizubringen. Das hatte sie ihm auch deutlich gesagt.

Claudia setzte also die Maske auf. Der Schlauch hing auf dem Boden und saugte sich gleich am Ballon fest. So wußte sie, daß die Maske dicht ist. Mit einem ärgerlichen Beinschlenker verschaffte sie sich wieder Luft. Die Sicht war noch schlechter geworden, sie sah jetzt nur noch im Inneren des Ballons und hörte nur noch ihren eigenen Atem. Langsam drehte sie ihr neues Spielzeug hin den Händen hin und her. Der schwarze Gummischaft ihres Höschens sah mit all seinen Noppen sehr interessant aus. Es war aber auch der dickste Eindringling, den sie je in sich gelassen hatte. Als sie den schwarzen Vibrator herausnahm, blieb ein formloses Stück Gummi in ihren Händen, das sie wohl kaum irgendwo plazieren konnte. Also steckte sie den Vibrator als innere Schienung wieder in die Gummimöse.

Sie atmete tief ein und versuchte, zu entspannen. Dann schob sie den genoppten Schaft mit etwas Gleitgel langsam in ihre feuchte Muschi. Das Gefühl war unbeschreiblich. Die Noppen drückten und kratzten ihre Scheide, so daß sie auf keinen Fall aufhören wollte. Aber sie hatte auch den Eindruck, ihr Beckenboden müsse zerreißen. Dann merkte sie an dem Druck in der Tiefe, daß ihre Scheide zu Ende war und der Eindringling sie jetzt langzog.

Vorsichtig versuchte sie, jetzt die Schamlippen an ihre vorgesehene Stelle zu bringen. Für die großen Lippen war nur ein schmaler Spalt vorhanden. Beim Tasten und Drücken knackte es und plötzlich war Platz. Beide Schamlippen fielen auf die Noppen, die für sie vorgesehen waren. Claudia atmete tief ein, die Spitzen machten sie verrückt. Dann fühlte sie, daß in die Hüllen der Schamlippen ähnliche Federn eingebaut waren, wie sie bei Brillenetuis die Deckel auf- und zuspringen lassen. Wenn sie jetzt an der richtigen Stelle drückte, würden ihre Schamlippen eingeklemmt. Nach kurzen Tasten hatte sie die Stelle gefunden. Im ersten Moment fühlte sich das Kneifen an wie ein Schlag in die Magenkuhle. Claudia blieb ganz still sitzen und spürte. Ihre Muschi war ganz von Gummi umhüllt und wurde von spitzen Noppen gepiekt. Der Eingang war ganz breitgezogen, sie fühlte ein großes offenes Loch in sich. Am Eingang saß eine dünne Gummimembrane mit einem kleinen Loch, die bestimmt ein Jungfernhäutchen darstellen sollte. Der Kitzler steckte in dünnem Gummi und wurde beim Berühren von kleinen Noppen gedrückt und gereizt. So hatte sie ein riesiges Gummigeschlecht, dessen Berührungen jeweils über Noppen auf ihre Muschi übertragen wurden. Sie fand es geil und pervers, ihr intimstes Teil so verpackt zu präsentieren. In der Verpackung wurde der Wunsch, es beim Verkehr auszuprobieren, immer größer.

Aber an ihrem Po drückte noch ein Teil und erinnerte sie, daß das Höschen noch nicht an seinem Platz war. Beim Hinhocken glitt der riesige Dildo etwas aus ihrer Scheide und ihre Schamlippen wurden schmerzhaft langgezogen. Also hockte sich Claudia hin und hielt mit einer Hand ihren übergroßen Scheidendildo fest, mit der anderen Hand führte sie sich den Analstopfen ein. Durch den starken Druck vorn in ihrem Leib war ihre Muskulatur gespannt, so mußte sie den hinteren Stopfen lange kreisen lassen, bis sie über die dickste Stelle war und ihr Leib den Vibrator förmlich aufsaugte. Sie atmete kurz durch, dann pumpte sie den Eindringling auf, so fest sie konnte. Das Höschen war jetzt straff und preßte die Eindringlinge tief in ihr Becken.

Jetzt faßte Claudia das Rädchen an, das die Nylonschnüre oben am Gummihöschen straff zog. Nach drei Umdrehungen schnitt die Kante tief in ihre schmale Taille, das Gummi spannte sich straff über ihr Becken. Die Intensität der Empfindungen in ihrem Bauch war kaum zu steigern. Sie streckte ihre Muschi in Richtung auf Sven und hatte nur einen Gedanken: "Nimm mich!". Aber Sven fotografierte. Also mußte Claudia ihn mehr reizen. Sie öffnete vorsichtig den Verschluß ihres Ballons und schob die Lampe hinaus. Dann steckte sie den Ansaugschlauch ihrer Gasmaske nach außen und band die Öffnung wieder zu. Mit jedem Atemzug pumpte sie jetzt einen Liter Luft mehr in den Ballon, vielleicht würde er nach einem Kubikmeter, tausend Atemzügen oder anderthalb Stunden platzen. Aber so lange wollte sie nicht hier herumspielen. Derartige Geduldsspiele lagen ihr nicht. Auch die Aussicht, irgendwann nach mehreren Stunden den Sauerstoff im Ballon zu verbrauchen und mit ihrer Atemnot spielen zu können, erzeugte jetzt maximal ein Gähnen in ihr.

Claudia legte sich auf den Rücken und versuchte, beide Knie neben ihren Bauch zu legen. Das gelang ihr gerade so, dank regelmäßigem Stretching. Sie umfaßte beide Beine mit den Armen und streckte ihr gummiertes Becken genau in Richtung auf Sven. Der reagierte nicht. Claudia drehte den Atemschlauch von ihrer Maske ab. Leise fauchend, fast geräuschlos entwich die Luft aus dem Ballon durch den Schlauch. Langsam rückten die Gummiwände ihres Ballons näher. Zuerst berührte sie das Gummi nur sanft am Po und an den über dem Kopf liegenden Füßen. Dann merkte sie schnell, welche unheimliche Kraft ein schrumpfender Ballon entfaltet. Ihre Beine wurden gegen den Körper gepreßt, langsam wurden auch ihre Arme fixiert. Nur mühsam konnte sie den Atemschlauch in den Stutzen ihrer Maske stecken, zum Festdrehen reichte es nicht mehr. Das war egal, denn Sven hatte endlich den Fotoapparat beiseite gelegt. Hoffentlich ist nicht nur die Batterie alle, dachte Claudia.

Sven beugte sich über sie und legte seine hundert Kilogramm auf ihren Bauch. Claudia platzte fast vor Erregung, als er brummend durch die vielen Schichten ihre Möse ertastete. Er spielte mit ihrem Dildo, kniff sie in den Po und drückte ihren Buttplug noch weiter in ihren Po. Claudia war schon völlig breit und hoffte, er werde sie endlich aus dem Ballon ziehen und ficken. Sven tat etwas ganz anderes. Er hielt ihr den Luftschlauch zu und sagte: "Mach doch mal auf!" Als Claudia unter ihrer Maske "Geht nicht, schneid mich raus!" grunzte, stieg er von ihr ab und nahm sie wie ein Geschenkpaket in den ausgestreckten Armen mit. Er warf sie aufs Bett und blies systematisch Luft in den Ballon. Schon bald konnte Claudia einen Arm bewegen. "Mach den Schlauch los!" kommandierte er und piekte und kitzelte sie in die empfindlichen Lenden.

Dieser Aufforderung wollte sich Claudia nicht widersetzen. Auch wenn Sven sicher mehr an die Intaktkeit seines Ballons als an ihre fast ausgerenkten Hüften dachte, begrüßte sie es, wenn er sie jetzt aus dem Ballon zog. Sven wartete, bis sie den Atemschlauch gelöst hatte, dann faßte er mit beiden Händen in die Öffnung und zog sie über ihren Kopf. Er setzte ihr die Gasmaske ab und fragte: "Na, geht es dir gut?" Claudia wollte gerade "Ja" sagen, doch beim Öffnen ihres Mundes hatte sie sofort einen Ballknebel zwischen den Zähnen. Sven gab ihr eine Kuß, dann holte er ein rundes Stück Gummi, schnitt ein Loch von etwas fünf Zentimetern Durchmesser hinein und klebte ihr das Stück dann vorn auf den Ballon. Claudia erkannte, daß Sven ein Loch in den Ballon schneiden wollte, ohne alles zu zerreißen, da war er auch schon mit der Schere zugange. Zischend verschwand das letzte Bisschen Luft aus dem Ballon, dann spürte sie, wie Sven langsam den Vibrator aus ihrer Scheide zog.

Sie hatte ein seltsames Gefühl der Leere in sich. Sven nahm den Vibrator, schaltete ihn an und stieß ihn langsam und rhythmisch wieder in das Gummiloch. Er betastete die gummierten Schamlippen und zeigte ihr, daß man mit den Gummiteilen durchaus noch kräftig und schmerzhaft kneifen kann. Er liebkoste ihren Kitzler und dann endlich zog er den Vibrator heraus und schob seinen riesigen Penis in ihre gummierte Scheide. Svens Gewicht war viel zu schwer für sie. Ihre Beine wurden noch weiter gebeugt, als sie es je für möglich gehalten hatte und dazwischen war das beste Gefühl, was sie sich vorstellen konnte. Sie stöhnte und versuchte, mitzustoßen und Sven anzufeuern. Leider war sie durch den Ballon so gut gefesselt, daß sie eine rein passive Rolle einnehmen mußte und nichts tun konnte, als Svens bestes Stück wieder erschlaffte. Sie hätte ihn jetzt auch französisch stimuliert oder was er auch immer wollte getan, aber er hatte genug.

Er stand einfach auf und sagte ihr: "Du bist klasse als Sklavin. Aber du bekommst eine Strafe, weil du als Model immer deinen Kopf versteckst. Was möchtest du: Zehn Schläge und noch einmal ficken oder einen Schlag und Feierabend?" Claudia wollte überhaupt keine Schläge, aber die Wahl hatte er ihr nicht gelassen. Er hatte sie noch nie geschlagen. Sie hatte auch nicht vor es ihm zu erlauben. In ihrem Gummiballon und ihrem Latexcatsuit fühlte sie sich relativ sicher. Und wenn er zu stark zuschlagen würde, wäre ihm eine schmerzhafte Revanche gewiß. Also nickte sie zehnmal, gespannt, was er wohl zum Schlagen hätte.

Sven kam mit einem Rohrstock wieder in ihr Gesichtsfeld. Sie war sicher, daß jetzt eine ihrer Pflanzen keine Stütze mehr im Blumentopf hatte. Diese Erkenntnis nützte ihr nicht viel. Aber nun wußte sie, daß er einen sehr stabilen Stock hatte. Sven zählte laut: "Eins!" Es pfiff kurz und ein brennender Schmerz breitete sich auf ihrem Oberschenkel innen aus. "Zwei!" auch der andere Schenkel brannte. "Drei." Claudia war sicher, daß sie breite rote Striemen davontrug. Aber der Schmerz erregte sie mehr, als er sie wütend machte. "Vier!" Solche Schmerzen hatte sich Claudia nicht vorgestellt. Und jeder Schlag ging etwas näher an ihre Muschi. "Fünf!" Dieser Schlag saß nicht nur auf ihrem Schenkel, sondern auch auf dem Bauch. Das tat nicht so weh, machte aber Angst vor bleibenden Verletzungen. Und erst die Hälfte der angekündigten Schläge war überstanden. Sven gönnte sich eine Kunstpause. Claudia hatte tief eingeatmet und wartete, daß der nächste Schlag kam. Sie hatte schon Lufthunger, aber nichts passierte.

Erst als sie ganz ausgeatmet hatte und dabei auch entspannen mußte, kam der nächste Hieb. "Sechs!" Wenn Claudia darauf gefaßt war, daß gleich die andere Bauchseite wehtat, war es eher noch schlimmer. Jetzt hatte Sven eine Stelle zum zweitenmal erwischt. Claudia traten Tränen in die Augen. Mit einem dumpfen Geräusch riß der durchsichtige Ballon gespenstisch langsam auf. Claudia war auf einen Knall gefaßt und fühlte sich plötzlich nur frei. Sie merkte, daß sie jetzt die Möglichkeit zur Flucht hatte. Aber die Bestrafung als Vorspiel, selbst der Schmerz und die Angst vor noch mehr Schmerzen hatten sie sehr erregt. Sie wollte nicht weg, sondern Svens ungeteilte Zuwendung bis zum Ende auskosten. Sie umfaßte ihre Beine mit den Armen und präsentierte ihre weit ausgestreckten Beine, so daß Sven noch besser zuschlagen konnte. Der wartete und sah auf einmal sehr unsicher aus. Endlich kam der nächste Schlag "Acht!" Er brannte höllisch. Aber Claudia wollte ihn und so genoß sie ihn. Die letzten zwei Hiebe bekam sie nicht mehr mit, weil ihre Umwelt in einem langen Orgasmus versank.

Sven konnte sein Versprechen, Claudia noch einmal zu beglücken, leider nicht einhalten. Seine geduldigen Versuche, es doch noch zu schaffen und seine sanften Berührungen mit der Zunge und den Fingern befriedigten Claudia aber genauso. Und Sven wurde drei Wochen jeden Tag erinnert, daß er Claudia ohne Grund oder Entschuldigung geschlagen hatte. Dann erst waren ihre Wunden verheilt. Sie wagte es nicht, ihm zu sagen, daß sie die Schläge mehr erregt hatten als alle sanften Berührungen vorher. Vielleicht irgendwann?

Nun war es schon Mitte Mai. Beiläufig fragte Sven, ob Claudia bitte einmal Model für ihn stehen würde. Er wollte eine ganz lange Bilderserie vom Bekleiden einer schönen Frau auf seine Homepage stellen. "Was soll sie denn anziehen?" wollte Claudia wissen. "Erst einen Slip mit zwei Dildos, einen Gummibody und Handschuhe darüber, dann einen dünnen Catsuit, eine Gasmaske, einen dicken Catsuit und zum Schluss einen Gasschutzanzug mit Atemgerät und Selbstfesselung." "Ab der Gasmaske stehe ich dir gern zur Verfügung. Du hast ja schon einige gute Bilder gemacht. Aber für den ersten Teil brauchst du ein Bodydouble für mich." "Weißt du, wo man so jemand bekommt?" "Nein. Aber ich versuche es bei den einschlägigen Damen aus dem Annoncenteil der Zeitung, vielleicht sind die ja für dich auch zu diesen Diensten bereit. Du mußt aber Kleidung für deinen kleinen Traum kaufen, denn ich werde bestimmt nichts anziehen, was diese Dame berührt hat."

Am nächsten Morgen erzählte Claudia resigniert, daß sie bei zwanzig Prostituierten und zehn Models angerufen habe, ohne jemanden zu finden, der sich in Gummi ablichten lasse unter tausend Mark. "Ich weiß jemand, der mir weiterhelfen kann. Aber das wird entweder teuer oder ich verkaufe meine Seele. Aber fragen kostet ja nichts." "Das klingt ja interessant, wen aus deiner Bekanntschaft hast du mir denn da verschwiegen?" Sven wurde irgendwie vorsichtig: "Erinnerst du dich an Herrn G. aus Hannover, dem wir eine Hüfte nach Trümmerbruch eingebaut haben? Er hat mir zum Abschlußgespräch gesagt, daß er mir gern einmal einen Wunsch erfüllt. Er sagte, egal, welchen Wunsch." "An den erinnere ich mich gut. Ich habe ihm damals vier Flexülen in den Arm gepiekt. Du weißt doch, wie ich es hasse, als Anästhesieschwester mißbraucht zu werden, weil ich dann Leute in den Arm pieken muß."

"Ich habe beim ersten Mal nicht getroffen. Beim zweiten Mal habe ich zwar ein Gefäß gehabt, aber es ist mir geplatzt. Beim dritten Versuch habe ich ganz vorsichtig die Vene mitten in der Ellenbeuge angepiekt. Und da fragt er, ob ich das bitte noch einmal machen kann, so sanft hätte ihn lange kein bezauberndes Wesen malträtiert. Ich war so sauer über die Frage, daß ich ihm noch eine dicke Flexüle in den anderen Arm gerammt habe. Er sah hinterher glücklich aus und ich wollte nur meine Rache. Ich habe mich anschließend sehr geschämt. Zur Entlassung hat er sich noch bei mir bedankt und mir gesagt, ich könne immer bei ihm anfangen, wenn ich mal von der Medizin nicht mehr wissen will. Was macht der eigentlich?" Sven wußte wenig Genaues: "Auf seiner Karte steht "Geschäftsmann". Er sagte, er erfülle reichen Männern Träume, aber nicht bei Autos. Ich rufe ihn einfach mal an." "Das möchte ich hören, kannst du die Freisprechanlage nehmen?"

Herr G. war sofort selbst am Apparat. "Herr Doktor Ehrlich, womit kann ich dienen? Für meine Hüfte schulde ich ihnen so viel Dank, das ich es im Leben wohl nicht gutmachen kann." "Schön, aber dafür habe ich schon Gehalt gekriegt und Spaß macht es mir auch. Aber der Grund meines Anrufes ist etwas delikat." "Sie machen mich neugierig." "Ich suche ein Model." "Ich habe einige schöne junge Damen, aber zum Fotografieren werden die nur selten eingeladen. Aber das war wohl nicht das Problem." "Nein. Meine Freundin und ich, äh, ich möchte von meiner Freundin einige Bilder fürs Internet machen und zwar in Gummikleidung. Sie möchte das auch, aber so, daß man ihre Nase nicht sieht. Und da ich beim Verpacken eines schönen Körpers den Körper und das Gesicht wichtig finde, sind wir uneins und brauchen ein Double." "Die Sache ist wirklich delikat, aber nicht wegen des Verpackens einer schönen Frau, sondern wegen der Fotos im Internet. Bitte sagen sie mir, wie ihre Freundin aussieht!" "Sie kennen sie, sie hat sie hier viermal in den Arm gestochen."

Claudia wurde jetzt warm. "Aber natürlich, sie meinen Schwester Claudia aus dem OP. Das passt ja gut zusammen." "Wieso?" "Sie mögen Gummi und Schwester Claudia erfüllt lächelnd und sanft die Wünsche der Patienten nach mehr Schmerzen. Und sie geht so breitbeinig, als ob sie ein Gummihöschen mit zwei kleinen Störenfrieden tragen würde." Claudia wurde puterrot und faßte sich instinktiv zwischen die Beine. In den letzten zwei Monaten hatte sie dieses Höschen nur zum Duschen und wenn ein anderer Eindringling zu erwarten war, ausgezogen. Die Stimme am Telefon bekam das Gott sei dank nicht mit. "Sie ist etwa 1,80, superschlank und hat lange dunkle Haare, stimmt's? Ich denke, daß ich ihnen helfen kann. Soll jemand am nächsten Sonnabend zu ihnen kommen?" Sven hatte noch eine alles entscheidende Frage: "Was kostet so jemand?" "Sie ist unbezahlbar. Aber für sie kostet es nichts außer einem Gegenbesuch."

Und nun war es Sonnabend, um zehn. Sven wartete und Claudia hatte ihm schon gesagt, daß sie ihm die Augen einzeln auskratzen werde, wenn er die Frau anfaßte.

Es klingelte, vor der Tür stand eine junge Frau in einem Kostüm, daß eher nach einer Unternehmensberaterin bei McKinsey als nach einem Model aussah. Leise und ruhig sagte sie "Guten Tag, ich bin Cayen. Darf ich hereinkommen." Das Mädchen blieb im Flur stehen und wartete, ob sie weiter hereingebeten wurde. Sven war sprachlos und Claudia dachte nicht daran, ihre Beobachterrolle aufzugeben. Nach fünf peinlichen Minuten endlich fragte Cayen, ob sie denn etwas tun solle. Claudia platzte sofort heraus: "Ja, das wissen sie nicht?" "Nein, das hat man mir nicht gesagt." Claudia war entsetzt: "Sie sind als Model für erotische Aufnahmen eingeladen!" Cayen lächelte: "Gut. Was soll ich tun?"

Nun war Sven von den Möglichkeiten selbst überrascht. "Ich möchte sie in Selfbondage sehen: gagged, bagged, plugged, hog-tied." Und ganz ruhig kam zurück: "Wo sind die Sachen?" Sven holte schnell einige Seile, eine Tüte, einen Dildo und einen Knebel und legte sie ins Schlafzimmer, wo er mit großem Aufwand und geringer Professionalität so etwas wie ein Fotostudio improvisiert hatte. Cayen sah die Spielzeuge ruhig an, nahm den Knebel und ging zielsicher ins Bad. Dort hörte man fließendes Wasser und Claudia fiel schlagartig ein, daß niemand diesen Knebel seit der letzten Verfütterung an Sven gereinigt hatte.

Cayen zog sich in aller Seelenruhe aus, dachte kurz nach und legte aus einem Seil eine Schlinge mit einem in Knoten, der ihre Schließung bei etwa 70 cm begrenzte. Dann fragte sie, ob sie anfangen solle und steckte sich mit viel Zungenspiel den Knebel in den Mund und mit etwas Wasserbefeuchtung den Dildo in den Anus. Sie band sich Füße zusammen und kannte auch den Trick mit den Ringen. Sven fotografierte wie wild und Claudia stand regungslos daneben und sah zu.

Cayen zog sich den Plastikbeutel über den Kopf und legte die Schnur zweimal um ihren dünnen Hals. Sie prüfte, ob die Schlinge beim Zuziehen kurz vor dem Würgen stoppte und öffnete sie dann wieder so weit, daß sie Luft bekam. Sven sah, wie die Folie durch ihren Atem von innen beschlug und Claudia merkte, wie er sich langsam erregte. Cayen zog nun das Seil nach vorn zwischen ihren Füßen durch. Aber etwas war ganz anders. Sie band sich die Hände zusammen und hatte nun das Seil einmal vom Hals vor dem Bauch durch die Füße, dann einmal um die Hände, wieder zu den Füßen und zum Schluß erst durch die Ringe.

Cayen atmete dreimal tief durch, dann begann sie, das Seil straff zuziehen. Sie legte sich auf die Seite, dann auf den Bauch. Ihre Füße näherte sie mühelos den Händen auf dem Rücken, ohne das Seil zu straffen. Dann zog sich die Schlinge um ihren Hals zu. Mit einer leichten Kopfbewegung nach hinten straffte sie das Seil und zog es in ihre Spalte. Man konnte direkt zusehen, wie sie feucht wurde. Das Mädchen kämpfte um Atem, zog aber dabei das Seil selbst immer straffer, so daß sie an ihrer Klitoris einen starken Druck haben mußte. Die Folie beschlug immer mehr, man sah Cayen ihre Erregung an. Sven fotografierte nicht mehr.

Plötzlich lag Cayen regungslos und schlaff da. Claudia riß ihr sofort die Tüte vom Hals, denn sie fühlte sich die ganze Zeit an etwas erinnert, was ihr auch hätte passieren können. Das Lösen des Seiles ging nicht so leicht, denn durch die nun lockeren Beine war es straff gezogen und würgte. Claudia rannte in die Küche, holte ein Messer und schnitt das Seil durch. Dann legte sie Cayen auf den Rücken und befreite sie vollends, nur den Vibrator bekam sie nicht heraus.

Cayen atmete leise, hustete etwas und wurde langsam rosig. Claudia sah Sven vorwurfsvoll an und sagte nur zwei Worte: "Verzieh dich!" Sie wollte ihn jetzt beim besten Willen nicht sehen. Leise deckte sie Cayen mit einer Decke zu und streichelte ihr Gesicht, bis sie aufwachte. "Was war los?" fragte sie ruhig. "Der Kerl hätte dich fast umgebracht!" schimpfte Claudia. "Aber wieso regst du dich auf? Hast du gar kein Vertrauen zu ihm?" Claudia kam sich seltsam vor, daß sie von dem vermeintlichen Opfer beruhigt wurde. "Ich finde es gut, daß ich Dinge tun durfte, die ich mir allein nie gewagt habe und die ich mir auch von niemand wünschen würde. Aber war das der Grund, wegen dem ihr nach mir gerufen habt?" "Nein, Sven möchte dich fotografieren bei einem umgekehrten Strip mit Gummisachen. Ich habe mich geweigert." "Dann sollten wir das auch tun. Mein Herr wird traurig sein, wenn ich euren Wünschen nicht nachgekommen bin. Bereust du, daß du dich verweigert hast?" "Ja." "Dann solltest du nachdenken, ob wir es beide tun."

Claudia hatte einige Sorgen, ob jemand sie im Internet erkennen könnte, aber die Aussicht, Sven könne sich an Fotos von Cayen ergötzen, störte sie noch viel mehr. So bekam Sven das Angebot, beide Frauen nacheinander beim Anziehen von Latexkleidung abzulichten. Großspurig fragte er Cayen: "Guter Einstand. Auf was stehst du denn so?" Ganz ruhig lächelnd antwortete sie "Das geht dich nichts an!" Dann begann das Shooting.

Zuerst war Cayen dran. Sie stellte sich ohne Hemmungen nackt vor die Kamera und begann, die Dildos von einem Tanzhöschen erst mit ihrer spitzen Zunge zu bearbeiten und sie dann unter leisem Gestöhne in sich einzuführen. Dabei schien sie überhaupt keine Schwierigkeiten zu haben. Claudia fragte sich spontan, wie sie den Vibrator wieder aus ihrem Hintereingang entfernt hatte, fand aber keine Erklärung. Dann zog Cayen einen engsitzenden Latexbody an und rieb genüsslich ihre Schenkel. Nun rieb sie erst die Beine, dann die Arme mit Gleitgel ein und wand sich langsam in den dünnen Catsuit, den Sven großzügig zur Verfügung gestellt hatte. Die Sachen von Claudia paßten exakt, obwohl Cayen zwei Zentimeter kleiner war. Nun setzte sie die Gasmaske auf.

Claudia hatte ihr, um ihr den schönen Effekt von Atemnot zu geben und die Möglichkeit zu langen Spielen zu nehmen, eine durchbohrte Plastscheibe mit einem Restloch von 5 mm Durchmesser zwischen Filter und Maske geschummelt. Man sah Cayen die Wirkung sofort an. Trotzdem begann sie, sich zwischen allen Bewegungen den Schritt zu reiben. Sie zog langsam und mühsam den zweiten, fast einen Millimeter dicken Catsuit an. Das war nur mühsam möglich, denn das Stück war am Bauch mindestens drei Zentimeter zu eng. Dafür sah sie komplett in Gummi mit angeformten Handschuhen und Gasmaske sehr gut aus. Diesen Eindruck hatte man, wenn man Svens Reaktion sah, auch Claudia konnte sich ihr nicht entziehen.

Als letztes Stück hatte Sven einen einteiligen Gasschutzanzug aus NVA-Beständen besorgt. Das Ding sah grau und formlos aus und war Cayen viel zu weit. Trotzdem schaffte sie es, das Ding irgendwie anzulegen und zuzuknöpfen. Erotisch sah das aber nicht aus. Cayen zog es nach dem letzten Foto auch prompt wieder aus, legte die Gasmaske ab und sagte: "Die nächste bitte. Was brauchst du von den Sachen?"

Claudia war jetzt sehr froh, daß sie und Sven unabhängig voneinander eingekauft hatten. So waren die benötigten Stücke mit geringen Varianten doppelt vorhanden und sie mußte nichts anziehen, was gerade in Benutzung war. Sven hatte außer dem Tanzhöschen nichts besorgt. Claudia hatte sich eben vorgenommen, eine Show zu liefern, bei der kein Bild von Cayen mehr nötig war.

Als erstes rieb sie sich die Schenkel und den Po mit Gleitgel ein und zog eine schrittoffene Radlerhose an, die ihr vom Nabel bis zu den Knien reichte. Sie nahm ein Handtuch und polierte die Hose, bis sie glänzte. Dann zog sie aus ihrem Stapel einen Gummi-BH hervor. Sie lachte bei dem Gedanken, daß das Ding zwar völlig unnötig sei, aber bei Sven eine deutliche Wirkung zeigte. Ihm schien es zu gefallen. Sie nahm das wie zufällig umherliegende Handtuch und polierte ihr Outfit. Sie flocht in aller Seelenruhe ihre Haare zu einem Zopf und zog ihn mit einem Metallbügel in ein 40 cm langes Stück Gummischlauch. Sie polierte auch diesen Schlauch, knickte ihn und benutzte ihn demonstrativ als Knebel. Dann zeigte sie ihren neuen Catsuit, den sie in Berlin bestellt hatte. Sven staunte, dieses Teil kannte er nicht. Claudia rieb ihren Körper systematisch mit dem Gleitgel ein und schob nacheinander beide Beine in die Hose. Das Gummi saß von den Fesseln bis zu den Schenkeln wie angegossen.

Lächelnd klappte sie das Innere ihres Catsuits nach außen, so daß man die beiden Dildos sah. Sie ging in die Hocke und führte sich zur Abwechslung einmal beide Störenfriede auf einmal ein. Die Wirkung war für sie selbst über­raschend. Bis jetzt hatte sie sich Mühe gegeben, so zu posieren, daß Sven ihre Muschi nicht fotografieren konnte. Aber nun fühlte sie sich geschützt und stark. Sie rieb sich zwischen den Beinen, präsentierte ihr gummiertes Geschlecht und gab sich alle Mühe, ihr Entzücken zu zeigen. Mit viel Mühe wand sie ihre Arme in die Ärmel. Dann stülpte sie sich die angeformte Gasmaske über ihr Gesicht und rückte sie zurecht. Claudia fühlte sich völlig eingeschlossen und nahm von ihrer erstaunten Umwelt keine Notiz mehr. Mit Hilfe einer kurzen Schnur und einigen Verrenkungen zog sie den Reißverschluß vom Gesäß nach oben zu. Das Gummi saß faltenfrei und eng wie eine zweite Haut und quietschte bei Bewegung. Claudia rieb nun seelenruhig ihren schlanken Körper mit Gel ein und polierte die schwarze Oberfläche blitzblank. Sven fotografierte, so schnell es die Technik hergab.

Cayen konnte es sich nicht verkneifen, die Idylle zu stören. Sie hatte die kleine Plastikscheibe gefunden, die Claudia ihr in den Maskenschlauch montiert hatte und steckte sie ihr in die Hand. Claudia hatte schon Probleme mit ihrer Phantasie, als sie Cayen die Luft reduziert hatte. Irgendwie war sie sehr froh, daß Cayen sich rächen wollte. Und genau diese Genugtuung würde sie Cayen jetzt nicht geben.

Claudia nahm die kleine Plastscheibe und steckte sie in die Einatemöffnung ihrer Maske. Die Scheibe fiel natürlich sofort heraus. Claudia steckte sie wieder hinein und atmete langsam und tief ein, so daß das Scheibchen an seinen Platz gesogen wurde. Mit der Hand rieb sie nun laut zischend in ihrem Schritt und erkannte, daß man beim Einatmen nicht stöhnen kann. Als sie ihren Brustkorb ganz mit Luft vollgepumpt hatte, so daß die Brüste ganz hoch standen und das Gummi immer enger wurde, hielt sie einfach mit der anderen Hand das Scheibchen fest, atmete aus und begann das Spiel von neuem. Dabei merkte sie selbst, wie sie sich immer mehr erregte. Aber sie hatte immer noch zu viel Luft und zuviel Platz für ihren Geschmack.

Also holte sie sich einen Atembeutel und schraubte ihn über das Plättchen. Der Atembeutel faltete sich beim Einatmen sofort zusammen und ließ fast keine Atmung zu, beim Ausatmen entfaltete er sich zu langsam. Claudia fand es erregend. Aber als sie fast an ihrem Höhepunkt angekommen war, merkte sie, daß Kopfschmerzen und Atemnot zu stark wurden. So riß sie sich den Atembeutel eilig wieder ab. Leider mußte sie ihr Vergnügen noch ein bisschen hinauszögern und noch etwas Show bieten. Claudia dachte zwar an Sven und seine Kamera, aber die beiden waren jetzt so weit weg... .

Claudia holte sich den Sauerstoffapparat, den Sven "aus Sicherheitsgründen" aus der Klinik mitgebracht hatte und schloß ihn an den Atembeutel an. Sie drehte die Preßluft auf und stellte sie auf 3 Liter/Minute ein. Dann schloss sie den Atembeutel mit einem langen dünnen Schlauch an und atmete tief ein. Alle 10 Sekunden einen halben Liter Luft atmen dürfen ist sehr wenig und verlangt Disziplin beim Atmen. Man muß schnell einatmen und langsam und kontrolliert ausatmen, um auch das letzte bisschen Sauerstoff aus der Luft zu ziehen. Sie könnte natürlich auch zehnmal in der Minute dreihundert Milliliter bekommen. Dann würde die frische Luft nur noch in der Maske und in der Luftröhre hin- und hergeschoben und in der Lunge würde kein Sauerstoff mehr ankommen. Am effektivsten wäre ein Atemzug von 3 Litern in der Minute. Das schaffte sie aber nie. Sie holte immer eher Luft und merkte dann am Widerstand, daß der Vorrat zu Ende war. Claudia merkte selbst, wie sie sich in Ekstase atmete. Noch hatte sie zuviel Platz.

Claudia holte sich ihren Taucheranzug und wand sich langsam hinein. Zu schnellen Bewegungen fehlte ihr schon die Kraft, aber die Aussicht auf eine noch stärkere Erregung gab ihr Kraft. Das Anziehen der Beine kostete viel Kraft. Zum Überstreifen der Ärmel brauchte sie fünf Minuten. Das wurde aufgewogen durch den tiefen Druck im Unterleib, als sie die Schultern des Anzuges da hatte, wo sie hingehörten und sich aufrichtete. Mühsam bekam sie den Reißverschluß vom Gesäß 10 cm hoch, aber dann war Schluß. Keuchend und mit dem Becken kreisend blieb sie liegen. Mit dem Kommentar "Ich möchte wissen, wie lange sie das durchhält!" zog Cayen ihr den Reißverschluß bis ganz nach oben und verschaffte ihr damit weitere Schwierigkeiten beim Einatmen.

Jetzt steckte Claudia ganz in einem engen Gummikokon gefangen. Ihr Schweiß sammelte sich unter den Achseln und im Schritt an den wenigen Stellen, die nicht ganz stark vom Gummi gepresst wurden. Aber jetzt störte sie Sven mit seinem Fotoapparat. Instinktiv wie ein kleines Tier verkroch sie sich in dem umherliegenden Gasschutzanzug, glaubend, daß sie damit nicht mehr fotogen aussehen werde und daß sich Sven dann zurückziehen und sie ihrer Lust überlassen werde. Sie knöpfte den Anzug zu, rollte sich zusammen, so daß der Kopf versteckt wurde und ergab sich einem langen Orgasmus, aus dem sie sich nicht befreien konnte, weil der höchste Gipfel mangels Kraft und Luft nicht erreichbar war.

So lag sie stöhnend und sich in ihrem Anzug langsam streichelnd da. Cayen meinte anerkennend: "Wenn das ein Wettbewerb um dich war, hat sie glatt gewonnen." Dann fragte sie fassungslos: "Willst du sie da nicht rausholen? Sie erstickt doch!" "Sie verträgt mehr. Und wenn sie eine Anfall hätte, würde sie zittern." Dann drehte er die Luft auf 2,5 Liter herunter und den Sauerstoff von 40% auf 100%. Die Versorgung müsste jetzt besser werden, ohne daß Claudia es merken konnte. Bei Claudia änderte sich nichts. Dann sagte Cayen: "Überlaß sie bitte mir!" "Bitte, wenn du etwas mir ihr anfangen kannst."

Cayen drehte zaghaft an den Armaturen und drosselte aus Versehen die Luft noch mehr, so daß sich die Maske an Claudias Gesicht saugte. Erschrocken drehte sie das Rädchen in die andere Richtung, bis der Atembeutel prallvoll wurde. Claudia merkte, wie ihr die Luftzufuhr ganz abgeschnitten wurde. Panisch wand sie sich hin und her. Die Luft kehrte sofort zurück, reichlich und kühl. Dann wurde sie aus dem Schutzanzug befreit. Sie sah nicht, von wem, denn sie hielt die Augen geschlossen. Jetzt begann eine Hand, ihren Schritt zu massieren. Die Hand gehörte nicht zu Sven, denn der drückte immer gleich fester zu oder kniff, wenn sie nicht sofort reagierte. Die Hand war kleiner und vorsichtiger. Langsam streichelte sie die Hand und drehte sie auf den Rücken. Eine zweite kleine Hand stimulierte ihre Brüste durch Streicheln, so daß es gerade durch die drei Gummischichten zu spüren war. Dann saugte ein Mund kaum spürbar an ihren Brüsten.

Claudia wehrte sich nicht. Sie wünschte, sie würde jetzt von Teilen ihres Panzers befreit und wälzte sich auf den Rücken, um ihren Reißverschluß zu präsentieren. Cayen verstand sie und bald lag sie im Catsuit da. Nun waren Cayens vorsichtige Hände und ihre Lippen deutlich zu spüren. Claudia lag, stöhnte und kam. Das Streicheln und das Saugen gingen weiter. Und Claudia kam wieder. Irgendwann wurde die Idylle durch ein lautes Handypiepen gestört. Claudia wußte, daß dieses nervige Angeberpiepen zu Sven gehörte und wünschte ihn auf den Mond. Cayens Hände verschwanden und Claudia blieb einfach liegen. Sie träumte, das Eingeschlossensein und das Streicheln würden nicht enden.

Claudia wurde richtig wach, als sie die Tür klappen hörte. Sven hatte also Cayen nach der Fotorunde wieder weggeschickt. Obwohl Claudia dies vorher strikt von ihm verlangt hatte, war sie sauer darüber, daß sie sich nicht einmal verabschieden konnte. Schnaufend setzte sie sich auf und öffnete den Catsuit so weit, daß sie die Maske absetzen konnte. Dann ging sie mit wackligen Knien zur Toilette. Unter der Dusche stand Cayen und duschte. "Was machst Du denn hier?" "Ich dusche!" "Danke, das sehe ich. Und wo ist Sven?" "Er sagte, er müsse ins Krankenhaus. Er ist in zwei Stunden wieder hier." "Das glaubst aber auch nur du. Soweit ich weiß, wurde für heute zu morgen noch ein Diensthabender gesucht und da hat es ihn erwischt. Er ist immer wieder zu feige, mir zu beichten, wenn ein Wochenende ins Wasser fällt. Gleich klingelt das Telefon und er macht mit klar, daß der Dienst nicht vorauszusehen war, weil irgendwer ausgefallen ist. Ich weiß es seit Freitag. Er ahnt nur nicht, daß ich es weiß.

Prompt klingelte das Telefon. Claudia hörte sich Sven kurz an und sagte nur: "Du mußt eben tun, was ein Mann eben tun muß. Schönen Dienst." Dann rief sie fröhlich durch die Wohnung: "Wie vorausgesagt! Den Kerl sind wir erst mal los!" Sie zog sich aus und duschte ausgiebig. Dann fragte sie Cayen: "Wie lange bleibst du eigentlich bei uns?" "Bis ihr mich wegschickt oder ich meine, daß ich gehen sollte." "Was wollen wir tun?" "Das mußt du mir sagen." "Gut, dann ziehen wir erst mal die Fotos aus Svens Kamera. Wenn sie schlecht sind, sollte er sie nicht haben und wenn sie gut sind, sollte er sie erst recht nicht haben." Claudia nahm den Fotoapparat, zog ein fünfmarkstückgroßes Teil heraus und verband es mit ihrem Computer. Gemeinsam begutachteten die Frauen ihre Fotos. "Es sieht scharf aus. Warum gibt es solche Fotos immer nur von Frauen?" "Weil man mit einem Foto eines Mannes in Gummi keine Frau anlocken kann." "Und da ich keine Männer anlocken will, kommen meine Bilder auch nicht ins Netz. Was tust du mit deinen?" fragte Claudia. "Wie kannst du sie mir denn geben?" "Du bekommst sie auf CD und kannst dir zum Drucken aussuchen, soviel du willst."

"Soll ich die Gummisachen waschen?" fragte Cayen beiläufig. "Nein, da haben wir feste Absprachen: Ich mache die Küche und Sven das Bad, er wäscht meine Wäsche mit und ich bügle seine. Damit hat er hier das Monopol auf das Waschen aller anfallenden Sachen einschließlich Gummi. Aber darf ich dir vielleicht ein Loch in den Bauch fragen?" "Immer frage, wenn es mir zuviel wird, sage ich einfach nichts."

"Mußt du eigentlich alles machen, was man dir sagt?" "Ja. Ich spreche vorher ab, wo die Grenzen sind. Ich möchte nicht verletzt werden." "Was passiert, wenn jemand diese Grenzen überschreitet? Du hast eine große Narbe auf dem Rücken, die sieht aus wie eine Platzwunde von einem langen Stock." "Da ist jemand über die Grenzen gegangen. Ich akzeptiere ihn nicht mehr als Klienten, damit ist er genug bestraft." "Bist du immer passiv oder spielst du auch Domina?" "Nein, so etwas hat noch niemand von mir verlangt."

"Wer passt auf dich auf?" "Niemand muß auf mich aufpassen, ich komme und gehe, wie ich will. Ich lasse auch nicht jeden mit mir spielen." "Und wie in aller Welt wird man Sklavin?" "Sklavin höre ich nicht gern. Ich bin Begleiterin. Ich begleite bei Abendessen, bei Reisen und bei Exkursionen in die eigene Phantasie. Das letzte wird am meisten gefragt. Ich habe mal drei Semester BWL studiert, das war schade um die Zeit. Dann habe ich Psychologie studiert und dort gibt es in der Ausbildung Rollenspiele. Seitdem weiß ich, daß ich dazu da bin, zu genießen, was sich andere für mich ausdenken. Die passenden Partner dazu fand ich schnell."

"Gehört dazu eigentlich eine besondere Leidensfähigkeit?" "Nein, ich bin eher feige und schmerzempfindlich. Das ist auch besser so, denn die meisten Klienten wollen meine Nerven sehen und nicht meine Leiche. Wenn du möchtest, kannst du ja probieren, ob du mehr Schmerz oder Angst verträgst als ich. Ich denke, du bist darin gut." "Und kannst du mir sagen, auf welche äääh Behandlungen du eigentlich stehst?" "Ja!" schloß Cayen das Gespräch ab. "Aber es ist schöner, wenn du versuchst, das selbst herauszubekommen."

"Und wie soll das gehen?" fragte Claudia. "Wir können ein bisschen miteinander spielen. Du wirst mehr über mich erfahren und mehr über dich. Und ich erfahre auch etwas über dich." Claudia dachte kurz nach. Die Neugier war wie so oft viel größer als ihr Selbsterhaltungstrieb und so zeigte sie Cayen die gesamte Wohnung und alle vorhandenen Spielzeuge. "Mit eurer Technik kann ich nicht umgehen. Aber vor eurer Tür wächst etwas, das gut zum Spielen geeignet ist. Es ist völlig ungefährlich und tut höllisch weh." "Was ist es?" fragte Claudia neugierig. "Laß dich überraschen! Wir machen eine einfache Absprache. Ich versuche, dich zu reizen und wenn du sagst, daß du genug hast, kannst du dich genauso lange an mir austoben oder rächen. Ist das OK?" "Bitte." "Weißt du, was ein Safeword ist?" "Nein!" "Also, wenn du dreimal mit dem Fuß auftrampelst oder "Rose" sagst, weiß ich, daß du aufhören willst und befreie dich sofort." "Gut, Rose kann ich mir merken."

Cayen verschwand vor der Tür und kam schon nach einer Minute wieder. Irgend etwas hielt sie hinter dem Rücken. "So, du kleine gierige Frau..." schimpfte sie "... zieh dich aus und lege dich aufs Bett!" Claudia kannte einige Spiele, aber keine Beschimpfungen und beeilte sich, auf ihr Bett zu kommen. Sie platzte fast vor Neugier, was jetzt kommen könnte und hatte ein kleines bisschen Angst. Was wäre, wenn Cayen ihr jetzt etwas Ernstes antun oder sie nackt in möglichst bizarrer Pose fotografieren und dann belästigen oder erpressen würde. "So, jetzt lege deine Arme schön breit hin und spreize die Beine!" Claudia gehorchte. "Laß die Augen zu!" Cayen tat irgendetwas an den vier Bettpfosten, dann bekam Claudia einen dünnen Faden um die Knöchel gebunden. Als nächstes fühlte sie, wie ein dünnes Band um ihre Handgelenke gebunden und dann in ihre Hand gedrückt wurde.

Vorsichtig tastete sie, es fühlte sich an wie ein Wollfaden aus ihrem Strickzeug. "Wolle?" fragte sie unsicher. "Ich habe dir nicht erlaubt zu sprechen. Aber es ist deine Wolle. Wenn du sie zerreißt, ist das Spiel aus. Du solltest dich also beherrschen." Cayen streichelte mit einem Gummihandschuh zwei oder dreimal über Claudias Brüste. Claudia wurde sofort warm im Schritt. Erschrocken registrierte sie, daß sie bisher alle ihre sexuellen Erlebnisse mit Männern oder allein hatte. Die Frauenhand war neu. Dann erinnerte sie sich, daß Cayen sie vorhin schon stimuliert hatte und in der Erinnerung schwelgend bewegte sie ihr Becken hin und her. "So schnell geht das nicht, du geiles Stück! Du kannst stöhnen und schreien, soviel du willst, aber denk an die Nachbarn."

Claudia merkte, wie sie zart erst an der Muschi, dann an den Schenkeln gestreichelt wurde. Plötzlich spürte sie ein leichtes Brennen dort, wo einer der Finger über ihren Schenkel gestrichen war. Es war ganz leicht, sie fragte sich, ob es nur in ihrer Phantasie existierte. Dann waren wieder nur zehn zarte, in Gummi gehüllte Finger spürbar, die sie sanft ihre Brüste massierten. Claudia wurde feucht zwischen den Beinen. Sie schob erregt den Unterkörper hin und her. Aber was war das? Als sie den Po nach links schob, war da wieder dieses Brennen, nur stärker. Erschrocken wälzte sie sich nach rechts. Nun brannte der Po auch rechts wie Feuer.

Claudia schrie leise auf und legte sich wieder gerade hin. Hier in der Mitte hatte sie sicher gelegen. Nun lag sie wieder ganz ruhig. Cayens Hände streichelten ruhig ihre Brüste. Die Knospen standen schon ganz steif. Jetzt spürte Claudia, daß eine Hand verschwand. Dann hatte sie wieder das Brennen am rechten Bein, dieses Mal vorn direkt über der Hüfte. Sie wich ein wenig nach links aus, doch dann brannte es links am Gesäß auch. Es traf genau die gleiche Stelle wie vorhin, das schmerzte noch mehr. "Was ist das?" stöhnte Claudia. "Du solltest doch den Mund halten. Zur Strafe lege ich dir jetzt noch eine Brennessel unter den Rücken, damit du immer erspüren kannst, wie es brennt. Po hoch!" Claudia haßte Brennesseln. Trotzdem stemmte sie gehorsam den Rücken hoch. Cayen legte etwas unter ihren Rücken und sagte "Du kannst wieder runter...," und nach einer langen Pause: "... wenn du dich traust."

Sicherheitshalber hielt Claudia ihren Bauch erst mal oben. Das war zwar anstrendgend, aber sicher, wenn man bedachte, daß nicht nur links und rechts neben ihrem Po, sondern bestimmt auch längs unter ihrem Rücken große, frische Brennesseln lagen. Jetzt wußte sie auch, was hier so roch und warum Cayen Handschuhe anhatte. Sicher mochte sie selbst auch keine Brennesseln. Claudia beschloß, es ganz lange auszuhalten, um es Cayen dann heimzuzahlen. Cayens Hände streichelten weiter geduldig Claudias Brüste, ihren Bauch und ihre Muschi, sie drangen jedoch nicht ein. Und wenn Claudia versuchte, ihren Kitzler an Cayens Hand zu drücken, wich sie aus. Aber Cayen strich stärker über Claudias Bauch. Es wurde schon mühsam, die Stellung mit hochgerecktem Bauch zu halten. Langsam setzte Claudia die Schulterblätter auf und versuchte, die Brennesseln zu ertasten, bevor der Schmerz kam. Hier unter dem Brustkorb lag nichts. So konnte sie es schon länger aushalten.

Vorsichtig versuchte sie, immer mehr Rücken abzurollen. Als ihr Po gerade das Bett berührte, spürte sie wieder das Brennen genau im Kreuz. Wenn sie ein Hohlkreuz machte, dann konnte sie liegen, ohne sich zu nesseln. So konnte sie sich gut einrichten, doch Cayen hatte bestimmt noch ein paar Verschärfungen geplant. Claudia merkte, wie auf der Spur der ihre Brust streichelnde Hand plötzlich das bekannte Brennen auftrat. Es raubte ihr den Atem und trieb ihr Tränen in die Augen. Eine zarte Hand massierte ihre Muschi weiter und berührte jetzt den Kitzler. Trotz der Schmerzen stöhnte sie eher vor Lust als vor Schmerz. Ein langer Strich mit der Brennessel von der Innenseite ihres rechten Armes über die Achselhöhle bis zur Brust brachte sie doch zum Ausweichen mit dem Körper und prompt brannte es wieder stärker am Po. "Das gefällt dir bestimmt! Soll ich deine harten Nippel ein bisschen verwöhnen? Und schon brannte es um Claudias erigierte Brustwarzen. Mühsam stellte sie sich vor, daß der Schmerz von Cayens saugendem Mund und ihren spitzen Zähnen kam.

Dann merkte Claudia, wie ihr Duldungsvermögen zu Ende ging. Aber den Triumph wollte sie Cayen nicht gönnen. Sie dachte ganz fest daran, daß sie nur noch aus ihrer Muschi bestehen wollte und daß aus der Umgebung kein Reiz außer der zarten Hand an ihren Kitzler zu ihr durchdringen könnte. Tief atmend bis zur Hyperventilation entspannte sie sich und legte sich bequem hin. Ihr Rücken lag jetzt voll auf frischen Brennesseln, aber das störte sie nicht. Sie ergab sich stöhnend einem langen Orgasmus, der auch nicht durch ein paar Brennesseln gestört wurde, die ihre Schenkel peitschten. "Blöde Kuh!" dachte sie noch, "Es würde besser wirken, wenn du nicht peitschst, sondern langsam streichst." Dann verschwand auch Cayen aus ihren Gedanken.

"Gute Leistung!" sagte Cayen. "Ich möchte sehen, ob du etwas Wärme auch so gut verdrängen kannst. Bleibe ruhig auf den Nesseln liegen, die Blasen sind bis nächste Woche weg." Claudia war erschrocken. Sie wußte eigentlich genau, daß sie so schnell keine Blasen bekam, aber sie war auch noch nie auf Brennesseln liegengeblieben. Sie hörte, wie ein Streichholz angezündet wurde. Sie roch eine Kerze. Sie spürte die Hitze über ihren Nippeln. Sie merkte, wie sich brennende Hitze über ihren Nippeln ausbreitete. Sie wußte genau, daß das Kerzenwachs war, aber es brannte sehr. Sie biß sich auf die Lippen und wand sich stöhnend hin und her. Dann merkte sie, wie eine schneidend scharfe Spur Hitze langsam, aber zielsicher von der Mitte ihrer Brüste nach unten wanderte. Der Schmerz erreichte ihren Nabel. Sie hatte Angst, aber sie merkte, wie sie schon wieder kam.

Der Schmerz erreichte ihre Schamhaare, sie fing an zu zittern. Sie sich zusammenreißen, aber es ging nicht. Dann spürte sie, wie zwei Finger vorsichtig ihre Klitoris freilegten. Die heißen Tropfen kamen immer näher. Jetzt spürte sie den Schmerz auf ihrem Kitzler. Sie war erschrocken, wie empfindlich sie hier gegen Schmerzen war und schrie auf. Plötzlich schien der gesamte Raum zwischen ihren Schamlippen zu brennen und taub zu werden. Sie riß ihre Fesseln durch und krümmte sich weinend zusammen in Erwartung eines Schmerzes, der nicht kam.

Langsam schlug sie die Augen auf. Vor ihr stand Cayen und lachte. "He, du denkst doch nicht, daß ich dich ausbrenne?" "Was war das?" wollte Claudia wissen. "Eine Tasse Eiswasser. Über anderthalb Stunden hast du dich von mir foltern lassen. Und nun bist du dran." "Ich gehe erst den Schaden besehen."

Claudia sah sich im Spiegel an. Ihre Haut war rings um das Becken puterrot, auch ihre Brüste schienen zu glühen. Aber nirgends entdeckte sie ein Bläschen. In ihr arbeitete es. Sie wollte Cayen nicht schaden, aber sie mußte ihr etwas antun, auf das sein nicht gefasst war. Langsam ging sie die Dinge durch, die sie mit Sven schon aus der Klinik angeschleppt hatte. Alle Formen von Atemkontrolle waren ihr nichts, darauf stand sie selbst wohl mehr als andere. Das Elektrotherapiegerät fiel aus, denn mit Strom hatte Cayen bestimmt mehr Erfahrung als sie selbst. Spritzennadeln sind in der Hand des Kundigen zwar sehr häßlich, aber der Kundige war eher Sven als sie. Und Bondage in Gummi kostet Zeit, besonders wenn alle passenden Gummisachen gerade verschwitzt sind. Schließlich fiel ihr die Xylocitincreme ein.

Normalerweise nimmt man die Creme, um damit Kindern an Stellen, wo ihnen jemand weh tun muß, eine taube Stelle zu erzeugen. Claudia hatte sie sich mitgenommen, um bei irgendeinem heroischen Spiel schmerzfrei zu sein. Aber jetzt hatte sie eine bessere Idee. Wer weiß, wie Cayen reagiert, wenn erwartete Schmerzen ausblieben. Sie schmierte sich ihre Brüste und ihren Bauch mit der Creme großflächig ein und merkte auch sofort, wie das Brennen nachließ. Leider würde sie hier auch nichts empfinden, aber das Gesicht von Cayen interessierte sie mehr. Ihre Fingerspitzen waren auch taub geworden, das paßte gut in ihren Plan.

Sie holte eine Schüssel aus der Küche und sagte zu Cayen: "Es war so schön, du darfst gleich weitermachen!" Dann begann sie, die umherliegenden Brennesseln einzusammeln und die Blätter in die Schüssel zu rupfen. "Spielregel: Du darfst deine Handschuhe ausziehen und mich dann weiter verwöhnen. Du darfst reden und schimpfen, soviel du willst. Die Rose gilt weiter."

Cayen schauderte, als sie sah, wie Claudia die Brennesseln anfaßte und die freute sich, daß sie mit tauben Fingern nichts merkte. Da sie nicht spürte, wie stark sie drückte, zerquetschte sie einige Stengel und Saft floß heraus. Claudia kommandierte: "Augen zu!", legte sich an die alte Stelle aufs Bett und atmete tief ein. Dann nahm sie einige Blätter und steckte sie in ihre feuchte Spalte. Der Schmerz zerriß sie fast, aber sie konnte ihn in ihrer Fantasie in einen riesigen Penis umwandeln, der sie langsam aufspießte. Sie legte ein Handtuch über ihr Becken, räkelte sich gemütlich zurecht und sagte dann: "Augen auf!" "Aber du liegst doch da wie vorher! Ich denke, du bearbeitest mich jetzt." "Nein. Ich kommandiere jetzt. Nimm dir ein paar Brennesseln und streichle damit meine Brüste!" Claudia sah lächelnd zu, wie Cayen zaghaft und mühsam entschlossen in die Schüssel faßte. Ja, dachte sie, etwas ertragen durch Stillhalten und das gleiche selbst anfassen sind immer noch zwei Dinge. Sie sah, wie Cayen sie streichelte, aber sie merkte nichts.

Dafür unterhielt sie sie mit freudigem Stöhnen: "Du machst das gut. Nimm noch mehr frische Blätter, die sind ja schon zerknickt. Komm, verwöhne mich!" Sie sah Cayen an, daß ihr das keine Freude machte. "Jetzt darfst du mir den Hals streicheln und an meinem Ohr knabbern!" Cayen lies sofort die Brennesseln fallen, streichelte Claudias Hals und biß ihre Zähne vorsichtig in ein Ohrläppchen. Claudia fühlte sich jetzt ganz stark. Schlimmer als das, was in ihrer Scham stattfand, konnte es nicht werden, also schimpfte sie: "Du sollst mich natürlich mit Brennesseln streicheln, du nachlässiges Ding! Wir sind doch hier nicht auf einer Kreuzfahrt." Traurig griff Cayen wieder in die Schüssel und bestrich langsam Claudias Hals. Claudia spielte ihr solange einen Orgasmus vor. "Oh, Oh, komm, leck mich bis zum Ende. Komm, leck meine Klitoris!"

Cayen warf die blöden Brennesseln in die Ecke, soweit sie konnte. Dann zog sie das Handtuch weg und erstarrte. Aus Claudias Scham blinzelte ein grünes, gezacktes Blatt. "Nein!" rief sie. "Doch, du darfst mich verwöhnen!" "Nein, das kannst du von mir nicht verlangen. Ich verbrenne meine Zunge! Weißt du, wie das wehtut? Tun dir durchgeknallter Tussi Brennesseln überhaupt weh?" Claudia war einfach ehrlich: "Ja, ich merke Brennesseln. Aber wenn ich mir dein Gesicht vorstelle, kann ich das verdrängen. Und nun gib mir, worauf ich mich seit 10 Minuten freue!" Widerwillig und ganz vorsichtig kniete sich Cayen zwischen Claudias Beine und begann, ihre Schamlippen zu lecken. Zuerst leckte sie außen und Claudia fühlte sich im siebten Himmel. Dann versuchte sie, ganz zaghaft über die Brennessel zu lecken, aber das tat zu weh. Dann versuchte sie, das vorstehende Brennesselblatt mit den Zähnen zu greifen und herauszuziehen. Claudia versuchte interessiert zu erspüren, was Cayen tat. Die spuckte jetzt das Blatt aus.

Nun fiel sie mit lautem Stöhnen über Claudias Kitzler her und leckte und saugte vorsichtig weiter. "Tiefer!" kommandierte Claudia und Cayen kam der Aufforderung gern nach. Sie dachte wohl, das wäre besser als Brennesselspiele. Dann zog sie mit einem Schrei die Zunge zurück. "Du dachtest wohl, du kannst mich ablenken?" fragte Claudia scheinheilig. "Ja!" "Da hast du dich geirrt. Aber solange du gut bist, darfst du deine Finger nehmen. Wenn es nicht supergeil ist, mußt du wieder mit dem Mund ran." Cayen lies sich das nicht zweimal sagen. Leise summend tastete sie Claudias Scham aus, holte noch einige Brennesseln heraus, die nicht mehr schlimm brennen konnten, weil sie so durchnäßt waren und brachte Claudia zum Höhepunkt. Den meinte die sich auch verdient zu haben. Laut stöhnend genoß sie Cayens zarte Finger.

Nachdem sich Claudia wieder etwas abgeregt hatte, kommandierte sie: "So, jetzt darfst du mir den Brennesselsaft wieder von den Brüsten schlecken und aufsaugen. Am besten, du arbeitest dich langsam und kreisförmig auf meine Knospen zu. Und nimm nicht die Hände, die haben jetzt Pause!" Cayen kam der Aufforderung bereitwillig nach. Claudia hörte das Atmen über sich und hoffte, es wäre noch genug Creme für die kleine Zunge übrig. Sie mußte nicht lange warten, da hörte sie das Fluchen: "Claudia, ich bereue, daß ich dich auf die Scheiße mit den Brennesseln gebracht habe. Meine Lippen sind ganz taub und meine Zunge spüre ich nicht mehr. Bitte tue mir etwas anderes an: Schlage mich, kneife mich, aber laß mich nicht meine Schleimhäute so verbrennen, daß sie kaputtgehen! Bitte!" "Bitte war schon ganz gut. Aber mir fehlt das Zauberwort." "Dir sind ja alle Sicherungen durchgebrannt. Lieber kaue ich an einer Rose, als noch mal an dir zu lecken!" "Gut, Cayen. Dann gehen wir jetzt duschen!"

Claudia sah, wie die fassungslose Cayen unter der Dusche verschwand. Cayen hatte recht gehabt: Sie wußte mehr über sich als vor zwei Stunden und ihre "Leidensfähigkeit" war wirklich immens, in diesem Fall auch stärker als die von Cayen. Oder ist immer der stärker, der gerade die Kontrolle hat, auch wenn er scheinbar passiv ist? Claudia war etwas verwirrt. Aber noch etwas anderes wollte sie jetzt herausfinden und zwar gleich: Cayen war vorhin so zart zu ihr gewesen, wie es nur eine Frau kann, weil nur eine Frau weiß, was Frauen wirklich mögen. Ob Cayen auch ohne Schmerzen zu einem Höhepunkt kommen konnte?

Claudia sah Cayen ruhig zu, wie sie ihre langen Haare wusch und ihre Zunge kühlte, um das Gefühl darin wiederzubekommen. Dann zwängte sie sich selbst mit in die Duschkabine, duschte auch und sagte beiläufig: "Es ist eine Betäubungscreme, die du geleckt hast. In einer Stunde ist das Gefühl wieder da. Eher brauchen wir übrigens nicht Abendbrot zu essen, weil du dich sonst andauernd verschluckst." Dann überwand sie sich, strich Cayen vorsichtig über die Hüften und fragte: "Stehst du eher auf Männer oder auf Frauen?" Cayen drückte Claudia an die Wand der Dusche, küßte sie auf den Mund und sagte. "Ich suche nach dem Schönsten. Bei Männern darf ich Adrenalinjunkie sein. Wirklich zärtlich sind nur Frauen." Dann stieg sie aus der Dusche.

"Heißt du wirklich Cayen?" "Es steht in meinem Ausweis." "Und..." bohrte Claudia "... was steht in der Geburtsurkunde?" Cayen wurde rot. "Dort steht Antje. Wie das Hausputtelchen Antje, das lieb und hilflos ist, möchte ich mich nie wieder fühlen. Auch meine Eltern haben Cayen akzeptiert." "Und woher stammt Cayen?" "Cayen ist ein Model auf einer Internetseite, das die erste Selbstfesselung zeigte, die ich sah. Sie brachte mich von SM auf Gummi." "Ich weiß. Cayen ist ganz in Gummi gekleidet und zieht auf einer langen Fotoserie einen aufblasbaren Schlafsack an und wieder aus. Sie sieht dabei so ruhig und stark aus, als hätte man sie beim Kartoffelschälen fotografiert. Und wenn sie sich wieder befreit, bringt sie rüber, das sie niemand braucht, zufrieden ist und daß es den Betrachter eigentlich auch nichts angeht." "Diese Serie meine ich. Aber erzähle mir bitte nicht noch mal, du kennst Gummi erst seit acht Wochen. Die Serie mit Cayen ist leider seit über einem Jahr vom Netz." Während dieser Worte hatten sich beide Mädchen abgetrocknet und Claudia holte spontan ihren schwarzen Lycraanzug vor, um ihn Cayen zum Anziehen zu geben. "Und du?" fragte die nur, nachdem sie sich wieder in eine schwarz glänzende Schönheit verwandelt hatte. "Ich habe den gleichen Catsuit noch einmal, nur mit Schrittreißverschluß." Claudia hatte sich den schwarzen glänzenden Catsuit schon angezogen, sie fand das irgendwie angemessen.

"Was ist das hier eigentlich für ein Teil?" fragte Cayen und hatte Claudias Korsett in der Hand. Sven hatte Claudia einmal gefragt, ob sie sich nicht ein Korsett überstreifen wolle. Claudia gefielen weder irgendwelche Stoffteile mit hunderttausend Schnüren noch Ledergestelle, die ihr den Atem zwar noch ermöglichten, aber an vielen Stellen drückten. Das hatte sie ihm auch gesagt.

Sven hatte sie daraufhin gebeten, ihm mal Modell zu sitzen, hatte sie vom Becken bis zum Nacken mit Gips eingeschmiert und war drei Tage später mit einem schwarzen Teil aus Glasfaserkunststoff gekommen, das Claudia wirklich gut passte. Es war leicht und dünn, man sah ihm seine Stabilität nicht an. Das Korsett hatte eine Höhe von etwa einem Meter und setzte an den Beckenkämmen auf, um nach einer superschlanken Taille den Brustkorb zu umfassen. Oben war eine Halskrause angearbeitet. Die Armausschnitte ließen nicht viel Bewegungsfreiraum. Unten war ein breiter Schrittgurt aus Glasfaser zu sehen, der jeden Zugriff auf Claudias Scham sicher unterband. Nur zwei Spannschellen an beiden Bauchseiten verbanden die beiden Halbschalen.

Claudia nahm das Hinterteil des Korsetts und setzte es auf den Rücken. Dann nahm sie das Vorderteil und zog es an das Hinterteil. Es blieben fast fünf Zentimeter Abstand. Claudia holte einen Gepäckspanngurt hervor und zog ihn einmal um ihren Bauch. Dann knarrte es dreimal und die beiden Halbschalen waren sich bis auf einen Zentimeter nahegekommen. Claudia drückte sorgfältig ringsum alles Hervorquellende in den verbliebenen Spalt zurück und atmete tief aus. Dann nickte sie und Cayen zog noch einmal straff. Es verblieb ein Millimeter. "Im Schritt kneift es." Cayen tastete vorsichtig und befreite die gequetschte Haut. Claudia atmete noch einmal leicht ein und wieder aus. Dann zog Cayen den Riemen ganz zu. Claudia verschloss routiniert die beiden Schellen und löste den Spanngurt. Ihr schlanker Körper steckte jetzt fest im Korsett. Sie konnte nur noch ganz flach atmen. Ihre gesamte Wirbelsäule war verriegelt. "Das ist ja ein scharfes Teil. Bekommst du darin Luft?" fragte Cayen. "Nein, sowohl die Brustatmung als auch die Bauchatmung sind stark eingeschränkt. Hier drin ist so wenig Platz, daß ich vorher auf die Toilette mußte. Ich habe noch 500 Milliliter Atemreserve. Alles, was in meinem Bauch ist, geht davon ab: Eine volle Blase hätte 1000 Milliliter, ein Dildo hat um die 150 ml. Sven hat mal gesagt, er könne mich hier drin mit einer Tasse Wasser ersäufen."

Cayen betastete ungläubig das Korsett. "Nirgends paßt ein Finger hinein. Kann ich mal versuchen, es anzuprobieren." "Bitte, wenn du mich befreist. Du bist aber 3 cm kleiner als ich. Ich glaube nicht, daß das dir passt." Claudia war neugierig, ob Sven mit seiner Angabe, dieses Korsett passe nur Claudia, Recht hatte. Sie legte das Korsett aufs Bett, Cayen legte sich hinein. Dann packte Claudia das Oberteil auf Cayen und legte den Spanngurt um Cayens Bauch. Ein vorsichtiger Ratsch und die Halbschalen waren auf 3 cm zusammen. Cayen lächelte: "Es geht doch!" Nach dem nächsten Ratsch waren die Schalen auf 2 cm zusammen und Claudia bändigte mühsam die herausgepressten Teile von Cayen. "Mach weiter!" stöhnte die. Ein dritter Ratsch, 1 cm. "Es kneift fast überall. Mein Bauch ist eingequetscht und unter meinem Kinn drückt es sehr. Aber mach weiter!" Claudia riskierte, begleitet von Cayens Lächeln aus zusammengepressten Lippen, noch zwei vorsichtige Ratsche und drückte immer wieder vorstehendes zurück, um nichts zu kneifen. Die Verschlüsse gingen tatsächlich zu. Cayen versuchte sich zu erheben, es ging nur mit Claudias kräftiger Hilfe.

Cayen stand lächelnd da und betastete ihren harten Körper. Claudia stand ängstlich daneben und wartete, das Cayen etwas sagen oder wenigstens deutlich Luft hole würde. Aber die wurde nur immer blauer im Gesicht und fiel einfach um. Eilig öffnete Claudia die Schnallen. Sofort holte Cayen Luft und wurde wieder rosig. Sie lächelte: "Es passt wirklich nur dir. Mein Hals wurde so langgezogen, daß ich nicht schlucken konnte und das Atmen war total unmöglich. Aber das Gefühl ist gut. Du hattest mich gefragt, ob ich noch irgendeinen Traum habe. Also: Ich möchte nach all den Fesselungen eine Möglichkeit haben, mich selbst so zu fixieren, daß ich kein Gelenk mehr rühren kann. In Gummi oder mit Seilen, selbst im Vakuumbett kann man sich biegen und außerdem stört der Druck. Aber derjenige, der dieses Korsett gebaut hat, kann bestimmt auch etwas bauen, was Arme und Beine mit einschließt. So eingepaßt sein wie du vorhin, ohne jede Bewegungsmöglichkeit und trotzdem nur mit leichtem Druck, das wäre es." "Das Korsett hat Sven selbst in der Orthopädietechnik gebaut. Ich bin neugierig, wie du in deinem eigenen Hartschalensarg aussiehst. Aber ich bin nicht begeistert, wenn er sich mindestens eine Woche nur mit dir beschäftigt. Er gehört mir." "Ich will deinen Typen ja nicht haben, nicht mal zeitweise.", besänftigte sie Cayen. "Du kannst den Preis selbst machen. Frag, ihn, was er braucht und du hast einen riesigen Wunsch bei mir frei. Wie wäre es mit einer Woche Vollgummierung oder einem Aufenthalt in Neuseeland. Ich würde alles für so einen Gefängnis tun. Du darfst wählen: Tue ich es für dich oder gegen dich." "Du bist ja kein bisschen devot, wenn du etwas willst. Aber ich frage ihn. Und den Preis sage ich dir hinterher." "Gut."

Claudia rief Sven noch am Abend an und fragte ihn, ob man ihr Kohlefaserkorsett auch als Ganzanzug bauen könnte. Sven hatte wahrscheinlich schon mit dem Gedanken gespielt, denn er wußte den nötigen Aufwand sofort: "Das wird ganz schön eng und hart da drin. Ich brauche für dich fünf Quadratmeter Azetatfolie, drei Kilogramm Gießharz mit Starter, für ungefähr 2000 Mark Kohlefasergewebe, 80 Kilogramm Gips und 20 Kilogramm Sägespäne. Werkzeug und Kleinteile kann ich aus der Klinik mitbringen. Aber eine Woche mußt du auf dieses Spielzeug warten. Gefällt dir das Korsett neuerdings doch?" Claudia zögerte, dann sagte sie es doch: "Es ist nicht für mich, Cayen möchte sich selbst in so einem Sarg einschließen. Und ich möchte, das du das tust. Was es kostet, bezahlt Cayen. Du darfst dir auch etwas wünschen, aber von mir." "Euch Weiber kann man auch nicht allein lassen. Also: Ich wünsche mir, daß du mit mir auf einen Tauchkurs in die Karibik kommst. Cayen muß mit fünftausend Mark Materialkosten rechen und mindestens zehnmal zur Anprobe dasein. Ist das in Ordnung, dann kann ich die Sachen per Internet bestellen. Morgen können wir anfangen mit bauen." Cayen nickte und Claudia sagte ihm: "Du bist doch ein lieber Junge. Schade, daß du heute nacht nicht da bist." Dann legte sie auf.

Sven kam Sonntag nachmittag vom Dienst nach Hause. Claudia fing ihn schon an der Tür ab. "Hör gut zu: Cayen bleibt für ein Paar Tage bei uns. Sie macht uns den Haushalt und auch sonst alles, was wir wollen, wenn du ihr ihren kleinen Wunsch erfüllst. Du kannst mit ihr spielen, soviel du willst, aber wenn du deinen Schwanz in eins ihrer Löcher steckst, hast du deinen letzten Orgasmus gehabt. Und denk dran: Das ist meine Freundin." Sven maulte: "Das ich sie nicht anfassen darf, ist schon klar. Aber bist du jetzt unter die Lesben gegangen?" "Für die Frage sollte ich dich schlagen. Du weißt doch: Besser bi als nie. Wenn du mich behalten willst, solltest du besser sein als sie. Also schwächele nicht. Bis jetzt warst du gut." Claudia war mit ihrer Standpauke sehr zufrieden, aber der große selbstbewußte Sven sah sehr verdattert aus. Sie überlegte kurz, ob sie ihm etwas sagen sollte, was sie ihm noch nie gesagt hatte. Dann zog sie seinen Kopf zu ihren Mund. Leise flüsterte sie ihm ins Ohr: "Ich liebe dich!" Dann saugte sie vorsichtig an seinem Ohrläppchen, bis sie es genau unter ihren spitzen Eckzähnen spürte und biß kräftig zu. Sven hielt sich sein Ohr noch eine Weile mit der Hand, aber er lächelte glücklich, als er ging.

Beim Abendbrot erklärte er ausführlich, was er vorhatte: "Ich brauche als erstes einen Gipsabdruck von Cayens ganzem Körper. Diesen Abdruck gieße ich mit Gips aus. So erhalte ich ein Modell von Cayen, auf dem ich dann den gewünschten Anzug herstellen kann. Für die Hände und die Füße brauche ich ein paar extra gegossene Paßteile, diese Stellen kann man sonst nicht genau fixieren, ohne zu quetschen. Und ich habe eine Idee, wie du das Öffnen selbst auslöst und trotzdem keinen Finger rühren kannst. Ich baue einen Sensor an den Luftschlauch und wenn du eine Minute nicht atmest, geht's auf."

Nach dem Abendbrot bat Sven Cayen, sich einen Catsuit anzuziehen und sich dann aufs Bett zu legen. Auf dem Bett lag eine große Plastikfolie. Als erstes legte Sven sich Cayen zurecht. Er legte die Beine leicht gespreizt hin und unterpolsterte die Knie. Die Arme legte er etwas vom Körper weg und drehte sie so, daß alle Finger nach unten zeigten. Mit der Frage: "Darf ich?" öffnete er den Schrittreißverschluß und schob ohne große Vorwarnung je einen Dildo mit einem Stab daran in Cayens Löcher. Dann spreizte er mit gummibehandschuhten Händen Cayens Schamlippen und schob einen kurzen Katheter in ihre Harnröhre. Man sah ihm an, daß er arbeitete, denn er hatte seinen allwissenden Doktorblick aufgesetzt und dachte kein Stück daran, seiner Patientin zu erklären, was mit ihr passierte. Zuerst besprühte er Cayen an den Händen, den Füßen und zwischen den Beinen mit einem Spray. "Trennmittel sagte er mehr zu Claudia als zu seinem Opfer. Dann umwickelte er ihre Beine einzeln mit Gipsbinden und modellierte ganz ausführlich die Zehen. Claudia fragte sich, wie er Cayen wieder herausbekommen wollte ohne Presslufthammer, aber die Gipsorgie ging erst los.

Sven umwickelte systematisch einzeln Cayens Finger mit kleinen Gipsbinden und wickelte dann die Arme bis hoch zur Schulter ein. Claudia durfte dann unter seiner Anleitung dicke Gipswülste oben und unten auf die Finger nachbessern. Dann nahm er sich Cayens Genitalien vor. Er modellierte ganz liebevoll Cayens Schamlippen einzeln in Gips und goß dann eine größere Menge auf einmal, so daß die Stäbe an den Dildos mit befestigt wurden und sie jetzt unverrückbar gefangen hielten. Dann befestigte er mit zwei quer angegipsten Holzstäben auf den Füßen und unter den Knien die Beine untereinander. Zwischendurch fragte er immer wieder "Geht's noch gut?" und machte weiter, ohne die Antwort abzuwarten.

Claudia dämpfte ihre rasende Eifersucht, als sie merkte, daß Sven Cayen sogar dabei siezte. In seinem Hinterkopf hatte augenscheinlich das Programm von "geiles Spiel" auf "Doktor gipst" umgeschaltet und damit konnte relativ sicher sein, daß er seinen professionellen Abstand nicht überschritt und seine Patientin sexuell belästigte. Sven legte eine Schaumgummimatte auf Cayens Bauch und sagte: "Die Matte hat fünfhundert Milliliter Rauminhalt. Soviel bleibt dann Platz zum Atmen." Dann gipste er ihren Bauch vorn und seitlich ein und an den Beinen fest. Er kommandierte: "Ganz weit ausatmen und dann zehn Minuten nur flach atmen!" Mit langen liebevollen Streichungen modellierte er ihre schönen Brüste. Als nächstes befestigte er die Arme am Körper. Claudia durfte mit Holz Verstrebungen auf dem Bauch und zwischen Körper und Armen anbringen.

Sven legte ein paar kleine Stücke Schaumstoff auf Cayens Kehlkopf, ihre Augen und ihre Ohren, dann fragte er: "Möchtest du eigentlich eine eingebaute Gasmaske oder eine kleine Narkosemaske?" "Narkosemaske wäre gut!" Sven positionierte die Maske auf Cayens Gesicht. Wie aus einer Eingebung heraus holte er einen Sauerstoffsensor und klemmte ihn an Cayens Ohr. Er umwickelte dann vorsichtig ihren Kopf und den Hals mit Gipsbinden. Claudia mußte halten und wunderte sich, wie schwer Cayens Kopf war. Sven fragte: "Na, kannst du noch etwas bewegen?" "Mmm-Mmm" kann es dumpf aus der Maske hervor. "Dann drehen wir dich jetzt um." Mit Claudias tatkräftiger Hilfe wurde der schwere Gipsblock mit Cayen drin auf den Bauch gedreht. Sven bat Claudia, genau auf Atmung und Kreislauf von Cayen zu achten, denn nun würde es eng und er bräuchte mindestens zwei Minuten, um Kopf, Hals und Brustkorb zu befreien. Der Gipsblock brummte auch sofort "Mmmmm", bis Claudia erschreckt feststellte, daß Cayen mit ihrer Atemöffnung genau auf der Plastikfolie lag und bestimmt keine Luft bekam. Sie hob den ganzen Block mühevoll an und Cayen holte pfeifend Luft. "Geht es dir wieder gut?" fragte Claudia. "Mm!" "Sollen wir dich wieder rausholen?" "Mmm-Mmm"

Claudia schämte sich ein wenig, denn sie hatte gerade davon geträumt, auch so eingeschlossen zu sein, anstatt aufzupassen. Genau in diesem Augenblick hätte ihr auffallen müssen, daß etwas nicht stimmte. Nun war sie hellwach. Sven hatte sich Cayens Rücken angesehen und als erstes an einer kleinen Stelle, wo tatsächlich etwas Platz war, den Gips hinten am Oberschenkel wieder entfernt. Dann legte er zwei lange Gipsbinden links und rechts neben die Wirbelsäule und links und rechts an die seitlichen Kanten der riesigen Gipsschale. Nun kommandierte er wieder: "Ganz weit ausatmen und dann zehn Minuten nur flach atmen!" und wickelte schnell auch den Rücken zu. "Achte auf die Atmung, jetzt wird es eng und warm für sie!" sagte er noch. Claudia hörte besorgt, daß Cayen sehr schnell und flach atmete. Sven wirkte auch unruhig und erklärte mehr zu sich als zu Claudia: "Nun müssen wir da durch. Ich kann erst aufsägen, wenn der Rücken trocken ist, sonst fangen wir von vorne an." Er klopfte immer wieder, ob Cayens Panzer endlich hart wurde und drehte sie dann allein mit einer kräftigen Bewegung wieder auf den Rücken.

"Geht es dir noch gut?" fragte Sven. "Mm!" Sven nahm ein Instrument, daß aussah wie eine kleine Kreissäge und erklärte laut "Cayen, das ist eine Gipssäge. Sie kann dich nicht schneiden, aber das Sägeblatt wird wahnsinnig heiß. Brumme, wenn es dich berührt. Claudia horcht an deinem Kopf. Sven sägte als erstes ein großes Loch auf Cayens Bauch aus und bog den Gips hoch. Man sah, wie sich sofort Cayens gummierter Bauch rhythmisch dort herauspresste. "Na, bekommst du besser Luft?" "Mm!" "Claudia, jetzt haben wir Zeit. Wollen wir morgen früh weitermachen?" fragte Sven und zwinkerte Claudia zu. "Mmmmm, Mmm-Mmm" kam es laut und energisch aus dem Gipskokon. "Es scheint ihr da drin immer noch nicht zu gefallen."

Sven malte mit einem Filzstift ein Muster aus schrägen Strichen rundum seitlich an Cayens Panzerung und begann dann, immer dort, wo sie am breitesten war, rundum den Gips einzusägen und so eine Oberschale von einer Unterschale zu trennen. Die Arbeit war mühselig und dauerte lange.. Sven schien Cayens Haut oft zu berühren, denn die protestierte oft. Die Säge machte viel Lärm und Claudia hing die ganze Zeit an Cayens Kopf und horchte. Manchmal roch es auch nach verbranntem Gummi. "Halb so schlimm, solange mein Sägeblatt nicht rot wird!" lachte Sven und Claudia fand ihn mal wieder ekelhaft. Nach über zwei Stunden hob Sven vorsichtig den Deckel ab und Cayen kam zum Vorschein. Sie wirkte durchgeschwitzt und erleichtert. Dann stellte sie fest, daß sie noch immer nicht frei war. Ihre Finger und Zehen staken fest, sie konnte sich noch immer nicht befreien. Es dauerte eine weitere Stunde, bis Cayen mit Claudias Hilfe aus ihrem Gipsbett aufstehen konnte.

Cayen zog sich auf der Stelle aus. Claudia sah, daß der Catsuit seitlich der Länge nach angeritzt war, er zerriß beim Ausziehen. Auch auf Cayens Haut war die rote Spur der Säge stellenweise sichtbar. Sven meinte ungerührt: "Gut, keine ernsthaften Schäden. Hat es irgendwo besonders gedrückt?" "Nein." "Dann geh jetzt duschen!" Dann sprühte er sein Gipsnegativ mit dem Trennmittel aus. Claudia sah, daß es einfaches Silikonspray war. Nun legte er die Oberschale auf die Unterschale und paßte sie mit ein paar Streichhölzern so zusammen, daß sein Rautenmuster an der Seite ohne Versetzungen wieder paßte. Nun umwickelte er die schon sehr schwere Schale noch einmal mit mehreren Gipsbinden und stellte sie von der Ecke. Das Zimmer sah aus wie nach einer Schlacht. Trotz der Folie auf dem Bett klebte überall Gips. Die Möbel waren von einer Staubschicht überzogen und einige weiße Wasserlachen zeigten, daß es mit einem Staubsauger nicht getan war.

"Würdest du wirklich alles tun, was ich von dir verlange?" fragte Sven Cayen. Sie nickte beflissen lächelnd. "Dann mach doch bitte morgen unser Schlafzimmer sauber! Ich schlafe heute lieber auf meiner Luftmatratze." Claudia wunderte sich, daß Cayen nicht protestierte. Dann fragte sie einfach: "Stört es dich nicht, unseren Dreck wegzuräumen?" "Nein. Erstens hätte er auch etwas anderes verlangen können. Zweitens habe ich den Dreck irgendwie verursacht und drittens: Wozu bin ich eigentlich die Sklavin?" "Das ist auch ein Argument. Dann kann ich dich ja die ganze Woche im Haushalt beschäftigen." "Soll ich jetzt "Ja, Herrin!" sagen?" fragte Cayen und Claudia merkte, daß sie mit ihrer Rolle durchaus einverstanden war.

Als Sven mit Claudia am nächsten Tag von der Arbeit nach Hause kam, war wirklich das Schlafzimmer sauber. Selbst die Gardinen waren gewaschen und im Ofen steckte eine Pizza. Cayen saß im schwarzen Lycra-Catsuit mit einer Zeitung auf dem Sofa und verbreitete den Eindruck, ihr Hiersein wäre absolut normal. Sie sah hinreißend aus und Claudia fragte sich, wie sie Sven zwei Stunden beschäftigen konnte, um ein bisschen mit Cayen zu spielen und an ihrer Muschi zu lecken. Sauer stieß ihr auf, daß sich Sven bestimmt dasselbe fragte.

Sven hatte wichtigeres im Kopf. Er holte einen Eimer, massenweise Gips und Sägespäne und die Rohform und schleppte alles ins Bad. Dann ging er zu den fröhlich schwatzenden Mädchen essen. Nach dem Essen sägte er eine kleine Scheibe vom Kopf der jetzt hochkant gestellten Form ab und begann, die Form systematisch mit einem Gemisch aus Gips und Sägespänen zu füllen. Er brauchte acht Eimer von dem Gemisch. Cayen und Claudia mußten rühren und aufpassen, daß es keine Klumpen gab. Zum Schluß steckte er von oben eine lange Eisenstange in den Gipsbrei und paßte den Deckel über der herausstehenden Stange wieder ein. Nach zwei Stunden war auch diese Arbeit beendet. "Das muß mindestens einen Tag trocknen, vielleicht auch zwei. Cayen, machst du uns bitte auch das Bad sauber?"

Claudia hatte auch ihren schwarzen Catsuit angezogen und schnurrte zu Sven: "Das Bad ist eigentlich dein Revier. Aber du hast dir eine kleine Belohnung verdient. Verpacke dich in Gummi und mache das Vakuumbett klar. Wenn du ganz lieb bist und uns noch einen Sekt bringst, dann wird dir einer geblasen und du darfst raten, wer es ist."

Schon nach zehn Minuten stand Sven wie befohlen im Catsuit mit einem Tablett Sekt in der Hand im Wohnzimmer. Sein riesiger Ständer beulte das Gummi deutlich aus. Claudia öffnete den Schrittreißverschluß und ließ Svens Penis herausklappen. Dann goß sie ein Glas Sekt darüber und tadelte: "Drei Gläser? Du mußt noch viel lernen." Sie nahm die übrigen Gläser für Cayen und sich und befahl: "Nun hol schon einen Lappen und mach das weg!" Als Sven mit enttäuschtem Gesicht ging, sagte Cayen: "Dafür lernst du ganz schön schnell. Willst du ihn wirklich als Sklaven abrichten?" "Gute Frage. Ich denke, ich möchte das gleiche wie er: Ein wildes Tier beherrschen. Mit einem willenlosen Sklaven kann ich nicht anfangen." "Hast du keine Sorgen, daß er aufbegehrt?" "Das tut er hoffentlich. Er möchte aber jetzt einen von uns geblasen haben und wird also bestimmt mitspielen. Ich habe dich noch nicht gefragt, ob du überhaupt mitmachst." "Aber Claudia, ich bin doch nicht die Chefin hier. Natürlich mach ich mit." Grinsend fragte Cayen weiter: "Bestrafst du ihn, wenn er falsch rät?" Claudia schüttelte mit dem Kopf: "Du bestrafst ihn. Vielleicht bekomme ich ja noch ein paar gute Ideen." Cayen senkte den Kopf. "Das kannst du von mir nicht verlangen. Er gehört dir. Und ich kenne Bestrafungen nur von der anderen Seite." "Eben!" sagte Claudia und ging, um Sven bei der Suche nach einem Putzlappen Beine zu machen.

Cayen holte solange das Reizstromgerät und ein paar große Elektroden und wartete, bis Sven ins Schlafzimmer getrottet kam. "Zeig mir bitte deinen nackten Po!" kommandierte sie leise. "Laß bitte das Bitte!" echote Claudia. Sven bekam auf jede Pobacke eine Elektrode geklebt. Dann durfte er sich in sein Vakuumbett legen und Claudia zog den langen Reißverschluß zu. Claudia schloß eigenhändig den Staubsauger an und wartete, bis Sven ganz fest steckte. Dann schloß sie das Reizstromgerät an. Vorsichtig streichelte sie Sven an seinen herausstehenden Hoden und fragte laut: "Wer war das?" "Claudia!" tönte es aus der Gasmaske. Claudia nickte Cayen zu. Die versuchte, jetzt auch die Hoden von Sven zu streicheln. Claudia hielt ihren Unterarm fest und sah sie kopfschüttelnd an. Dann zeigte sie auf das Stromgerät. Cayen schaute etwas verwundert aus. "Will die mich nicht verstehen?" fragte sich Claudia. "Der Kerl bekommt für jede Antwort einen Stromstoß, egal, ob er recht hat."

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Über Cayens Mund huschte ein Lächeln. Dann drehte sie den Stromknopf ganz hoch und schaltete kurz ein. "Falsch!" sagte Claudia. Sofort schwoll Svens noch hängender Penis an. Claudia fragte sich, ob der Strom oder die Vorstellung von Cayens Hand dies auslöste. Dann deutete sie auf Svens Bauch und machte eine Handbewegung des Kneifens. Cayen kniff kräftig in den Hoden. "Claudia!" tönte es wieder und Sven bekam einen neuen Stromstoß. Dann umfaßte Claudia Svens Schaft und massierte ihn liebevoll, bis sie "Cayen" hörte. Das brachte ihm einen neuen Stromstoß ein und Claudia lächelte. Nun war wieder Cayen an der Reihe. Sie massierte vorsichtig Svens Eichel und kniff dann ganz zart hinein. Sven hatte jetzt wohl begriffen, daß die Stromstöße erst kamen, wenn er etwas sagte und genoß ruhig die Massage.

"Wer war das?" fragte Claudia und drückte Cayens Hand weg. "Du" tönte es dumpf. Claudia schüttelte den Kopf und Cayen nahm die Finger vom Stromgerät. Claudia deutete mit der Faust auf Svens Bauch und Cayen schlug ihn zaghaft. Claudia schüttelte wieder den Kopf und machte noch einmal die selbe Geste, nur schneller. Cayen schlug härter zu. Sven versuchte sich zu krümmen. Fröhlich lobend nickte Claudia zu ihrer Freundin und legte sich dann zwischen Svens Beinen zurecht, um ihm mit dem Mund und einigem liebevollen Saugen seine Befriedigung zu geben. Nach einer Minute hörte sie auf und fragte lauernd: "Wer?" "Claudia." Claudia schlug ihm mit einem langen Schwung heftig auf den Penis. Dann stand sie auf und deutete sie mit einer saugenden Bewegung zu Cayen. Die legte sich von oben auf Sven, so daß ihr Schritt den Ansaugstutzen seiner Gasmaske verlegte und beleckte seinen Schaft.

Claudia ging schnell, holte einen Discman und Kopfhörer und setzte ihn Sven auf. Dann schob sie vorsichtig Cayen zur Seite und schloß einen Schlauch mit Filter an die Maske an. Nun streichelte sie ihrerseits Cayen erst am Rücken, dann im Schritt. Cayen verwöhnte Svens Penis laut schmatzend und stöhnend, bis er seinen Orgasmus hatte. "Komm!" sagte Claudia und zog an Cayen. "Wir haben jetzt Zeit. Magst du Dildos?" "Nicht, wenn es Frauenhände gibt." Lachend und balgend ließen die Mädchen Sven in seinem Gefängnis zurück. Sie wußten: Er war sicher und sie solange auch.

Claudia zog Cayen mit einem Ruck den Reißverschluß auf und mit einem zweiten den Catsuit aus. "Komm, massiere mich mit Bodylotion!" befahl sie. Cayen massierte zuerst Claudias Bauch und die Brüste und kam sehr schnell zum Schritt. Sofort griff auch Claudia an Cayens Kitzler und bald streichelten sie sich von einem Höhepunkt zum anderen.

"Heute will ich Cayen als Denkmal sehen!" erklärte Sven, bevor er am nächsten Tag systematisch die mühsam angefertigte Gipshülle von dem Gußobjekt trennte. Er arbeitete eine Stunde schwer, dann hatte er es geschafft. Zu dritt trugen sie die zentnerschwere Statue in den Keller, wo Sven mittlerweile eine Werkbank aufgestellt hatte. Man konnte die Cayens Ebenbild an der Stange in einen Schraubstock einspannen und von allen Seiten bearbeiten. Sven nahm sich eine Feile und säuberte und polierte die Figur. Er schliff alle Kanten ab, die vom Aufsägen und Zuschmieren der Hülle geblieben waren, entfernte die noch immer im Gips steckenden Dildos und ersetzte sie durch zylindrische Bohrungen. Dann schliff er ewig an den Händen herum, bis er jedes Fingerglied genau auf die Maße gebracht hatte, die er immer wieder mit einem Maßband an Cayen kontrollierte. Erst spät am Abend war er fertig, die Statue hatte jetzt einzeln ausgearbeitete Finger und Zehen und sah Cayen wirklich ähnlich.

Der nächste Tag bescherte der überraschten Cayen schon die erste Anprobe. Sven hatte einige dicke weiße Plastplatten mitgebracht, die er mit einem Heißluftgebläse erwärmte und auf sein Modell legte. Es entstand ein Flickenteppich aus harten Teilen, die er von dem Modell nahm und an Cayen ausprobierte. Immer wieder fragte er, ob es irgendwo drücke, denn noch könne er etwas ändern. Aber außer einer kleinen Stelle am linken Bein war die Figur augenscheinlich exakt. Cayen merkte schon jetzt, daß ihr neuer Anzug wirklich sehr eng wurde.

Zu Cayens Erstaunen sägte Sven der Figur Hände und Füße ab und befestigte sie gleich wieder genau da, wo er sie entfernt hatte. "Was soll das?" fragte sie. "Das ist die Sollbruchstelle, an der ich die Figur zum Schluß aus de Hülle holen will. Ich kann ja nicht die Hülle zersägen, um den Gips zu entfernen.", antwortete Sven. Dann holte er eine gießbare Plastmasse und goß zwei Paßteile für die Zehen. Es entstanden je ein Unterteil, das den Vorfuß umfaßte und ein Fach für jede Zehe hatte und ein Oberteil, das die Zehen dann genau in Position drückte. Ähnliche Teile goß er auch für die Hände. Cayen war sehr erregt und traurig, daß es wieder weit nach Mitternacht war, so daß sie wieder einen Tag auf die Fortsetzung des, wie sie zu Claudia sagte, "längsten Vorspieles ihres Lebens" warten mußte.

Cayen hatte wieder Abendbrot gemacht, als Sven nach Hause kam. "Claudia hat heute Dienst. Essen, Arbeiten, Sex oder lieber eine andere Reihenfolge?" fragte er. Cayen sah ihn traurig an: "Sie schätzt dich richtig ein. Ich mag sie übrigens. Und vielleicht vertraut sie mir. Also: erstens ja, zweitens ja und drittens: Wir können sie ja im Krankenhaus besuchen. Bereitschaftsdienste operieren doch auch nicht immer." Sven ließ jetzt den Macho heraushängen. "Mußt du als Sklavin nicht tun, was man dir sagt?" "Nein. Wenn ich Vertrauen habe, unterwerfe ich mich. Und?" Sie sah ihm tief in die Augen und er wurde rot. "Na gut, dann verwöhnst du mich wenigstens mit einem guten Essen." "Gern, es steht schon bereit." Heute paßte Sven die Hand- und Fußteile an. Er klemmte Cayens Füße in die gestern gegossenen Paßstücke und fragte dann: "Na, kannst du noch eine Zehe rühren?" "Nein. Wenn alles so sitzt, ist das Super." Bei den Paßteilen für die Hände war etwas mehr Arbeit nötig. Die rechte Hand ließ sich problemlos in den Gummiblock stecken. Nachdem die Oberschale auf das Unterteil gedrückt wurde, wackelte auch kein Fingerglied mehr. Bei der linken Hand wollte erst der Daumen nicht an seinen Platz und dann konnte das Endglied des Zeigefingers gebeugt werden. "Wenn du mich genau fragst, war hier schon im Gips Platz." "Da habe ich dich beim Wackeln im Gips erwischt. Du solltest doch stillhalten. Macht nichts, ich klebe ein kleines Stück Gummi ein." Beim nächsten Versuch saßen die Paßteile der linken Hand genauso gut. Sven nahm Cayen die Gummiteile wieder ab und befestigte sie mit kurzen Stücken Klebestreifen an dem Gipsmodell.

"Willst du nicht etwas anderes tun? Du kannst mir nicht helfen." Sven wollte allein arbeiten. "Nein. Ich möchte genau wissen, wie du das baust. Vielleicht will ich ja eine Fabrik für harte Anzüge einrichten. Sag lieber, was du vorhast." Cayen durfte ihr Ebenbild mit Azetatfolie einkleiden. Dazu mußte sie die in Schläuchen verschiedenster Durchmesser angelieferte Folie in ein nasses Handtuch einrollen und liegen lassen, bis sie ganz feucht war. Dann wurde sie etwas elastischer und man konnte sie über alles ziehen, was an dem Gipsmodell rund war. Dann wurden kleinere Stellen ausgeflickt, wo noch keine Folie lag und alles, was hervorstand, abgeschnitten. "Die Folie ist das einzige Material, woran Kunstharz nicht festklebt. Wenn du irgendwo eine Falte stehenläßt, wirst du sie später spüren."

Sven hatte zwei Vibratoren auseinander gebaut, um ihr Innenleben auf ein Stahlrohr zu fädeln und sie mit einer Klebemasse wieder zu verschließen. Er wickelte die Vibratoren einschließlich der Stahlrohre in Azetatfolie ein und steckte sie dann in die großen Löcher unten in der Puppe. Nur die Rohre sahen heraus. "Was soll das?" fragte Cayen. "Ich kann die Vibratoren nicht fest einbauen. Man könnte sonst nicht einsteigen." "Und warum sind sie nicht aufblasbar?" "Weil dir alles, was unten reingepustet wird, oben an der Luft fehlt. Du würdest an den Dingern ersticken können."

Nun nahm sich Sven endlich große Mengen des Karbonfasergewebes vor. Erst zog er Schläuche aus den Fasern über alles, wo sie paßten. Dann legte er große Platten um den Rumpf und befestigte sie mit einer einlagigen Binde aus Kohlefaden. Cayen mußte solange einen langen dünnen Schlauch aus Plaste in einen genauso langen Schlauch aus Karbonfaser einfädeln. Sven legte diesen Schlauch einmal um jeden Arm und jedes Bein und führte ihn dann zum Gesäß. Dann kam noch eine Lage Schlauch ums Becken und die Brust und wurde wieder zum Gesäß geführt. Akribisch verschloß Sven die Enden, die alle in eine Richtung zeigten, mit etwas Wachs. Dann befestigte er die Enden mit einer weiteren Lage Karbonfasern. Nun legte er Verstärkungen ringsum seitlich an die Arme und Beine sowie am Körper und fixierte sie mit noch mehr Karbonfaser.

"Was soll die Wulst ringsum?" fragte Cayen. "Hier will ich das Ganze später aufsägen. Deshalb schiebe ich solange an den Wülsten herum, bis ich sie links und rechts symmetrisch habe. Es sieht einfach besser aus." "Hast du meine Arme beim Gipsen so hoch unterpolstert, damit du zum Schluß möglichst lange gerade Schnitte sägen kannst und die breiteste Stelle überall in gleicher Höhe ist?" "Genau. Nur am Unterarm und am Unterschenkel klappt es nicht, weil die Gelenke dann mit Gewalt gestreckt würden." "Kannst du die Finger nicht so anatomisch exakt nacharbeiten wie die Füße? Das Paßteil für die Zehen verändert die Fußform kaum, an den Händen sitzen zwei relativ große Teile." "Nein. Die Hände müssen exakter gelagert werden als alles andere am Körper, weil sie die geringsten Bewegungsmöglichkeiten schon wahrnehmen." "Und woher weißt du das alles?" "Ich habe lange davon geträumt." "Na, dann hast du doch deinen Lohn. Du darfst mich einpacken." Brummend beendete Sven das Gespräch.

Er forderte Cayen auf, die stellenweise fünf Millimeter dicke Karbonfaserschicht wieder systematisch mit Azetatfolie einzupacken. Dieses Mal lies er aber die Folien trocknen und verklebte alle Kanten und Stoßstellen mit Klebestreifen. Das einzige Loch verblieb auf dem Rücken. Hier baute er einen stabilen Schlauch an und verklebte ihn fest mit der Folie. Dann holte er eine Vakuumpumpe und schloß sie an den Schlauch an. Sofort wurden die schon gut angepaßten Folien ganz eng an die Form gepreßt. Sven fand noch einige undichte Stellen und klebte sie ab.

Endlich rührte er das Gießharz an. Er setzte sich dazu eine Gasmaske auf. Zuerst fand Cayen das übertrieben, aber schon nach zwei Minuten hatte Cayen heftige Kopfschmerzen. Sven reichte ihr grinsend Claudias Gasmaske mit Filter. Er baute seinen Vakuumschlauch ab und setzte einen Trichter auf den Stutzen. Dann goß er das Harz hinein und sah zu, wie es sich verteilte. Er gab Cayen ein paar Gummihandschuhe und zeigte ihr, wie man das Harz überall hinschieben und die Luftblasen verschieben konnte. Stellenweise sammelte sich das Harz, das störte ihn nicht so wie Luftblasen.

Sven drehte die schwere Gipsfigur mehrmals hin und her, um wirklich alle Luftblasen zu entdecken und schloß dann die Vakuumpumpe wieder an. Er drehte den Stutzen nach oben und Cayen sah, wie eine ganze Menge Harz zwischen den Azetatfolien herausgesaugt wurde und sich in dem langen Schlauch sammelte. Sven öffnete das Kellerfenster und nahm seine Maske ab. "Das war's. Ich bete nur, daß alles dicht ist und keine Luft mehr hineingesaugt wird. Willst du wirklich noch zu Claudia?" "Es ist schon wieder nach Mitternacht. Wie lange bindet das Zeug eigentlich ab?" "Vier bis sechs Stunden. Ich fasse es aber erst morgen nachmittag an, weil es so stinkt."

Freitag. Claudia kam nach Hause und fragte als erstes, ob Sven und Cayen ohne sie artig gewesen waren. "Ja" antwortete Cayen und sah Claudia ruhig an. "Hat er wirklich nicht versucht, dich herumzubekommen?" Cayen lächelte: "Doch, das hat er. Aber ich kann mich wehren." "War er sehr aufdringlich?" "Nein, mehr als eine anzügliche Bemerkung hat er nicht gemacht. Und seine Dauererektion kannst du ihm nicht vorwerfen." "Doch, das kann ich. Aber ich will nicht, weil er vielleicht genau das erwartet."

Als Sven endlich eintrudelte, besichtigten Cayen und Claudia schon sein Werk. Sven riß die Folien ab und eine schwarz glänzende Statue mit sehr großer Ähnlichkeit zu Cayen kam zum Vorschein. Am Rücken sah man ein paar kleine Falten, die Vorderseite sah ohne Unebenheiten aus wie ein Mensch mit etwas klobigen Händen und einer Atemmaske. Leichte Verdickungen an den Handgelenken und den Knöcheln sowie an Becken und Brust saßen dort, wo man andere fesselt und erhöhten den Reiz des Anblickes noch.

Sven schien zufrieden. Er nahm sich eine Meßlehre und zeichnete an der seitlichen Wulst lange Linien ein, an denen er die Hülle aufsägen wollte. Nun legte er eine große Tischplatte auf seine Werkbank und baute so lange daran herum, bis er die Platte genau parallel zu der seitlichen Wulst an seinem Kokon ausgerichtet hatte. Dann setzte er sich eine Staubmaske auf und holte sich eine kleine Kreissäge mit einem sehr dünnen Sägeblatt. Er stellte sie so ein, daß er die Säge auf der Tischplatte verschieben konnte und das Sägeblatt genau die Mitte der Wulst berührte. Dann sägte er Körper, Kopf, Oberarme und Oberschenkel ringsum ein, bis nach viel schwarzen Karbonfaserstaub weißer Gips sichtbar wurde. Claudia sah Sven fasziniert zu. Sie wollte ihn nie wieder damit ärgern, das Wessis handwerklich unbrauchbar sind. Oder sollte sie ihn damit erst recht aufziehen?

Als nächstes kippte Sven die Holzplatte leicht an und sägte die schrägen Schnitte an Unterarm und Unterschenkel. Die Schnitte quer über den Handrücken und den Fußrücken gingen leicht. Als letztes sägte Sven freihändig vorsichtig den Schritt frei. Da er hier mit der Säge keinen Platz hatte, mußte er nach oben ausweichen. Aber die Wulst lag auch hier so, daß er in ihrer Mitte bleiben konnte. Vorsichtig hob er den Deckel ab und gab ihn Claudia. Claudia staunte, wie leicht und dünn die Hülle war, konnte sie aber auch mit großer Anstrengung nicht sichtbar verbiegen. Sven hatte mit Hammer und Meißel die Gipsfigur an den Stellen zerschlagen, an denen er die Hände und Füße wieder angesetzt hatte. Nun drückte er an den verschiedensten Stellen herum, bis er auch die Rückseite von der Form gelöst hatte. Polternd fiel sie auf den Tisch. Die Gipsteile mit den Händen konnte Sven problemlos lösen, an den Füßen pochte er lange herum, bis er endlich allen Gips aus der Form herausgeholt hatte.

"Anprobe!" rief er laut und forderte Cayen auf, sich völlig auszuziehen. Er legte ein großes Stück dünne Plastikfolie in das Unterteil und forderte Cayen auf, sich hineinzulegen. Dann setzte er ihr die Paßteile auf die Füße. Mühsam bekam Cayen die Füße an ihren Platz. Sie legte sich langsam hin und Claudia sah, daß die Form paßte. Sie legte Cayen eigenhändig die Handformen an und staunte, wie genau sie in ihrem Gegenhalt klemmten. Cayen konnte schon jetzt nicht mehr viel bewegen. Sven legte eine weitere Folie auf Cayen, bohrte mit dem Finger ein Loch vor dem Mund und legte nun den Deckel auf die Unterform. Staunend beobachtete Claudia, daß der Deckel überall genau paßte und sich im Takt von Cayens Atem etwas hob und wieder senkte. Ein Spalt blieb aber immer. Nun drückte Sven die Formen kräftig zusammen und fragte: "Kriegst du noch Luft?" "Mmmmm". Schnell entfernte Sven den Deckel wieder. "Wenn du zuviel Platz hast, kann ich noch eine Lage Schaumgummi innen auf den Bauch kleben." "Nein danke!" sagte Cayen selig lächelnd. "Kleiner sollte der Platz wirklich nicht sein!" Warum liegt da Folie drin?" wollte Claudia wissen. "Weil das frische Harz die Haut noch reizen könnte! Wenn ihr mich jetzt allein laßt, kann Cayen das Spielzeug morgen ausprobieren, also laßt mich bitte allein und ruft mich, wenn es Essen gibt!" Claudia schob Cayen aus dem Keller. "Wußtest du, daß es im Leben eines Mannes drei Phasen gibt?" "Nein.", antwortete Cayen. "Also in der ersten Phasen denken sie nur an eins: Ganz klar an Sex. In der zweiten Phasen denken sie ständig ans Essen und in der dritten Phase erzählen sie nur noch von ihrem Stuhlgang. Laß uns Essen machen, dann ist er befriedigt."

Claudia war gespannt, was Sven den fünften Abend in Folge gebastelt hatte. Auch Cayen war die Unruhe anzusehen. Endlich trug Sven die große schwarze Hülle ins Schlafzimmer. Sie schien sehr leicht zu sein, denn er trug sie mit einer Hand. Claudia sah, daß aus dem Kopf jetzt ein langer Faltenschlauch ragte, der zur Rückseite ging. Unter den Schulterblättern war ein kleiner Motor befestigt, der acht dünne Nylonseile straff zog, die aus Löchern am Gesäß kamen. Hinten am Schritt sah sie zwei Kabel und einen dünnen Schlauch, der zu einem Beutel führte. Mehr Technik war nicht zu sehen.

"Zieh einen Gummi-Catsuit an und komm!", kommandierte Sven. Cayen zog einfach ihren Lycra-Catsuit aus und man sag, daß sie auf genau dieses Kommando gewartet hatte. "Du darfst alles selbst machen. Führe dir als erstes die beiden Vibratoren ein, die hier liegen. Sie haben Kontakte, die Strom bekommen, wenn du die Stahlstifte genau in die Löcher bekommen hast, in die sie gehören. Du triffst das auch mit dem Unterleib, denn ich habe kleine Trichter eingebaut, die den richtigen Weg zeigen. Jetzt drückst du auf diesen Knopf. Er macht die Winde locker. Die acht Seile in den Röhren funktionieren wie Bowdenzüge und ziehen die Schalen zueinander. Wenn sie ganz locker lassen, hast du fünfzig Zentimeter Platz. Nun schieb die Gummis auf deine Füße und steig ein!" Cayen führte sich die Vibratoren ein und hockte sich über die Schale. Dann legte sie sich hinein und schob die Vibratoren an ihren Platz. Es ging wirklich leicht.

"Jetzt fädele die Füße ein. Es sollte dir nicht wieder beide Fußrücken zerkratzen, denn ich habe die Stelle entgratet. Schön, deine Beine sind fest. Nun leg dich erst mal ganz entspannt hin. Packe jetzt deine linke Hand in die Form und schieb sie dahin, wo sie hingehört. Das Teil für die rechte Hand solltest du noch nicht anziehen. Leg erst mal den Deckel etwa so zurecht, wie er zum Schluß liegen soll." Claudia sah, daß im Kopfteil nun eine Anästhesiemaske steckte und daß Cayens Augen durch zwei dicke Gummipfropfen zugedrückt würden, wenn es soweit war. Auch die Ohren waren dick mit Neoprengummi gepolstert. "Nun taste dich in den linken Handschuh. Wenn du ihn an seine Stelle drückst, geht die Winde an und es geht zu. Bis kurz vorher kannst du den Vorgang auch durch Zurückziehen stoppen, aber wenn die Deckel passen, mußt du für dreissig Sekunden die Luft anhalten." Cayen schob sofort ihre rechte Hand vor und die Winde begann zu arbeiten. Zuerst wurden die außenliegenden Seile immer kürzer, dann schloß sich die Schale langsam. Brummend spannte die Winde die Seile an. Nur noch ein Spalt zeigte, wo sich die schwarze polierte Schale geschlossen hatte. Brummend erwachten die Vibratoren zum Leben.

Cayen klopfte auf die schwarze Hülle: "Geht es dir gut da drin?" "Mmmmm" "Sollen wir Dich rausholen? "Mmm-Mmm!" Sven sah Claudia an: "Cayen ist selig. Wann fahren wir tauchen?" Cayen blieb noch lange in ihrem Sarg und Claudia wachte draußen. Sie war sehr neidisch. Sie konnte hören, wie Cayen einen Orgasmus nach dem anderen hatte. In einem engen, dunklen, harten, warmen Sarg, bewegungsunfähig in der Stille eingeschlossen zu liegen war nicht ihr Traum. Aber wenn dieses Gefängnis auch noch weich wie ein Futteral wäre und die Öffnung nicht gerade über die Atmung gesteuert würde, dann würde sie sich auch so etwas wünschen. Sven hatte sicher noch Ideen.

Plötzlich fühlte sie einen starken Druck an ihrem Hals und sah Cayens Sarg nur noch verschwommen. Als sie sich instinktiv an den Hals faßte, spürte sie eine Plastiktüte. "He, Claudia. Du hast dich schon seit einer Woche nur noch mit dieser süßen Maus beschäftigt. Und ich darf nicht. Möchtest du jetzt mit mir schlafen?" Claudia spürte eine kräftige Hand an ihrem Hals und wußte, daß sie jetzt nicht "Nein" sagen sollte. Sie wollte das aber auch nicht. "Fesseln?" fragte Sven leise. Claudia mochte es, wenn er versuchte, seine Kraft und Überlegenheit zu demonstrieren und dabei vorsichtig blieb, um sie nicht zu verletzen. Und, da war sie sich ganz sicher, er hatte eine Heidenangst vor ihrer Revanche, falls er einmal ein Spiel übertrieb.

Claudia genoß es, wie Sven umständlich eine dicke Lage Plastikfolie viermal um ihren Hals wickelte. Die Tüte lag ganz fest an ihrem Hals und mit jedem Atemzug wurde es feuchter vor ihrem Gesicht. Eine Hand von Sven hielt ihre Arme auf dem Rücken zusammengepreßt, die andere massierte ihren Schritt. Claudia ertastete Svens steifen Penis. Um seine Energie beim Fesseln zu erhöhen, griff sie ihn am Schaft und kniff kräftig hinein. Sofort wurde der Druck um ihren Hals stärker und sie sackte stöhnend zusammen.

Als Claudia wieder zu Bewußtsein kam, lag sie nackt auf dem Rücken. Die Plastiktasche vor ihrem Gesicht hatte nur ein kleines Loch vor ihrem Mund. Sven hatte eine Fünfzigmeterrolle der dünnsten Baufolie zu einem Seil gedreht und damit ihre Arme auf dem Rücken zusammengebunden, die Taille und den Brustkorb eng umwickelt und sie zum Schluß breitbeinig aufs Sofa gebunden. Er legte gerade eine weitere Lage der dünnen Folie auf sie und formte ein Loch genau über ihrem Schritt. So mochte sie Fesselspiele. Sie spürte keine Chance, sich zu befreien und doch drückte sie kein Seil. "Komm" flüsterte sie und merkte sofort, daß Sven auf nichts anderes gewartet hatte. Sein dicker Schwanz drang ohne langes Vorspiel in sie ein und entführte sie in eine Welt aus Enge, Atemnot und einem wunderbaren Sex.

 

Sven war heute sehr übellaunig. "Ich könnte diese Tussi umbringen. Erst will sie, daß wir mehr schreiben. Dann erwartet sie, daß wir jeden Mist handschriftlich in die Akten bringen. Nun verlangt sie, daß jeder Mist mit Computer geschrieben und eingeklebt wird - wegen der Leserlichkeit. Jetzt wünscht sie, daß alles mit Schreibmaschine getippt wird, weil wir natürlich nur noch Textbausteine nehmen. Und als allerneustes erwartet sie, daß wir wieder alles mit der Hand schreiben wegen der Authentizität. Wenn der Chef so ein Chaos anordnet, würde ich an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln. Aber daß eine Assistentin des Geschäftsführers jetzt mehr über unsere Arbeit zu sagen hat als wir selbst, das kotzt mich an." Er war kaum zu beruhigen. "Schon wenn ich ihre Erscheinung sehe, bin ich sauer. Eine Frau im Anzug ist schon pervers, der Goldschmuck macht sie auch nicht schöner und wenn ich ihre Rolex sehe, dann verstehe ich alle eure Vorurteile gegen Wessis." "Sie ist keine Wessi!" korrigierte ihn Claudia. "Das tut doch überhaupt nichts zur Sache. Dir ist doch sonst auch egal, wo die Wessis herkommen. Sie ist arrogant, völlig abgehoben und sie verlangt unmögliches."

Claudia bewunderte Frau Teichholz. Sie hatte Jura studiert, arbeitete in der Geschäftsführung und setzte in dieser Eigenschaft durch, das die Ärzte ihre ständig steigenden Verwaltungsaufgaben erledigten. Sie war eine auffallend schöne Frau, die sich auf dem Niveau der Chefärzte sicher bewegte und die ihre stets unpopulären Wünsche immer durchsetzte. "Übrigens heißt sie Katrin. Womit hat sie dich denn so herausgefordert?" "Sie hat sich gewünscht, daß ich bis Montag alle Zuarbeiten zu einer Klinikhomepage erstelle. Sie wünscht den ganzen Kram in Englisch, Russisch und Deutsch, alles in HTML und mit Bildern. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll." "Hast du ihr das gesagt?" "Ja, sie hat mir gesagt, daß sie selbst auch genug zu tun habe und wegen Homepage bis Montag in der Verwaltung durcharbeitet. Das war die dritte Mahnung, ich sollte den Kram schon vor Wochen abgeben. Die kompletten Texte liegen auf meinem Rechner. Englisch habe ich fertig, aber wer kann in aller Welt kann hier so gut Russisch? Ich könnte sie entführen und bis zur Präsentation Montag früh einsperren! Leider habe ich dann bald Polizei auf dem Hals."

"Erstens kannst du mir die Texte geben. Ich gebe sie Schwester Marina, die kann besser Russisch als Deutsch und ist überglücklich, wenn sie als Wolgadeutsche uns mal was voraus hat. Bei ihrer Angst, hier nicht integriert zu werden, tut sie alles fürs Krankenhaus. Und zweitens: Wenn du Katrin entführen willst, mußt du dich eben geschickt genug anstellen. Ich mache mit." "Und warum?" "Weil ich mal was erleben will!" Claudia sagte ihm nicht, daß die Vorstellung, jemanden zu fesseln, der sich wehrte, sehr erregte. Svens Gegenwehr konnte sie sicher nicht vertragen.

"Wie willst du sie fangen?" fragte Sven. "Mit Chloroform. Sie sitzt ewig in der Verwaltung. Niemand vermißt sie. Sie beklagt sich oft, daß sie völlig allein ist und die Zeit mit Arbeit totschlagen muß. Du mußt nur ihren Computer vom Netz abkoppeln, dann kommt sie in den dunklen Keller zum Server. Und dann kannst du sie einfach raustragen. Die Verwaltung samt Innenhof ist freitags ab eins praktisch tot. Ich würde sie in unser Bungalow bringen. Die Garage ist gut verschließbar und schön einsam."

Sven lachte bei der Vorstellung: "Wie willst du verhindern, daß sie dich identifiziert?" "Ich kann sie im Dunklen transportieren. Damit sie nichts hört, bekommt sie Musik. Du hast mich mit Kuschelrock von der Umgebung abgeschirmt, das würde ich auch tun. Es beruhigt. Und um keine Mikrofaserspuren zu hinterlassen, würde ich sie in Plastik oder Gummi einpacken. Das hilft auch gegen Fingerabdrücke und, wenn man sauber arbeitet, gegen genetische Fingerabdrücke." "Hast du zuviel Krimis gelesen?" lachte Sven weiter. Er klang aber gespannt. "Nein, aber ich habe aus Neugierde ein paar Medizin-Vorlesungen besucht. Rechtsmedizin und das Lieblingsthema von Professor Krimi-Krause: Der Hochintelligenztäter. Er hat sehr plastisch über die erschreckend niedrige Aufklärungsrate der Untaten von Ärzten und Schwestern geredet und die gängigen Untersuchungsmethoden der Kripo geredet." Sven lachte weiter: "Gut. Wenn du sie mir bewußtlos übergibst, bringe ich dir deine Katrin, wohin du willst."

Claudia überdachte die Risiken und Folgen einer Entführung. Wenn sie den kleinen Erfolg, Frau Teichholz zu ärgern, dagegen sah, sprach überhaupt nichts dafür. Andererseits träumte sie schon lange von einem perfekten Verbrechen und hatte nur keine Idee, wie sie so etwas begehen könnte, ohne jemandem richtig wehzutun.

Schon am nächsten Abend stand Claudia im schwarzen Lycracatsuit im Keller der Verwaltung. Sie hatte sich eine schwarze, etwas raschelnde Nylonjacke übergezogen, von der sie glaubte, daß sie auch bei einer kleinen Reiberei keine Fasern verlieren werde. Alle Flurtüren waren auf wie immer und an den vielen dunklen Fenstern sah sie, daß ihr Opfer allein im Haus war. Claudia hatte sich extra ein paar neue Schuhe gekauft, die sie nach ihrem einzigen Einsatz entsorgen wollte. Sie zog sich ein paar OP-Handschuhe an und war nun sicher, daß an ihrer Kleidung nicht eine Hautschuppe von ihr war. Ihre langen Haare steckten unter einer Maske, die nur die Augen freiließ.

Claudia hatte bis zum Schichtwechsel um zehn abends und war sicher, daß niemand mehr das Krankenhaus betreten oder verlassen würde. Sie ging zum Netzverteilerschrank, im Kellerflur, öffnete ihn und zog den Stecker K31 heraus. Da K31 auf der Steckdose von Katrins Rechner stand, brauchte sie jetzt nur noch zu warten. Schon drei Minuten später hörte sie vorsichtige Schritte im Treppenhaus. Katrin kam und ging zielsicher zum Verteilerschrank. Sie öffnete ihn und suchte etwas. Genau darauf hatte Claudia gewartet. Sie hatte ein chloroformgetränktes Stoffstück in der Hand und drückte es Katrin auf Mund und Nase. Mit dem linken Arm klammerte sie sich einfach an Katrin fest. Die Gegenwehr war nur kurz, dann wurde Katrins Körper schlaff.

Claudia legte Katrin auf eine große Plastiktüte. Sie kontrollierte ihren Kreislauf und fesselte ihr die Hände mit einer Handschelle auf dem Rücken. Dann wickelte sie Füße, Knie und Ellbogen mit einigen Lagen Haushaltsfolie und ein paar dicken Runden Teppichklebeband fest. So gefesselt schob sie sie in einen Schlafsack und wartete, bis Katrin die Augen öffnete. Sie drückte ihr einen Knebel in den Mund, verband ihr die Augen mit breitem Gummiband und lies sie einfach liegen. Schnell brachte sie den Netzwerkschrank wieder in Ordnung, ging zu Katrins Zimmer, machte den Computer ordentlich aus, sammelte Katrins Handtasche und ihr Schlüsselbund ein und schloß ab.

Im Keller wälzte sich Katrin solange ängstlich hin und her. Katrin hatte sich eine Alienmaske mit Sprachverzerrer gekauft und setzte sie nun auf. Sie wollte sich eigentlich den ganzen Überfall maskieren, hatte dann aber wegen des kleinen Gesichtsfeldes im entscheidenden Augenblick die Maske weggelegt. Sie strich Katrin übers Gesicht und sagte "Du wirst jetzt entführt. Wenn du ruhig bleibst, passiert dir nicht viel! Wirst du kooperieren?" Katrin schüttelte langsam den Kopf. "Dann eben nicht!" Claudia hatte Sorgen, ob sie die zwanzig Zentimeter kleinere Person tragen konnte. Mit aller Kraftanstrengung hob sie den Schlafsack mit der gefesselten Katrin hoch. Die zappelnde Bürde war leichter als erwartet. Claudia warf sie auf ihre Schulter und ging mit elastischen Schritten die Treppe hoch bis zum Hinterausgang.

Oben war sie schon etwas aus der Puste. Sie schaute sich um. Der Hof war leer. Sven nickte ihr beruhigend zu, so wußte sie, daß die Luft rein war. Sie ging schnell zu Katrins Tussi-Auto, einem schwarzen Opel Tigra, öffnete den Kofferraum und stieg ein. Claudia haßte dieses Auto, weil es so schön wie unbrauchbar war und weil gerade eine Getränkekiste in den Kofferraum paßte. Zu Fräulein Doktor Teichholz paßte es wie die Faust aufs Auge: elegant, teuer und nur für eine Person geeignet. Auf jeden Fall paßte Katrin in den Kofferraum und strampelte dort herum. Claudia fuhr so, wie sie war mit Maske und Handschuhen, vom Hof und hielt erst in einer dunklen Seitenstraße. Hier stieg sie aus und zog die Maske von ihrem Kopf. Über den Sitz zog sie eine Plastiktüte, falls doch ein Haar aus ihrem heute mal geflochtenen Zopf ausbrechen sollte. Dann stieg sie wieder ein und fuhr zu ihrem Bungalow. Sie mußte anerkennen, daß sich der Tigra sehr schön fuhr, wenn sie auch etwas eng saß.

Sven hatte die Garage des Bungalows mit viel schwarzer Plastikfolie so ausstaffiert, daß keine Wand wiederzuerkennen war. Er hatte am Kellerboden ein Meterstück Kette verankert und an der Stirnseite ein Andreaskreuz aus zwei dicken Brettern gezimmert. Er hatte außer einer Luftmatratze und einem Eimer keinen Gegenstand in der Garage gelassen. Der Raum sah dunkel aus und war von keiner Seite einsehbar. Sven hatte Angst bekommen, daher mußte Claudia allein kidnappen gehen. Die Raumausstattung war sein Versuch, sich zu entschuldigen. Jetzt kam er ihr entgegen und half ihr, das mittlerweile ruhige Bündel aus dem Auto zu heben. Sven hatte auch eine Alienmaske bekommen und einen Gasschutzanzug an. Er wirkte wesentlich bedrohlicher als Claudia, fand sie selbst. Wortlos trug Sven die dicke blaue Daunenrolle in die Garage und legte sie auf den Fußboden. Claudia zog sich solange auch einen Gasschutzanzug mit Alienmaske an. Sie hätte lieber eine Gasmaske benutzt, aber sie fand, daß unter der Gasmaske ihre Stimme zu erkennen war.

In ihrem Kostüm aus dickem gummierten Stoff, das einmal den Chemiekriegern der DDR-Armee gehört hatte, kam sie sich stark und unverletzlich vor und genoß das Gefühl von Macht gegen die am Boden gekrümmte Katrin. Sie zog den Reißverschluß des Schlafsackes auf und sah wie Katrin erfolglos versuchte, irgendwie kleiner zu werden und im Fußraum zu verschwinden. Ihr Gesichtsausdruck war wegen des Pflasters auf dem Mund nicht zu erkennen. Claudia nahm ein dickes Fahrradschloß, zog es um Katrins Taille und kettete sie damit am Boden fest. Dann löste sie die Handschellen und sagte: "Du darfst die Fesselungen abmachen, essen, pullern und schlafen. In 20 Minuten ist dass Licht aus, bis dahin bist du fertig. Wenn du Krach machst, nehme ich dir Wäsche und Schlafsack weg, dann kannst du frieren." Katrin zog schnell das Gummiband von ihren Augen und tastete in ihrem Nacken herum, bis sie den Verschluß des Knebels aufhatte. Sie holte aus ihrer Hosentasche ein Taschentuch und tupfte umständlich den Speichel aus ihrem Gesicht. Dann erst fragte sie ruhig: "Wer seid ihr? Was soll das überhaupt?"

Claudia lief es kalt den Rücken hinunter. Ihr "Opfer" saß ruhig mit gefesselten Beinen halb im Schlafsack und hatte mit dem Öffnen ihrer Augen ihre ekelerregende Selbstsicherheit wiedergewonnen. Ihr Anzug saß, als wäre er nicht gerade in einen Schlafsack gewickelt und geknittert worden und der Fakt, daß Katrin kein Zellstofftaschentuch, sondern in diesem neuen Jahrtausend ein zur Bluse passendes Stoffstück benutzte, ärgerte Claudia. So antwortete sie: "Du darfst dir etwas wünschen, aber nichts fragen. Gute Nacht!" und ging.

In der Nacht schlief Claudia schlecht. Sie versuchte zu reflektieren, wie sie sich in den letzten Monaten verändert hatte. Sie trug Gummisachen, um sich und Sven zu spimulieren. Sie hatte sich einen Mann erobert, der ihr gefiel und hatte Geschmack an Gummi, Bondage und Atemkontrollspielen gefunden. Das war für sie in Ordnung. Sie hatte Verkehr mit einer Frau und fand Cayen wesentlich aufregender als jeden Mann. Damit war von ihren Moralvorstellungen nicht viel übrig, aber das hatte sich gelohnt. Aber nun entführte sie eine Frau nur zum Spaß. Der Plan, Katrin aus dem Betrieb zu holen, hatte eine Eigendynamik bekommen, die sein nicht für möglich gehalten hatte. Und wenn ihnen ein Fehler passierte, konnte Katrin sie leicht identifizieren. Sven kannte sie dienstlich gut und Katrin war erst gestern in ihrem Zimmer, um Bestellungen für OP-Instrumente zu suchen und bei der Gelengenheit die Nummer ihrer Netzwerksteckdose zu bekommen. Was würde sie tun, wenn sie erkannt wurde?

Sie könnte Katrin einfach töten und die Leiche verschwinden lassen. Dann wüßte niemand auf der Welt außer Sven, was passiert war. Sie könnte auch Sven bei einem Bondage-Spiel verunfallen lassen. Claudia schauderte. Sie hatte Katrin entführt und damit die Verantwortung für ihre Unversehrtheit übernommen. Und allein der Gedanke, sie könnte töten, erschreckte sie. Ihr war kalt trotz der warmen Sommernacht. Leise zog sie sich den Schutzanzug an und sah nach Katrin. Katrin hatte sich trotz des Fahrradschlosses um die Taille bis auf die Unterwäsche ausgezogen und schlief augenscheinlich friedlich im Schlafsack.

Sofort wanderten Claudias Gedanken in eine andere Richtung. Katrin behandelte die Professoren und anderen Ärzte mit der gleichen herablassenden Selbstsicherheit, die Claudia von den Göttern in weiß selbst oft erfahren hatte. Sie fand diese Sicherheit faszinierend, aber nicht fair. Und sie befand, daß man Katrin diese Sicherheit nehmen sollte. Vielleicht wurde Claudia ja auch sicherer, wenn sie Katrin die Selbstsicherheit nahm. Unter den Gedanken an solche Machspiele schlief Claudia irgendwann ein.

Am Morgen wußte sie dann ganz genau, daß sie mit Katrin ein Hühnchen zu rupfen hatte, weil die zu viel Macht über Sven hatte. "Tja!", dachte sie bei sich, "dumm gelaufen, du Karrieretussi. Hättest du heute nacht Angst gezeigt, dann hätte ich Mitleid mit dir gehabt. So habe ich nur ein paar Ideen, die dir nicht gefallen werden." Claudia zog sich wieder den Schutzanzug an, holte sich eine Gummimaske und ging wecken. Katrin lag in schwarzer Unterwäsche im halb zugezogenen Schlafsack und schlief. Claudia trat leise an sie heran und legte ihr mit einem kräftigen Ruck die Handschellen wieder auf dem Rücken an. Dann zog sie der strampelnden Katrin langsam eine schwarze Gummimaske ohne Augenöffnung über. "Guten Morgen! Ich hoffe, du hast ausgeschlafen, denn dies wird ein langer Tag für dich!" flötete sie leise und hörte, daß ihre Alienstimme unverständlich war. Claudia zog Katrin an der Fessel hoch und schloß ihr das Fahrradschloß ab. Dann zog sie sie rückwärts zum Andreaskreuz. Sie legte ihr erst dicke gepolsterte Fesseln um beide Handgelenke und band sie mit langen Seilen an das Kreuz, bevor sie die Handschellen öffnete.

Sofort versuchte Katrin, sich die Maske vom Gesicht zu ziehen. Claudia zog mit aller Kraft an den Seilen, bis sie Katrin mit gestreckten Armen auf Zehenspitzen zu stehen hatte. Sie hörte sich kurz an, wie Katrin unter der Maske schimpfte und nuschelte, dann beschloß sie, für Ruhe zu sorgen. Atemkontrollspiele fand sie für Katrin unangemessen, aber vielleicht sollte sie ihr ein paar ganz geringe Schmerzen zufügen? Bisher zeigte sie keine Angst, sondern nur Ärger über die Freiheitsberaubung. Claudia zog Katrin die Maske vom Gesicht und holte einen Ballknebel. Sofort fletschte Katrin die Zähne und zeigte, daß sie keinen Knebel wollte. Claudia hielt ihr einfach Mund und Nase zu und wartete, bis sie nach Luft schnappen mußte. Aber Katrin kämpfte nicht um Luft, sondern trat ihr mit einem kräftigen Ruck zwischen sie Beine.

Claudia hatte sich zur Tarnung ihrer Figur einen Skianzug unter dem Schutzanzug angezogen und merkte nicht viel von dem Tritt, aber den Angriff wollte sie sich nicht gefallen lassen. Sie trat etwas zurück und kniff Katrin mit aller Kraft in die Schamlippen. Die schrie auf und hatte schon den Ballknebel im Mund. "So, du Aas, jetzt wirst du erst mal richtig gesichert, damit du hier niemandem etwas tust!" schimpfte Claudia. Sie war sauer auf ihr Opfer, obwohl sie völlig unverletzt war und der Versuch, sich wenigstens ein bisschen zu wehren, eigentlich angemessen war. Dann sicherte sie Katrins Beine in weit gespreizter Stellung mit gepolsterten Fesseln am Kreuz und zog die Seile so straff, daß sie mehr hing als stand.

Mit einem kräftigen Ruck riß sie Katrin ihren schwarzen Body vom Körper. Fasziniert sah sie den nackten Körper an. Die kleine Metallhantel im Bauchnabel überraschte Claudia nicht. Zwei dünne silberne Ringe quer durch beide Brustwarzen fand sie schon spannender. Am interessantesten fand Claudia aber die kleinen spitzen Metallteile, die in Katrins Schamlippen steckten und ihn aussehen ließen wie Draculas Mund. Claudia betastete mit zwei Fingern ihrer gummibehandschuhten Hand die Schamlippen und sagte: "He, Tussi, kann der Mund auch Schwänze abbeißen?" Katrin brummte und nickte. Innen an den Lippen waren einige kleine rote Punkte zu sehen, die von Claudias Kneifaktion stammten. Ihr fiel ein, daß der kleine Mund sich eben selbst gebissen hatte.

Lachend sagte sie "Ich will dich wimmern hören!", entfernte den Knebel und setzte Katrin eine Gasmaske auf. Die sah sie durch die Scheiben der Gasmaske ruhig und kein bisschen ängstlich an. Das ärgerte Claudia noch mehr, also holte sie noch ein Seil und band damit Katrins Kopf so zurück, daß sie nur noch nach oben sehen konnte. Dann holte sie sich einen Bambusstock und schlug ihr mit kräftigen Schlägen einmal links und einmal rechts innen über die Schenkel. Beim ersten Schlag registrierte sie ein erschrecktes Wimmern, beim zweiten Schlag war schon wieder Ruhe. "Das gefällt dir wohl sogar?" fragte Claudia lauernd. Katrin schüttelte vorsichtig den Kopf. "Schade, daß es zuviel Spuren hinterläßt!" sagte Claudia. Katrin atmete erleichtert weit aus und bekam nach einer Kunstpause von einer Minute gleich noch zwei Schläge, nur weiter oben, fast schon im Schritt.

Claudia freute sich, daß ihr Gegenüber wenigstens zu erschrecken war. Leider sah sie an den Spuren ihrer Gerte, daß sie schon vier Verletzungen zuviel gesetzt hatte und nicht weiter unkontrolliert herumschlagen sollte. Aber ein oder zwei Hiebe zwischendurch könnte Katrin bestimmt noch vertragen. Sie wollte ihr Opfer nicht mehr als möglich verletzen und trotzdem ein Paar Schreie hören. Also ging sie so, wie sie in Vollschutz steckte, hinaus an die frische Luft und holte Brennesseln. Sie erinnerte sich lachend, dass ihr vorsichtiges Streicheln schon einmal beträchtliche Schmerzen bereitet hatte. Den vielen Piercings nach zu schließen war Katrin aber auch einiges gewöhnt und hatte sicher nicht nur den Blümchensex nach einem teuren Konzertabend, den ihr Claudia maximal zugetraut hatte.

Claudia nahm eine lange frische Brennessel und sagte zu Katrin: "Aufwachen! Du bekommst deine Streicheleinheiten!" Dann strich sie mit der Brennessel langsam an ihren Hüften entlang. Katrin versuchte zwar auszuweichen, aber sie ließ kein Geräusch hören. Also streichelte Claudia ihr auch den Bauch und dann die Brüste. Sie wartete enttäuscht und strich Katrin mechanisch den ganzen Körper vom Hals angefangen über die Achselhöhlen, unter den Brüsten entlang. Sie bearbeitete Katrins schlanken Bauch und ihre Schenkel.

Claudia schaute in die Gasmaske und sah, wie Katrin mühsam Tränen unterdrückte, aber sie sagte kein Wort. Also spreizte Claudia Katrin die Schamlippen und zog langsam eine Brennessel durch Katrins trockene Schleimhaut. Das Ergebnis war ein kurzes Zischen aus der Gasmaske, das Claudia nicht ausreichte. Sie sah breite rosige Streifen an allen Stellen, die sie mit der Nessel bearbeitet hatte und wußte zumindest, daß Katrin auf Brennessel reagierte. Also nahm sie viel schöne Stengel, hängte Katrin zwei von den Achselhöhlen zur Taille und zwei vorn über die Brüste bis zum Bauch und befestigte alle vier Pflanzen mit einigen Lagen Haushaltfolie. Katrin behielt ihre Beherrschung. "Weinst du etwa?" fragte Claudia lauernd. "Nein!" kam es trotzig aus der Gasmaske. "Aber ich möchte, daß du weinst!" "Und ich möchte, daß du mich losbindest und schnellstens nach Hause bringst,...", kam es klar und verständlich aus der Gasmaske. "...Ich finde das Spiel hier nämlich nicht so amüsant." Claudia wurde ärgerlich. Widerstand konnte sie nicht leiden. Ihr Blutdruck stieg und sie beschloß, Katrin so lange wehzutun, bis sie um Gnade bat. Und dann wollte sie erst richtig anfangen.

Also streichelte sie Katrin genau da, wo die Brennesseln lagen. Nachdem das zu keiner Reaktion führte, holte sie sich eine Kerze. Sie zündete die Kerze vor der Gasmaske deutlich sichtbar an und führte sie dann an den leuchtenden Sttreifen an Katrins Taille vorbei. Katrin wich nicht aus, sondern schob ihren Körper plötzlich gege die Kerze, so daß ihre Haut die Kerze ausdrückte. Claudia war ein bisschen erschrocken und sauer, daß Katrin überhaupt noch Handlungsspielraum blieb. Es roch auch ein bisschen verbrannt und an Katrins Taille zeigte sich eine kleine Blase. Claudia holte sich noch ein Seil und wickelte Katrins Bauch am Kreuz mit fest. Dann zündete sie die Kerze wieder an und tropfte ihr am Hals ein paar lange Spuren, die über beide Brüste reichten.

"Ich glaube, ich muß dich richtig kneifen!" eröffnete Claudia die nächste Runde. Sie hatte sich einen ganzen Beutel Wäscheklammern geholt und suchte die schönsten Stellen, um diese zu platzieren. "Na, Tussi, weißt du, wozu Wäscheklammern sind oder macht das bei dir noch die Mama? Schau mal, die Klammer ist aus so schönem Holz und wird dich gleich ganz schön kneifen!" Claudia hatte sich etwas beruhigt und wollte jetzt jede Handlung mit salbungsvollen Worten begleiten. Sie streichelte Katrin vorsichtig an der Brust und setzte ihr dann eine Klammer genau in die rechte Achselhöhle. Ein Stöhnen war die Antwort. "Das gefällt dir nicht, Tussi? Aber mir gefällt es!" sagte Claudias Alienstimme und schon befand sich eine Klammer in der anderen Achselhöhle. Katrin stöhnte wieder.

Claudia nahm die nächste Klammer und drückte sie Katrin an die Gurgel. Dann malte sie langsam eine lange Linie über die Brust, den Bauch und die Leistenbeuge, bevor sie an den Schamlippen anhielt und sie dann doch in der Kniekehle platzierte. "Na, das hättest du wohl gerne, daß ich dir die Muschi klemme?" fragte Claudia und Katrin schüttelte den Kopf. "Was heißt nein? Du weißt genau, daß ich dir deine Wünsche sowieso nicht erfülle. Meinst du, du kannst mich führen? Vergiß es!" Claudia setzte ruhig Klammern an Katrins Brüste und zählte dabei laut: "Eins links, eins rechts, zwei links, zwei rechts, drei links..." Bei neun hörte sie auf, weil aus Katrins Stöhnen ein Dauergewimmer geworden war. "So gefällst du mir schon besser!" Komm, du bekommst noch eine kleine Klammer an den Hals, das hast du dir schon lange gewünscht!" Katrin versuchte, mit dem Kopf auszuweichen, hatte aber nicht mehr viele Möglichkeiten. Sie bekam eine Klammer über genau an den Kehlkopf, die sicherlich würgte. "Und weil du eine kleine Spielverderberin bist, bekommst du auch noch zwei Klammern links und rechts daneben!" Claudia massierte ein bisschen auf den Klammern herum, bis sie hörte, wie es unter der Maske würgte.
 
 "Möchtest du ein ganz liebes Spielzeug sein und alles geben, was ich von dir haben will?" Katrin nickte. "Ich verstehe dich nicht!" Katrin sagte leise "Ja!". "Ich verstehe dich immer noch nicht. Rede in ganzen Sätzen!" Unter der Maske brummte es. Claudia nahm sich eine Handvoll Klammern und setzte vier Fünferreihen Klammern in beide Leistenbeugen und unter die vorherigen Klammern an beide Brüste. "Wer nicht hören will, muß fühlen!" sagte sie dabei. "Komm sag mir, wo die nächsten Klammern hin haben willst. Und sag mir, daß du mein Spielzeug sein willst, dann darf sich das Spielzeug auch etwas wünschen." Claudia setzte nun Klammern auf jeden einzelnen Zeh und mußte laut sprechen, um Katrins Gewimmer zu übertönen. "Bitte mach mit mir, was du willst, ich will dein Spielzeug sein!", kam es aus der Maske. Katrin sprach klar und deutlich, sie wollte verstanden werden. "Und der andere Wunsch?" fragte Claudia. "Bitte setze mir ein paar Klammern an meine Muschi, das tut so höllisch weh!" "Bitte setzte mir ein Paar Klammern an die Muschi, es tut so schön weh!" korrigierte Claudia und hockte sich hin, um die Klammern an der gewünschten Stelle zu platzieren. "Ich muß wohl aufpassen, daß ich hier nicht die Führung verliere!", dachte sie bei sich und setzte die erste Klammer ganz hinten an Katrins Schamlippe. Genau in diesem Augenblick entleerte sich Katrin und spritzte Claudia ins Gesicht, so daß es ihr zwischen Maske und Schutzanzug lief.

"Du kannst mich mal am Arsch lecken!" kam laut und deutlich aus der Gasmaske, dann lachte Katrin laut, bis ihr Claudia mit dem Rohrstock wild auf die Schenkel schlug. "Dafür bekommst du Hiebe, bis dir das Fleisch platzt!" schrie Claudia und schlug immer wieder zu. Ein roter Striemen neben dem anderen erschien auf Katrins weißen Schenkeln. Mit soviel Durchhaltevermögen hatte sie noch nie jemand geärgert. Sie schlug mehrmals mit aller Kraft zu, bis ihr Bambusstock zerbrach. Schlagartig war Claudias Wut verflogen und wich einem Erschrecken über das, was sie hier angerichtet hatte.

Da sagte Katrin plötzlich: "Danke Herrin!". Claudia hörte sofort mit dem Schlagen auf und fragte: "Was war das?" "Danke Herrin, du hast mich gut geschlagen. Es tut mir leid, daß du dich dabei so anstrengen mußt." Claudia sah tief in die völlig beschlagenen Maskengläser und fragte: "Gefällt es dir, wenn ich dich schlage?" "Ja, weißt du das denn nicht?" Claudia dachte nach. Irgendwie schätzte sie die Situation falsch ein. Sollte Katrin SM-Spiele mögen oder gar auf eine Entführung gefaßt sein? Die Piercings sprachen für einen gewissen Kontakt zur Szene, sind aber auch sonst keine Rarität bei jungen Leuten. Claudia ahnte, warum Katrin sich benahm, als müsse sie eine sehr gefaßte Entführte mimen und so cool blieb. Sie hatte Vertrauen, daß keine Grenzen überschritten wurden.

Claudia nahm Katrin alle Klammern ab und lockerte die Fesseln. Dann setzte sie ihr die Maske ab. Ein verweintes Gesicht mit verschmierten Augenbrauen und verquollener Haut lächelte sie an und sagte "Scheißspiel!" Claudia erwiderte friedlich: "Du bist eine schlechte Sklavin, die mich ärgert. Aber du hast dennoch einen Wunsch frei!" Sie hoffte, daß der Wunsch "nach Hause" hieß. Dann würde sie Katrin in einen Plastiksack stecken, aus dem sie sich befreien könnte und dann mit ihren Sachen in ihrem Auto irgendwo im Wald aussetzen. Aber Katrin fragte nur: "Darf bitte frühstücken?" Claudia nickte unter ihrer dicken Vermummung.

Sie hatte schon einige Ideen, was sie Katrin antun konnte. Denn wenn sie genau nachdachte, dann hätte sie selbst wahrscheinlich genauso gehandelt und sich ohne Rücksicht auf Verluste gewehrt, bis es nicht mehr geht. Aber jetzt ging der Spaß erst richtig los. Claudia löste Katrin die Fesseln und ließ sie niederknien. Dann band sie ihr im Schneidersitz die Hände auf den Rücken und die Füße an das gegenseitige Knie. Als letztes verschloß sie Katrins Augen mit einer Binde aus Gummi. Ohne Kommentar verschwand sie aus Katrins Hörfeld, zog sich aus und ging in die Küche, Frühstück holen. Sie machte sich ein Tablett ging damit im Catsuit, ohne Gesichtsmaske zurück. Da sie nicht vorhatte, zu sprechen oder die Augenbinde zu erlassen, hielt sie die Tarnung hier für unnötig. Und da Katrin ihre verdammte Sicherheit sofort nach Augenöffnung zurückerhielt, sollten ihre Augen halt zu bleiben.

Gemütlich schmierte sie sich ein Brötchen mit Erdbeermarmelade und aß eine Hälfte. Immer, wenn sie einen Bissen gekaut hatte, bekam Katrin auch Marmeladenbrötchen. Im Hintergrund hörte man seit gestern abend eine CD "Kuschelrock" nach der anderen, um Katrin keine Möglichkeit zu geben, sich an typische Geräusche ihrer Umgebung zu erinnern. Da Claudia schwieg, hielt auch Katrin den Mund und so wäre es eine richtig friedliche Szene geworden, wenn Katrin nicht gefesselt wäre. Der Kaffee war noch heiß, Claudia schlürfte ihn ohne Probleme. Sie war aber nicht stolz, als sich Katrin den Mund verbrühte und "Aua!" rief. Dafür bekam sie dann Orangensaft mit einem Strohhalm. Geduldig teilte Claudia einen Apfel in viele kleine Schnitzel, die sie abwechselnd Katrin und sich in den Mund steckte. Irgendwann wurde ihr die Harmonie zuviel. Aber genau dafür hatte sie sich eine schöne frische Chillyschote aus dem Kühlschrank mitgebracht. Sie zog Katrin spielerisch zwei oder drei Apfelstückchen beim Zubeissen wieder aus dem Mund. Wie erwartet biß sie nun fester zu und bekam eine volle Ladung Chilly auf die Zunge. Man sah an ihrem Gesicht, wie das brannte. Katrin holte fauchend Luft, um ihre Zunge zu kühlen. Tränen liefen über ihre Wangen. Claudia mußte innerlich über ihre Bosheit lachen und fühlte sich großartig.

Jetzt wollte sie erst einmal alle Werkzeuge ausprobieren, die Sven eigentlich ihr zugedacht hatte. Die elektrischen Dildos, Brustklammern und Daumenschrauben sollten doch nicht umsonst angeschafft sein. Doch ausgerechnet Sven, der den ganzen Kram bestellt hatte, machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Er mußte endlich aufgewacht sein, denn er stand plötzlich hinter ihr und bedeutete ihr, mit hinauszukommen. Draußen gab es eine Standpauke: "Bist du total ausgerastet, daß du mit offenem Gesicht hier rumsitzt? Was passiert, wenn sie ihre Augenbinde an der Schulter abstreift? Willst du sie dann umbringen?" Sven konnte sich nicht beruhigen. "Und wie sieht sie überhaupt aus? Die Streifen auf ihren Schenkeln waren gestern bestimmt noch nicht. Und die Blutergüsse am Hals kann sie höchstens mit einem Rollkragenpullover verbergen. Außerdem wußte ich nicht, daß sie gepierct ist. Selbst wenn sie von allein nichts sagt, wird sie bestimmt gefragt, was da passiert ist. Es war abgemacht, ihr keine bleibenden Schäden zuzufügen!"

"Ich habe sie nicht gepierct und auf Schläge scheint sie mehr zu stehen als auf Weicheier, die vor ihr katzbuckeln. Außerdem hast du bis jetzt nichts mit der Sache zu tun und kannst verschwinden, wenn du willst." "Nein, das kann ich nicht, denn wer passt dann auf dich auf. Dir sind doch jetzt schon alle Sicherungen durchgebrannt!" Claudia sah brummend ein, daß auf sie aufgepaßt werden mußte. "Heute vormittag will ich Katrin beschäftigen, dann nehme ich sie als Fotomodell. Wenn sie an die Bilder denkt, sucht sie bestimmt nicht mehr nach uns." "Und wenn irgendwer von deinem Gummifetisch erfährt, muß sie nicht mal mehr suchen, denn die Spur ist dann sehr kurz!" "Ich habe nicht vor, sie in Gummi, Ketten oder mit Dildos zu fotografieren. Vertrau mir einfach!" "Klasse! Du gibst mir auch allen Grund dazu."

Claudia verkleidete sich wieder mit Gasschutzanzug und Maske und ging dann mit einigen Utensilien, die Sven nicht verstand, zu Katrin. Die saß noch immer im Schneidersitz in der schwarzen Garage. Claudia hängte ihr wieder das Fahrradschloß um die Taille und kettete sie damit an. Dann löste sie eine Handfessel und sagte: "Mach dich los und steh auf!" Sie wartete, bis Katrin alle Schnüre entfernt hatte und mit gesenktem Kopf vor ihr stand. Dann sagte befahl sie "Niederknien!" und nahm ihr die Augenbinde ab. "Hier ist eine dicke Rolle Folie. Daraus wirst du dir jetzt Kleidung schneidern!" "Das ist nicht nötig. In meinem Auto ist im Kofferraum alles, was ich brauche!" "Ich hatte nicht gesagt, daß du sprechen sollst. Tu einfach, was ich dir sage!"

Claudia hatte die Rolle in einer Reinigung entdeckt, wo die frischgewaschene Kleidung darin eingeschweißt wurde. Es war die dünnste und weichste PVC-Folie, die Claudia kannte. Sie hatte die Damen solange beschwatzt, bis sie ihr eine angefangene Rolle "fürs Renovieren" gaben und sich vor der Gummiära mit Sven ein paarmal versuchsweise Wäsche daraus hergestellt. Der Folienschlauch war sechzig Zentimeter breit und leicht zu verschmelzen. Das Problem war, daß er sich beim Abrollen elektrostatisch auflud und dann überall festklebte.

Als erstes durfte sich Katrin einen Body basteln. Das ging mit einer Schweißnaht und einmal längs falten sowie drei kurzen Schnitten mit der Schere ab. Dann mußte sie sich eine hohe Wathose mit Halseinstieg und einen Pullover basteln. Katrin erledigte die Arbeit wie alles, was man ihr auftrug, mit Akribie und war schon nach dreissig Minuten fertig. Claudia forderte sie auf, die Sachen anzuziehen und sah leicht erregt zu, wie Katrin langsam in der dünnen Folie verschwand. Die Kleidung war voll durchsichtig und raschelte bei jeder Bewegung.

"Zieh dich wieder aus, es paßt!" befahl Claudia. Jetzt wirst du das Ganze noch einmal herstellen, nur nimmst du fünf Lagen Folie. Und wenn du das geschafft hast, nimmst du noch einmal acht Lagen Folie, eine Lage schwarzen Müllsack und noch eine Lage Folie. An den Pullover baust du ein Kopfteil mit an. Und laß einen Gesichtsausschnitt, in dem nur die innerste und die äußerste Folienlage stehen bleiben. Wenn du etwas falsch machst, machst du das Ganze noch einmal."

Katrin bastelte bis zum Mittag. So entstand ein Stück Folienkleidung nach dem anderen. Jedes Stück wurde ordentlich zusammengelegt und in Folie eingeschweißt. So entstand ein glänzender Haufen. Zum Schluß mußte Katrin einen dicken Overall aus vier Schichten einer dickeren Baufolie anfertigen und so wenden, daß die dicken Schmelznähte innen lagen. Hinten bekam dieser Overall einen breiten Einstieg aus demselben Material angeschweißt. Auch dieses Teil kam in eine Folie.

Claudia hatte in der Zwischenzeit unter Vermeidung sämtlicher Fingerabdrücke Katrins Auto durchsucht und eine kleine Tasche gefunden. Darin war zu ihrer Enttäuschung keine Gummikleidung, sondern eine Garnitur aus Leder und Stahl mit ein paar Dornen nach innen und außen. Claudia legte sie einfach zurück in Katrins Auto. Außerdem fand sie ein recht gefährlich aussehendes Elektroschockgerät zur Selbstverteidigung. Seltsam nur, daß es nicht im Handschuhfach lag. Claudia steckte es ein, um Katrin nach dem Zweck dieses Spielzeuges zu fragen.

Sie zog sich den Schutzanzug wieder an und stellte stöhnend fest, daß ihre Tarnung ihr auch ohne Skibekleidung darunter sehr lästig wurde. Aber da Katrin für das, was sie vorhatte, sehen mußte, durfte sie von sich nichts zeigen. Sie holte ihre Kamera und das Schockgerät und ging in die Garage. "Du wirst dir jetzt schön diese Sachen anziehen und ich fotografiere dich dabei." "Nein, das möchte ich nicht!" antwortete Katrin sehr entschieden. "Aber das macht es doch so reizvoll. Wie gefällt dir diese kleine Argumentationshilfe?" fragte Claudia und zeigte Katrin ihr Elektroschockgerät. Die zeigte sich gar nicht beeindruckt und lachte: "Ich glaube, die Batterien sind leer!" Respektlos faßte sie demonstrativ mit dem Zeigefinger auf die Metallspitze. Claudia dachte nur kurz nach, ob sie sich provozieren lassen sollte, dann drückte sie auf den Knopf. Katrin ließ laut jaulend los. "Selbstverständlich habe ich die Batterien erneuert.", erklärte Claudia und lachte innerlich über Katrins willkommenen Versuch, sich zu widersetzen.

Katrin wich einen kurzen Augenblick zurück, dann griff sie Claudia laut fauchend an. Sie versuchte, Claudias Hals zu umklammern und ihr die Maske vom Gesicht zu ziehen. Nur der dicke Schutzanzug schützte Claudias Kehle, behinderte sie aber auch bei der Gegenwehr. Claudia setzte das Schockgerät mehrmals an Katrins Armen und dann sogar an ihrem Hals ein, um sie wieder zur Ruhe zu bekommen. Erst nach einer ängstlichen Minute fiel ihr die einfachste Lösung des Problems ein. Sie trat zwei Schritte zurück und kam damit aus der Reichweite der noch immer angekettet herumwütenden Katrin. Die senkte sofort artig den Kopf und fragte unschuldig, ob sie sich jetzt präsentieren dürfte. Claudia fragte streng, warum Katrin denn angegriffen hätte. "Weil du mir die Chance gegeben hast." war die kurze trotzige Antwort. Claudia fiel spontan keine Strafe ein, außerdem fühlte sie, daß die Grenzen eines Spieles lange überschritten waren und wußte nicht, wie sie aus der Situation wieder herauskommen sollte.

Katrin nahm sich das kleinste Paket und wartete, bis Claudia den Fotoapparat bereit hatte. Dann riß sie es auf und zog sich geschickt den Body aus PVC unter ihrem Fahrradschloß über den Körper. Es sah aus, als stecke ihr Körper in einer dünnen, raschelnden Plastiktüte. Dann schob sie sich mühsam in die Hose und zog den Zellophanpullover an. Jede Einzelheit ihrer Figur war gut zu erkennen, obwohl nur noch Hände und Kopf unbedeckt waren und das Fahrradschloß saß wie ein Gürtel über allen Schichten. Man sah, wie Katrin schwitzte, denn die innerste Folie beschlug leicht. Claudia holte ein Paar Ethiparat-Einmalhandschuhe aus PVC und vervollständigte damit das Outfit. Dann durfte Katrin noch einmal die gleichen Kleidungsstücke aus fünf verschweißten Lagen Folie anziehen. Insgesamt hatte sie zwar noch keinen Millimeter Folie auf dem Körper, aber durch die vielen Luftschichten dazwischen sah sie aufgeplustert aus und auch die gute Isolation der Folien war an ihrem Schwitzen sichtbar. Noch war ihr nackter Körper gut hinter einer silbrig reflektierenden Oberfläche sichtbar. Und Claudia fotografierte.

Richtig warm wurde Katrin augenscheinlich, als sie sich in die nächste Schicht mit dem Müllsack dazwischen hineinzwängen durfte. Der Sack war unter den sieben Zellophanschichten nicht mehr schwarz, sondern silbern und erschien auf den ersten Blick undurchsichtig. Im Gegenlicht sah man jede Einzelheit von Katrin einschließlich der Umrisse ihrer Schamlippenpiercings deutlich. Claudia holte jetzt eine kleine durchsichtige Sauerstoffmaske, die sie mit einem Gummi auf Katrins Kopf befestigte. Den Schlauch zog sie einfach durch ein neues Loch im Nacken des Oberteiles. Dieses Mal paßte Sie auf, daß sie Katrin nicht zu nahe kam. Katrin mußte sich den großen schwarzsilbernen Sack mit Ärmeln über den Kopf zu ziehen. Da das dicke Plastikpaket am Körper schon sehr störte, dauerte es eine Weile, bis Katrin den hellen Gesichtsausschnitt vor ihrem Gesicht platziert hatte. Claudia merkte ihr ihren zunehmend hektischen Bewegungen an, daß sie sich unangenehm beengt fühlte. Erst jetzt schloß sie den dünnen Schlauch an eine Sauerstoffflasche. Plötzlich fiel ihr ein, daß sie das Elektroschockgerät jetzt vergessen konnte, Katrin war viel zu gut isoliert.

Claudia fotografierte die in viele Schichten gehüllte Katrin von allen Seiten. Die Schichten glitten leicht übereinander und raschelten bei jeder Bewegung. Eigentlich war Claudia neidisch, daß sie nicht in den Folien steckte. Als letztes mußte sich Katrin in den dicken Anzug aus Baufolie zwängen. Jetzt verschwanden auch ihre Hände, die als letztes Körperteil nur einmal eingepackt waren, unter den dicken unelastischen Baufolien. Ihre Körperumrisse waren aber im Gegenlicht noch immer gut zu erkennen. Claudia gefiel der Anblick. Sie genoß, wie Katrin schwitzte und hatte schon genaue Ideen, wie sie Platzangst und Wärme noch steigern könnte.

Katrin war in vielen Schichten Folie, die bei allen Bewegungen hinderten und dicke Wülste unter den Gelenken bildete, schon gut in ihren Bewegungen eingeschränkt. Da sie sich im Schutzanzug auch behindert fand, riskierte Claudia keinen neuen Angriff. Sie fesselte Katrin erst an beiden Füßen und band ihr die Hände vorm Bauch zusammen. Dann löste sie das Fahrradschloß um Katrins Bauch, zog den dünnen Luftschlauch durch ein kleines Loch in den Folien und verschweißte dann den Einstieg. Katrin stand ganz still und steckte nun in dicken Folien wie ein holländischer Eisbergsalat. Claudia nahm einen Müllsack, zog ihn als zusätzliche Schicht über Katrins Kopf und nahm ihr damit wieder die Sicht. Katrin versuchte zu toben, hatte aber nur wenige Bewegungsmöglichkeiten. "Sei still!" schimpfte Claudia laut und boxte ihr zur Aufmerksamkeitssteigerung auf den Oberarm. Dann löste sie die Fesseln und sagte: "Komm mit!"

Claudia hatte mühsam herausgefunden, daß auch der Platz vor der Garage von keinem Platz außerhalb des Grundstückes einsehbar war. Daher hatte sie beschlossen, daß Katrin ein Sonnenbad bekommen sollte. Sie ließ sie vor sich her hinausehen und vertraute darauf, daß Katrin durch den Müllsack nur schemenhaft hell und dunkel unterscheiden konnte. Dann zwang sie Katrin zu Boden und fesselte sie mit weit gestreckten Armen und Beinen zwischen vier Bäumen.

Schon nach fünf Minuten wurde Katrin in der zunehmenden Hitze unruhig. Claudia dachte bei sich, daß Katrin es doch besser hätte als sie selbst, denn sie mußte immer aufpassen, daß ihrer "Schutzbefohlenen" nichts ernsthaftes passiert, während diese sich ausruhen und auf ihre nächsten Chance warten konnte. Sie hatte eigentlich erwartet, eine Weile Ruhe zu haben, schwitzte aber selbst zusehends in der von ihr unterschätzten Nachmittagssonne. Sven hatte sich verzogen und betrachtete das Geschehen kopfschüttelnd aus der Ferne.

"Nun ist sie unkomfortabel und bizarr fixiert." Dachte sich Claudia. "Es wird Zeit für ein kleines Verhör, denn lange kann ich sie so nicht liegenlassen." Sie kniete sich vorsichtig auf Katrins Oberarme, senkte den Kopf neben ihr Ohr und fragte leise. "Na, Tussi, was hälst du von einem Dildo? Möchtest du jetzt vielleicht gebumst werden?" "Nein!", kam es leise und schwer verständlich genuschelt zurück, "Das möchte ich nicht!" "Was möchtest du dann?" "Ich möchte kämpfen!" "Genau das kannst du jetzt aber nicht." "Doch, das kann ich immer. Und was mich nicht tot macht, macht mich hart!" Claudia versuchte, Katrins Worte zu deuten. Wenn sie richtig verstanden hatte, kam Katrin bei der Entführung durchaus auf ihre Kosten. Claudia mußte aber darauf gefaßt sein, daß sie jede Möglichkeit zur Flucht nutzen würde. Auf jeden Fall würde sie die ganze Entführung noch heute abend mit einer Freilassung beenden, es war einfach zu anstrengend. Und ihr Opfer einfach anzuketten und dann wegzugehen, das war ihr zu stillos.

"Na, möchtest du eine kleine Abkühlung?" fragte Claudia scheinheilig. Katrin wollte erwartungsgemäß. "Dann bekommst du sie. Aber trink vorsichtig, sonst ist deine Zunge kaputt! Mach den Mund ganz weit auf!" Claudia hatte sich eine Spritze mit einer superscharfen lila Einwegkanüle geholt und mit 20 ml Orangensaft gefüllt. Sie stach genau in de Mitte von Katrins Mund einfach durch alle Folien und die Mundmaske ein, bis die Spitze in Höhe der Zähne steckte. Dann sah sie zu, wie die Zunge ganz vorsichtig das spitze Etwas in ihrem Mund betastete und drückte langsam den Saft in Katrins Mund. Den Vorgang wiederholte sie noch zwanzig Mal, bevor sie meinte, Katrin hätte vorerst genug bekommen. Die einundzwanzigste Spritze drückte sie im Strahl in den Mund der überraschten Katrin und zog dann schnell die Nadel heraus. Auch ohne zu zielen hatte sie genau die Mandel mit dem rauhen Saft getroffen. Ein langer Hustenanfall war die Folge. Erst nach fünf Minuten hatte sich Katrin beruhigt.

"So, jetzt bekommst du die große Abkühlung!" Claudia hatte die nächste Idee, wie sie Katrin einen unvergesslichen Tag bescheren konnte. Sie ließ sie einfach breitarmig gefesselt liegen und zerrte den aufblasbaren Swimmingpool unter sie. Dann stellte sie einen Rasensprenger auf, der Katrin etwas Kühlung verschaffte und blies in aller Ruhe den Pool auf. Katrin paßte mit gestreckten Armen und Beinen geradeso in den Pool, die Seile drückten aber die Ränder nach unten. Claudia wollte Katrin tauchen lassen, hatte aber keine gute Idee, wie sie verhindern sollte, daß der Anzug mit den vielen Folien und vielen kleinen Lufteinschlüssen einfach schwimmt. Eine Beschwerung mit Sandsäcken war im Ernstfall zu langsam zu beseitigen. Es gab eine einfachere Lösung: Sie legte die nächste Folie über Katrin und den Pool und wartete, daß das zunehmende Gewicht des Wassers seine Wirkung zeigte. Schon bei fünf Zentimetern im Pool drückte das Wasser alle Luft aus den Folienschichten. Claudia zog ab und zu Falten straff und paßte auf, daß der dünne Luftschlauch nicht abgeklemmt oder geknickt wurde. Bei 10 Zentimetern links und rechts neben Katrin sahen Gesicht und Rumpf noch aus dem Wasser, aber die Arme und Beine waren so gut beschwert, daß Claudia nach kurzer Probe die Fesseln beseitigen konnte. Claudia wartete ab, bis das Wasser gerade über Katrins Gesicht stand und schnitt dann ein kleines Loch genau vor Katrins Hals in die Folien. Die merkte nun, wie sich das kalte Naß in ihren Hüllen ausbreitete. Es war nicht sehr viel und die Ausatemluft hielt es sicher vom Gesicht weg, aber das Gefühl, gleich zu ertrinken, war ihr sicher. Nach einer kurzen Zeit sagte sie "Bitte hol mich hier raus!".

Nun beendete Claudia den Tag. Sie ließ das Wasser ab, wickelte Katrin mit all ihren tropfenden Hüllen in ein paar Lagen Haushaltsfolie und ließ nur den linken Arm herausschauen. Den Arm befestigte sie extra. Dann kommandierte sie "Augen zu!", schnitt den Kopf frei und band Katrin die Augen zu. So wälzte sie sie in den Kofferraum ihres Autos. Dann zog sie den Schutzanzug aus und duschte schnell. Sie zog wieder ihren schwarzen Catsuit, die Daunenjacke an und Handschuhe an und fuhr mit Katrin im Gepäck eine halbe Stunde fast ziellos durch die Gegend. Damit keine verwertbaren Erdspuren am Auto blieben, nahm sie mehrere Feldwege. Zum Schluß war sie gerade einen Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt und stellte das Auto auf einem kleinen Waldweg ab. Sie kontrollierte noch einmal, ob wirklich keine Haare von ihr am Sitz hängengeblieben waren. Dann öffnete sie die Heckklappe des Autos, löste Katrins linken Arm soweit, daß sie sich sicher selbst befreien konnte, raunte noch einmal leise "Tschüs!" und verschwand im Wald. Von dort sah sie zu, bis sie Katrin in viele Folien gehüllt hinter dem Auto stehen sah. Ohne von jemand gesehen zu werden und mit einigen Metern Bachlauf kam sie zu ihrem Häuschen zurück und räumte dort gründlich auf. Alle Folien, der Gasschutzanzug und ihre Schuhe wurden entsorgt.

Mit Sven redete sie seltsamerweise kein Wort mehr über die Entführungsaktion. Die nächsten Tage verbrachte Claudia mit schlechtem Gewissen in Sorge. Was hatte Katrin unternommen? Polizei tauchte nicht in der Klinik auf. Sven erzählte, daß Katrin ihre Wochenendarbeit irgendwie fertigbekommen hatte und am Montag ganz normal war. Am Donnerstag hatte Claudia ihre erste Begegnung mit Katrin, als sie die Materialbestellungen in der Verwaltung abgeben mußte. Claudia hatte einen riesigen Kloß im Hals und war bestimmt sehr einsilbig. Katrin war fröhlich und kein bisschen bedrückt, sie trug bei der Hitze einen weisen Rollkragenpullover und schwitzte. Zum Schluß des Gespräches fragte sie: "Kommst du nächste Woche mit zum Karate für alleinstehende Frauen?" "Wieso sollte ich?" fragte Claudia erschreckt. "Ich hatte am Wochenende einen kleinen Kampf mit einer Frau im Schutzanzug. Wenn mir das nochmal passiert, möchte ich voll zuschlagen dürfen und nicht auf einen unterklassigen Gegner treffen. Wußtest du eigentlich, daß Elektroschocker nur gegen unentschlossene Leute helfen?" Claudia war auf einmal hundsübel. "Nein. Und wie kommst du darauf, daß ich das war?"

Katrin hatte wieder dieses ruhige überlegene Lächeln, daß Claudia jederzeit zu neuen Schandtaten treiben konnte. "Also: Gesehen habe ich nichts. Außer Kuschelrock gab es auch keine verwertbaren Geräusche. Mein Auto war am Montag bei einem Freund zur Untersuchung. Ich mußte ihm nicht sagen, warum. Er bestätigte erwartungsgemäß, daß es in meinem Auto keine Spuren gab. In der Klinik vermute ich auch nichts, so daß es keinen Beweis gibt."

Claudia atmete etwas auf. Aber wo war der Fehler? Womit hatte sie sich verraten? "Wer auch immer mit mir das Wochenende verbracht hat, hatte jede Menge medizinische Ausrüstung und kannte unsere Verwaltung gut. Ich mußte also in der Klinik nach einer Frau suchen, die Computerkenntnisse, ein explosives Temperament und das Unrechtsbewußtsein einer streunenden Katze hat. Von den Ärztinnen kam niemand in Frage, also suchte ich eine Schwester. Über deine Moral wußte ich bisher nichts, bei den ersten zwei Punkten hätten wahrscheinlich viele Leute spontan an dich gedacht. Und: alle Leute fragen mich, wieso ich einen Rollkragenpullover trage. Da du das nicht tust, nehme ich ab, du weißt von meinen Knutschflecken am Hals und woanders." Claudia versuchte sich zu verteidigen: "Das ist doch kein Beweis!" "Aber niemand weiß, daß hier ein beweiswürdiges Verbrechen stattgefunden hat außer dir. Täterwissen nennt man das. Aber laß gut sein, das Wochenende war scharf. Und wenn du dich beim Karate nicht mit aller Kraft und Wut wehrst, die du hast, dann schlage ich dich dort kurz und klein!"

Seit Wochen mailten sich Claudia und Cayen einen Plan hin und her. Claudia hatte eine Idee und fand sie selbst größenwahnsinnig. Cayen meinte, genau deshalb sollte man sie in die Tat umsetzen. Für ihre Idee bildete sich Claudia in allen möglichen technischen Sportarten weiter und verwendete etwas Geld von Sven. Dafür bekam Sven mitgeteilt, daß mit Claudia Bungee springen wollte und Cayen wußte so ungefähr, was Sven blühte. Aber nur Claudia hatte einen ganzen Plan und von dem ahnten die beiden anderen einen verschwindend geringen Teil.

Claudia wollte gern einmal Ballon fliegen und Sven ein bißchen aus dem Ballon hängen. Sven hatte Höhenangst. Soviel wußte Cayen. Da man in Deutschland nicht ohne viel Papier Ballon fahren darf, mußten Claudia und Sven in die Türkei fliegen. Sein grünes Gesicht allein war den Preis der Reise wert. Das Hotel war schön. Sven maulte etwas, weil Claudia nur mit Minimalgepäck geflogen war und ihm gesagt hatte, daß sie in einem islamischen Land nicht wage, in Gummi aufzutreten.

Das schwerste Stück Organisation war die Beschaffung eines Ballon mit einer Bodenmannschaft gewesen, die keine Fragen stellte. Dafür mußte Cayen ihre exzellenten Beziehungen ausnutzen und Sven durfte dreitausend Dollar in Bar bezahlen, aber genau wie Cayen keine Fragen stellen.

Am Tag nach der Ankunft, nach dem Frühstück und ersten Bad im Pool nahm Claudia ihren Sven beiseite und flötete ihm ganz leise ins Ohr. "Lust auf Spielchen?" "Ich dachte, du hast nichts mit und willst drei Tage Badeferien machen?" "Du sollst Dir nicht meinen Kopf zerbrechen! Auf dem Bett liegt dein Catsuit. Zieh ihn an, leg dich hin und warte!" Fünf Minuten später kam Claudia, zu Svens Erstaunen ordentlich mit kurzer Hose und Top angezogen und band ihn breit aufs Bett. Einige sehr dünne Schnüre um Daumen, Kleinfinger, kleine Zehen, zwei Klammern an seinen Ohren und seine Neugier würden ihn hier sicher den Vormittag festhalten. Claudia sagte noch: Das Spiel heisst: Was macht die Zimmerfrau, wenn sie dich hier sieht? Ich gehe einkaufen." Und weg war sie.

Als erstes fuhr sie zum Flughafen, Cayen einsammeln. Sie begrüßte ihre Freundin überschwenglich mit Zungenkuß und erzählte ihr, mit welcher Sorge vor einer Entdeckung Sven gerade im Hotel lag. Dann bat sie Cayen in die Flughafendusche, zog einen schwarzen Gummioverall an und forderte Cayen auf, das gleiche zu tun. "Wie willst du unverhaftet über den Flughafen kommen?" wollte die wissen. "Mein Problem. Ich muß nur schnell sein. Und wenn du dich traust, nehme ich dich als Gepäck." Cayen hielt bereitwillig ihre Hände vor, bekam Handschellen, Fußfesseln und einen Knebel und wurde dann in Hockstellung mit schwarzer Folie so eingepackt, daß die Arme und Beine eng vor dem Körper festgewickelt waren. Mehrere Frauen im Duschtrakt sahen fassungslos zu. Freundlich lächelnd bat Claudia die Damen, ihr beim Einpacken ihres Gepäckes zu helfen. Mit vereinten Kräften wurde Cayen in eine große Reisetasche gepackt und von den helfenden Frauen dabei ausgiebig betastet. Sie schienen das Gummi sehr interessant zu finden und strichen immer wieder verstohlen über Cayens glänzenden Kopf. Claudia bedauerte, daß sie die Sprache nicht kannte und so ihre Kommentare nicht verstand.

Sie hievte die Tasche mit Cayen auf einen Kofferkuli und fuhr freundlich lächelnd mit ihrer Last durch den Flughafen. Jemand half ihr, die Tasche ins Auto zu heben. Claudia fuhr ins Hafenviertel und parkte neben einem Kleinlaster mit der Aufschrift "Airtours". Zwei junge Männer stiegen aus und stellten sich vor. Claudia registrierte erfreut, daß sie keine Bemerkungen über ihr Outfit machten. "Sollte Cayen nicht auch kommen?" fragte einer. "Sie ist sogar schon da. Ihr könnt sie aus meinem Auto ausladen und auf den Laster tun. Und bitte redet nicht in ihrer Hörweite!" Lachend holten die Männer Cayen und stellten sie auf die Ladefläche.

Die Herren waren gut dressiert, sie meldeten die Ausführung der Arbeit sofort ab: "Das ist natürlich auch eine Art zu reisen." Claudia kletterte auf die Ladefläche und hob Cayen alleine in eine dort stehende Kiste. Die Kiste war innen gepolstert und nicht ganz leer. "Sie nahm Cayen den Knebel ab und streichelte ihre Rücken, bis sie schnurrte. Dann öffnete sie ihr den Schrittreißverschluß und cremte einen doppelten Gel-Dildo mit Gleitgel ein. Unter langsamem Kreisen platzierte sie ihn in Cayens Unterleib und freute sich, daß das bei niemand so leicht ging wie bei Cayen. Ihr Schließmuskel war elastisch und durch Beckenbodengymnastik trainiert, aber auf keinen Fall überdehnt. Dann fragte sie, wie stark sie die Vibratoren einstellen sollte. "Es dauert wohl noch etwas. Dann vorn leicht, hinten auslassen. Und gib mir die Steuerung einfach in die Hände." Claudia spottete zurück: "Wir sind doch hier nicht bei Wünsch-Dir-Was! Mach den Kopf hoch. Cayen bekam eine Gasmaske ohne Filter auf, die ihr nicht die Luft nehmen sollte, sondern vor allem zwei Kopfhörer an ihrem Platz halten. Dann legte sie in einen Discman "Carmina Burana", schloß die Ohrhörer an und klappte die Kiste zu. Cayen war unbequem fixiert und würde ihre weiteren Pläne nicht stören.

"Bitte fahrt zum vereinbarten Treffpunkt und baut schon auf!" befahl Claudia und fuhr selbst ins Hotel. Hier lag Sven genau so da, wie sie ihn angebunden hatte. Die Sonne schien jetzt genau aufs Bett, so daß er sich unruhig bewegte, soweit ihm das möglich war. Claudia baute ihm eine Spreizstange mit Schlössern zwischen seine Knöchel und schickte ihn so duschen. Dann schloß sie ihm die Hände mit Handschellen auf dem Rücken zusammen, baute die Spreizstange ab und ging mit ihm durch die Hotelhalle zum Auto. Sie hielt sich dicht hinter Sven, so daß man die Handschellen nicht sah. Ein kleines Kind fragte "Gehen die surfen?" "Ja!", sagte Claudia und lächelte, "wir surfen auf unserem Adrenalinspiegel.

Als Claudia in ihr Auto kam, kochte darin schon die Luft. Trotzdem bekam Sven nach einigen Kilometern Fahrt eine Maske mit Kopfhörern auf, damit er sich "in meditativer Musik und Dunkelheit" sammeln konnte, wie Claudia ihm erklärte. Dann steckte sie ihm eine kleine Tablette in den Mund und erklärte: "Dormicum, dann kannst du unterwegs schlafen!" Befehlsgemäß nickte Sven ein, obwohl er wirklich kein Schlafmittel bekommen hatte.

Nach wenigen Kilometern sah Claudia den Kleinlaster in einem kleinen unbewachsenen Tal stehen. Eine Ballongondel und vier große rote Gasflaschen waren abgeladen und wurden gerade mit zwei Brennern zusammengeschraubt. Claudia sorgte dafür, daß der gefesselte Sven und die Kiste mit Cayen in den Schatten kamen, dann faßte sie beim Auspacken der Ballonhülle mit an. "Hast du schon einmal einen Heißluftballon gefahren?" fragte einer der Männer. "Ja, ich bin zweimal mitgefahren, habe zweimal mit aufgebaut und sogar einen Flugwetterbericht." "Na dann weißt du ja mehr als wir."

Das Füllen des Ballons mit Heißluft erledigte Claudia selbstverständlich selbst. Sie fand die fauchenden Flammen, deren Hitze selbst die Sonnenglut noch einmal steigerte, faszinierend. Und das beim Aufbauen eine Fehlbedienung den ganzen Ballon in eine Flammenkugel verwandeln konnte, hatte schon etwas. Nach fünf Minuten stand der Ballon. Zuerst wurde die Kiste mit Cayen hineingestellt, dann holte Claudia ein breites Brett und stellte es in die Gondel. Sie befreite Sven von seinen Fesseln, holte ihn und ließ ihn mit verbundenen Augen in die Gondel heben. Hier führte sie ihn rückwärts an das Brett und stellte ihn dort gerade hin. In die linke Hand bekam er ein kleines noch zusammengeklapptes Taschenmesser. Dann wickelte ihn mit einer Plastikfolie von den Füßen beginnend an das Brett. Sie fragte sich, was Sven sich wohl denken würde nach zwei Stunden mit verbundenen Augen. Er war sehr ruhig und ließ alles über sich ergehen. Zumindest der Fakt, daß er gerade eingepackt wurde und die Wärme der Sonne mußten für ihn fühlbar sein.

Claudia nahm Sven die Kopfhörer ab. Es war ganz still, man fühlte einen leichten Wind mehr als man ihn hörte. Dann zog Claudia Sven die Maske vom Gesicht, umarmte ihn und gab ihm einen langen Kuß auf den Mund. Er blinzelte im hellen Licht und war desorientiert. Claudia hatte ihn so hingedreht, daß in seinem Gesichtsfeld kein Hinweis auf andere Leute war. Er hatte einen schönen Ausblick auf die offene Landschaft, den Ballonkorb konnte er nur mit einigem Schielen und viel Kombinationsgabe erkennen. "Überraschung" rief Claudia und löste ein weiteres Mal die Brenner aus. Sven zuckte wegen des Lärms zusammen und wurde von Claudia gestreichelt. Wabernde Hitze legte sich über die Ballongondel und verwandelte die noch lockeren Folien um Sven erst in schlaffe lose Folien, bevor das vorgereckte Material sich straffzog. Sven bemerkte seine zunehmende Bewegungseinschränkung. Er wurde panisch, als er sah, wie der Ballon sich hob und die Landschaft langsam kleiner wurde.

Claudia genoß die Szene. Sie war jetzt sicher über der hügeligen Landschaft, in der Ferne ahnte man das Meer. Der Ausblick war überwältigend. Der Schatten des Ballons fiel auf den Korb, so daß die Hitze erträglich war. Neben ihr stand Sven wortlos und bleich seine Höhenangst aus. Jedesmal, wenn sie die Brenner betätigte, wurde Svens Plastikhülle weich, er arbeitete schon an der Befreiung seiner rechten Hand. Da Claudia dieses Problem geahnt hatte, konnte sie aus ihrem Vorrat eine silberne Wärmedecke hervorzaubern, die normalerweise in jeden Sanikasten gehört und nun Sven vor der Wärme schützte. Sie wickelte Sven kurz ein und war dann zehn Minuten nur mit dem Genießen der Landschaft und mit dem Ballon beschäftigt. Sven schimpfte solange mit ihr: "Bist du denn total wahnsinnig! Wenn ich nicht an Höhenangst krepiere, ersticke ich vor Wärme oder breche mir alle Knochen, wenn du landest. Hast du jetzt einen Pilotenschein in einer Cornflakespackung gefunden?..." Claudia wollte eigentlich ganz geilen Sex und wissen, ob sie damit Sven von seiner Höhenangst ablenken konnte. Also legte sie sein Glied frei und massierte es vorsichtig. Ganz zaghaft kniff sie seinen Schaft und machte vor Svens Augen einige Mundbewegungen, die sehr nach oralem Verkehr aussahen. Sofort wurde Sven rosig und gab außer: "Dir sind ja alle Sicherungen durchgebrannt!" keine Kommentare mehr von sich." Claudia hatte eine schöne Standpauke für ihren Freund: "Also paß auf! Ich habe in deinem Nachtschrank Viagra gefunden. Ich glaube nicht, daß du das nötig hast. Aber wenn du es unbedingt nehmen mußt, dann sag mir vorher Bescheid. Denn wenn es zu lange geht, kannst du mich vor Freude auch wundreiben. Übrigens: Ich habe dir vorher eine Viagra aus deinem kleinen Vorrat gegeben. Mir ist heute danach." Sven antwortete: "So, wie du heute aussiehst, wäre das bestimmt auch so gegangen." "Aber vielleicht nicht so lange."

Claudia nahm Sven mitsamt dem Brett und kippte ihn schräg durch die Gondel, so daß sie sich auf ihn setzen konnte. Sie betrachtete seinen schön geäderten Schaft und meinte: "Der braucht kein Französisch, sonst kommt er nur zu früh." Sie öffnete ihren Schrittreißverschluß weit und setzte sich dann genau auf den steilgestellten Schwanz. Sven begann sofort, rhythmisch in Claudias Unterleib zu stoße, aber das wollte sie jetzt noch nicht. Sitzend, mit seinem Penis in der Scheide brachte sie das Kunststück fertig, sich mit der Folie noch selbst die Beine und den Po an Sven festzuwickeln. Sven protestierte, bekam aber sofort auch eine Folienlage übers Gesicht. Dann nahm Claudia eine Leine, die sie am Ventil der Gasbrenner befestigt hatte, und band sich das Ende um ihren großen Zeh.

Mittlerweile war Sven sehr luftknapp und bekam ein kleinfingergroßes Luftloch am Mund spendiert. Claudia hatte ihren Oberkörper komplett eingewickelt und an Sven festgewickelt, so daß sie aussahen, wie eine Doppelmumie aus schwarzer Folie. Sie nahm die störende Plastikhaut von Svens Gesicht, fädelte mühsam ihre Arme unter den Bauch und sagte dann zu Sven: "So, jetzt kannst du!" Gleichzeitig löste sie mit ihrem Fuß die Brenner aus. Der Ballon stieg und die Hitze schmolz auch die Folien um sie herum zu einem engen schwarzen Kokon. Der Schwanz von Sven war hart und drückte wie nie zuvor. Um ihn zu noch größeren Leistungen anzuspornen, ließ sie ihren Beckenboden rhythmisch zusammenziehen. Diese Massage brachte Sven schnell zum Orgasmus. Laut stöhnend trieb er seinerseits Claudia immer weiter in ihrer Erregung. Die Gefährlichkeit der Spielerei, die Enge und Wärme und Svens sehr langes Durchhaltevermögen sorgten dafür, daß Claudia den längsten Orgasmus ihres Lebens hatte.

Das Einzige, was Claudia an der totalen Hingabe hinderte, war die Notwendigkeit, auf den Höhenmesser zu achten und regelmäßig die Brenner auszulösen, damit der Ballon nicht irgendwo aufknallte. Außerdem brachte die Vorstellung, einen Hitzekollaps zu bekommen, eher Angst als den letzten Kick. Also regte küßte Claudia Sven irgendwann so lange auf den Mund, bis er mit dem Rammeln aufhörte und fragte, was denn los sei. "Du mußt das Messer nehmen, was ich dir in die Hand gedrückt habe und uns herausschneiden!" sagte sie ihm. Er schaute sie traurig an. "Erstens bekomme ich es mit einer Hand nicht auf und zweitens habe ich es fallen gelassen." Diese Möglichkeit der Befreiung war verwehrt. Was blieb noch? Claudia versuchte, wenigstens einen Arm freizubekommen, aber sie hatte sich gut eingepackt und die vorgereckte Folie war um 15% zusammengeschrumpft. Dann zerriß sie alles, was sie mit der rechten Hand fassen konnte. Bald war Schluß mit dieser Übung, weil die Hand nun ins Leere griff. Der linke Arm war zwischen Claudias und Svens Körper eingeklemmt und konnte höchstens in seinen Schritt kneifen.

Sven war nach diesem wunderbaren Orgasmus sofort wieder in Panik gefallen und keine Hilfe. Nach kurzer Überlegung entschloß sich Claudia zur einzigen Option, die sie noch hatte: Sie machte die Brenner an und hoffte, daß noch Teile der Folie nicht erwärmt waren und weich würden. Aber dazu mußte sie sehr viel heisse Luft produzieren. Es wurde immer wärmer, kaum zu ertragen, aber sie konnte den rechten Arm ein Stück manövrieren. Schon bald hatte sie den Ellbogen frei, die Hand klemmte noch und die Folie spannte immer mehr. Eine zweite, noch unerträglichere Hitzewelle, dann konnte Claudia sich befreien. Sie schnitt Sven frei, gab ihm zu trinken und goß ihm einen Liter Wasser in den Schritt und weitere fünf Liter oben in den Anzug. Dann ruhten beide aus und genossen, daß man jetzt nicht mehr Berge, sondern Küste und Meer sah. Claudia dachte dabei an Cayen, von deren Anwesenheit Sven nichts ahnte und die endlich aus der Kiste musste.

Sven hatte andere Gedanken. Er litt wohl noch sehr an der Wirkung und von Viagra, denn er begann, Claudia wieder zu stimulieren. Erst rieb er ihr langsam den Rücken, dann streichelte er sich vorsichtig durch die Achselhöhlen und berührte jedesmal zufällig ihre prall geschwollenen Brüste. Und da er keine Gegenwehr fand, legte er Claudia einfach auf das Brett und drang wieder in sie ein. Claudia gefiel es, zur Abwechslung mal nicht nach fünf heißen Minuten Svens Orgasmus und dann das Verschwinden seiner Männlichkeit zu spüren, aber nach zwanzig Minuten hatte sie genug. Sie drängte Sven aus sich heraus und fragte ihn nach der ersten Abregung, ob er in ausreichend gesichertem Zustand auch außen an der Gondel klettern würde. Sie versprach ihm, daß dieser Adrenalinschock der höchste wäre, den er je im Leben bekommen könnte. Sven war leicht zu überzeugen, weil Claudia ihn an seine ihm peinliche Höhenangst erinnerte.

Claudia nahm ein Seil und schlang es ihm um die Hüften und den Brustkorb. Mit einem weiteren Seil ging sie über seine Schultern und durch seinen Schritt und verknotete alle Kreuzungsstellen so, daß Sven in keinem Fall herausrutschen konnte. Dann befestigte sie ein weiteres Seil an den Knoten auf dem Rücken und verankerte es oben am Korb neben den Brennern. Nun forderte sie Sven auf, aus dem Korb zu klettern, sich in die Seile zu hängen und mit den Füßen am Korb abzustoßen. Er satnd auch wirklich mit dem Gesicht nach unten senkrecht vom Korb ab und betrachtete das Meer tief unter ihnen. Claudia zeigte sich mit seiner Mutprobe sehr zufrieden und fragte, ob er es länger so aushalten könne. "Ja!" war die erhoffte Antwort. "Das mußt du wohl auch!" sagte Claudia und begann, Sven die auf der Brüstung stehenden Knöchel erst mit Stoff zur leichten Polsterung und dann mit zwei breiten, weichen und sehr fest aussehenden Fußfesseln zu fixieren. An die Fesseln kam allerdings keine kurze Kette, die Sven auf der Brüstung halten würde, sondern ein langes, von Claudia verstecktes Bungeeseil.

"Flieg, mein Vogel!" sagte sie, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Als er sich umdrehte, sah er noch, wie Claudia das Seil an seinem Rücken durchschnitt. Mit einem langen Schrei verschwand er in der Tiefe. Schlagartig fiel Claudia die interessante Frage ein, ob sie das andere Ende des Gummiseils befestigt hatte. Sie sah, wie es straff wurde und wie sinnlos der Gedanke war. Sven pendelte noch eine Weile auf und ab, dann konnte man sein Geschrei aus der Tiefe hören. Es klang eher nach "geil" als wütend.

Man hatte Claudia mehrfach gewarnt, daß nie zwei Bungeespringer nebeneinander springen sollten. Genau diese mehrfache Warnung gab den letzten Ausschlag zur nächsten Regelübertretung. Claudia band ihre eigenen Sprunggelenke an einem Bungeeseil fest und öffnete Cayens Kiste. Sie zog ihr die Maske vom Kopf, öffnete ihre Handfessel und sah noch einmal nach, ob ihre "Gebrauchsanweisung" gut lesbar dalag. Dann drückte sie der im hellen Licht trägen Cayen einen Kuß auf den Nacken, sagte "Tschüs" und sprang selbst aus dem Ballon.

Das Hochgefühl während des Sprunges war unbeschreiblich. Claudia hatte ein starkes Kribbel im Magen und fühlte sich schwerelos. Der Wind pfiff ihr um die Ohren. Man merkte trotz der Höhe, wie der Boden näher kam. Zuerst verspürte sie ein leichtes Ziehen in den Füßen, dann stieg ihr das Blut in den Kopf und sie meinte, die Beine würden ihr ausgerissen. Aber es war erregend und stark. Nichts konnte sie jetzt verletzen, noch nicht mal der Sven an dem sie nur knapp vorbeischoß. Dann wurde sie wieder hochgeschleudert und das ganze ging mit weniger Schwung und mehr Kreischen von vorn los. Schließlich kam sie etwa zehn Meter über Sven zur Ruhe. Sie holte tief Luft und merkte, wie ihre Kräfte sie verließen.

Schnell griff sie sich das Seil, an dem Sven hing. Doch die scheinbar stabile Gummitrosse war nicht geeignet, um sich daran hochzuziehen, denn sie wurde immer länger. Claudia versuchte nun, sich umgekehrt nach unten zu arbeiten. Das ging leicht. Sven schien nur zehn Kilo zu wiegen. Nach zehn kräftigen Zügen hatte sie ihn am Fuß. Sie hielt sich an seinem Fuß fest und gab Sven die andere Hand, so daß er sich aufrichten konnte und nun zumindest hochkant hing. Mit finsterem Blick half er ihr, in dieselbe Position zu kommen. "Kannst du soweit klettern?" fragte er Claudia. "Nein. Aber da oben ist Cayen mit einer kleinen Winde. Sie dürfte etwa fünf Minuten brauchen, um sich allein im Ballon zurechtzufinden. Weitere fünf Minuten braucht, sie, um meine Gebrauchsanweisung zu lesen und dann schickt sie uns ein Stahlseil runter. Du kannst dann gleich hochfahren." "Wenn ich dann aus deiner Nähe komme, würde ich heute auch mit einem Gleitschirm verschwinden!" schimpfte Sven. Claudia war nicht sicher, ob er so cool tat oder ob sie endlich mal den Bogen überspannt hatte. Aber vorläufig war sie mit Festhalten beschäftigt und froh, daß sie beim Springen nicht mit Sven zusammengestoßen war. Irgendwie hatte sie sich da mit dem Abstand verhauen. Ihr Seit sollte eigentlich so kurz sein, daß sie am tiefsten Punkt noch höher war als er, aber irgendwo hatte sie sich verrechnet.

Claudia versuchte sich auszumalen, wie Cayen sich fühlen mußte, wenn sie nach einer Bondage von drei Stunden in einer Kiste feststellen mußte, daß man sie in einem Heißluftballon allein über dem Mittelmeer gelassen hatte. Erst lachte sie über Cayens Höhenangst, doch mit steigender Hitze im Gummicatsuit in der Sonne kamen auch unkomfortable Gedanken. Nach fünfzehn bangen Minuten, in denen Sven nicht einmal mit ihr schimpfte, kam ein dünnes Stahlseil mit Karabinerhaken von oben. Sie hängte es selbst bei Svens Fesselung am Bauch ein, weil der sich mit beiden Händen am Seil festklammerte. Dann sah sie zu, wie er langsam immer kleiner wurde und schließlich im Ballonkorb verschwand.

Sehnsüchtig schaute sie nach oben. Doch kein Seil kam zurück. Nach zehn Minuten, in denen ihr von einer leeren Batterie bis zur kaputten Winde alle möglichen technischen Pannen einfielen, stellte sie erschreckt fest, daß das Meer und die Wellen höchstens fünfzig Meter unter ihr waren. Und es ging rapide weiter abwärts. Sollten die zwei da oben nicht wissen, daß ein Heißluftballon heiße Luft braucht? Nach einer halben Minute tauchte sie zuerst mit den Füßen ins Wasser. Sofort wurde sie gedreht und hinter dem jetzt langsamer sinkenden Ballon übers Meer geschliffen. Das Wasser stand ihr noch nicht bis zum Hals, aber die durch die Ballonfahrt entstandene Strömung zerrte und zog an ihren Beinen. Und weder ihre zusammengefesselten Füße noch der Catsuit waren zum Schwimmen geeignet. Sowie der Ballon mal langsamer wäre, würde sie das schwere Gummiseil sie in die Tiefe zerren. Claudia kämpfte und schwamm bald mit beiden Händen. Da der Ballon sie rückwärts zog, schluckte sie dabei mehr Wasser als vorher. Schon bald war sie entkräftet, da merkte sie, wie der Ballon wieder stieg und sie wieder kopfüber am Seil hing. Keine Chance, wenigstens in die Senkrechte zu kommen.

Nach einigen Minuten sah sie, wenn sie mühsam den Kopf hob, daß der Ballon näher kam. Sicher war etwas mit der Winde, so daß Sven sie jetzt mit der Hand hochzog. Und das mußte ihm nach seiner Hängepartie schwerfallen. Claudia war stolz auf die Kraft ihres Freundes. Bald wurde sie über die Kante in den Ballonkorb gezogen. Doch was sie da sah, wunderte sie. Cayen und Sven waren nackt und bei Sven sah man noch immer die phantastisch aussehenden Spuren von Viagra. Nagende Eifersucht überfiel Claudia. Sie umarmte den nackten Sven und wunderte sich, weil Cayen ihr sofort Handschellen anlegte und diese oben an den Brennern befestigte. Claudia stand komfortabel, aber hilflos. "Du hättest uns bald umgebracht. Aber das war dein letzter Scherz!" sagte Cayen, während sich Sven aus ihrer Umarmung wand. Dann legte er ihr die gepolsterten Handfesseln um, mit denen sie vorhin ihn fixiert hatte.

Cayen öffnete eine ihrer Fußfesseln und schloß sie dann gleich wieder. "Du warst eine süße Freundin. Leider hast du den Freund, den ich immer wollte. Pech für dich." Sie öffnete Claudias Schrittreißverschluß, strich noch einmal sanft über ihre Muschi und sagte dabei: "Das Ding war süß. Hier ist das Letzte, was ich für dich tun kann!" Mit diesen Worten schob sie Claudia ihre geliebten Doppeldildos in die noch nassen Löcher. Claudia war plötzlich sehr kalt und mulmig, ihre Zunge war wie gelähmt. Doch die beiden Spaßmacher in ihrem Inneren wärmten und beruhigten sie.

Sven hatte eine der großen roten Propangasflaschen gelöst und band sie nun mit einem kurzen Seil an Claudias Fußfessel fest. Dann befestigte er das Windenseil an ihrer Handfessel, küßte sie noch einmal und hängte sie mit einem freundlichen "Und Tschüs!" aus der Gondel. Panik kam in Claudia hoch. Das sah nicht aus wie ein Scherz. Die Handfesseln schnitten tief in ihre Handgelenke ein und durch die Gasflasche war sie 30 kg schwerer als sonst. So hing sie völlig hilflos außerhalb der Kabine. Sie begann zu schreien. An den Mundbewegungen sah sie, daß Sven etwas sagte. Sie wußte zwar nicht, was, aber Cayen gab ihm die Gasmaske und er zog sie über ihren Kopf. Dann massierte er ruhig wie immer ihre Brüste. Cayen begann, ihren Schritt zu drücken, bis sie einen Orgasmus hatte.

Dann fiel sie. Sie fiel nicht lange und nicht tief, aber sie sprang mit beiden Füßen genau auf die Gasflasche, die an ihren Knöcheln festhing. Und sofort zog sie die schwere Flasche in die Tiefe. Claudia hatte schon ein wenig nachgedacht: Luft anhalten und versuchen, mit den Händen an die Füße zu kommen. Dies gelang und sie betastete den Knoten. Ein mehrfacher Kreuzknoten, das konnte dauern. Sie löste einen, zwei, drei Knoten, dann wurde es schwarz um sie.
 
 Als sie wieder zu sich kam, hing sie fünf Meter über dem Wasser. Sie mußte lachen. Da hatten die beiden wohl vergessen, daß nach ihrem Hinauswurf der Ballon leichter war und stieg. Drei lange Atemzüge und schon fiel sie wieder. Diesmal stach der Schmerz im Knöchel schon mehr und die Luftangst war gleich da. Aber nur noch ein Knoten, dann verschwand ihr Fußgewicht in der Tiefe. Mühsam kam sie an die Oberfläche und holte tief Luft. Viel Wasser im Mund und ein langer Hustenkrampf machten ihr klar, daß der Atemschlauch ihrer Maske noch unter Wasser war. Sie riß sich die Maske vom Kopf und versuchte, jetzt die Fußfesseln zu lösen. Auch dies gelang. Aber schon bald hing sie wieder in der Luft und konnte nichts mehr unternehmen, denn sie hing an den Händen, die sie für ihre Befreiung brauchte.

Der nächste Mordversuch ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal wurde sie fünfundzwanzig Meter hochgehoben, bevor sie wieder ins Wasser fiel. Wenn sie so auf die Flasche geknallt wäre, hätte sie ein paar gebrochene Knochen und bald kein Blut mehr im Umlauf gehabt. Aber auch so tat es an den gummierten Fußsohlen weh. Dieses Mal schwamm sie problemlos und wurde schon nach wenigen Sekunden wieder hochgezogen. Der Ballon war etwa fünfzig Meter über ihr und stieg jetzt. Schon bald war ihr knallheiss in der Sonne. Sie ängstigte sich zunehmend, denn sie wußte, daß sie den nächsten Sturz nicht überleben konnte, egal ob er aus hundert oder tausend Metern Höhe kam. Dich sie wurde wieder in Höhe der Gondel gehievt.

"Du hast ja sieben Leben wie eine Katze!" begrüßte sie Sven. "Warum habt ihr mich nicht gleich ersäuft?", fragte Claudia höhnisch. "Weil du erst dreimal Wasser schlucken solltest und ohne Gewicht am Fuß nicht sicher untergehst!" antwortete Sven. "Und nun erstickst du hier oben. Wir haben nur noch eine leere Propanflasche zum Beschweren." Claudia versuchte, nach ihm zu treten, wurde am Fuß gepackt und in die Gondel gezogen. Sven umarmte sie und drückte ihren gummierten Körper eng an sich. So verhinderte er, daß sie weiter um sich trat. Dabei küßte er sie auf den Mund. Claudia versuchte, ihn zu beißen. "Und wie eine Katze kann sie immer nur kratzen. Dreh ihr die Luft ab!"

Cayen wickelte Claudia die schwarze Stretchfolie eng um den Kopf und wartete. Claudia versuchte, sich zu befreien, war aber bei der eingeschränkten Sicht hilflos. Mit den Zähnen bekam sie kein Loch in die Folie und so blieb ihr nur noch eins. Sie versuchte es mit bitten: "Könnt ihr mich bitte leben lassen?" Sie merkte, daß sie ihre letzte Luft verschwendete, denn aus der Folie kam nur Gestammel. Verzweifelt schrie sie "BITTE!", dann wurde es wieder schwarz.

Sie kam zu sich und spürte ihren ganzen Körper. Die Lunge brannte, die Handgelenke und die Sprunggelenke schmerzten und ihr war so schlecht. In ihrem Kopf war es undifferenziert hell. Zu hören war nichts, obwohl ihre Ohren nicht verlegt waren. Sie versuchte, ihre Körperlage zu erspüren. Die Arme lagen neben dem Körper unter etwas sehr schweren, kein Finger ließ sich bewegen. Die Beine waren frei, es kostete aber viel Kraft, sie leicht zu heben. Und irgendwie lag sie schräg und fühlte sich nackt. Ihre Haut brannte. Sie lächelte, als ihr Svens Lieblingsspruch einfiel: "Wenn du über dreissig bist, morgens aufwachst und es tut dir nichts weh, dann bist du tot." Demnach lebte sie noch. Sie öffnete die Augen und wurde von einer gleißenden Sonne geblendet. Das erklärte das Brennen auf der Haut.

Sie versuchte, sich zu orientieren und sah Sven und Cayen Hand in Hand vor ihr stehen. Beide hatten die normalen Sachen an, die sie für die Ballonlandung eingeplant hatte. Demnach lag sie auf dem Brett in der Gondel und sie waren immer noch in der Luft. "Wieso lebe ich?" fragte sie, denn sie wollte jetzt wenigstens nicht aufs Ende warten. "Wieso nicht?" fragte Cayen zurück. "Wir leben doch auch. Es wird Zeit, daß du aufstehst, dich anziehst und den Ballon landest. Ich sehe schon eine Küste." "Machst du die Fesseln ab?", fragte Claudia. "Du hast keine Fesseln. Du liegst auf deinen Pfoten, weil deine Arme immer so verdreht nach hinten fielen. Steh endlich auf!"

Langsam dämmerte Claudia, daß ihr ebenso übel mit ihren schlimmsten Ängsten, der Eifersucht und dem Angst vorm Ertrinken mitgespielt wurde, wie sie auf Cayens und Svens Höhenangst herumgetrampelt war. Zum Entschuldigen sah sie noch keinen Anlaß. Heute abend aber wollte sie mit Cayen und Sven ein langes liebes Gespräch bei Obst, Kerzen und Wein beginnen, falls sie dann noch lebte.

Vorerst hatte sie genug zu tun, sich zu orientieren. Mühsam stand sie auf, um sich auch ordentliche Sachen anzuziehen und ihre erste Ballonlandung vorzubereiten. Der Wind war, wie vorhergesagt, zum Nachmittag eingeschlafen und so konnte sie den Ballon mit einem kräftigen Ruck auf einen kieseligen, aber menschenleeren Strand setzen. Bald darauf kam ihr Bodenteam und die Ballonfahrt war wirklich zu Ende.

Claudia war noch Wochen unsicher, ob sie Sven den Rücken zudrehen oder ihn gar mit Cayen allein lassen sollte. Wenn sie es recht bedachte, wäre der Verlust von Cayen aber schlimmer als Svens Untreue.

 
"Entweder löst Du endlich den Preis für unsere erste Woche ein oder ich kündige Dir die Freundschaft. Cayen." Ihre Freundin hatte geduldig zwei Monate gewartet, bevor sie den versprochenen Gegenbesuch in Hannover einforderte. Claudia hatte erhebliche Sorgen, weil Cayen letztlich aus einem Etablissement stammte, in das sie von allein sicher nie einen Fuß gesetzt hätte.

Sie hatte vorher noch telefoniert, um zu erfahren, was Cayen vorhatte. Aber die Auskunft "Sven kann tun, was er am besten kann. Du sollst dir einfach ansehen, was wir so treiben. Ich bin sicher, du machst von allein mit." erhellte sie nicht, sondern machte ihr nur klar, wie groß das Dunkel um Cayen für sie war. Sie fanden das unauffällige Haus schnell. Im Foyer saß nur eine junge Frau, die man auch bei liebevoller Betrachtung nur als unauffällig bezeichnen konnte und fragte höflich: "Haben Sie einen Termin? Unsere Gästeliste ist komplett." Ihr Blick sagte eher: "Euch kenne ich nicht, ihr habt hier nichts zu suchen!" Claudia versuchte, sich bei Sven einzukuscheln, er schob sie aber weg. "Bringen sie jemand zur Erziehung?" "Nein, wir haben einen Termin bei Cayen!"

Claudia war die ganze Szene unheimlich. "Miß Cayen verteilt keine Termine. Sie akzeptiert auch keine neuen Kunden. Ich bedaure." Bestimmt wies sie die junge Dame zur Tür. Da fiel Claudia ein, daß sie Cayen ja mit dem Handy anrufen konnte. Schon eine Minute später kam sie aus einer kleinen Seitentür. "Die Herrschaften sind Gäste des Hauses." Claudia registrierte, daß sie Empfangsdame keine Fragen stellte. "Sven, ich habe dich für heute vormittag verplant. Ich habe zehn Leute, die sich ihre Piercings nur von einem Arzt einsetzen lassen wollen und mindestens fünf, bei denen man sieht, wie nicht fachgerecht eingesetzte Piercings aussehen. Nicole wartet auf dich, sie war mal chirurgische Schwester. Da hast du zu tun. Schaffst du das?"

Sven nickte. Man sah ihm an, daß er froh über eine Aufgabe war, die er beherrschte. Und Claudia war beruhigt, daß sie sich um ihn keine Sorgen machen mußte. Er würde mit dem nötigen professionellen Abstand Doktor spielen wie immer und mit keiner fremden Frau alleine sein. "Und du kommst mit!" Cayen stellte ihre Freundin den anwesenden Damen vor. Claudia sah mehrere in Leder, Lack, Gummi oder nichts gekleidete Frauen, deren Namen sie schnell wieder vergaß. Cayen wirkte im kurzen Schwarzen wie ein Fremdkörper und sie selbst kam sich mit schwarzer Jeans und schwarzem T-Shirt, Aufschrift "Zicke" wie ein Alien vor. Am liebsten wäre sie verschwunden oder hätte sich irgendwie aufgelöst.

Cayen plauderte fröhlich, als ob sie nicht gemerkt hätte, wie sie sich fühlte. Sie genoß, daß Claudia sich gruselte. "Schau mal, dieses Highlight habe ich nach eurer Anleitung bauen lassen. Es ist ständig besetzt." In dem halb abgedunkelten Raum stand ein Fahrradergometer, auf dem ein halbnackter Mann mit Gasmaske saß und durch die vor ihm auf einem Bildschirm liegende Wüstenlandschaft strampelte. Einige Schläuche führten von seinem Körper zu viel Technik an der Wand. Claudia sah, daß dieses Gerät ähnlich aufgebaut war wie das, was ihr Sven mal gebaut hatte, aber mehr konnte als die Atemluft regulieren und elektrische Impulse austeilen. "Das Schöne an dem Ding ist, daß die Typen am Computer spielen können und stundenlang dafür bezahlen, daß eine Frau sie zu Anfang da draufsetzt und zum Schluß wieder runterholt. Sie sind so fertig, daß sie auf keine dummen Ideen mehr kommen und sind am nächsten Tag wieder da. Der Suchtfaktor von dem Spielzeug ist wirklich umheimlich!"

Dann besichtigte Claudia eine etwas primitive Klinik, die aus einem gynäkologischen Stuhl und einem uralten Beatmungsgerät bestand, einen nachgebauten Folterkeller, einige "Behandlungsräume" mit allen möglichen Fesselungsutensilien und einen kleinen Swimmingpool, auf dessen Boden ein Mann mit einem dünnen Luftschlauch im Mund angekettet war. Zum Schluß zeigte Cayen ihr eigenes Zimmer. Es sah aus wie ein normales Büro mit Computer und großen Wandschränken. Claudia wunderte sich nur kurz, dann fragte sie: "Was ist in den Schränken?" "Schau nach, dann weißt du es. Wir müssen uns sowieso umziehen."

Claudia sah sich die Schränke an. Sie wollte zwar nicht Cayens Gummisachen anziehen, aber es wäre gut, wenn sie einen Weltraumanzug oder ein dickes Lederoutfit mit igeldicht angeordneten Stacheln finden konnte. Im ersten Schrank waren ordentlich aufgehängte Gummisachen. Man roch es, bevor man die eindrucksvolle Reihe Bügel sah. Der zweite Schank enthielt eine sehr exquisite Garderobe einschließlich Unterwäsche. Jedes Stück sah teuer aus, als hätte man es eigens für den Film "Pretty Woman" gekauft. Im dritten Schrank fand sie die gesuchten Ledersachen, teils mit Metallverzierungen, teils aus einfachem glatten Leder. Der letzte Schrank enthielt Stiefel, Keuschheitsgürtel und Bondageutensilien aller Art.

Claudia griff sich spontan einen dicken Lederoverall und zog ihn an. Das Leder saß sehr eng und spannte, da sie etwas größer war als Cayen, überall stark und übte besonders im Schritt einen deutlichen Druck aus. "Ich dachte, du willst hier nicht auffallen?" fragte Cayen und gab ihr einen schwarzen Latexbody und ein langes Kleid aus demselben Material. Dankbar registrierte Claudia, daß der Body noch original verpackt war. Sofort waren ihr die Gummisachen sympathisch. Cayen sorgte sich augenscheinlich um ihr Schamgefühl und würde also auch ihre Sicherheit nicht vernachlässigen. "Suche dir noch eine Waffe, sonst hält man dich für devot." war der letzte Befehl von Cayen, dann zog sie sich einen schwarzen Latexcatsuit mit Handschuhen und Füßlingen an und nahm Claudia mit. Die hatte sich in der Zwischenzeit wahllos einer kurzen Peitsche und einem Gürtel mit Stacheln gegriffen. Sie wußte nur, daß sie hier einen Tag lang nicht auffallen wollte, dann hätte sie ihr Versprechen eingelöst.

Cayen erklärte: "Grundsätzlich haben hier alle Herren und Paare Termine. Die meisten Subs wissen, was sie wollen und von wem sie es bekommen. Nur manchmal kommt ein neuer Klient und bittet, sich eine Herrin aussuchen zu dürfen. Bei vielen dominanten Typen ist das anders. Sie wollen immer wieder neue Mädchen haben und lehnen jede auch oberflächliche Beziehung ab. Sie springen häufig von einer halb ausgelebten Technik zur anderen und gefährden die Gesundheit der ihnen anvertrauten Mädchen. Deshalb lassen wir sie auch nie mit einem Mädchen allein. Du darfst heute den Schutzengel von Lara spielen." Cayen reif leise "Lara!" und ein etwa zwanzigjähriges Mädchen kam herein. Sie trug einen BH und einen Tangaslip aus Leder, ein Stachelhalsband und Stöckelschuhe. Nase, Brauen, Ohren und Mund wimmelten von Piercings. Claudia konnte sich lebhaft vorstellen, daß ihre Möse aussah wie ein Mund mit Metallzähnen. Auch die Tätowierungen auf Laras Haut waren kaum zu zählen.

"Was ist denn?" fragte sie etwas genervt und bekam sofort eine kräftige Ohrfeige. Soviel Energie hatte Claudia Cayen nicht zugetraut, es grenzte ja an Jähzorn. Lara fiel sofort auf die Knie, senkte den Kopf und sagte "Hier bin ich!", als ob nichts gewesen wäre. "Du siehst, auf Lara muß man immer aufpassen. Da hast du heute gut zu tun. Ihr erster Freier kommt in zehn Minuten." Und schon war Cayen weg. Claudia dachte noch darüber nach, was sie mit dem knienden Mädchen jetzt anfangen sollte, da wurde schon ihr "Freier" vorgestellt. Vor ihr stand ein etwa vierzigjähriger Mann, ordentlich angezogen und ruhig. Er roch zu Claudias Unwillen nach Rauch. Trotzdem fragte sie ihn, was er denn wolle. "Darf ich mich setzen?" "Ja!" Er setzte sich etwas schüchtern auf die vorderste Kante eines Stuhles. "Darf ich rauchen?" Er fingerte nervös eine Zigarette hervor. Nun reichte es Claudia. "Nein, bei mir wird nicht geraucht!" Er steckte die Zigaretten ohne Protest wieder weg.

"Also: Was führt dich her?" Claudia bekam keine Antwort, dafür sah sie seinen roten Kopf und fragte sich, was der Mann wohl erwartete. Sollte sie ihn wie ein Kind behandeln und für irgendeine Nichtigkeit wie Zeitverschwendung oder Rauchen bestrafen? Oder mußte man seine Wünsche vorsichtig wie ein Psychologe erkunden? Claudia verfolgte seinen Blick und sah, daß er abwechselnd Lara und ein Andreaskreuz in der Ecke ansah. "Gefällt dir Lara? Möchtest du sie vielleicht dort anbinden?" "Nein!" Na, wenigstens eine Antwort. "Wovon träumst du?" "Ich möchte sie fesseln und von oben bis unten in Folie einpacken. Dann möchte ich dafür bestraft werden, weil ich mich für meine Neigung schäme. Und zum Schluß möchte ich aää..." Sein Kopf wurde immer röter. "... äääh Verkehr mit der gefesselten Frau!"

Die Äußerung kam leise, aber bestimmt. Er hatte sicher lange an der Formulierung gearbeitet. Soweit sie das übersah, war der Wunsch erfüllbar und nicht übertrieben. Trotzdem fragte sie Lara sicherheitshalber: "Lara, geht das in Ordnung?" Die Antwort kam in einem unverschämten Ton, der auch außerhalb eines Studio nach Strafe geschrien hätte: "Ja sicher geht das in Ordnung, wenn er vor vier mit seinen Spielen fertig ist. Stunde vierhundert Mark bar an mich." "Hol es Dir!" Lara stand auf und ging, ihren Preis zu holen. Als sie an Claudia vorbeikam, schlug die ihr mit aller Kraft auf den Po. Es klatschte laut, zu ihrer Überraschung fiel Lara der Länge nach hin und landete mit dem Gesicht genau vor ihrem Freier. "Ordentlich benehmen, Lara!" Claudia versuchte, jetzt ganz sanft zu sprechen.

Lara kassierte achthundert Mark, küßte die Schuhe des edlen Spenders und verschwand auf Knien rutschend rückwärts aus dem Raum. Schon nach einer Minute kam sie nackt mit einem Arm voller Folien und Plastiktüten aller Art zurück und legte diese vor dem Freier auf den Boden. Dann stellte sie sich mit gesenktem Kopf vor ihm hin. Er begann sofort, ihr mit der dicksten Folie, die er zur Verfügung hatte, beide Beine und den Körper einzuwickeln. Dann wickelte er wortlos und eher hektisch ihre Arme an ihren Körper. Als nächstes bog er ihre Beine vor den Körper und wickelte sie mit mehreren Lagen Folie straff an. Nun sahen nur noch der Hintern samt Muschi und Laras Kopf aus der Mummifikation hervor.

Der Mann suchte und fand einen an der Wand hängenden Ballknebel, den er Lara ohne Vorwarnung oder andere Worte in den Mund steckte. Claudia fand die ganze Szene unwirklich und grausam. Daß Lara ein Objekt spielte, sah man nicht. Sie war ein Objekt und verhielt sich völlig passiv ohne jedes Minenspiel. Der Mann war mehr mit seinen Folien beschäftigt als mit dem, was darin steckte. Er nahm jetzt eine große Plastiktüte und zog sie der geknebelten Lara über den Kopf. Dann wickelte er den durchsichtigen Beutel mit Haushaltfolie in ein paar straffen Lagen fest, die allein genügt hätten, um sie zu erwürgen. Ihr Atem ging sofort schwer, obwohl ihr Luftvorrat noch reichlich war.

Nun zog sich der Mann schnell aus und ging zielstrebig an das Andreaskreuz, an dem er mit gesenktem Kopf stehenblieb. Langsam glaubte Claudia, seine Phantasie zu begreifen. Wenn sie ihn jetzt an das Kreuz band, war er aus jeder Verantwortung für Lara heraus und konnte zusehen, wie sie mit ihrer Luftnot kämpfte. Und er würde es genauso genießen, wie sie seine Asphyxiespiele auslebte und dabei immer wieder neue Grenzen auslotete. Nur hatte er sich jetzt in eine Lage gebracht, die ihm jede Hilfe unmöglich machte. Außerdem hatte er zwar eine Mummifikation angesagt, aber weder Würgen noch Ersticken. Und damit hatte er nach Claudias Meinung durchaus Strafe verdient. Ob das hier im diesem Institut vielleicht normal war, interessierte sie nicht.

Als erstes tat sie ihm den Gefallen und befestigte ihn mit den herunterhängenden Hand- und Fußfesseln am Kreuz. Sie hatte etwas Angst vor ihm und wollte nicht als Mumie neben Lara landen. Die maximale Strafe für ihn war sicher, daß er sein Spiel nicht zu Ende verfolgen konnte. Also bekam er ein Tuch um die Augen. Er rief: "Nein, bitte nicht!". Damit bestätigte er Claudia, daß sie auf dem richtigen Weg war. Dann machte sie Lara den Hals und den Kopf frei, zog ihr den Knebel aus dem Mund und bedeutete ihr, nicht zu sprechen. Dann nahm sie die Tüte von Laras Kopf und zog sie dem Freier über den Kopf. "So, du Schmutzfink. Wolltest du zusehen, wie sie langsam erstickt?" Er nickte. "Du kannst sie nachher in Folien haben. Aber erstmal sollst du begreifen, daß man es vorher ansagt, wenn man das Leben anderer Leute riskiert. Verstehst du das?" Er nickte wieder. "Du sollst mir laut und deutlich antworten!" "Ja, Herrin, ich verstehe das."

"Herrin möchte ich nicht hören, da würde ich ja ein Verhältnis zu dir akzeptieren. Sag einfach ja oder nein. Möchtest du, daß ich mich mit dir beschäftige?" "Ja, He...." "Gut. Ich werde dir ein paar Nadeln in deine Finger stechen. Magst du das?" Man sah, wie es in dem Manne arbeitete. Es läuft nicht so, wie er sich das vorstellt, dachte Claudia. Ich weiß aber auch nicht, was er sich vorstellt. Claudia sah sich in dem großen vollgerümpelten Regal um, das eine ganze Wand des dunklen Zimmers einnahm. Schnell hatte sie genau das gefunden, was sie suchte. Sie hielt eine Packung Akupunkturnadeln in der Hand. Das Hantieren mit den Nadeln gab ihr eine für sie selbst unerwartete Sicherheit. "So, möchtest du dein Opfer sehen?" "Er nickte und sagte laut "Ja". "Dann hör gut zu: Du" Mit einem eleganten Dreher setzte sie ihm die erste Nadel in eine Hautfalte unter seiner Achselhöhle. Er stöhnte leise. "Du sollst" Beim zweiten Wort kam die zweite Nadel unter die zweite Achselhöhle. "Du sollst dich wenigstens" Eine Nadel jeweils in der linken und rechten Leistenbeuge unterstrichen die nächsten Worte. Er wand sich und versuchte auszuweichen.

Claudia fand, daß es ihm noch lange nicht ausreichend wehtat. "Du sollst dich wenigstens an die Regeln halten, die du selbst aufgestellt hast." Neun weitere Worte ergaben neun Nadeln, die sie jetzt um seine Brusthöfe und vorn am Hals platzierte. Er stöhnte wieder. "Halt still!" schimpfte sie, "sonst red ich in Schachtelsätzen und du siehst aus wie ein Igel. Genüßlich drehte und klopfte sie auf ihre Nadeln. Es schien ihm nicht zu gefallen und genau das reizte sie. Aber zum Mitmachen fehlte ihm jetzt noch ein Stimulans.

Sie holte eine neue Tüte und zog sie der etwas verwunderten Lara über den Kopf. Sie schnitt eine Ecke ab, so daß die Luft eben ausreichte und wickelte den Plastiksack mit Folie wieder am Hals fest. Dann erklärte sie ihrem Freier die Spielregeln. "Du hälst deine Hände vor mir hin. Ich steche dir ein paar harmlose kleine Nadeln unter die Fingernägel. Wenn es dir nicht gefällt, mach einfach die Augen zu. Solange du die Augen aufläßt, darfst du ihr zusehen. Dafür piekt es. Verstanden?"

Claudia entfernte die Augenbinde des Typen, nahm eine unschuldige kleine Nadel aus der Verpackung und bewunderte sie erst einmal ausgiebig. "Schau mal, Lara, diese Nadel ist fünf Zentimeter lang und nur einen halben Millimeter dick. Ich würde dich so gern damit pieken, aber dann ist sie unsteril. Und ich brauche sie noch für unseren atemberaubenden Freund hier. Komm, Freund, zeig mir deinen rechten Mittelfinger!" Sie hielt den Finger mit einer Hand fest und schob dann die Nadel mit einem kurzen Ruck unter seinen Nagel. Das ging schwerer, als sie erwartet hätte. Ihr Opfer wimmerte laut und sah sie irgendwie gequält an. Im Hintergrund hörte man Lara schwer atmen. Claudia ging davon aus, daß ihr die Luft reichte. Daher schnurrte sie zu dem Mann:"Du mußt nur die Augen schließen. Dann höre ich auf und du kannst gehen!" Aber er ignorierte die Nadel unter seinem Fingernagel und schaute schwer atmend auf die genauso schnaufende Lara. Claudia war wie so oft sauer und wollte nur noch, daß ihr Gegenüber leidet. Daher schob sie ihm langsam zwei Nadeln unter jeden Fingernagel. Mit jedem Stich fiel es ihm schwerer, die Schmerzen zu ignorieren, aber er hielt sich tapfer.

Währenddessen beschlug der Plastiksack um Laras Kopf immer mehr. Claudia merkte an der veränderten Atmung, daß etwas nicht stimmte. Als sie sich um ihren Schützling kümmern wollte, rief der angebundene Freier: "Komm, leck mich, es kommt!" Das war dann doch zuviel. Als erstes schlug sie ihm in die Magengrube. "Du kommst erst, wenn ich das erlaube!" Zum Abregen bekam er eine Ladung kaltes Wasser an den Bauch gespritzt. "Du solltest dich damit abfinden, daß ich dich maximal mit einer Kohlenzange anfasse!" Claudia zog ihm die Nadeln wieder aus den Fingern, nicht ohne vor Ungeschick noch ein bisschen zu drehen oder zu schieben. Aber an seinem erigierten Glied sah sie, daß er noch immer erregt war. Sie befreite Lara und belobigte den Mann mit dem von Lara vollgeschwitzten Beutel. Sie zog ihn am Hals schön fest, was er sofort mit einem lauten, genussvollen Stöhnen beantwortete. Kaum hörbar flüsterte Lara: "Bitte laß mich ihn lecken, dann kommt er und haut endlich ab." Claudia glaubte, sie höre falsch. Da sie selbst keine Idee hatte, wie es weitergehen sollte und eigentlich nur die Aufsicht war, nickte sie kurz. Mühsam wand sich Lara aus den nur flüchtig aufgeschnittenen Folien. Claudia sah, wie umständlich sie sich anstellte und befand, daß Folien aller Art nicht zu Laras Vorlieben gehörten.

Ob Lara etwas gegen Sperma hatte, bekam Claudia viel leichter heraus. Lara kniete sich vor den Freier und nahm seinen Schwanz in die Hand. Dann begann sie, ihn mit leise schmatzenden Geräuschen und begeistertem Stöhnen in ihren Mund zu saugen. Claudia fand es widerlich. Schon um zu stören fragte sie Lara, was sie denn von Condomen halte. "Schutz ist Dein Job, ich bin nur zum Schlucken, Lecken und Stillhalten da!" maulte Lara, ohne dabei ihren französischen Sex zu unterbrechen. Aber das brachte ihr nur einen kräftigen Schlag auf den Po ein. "Mit vollem Mund redet man nicht. Und wenn Deine Lippen nochmal jemand berühren sollen, den Du magst, dann nimm verdammt nochmal ein Gummi!" Claudia nahm ein herumliegendes Präservativ, packte es aus und drückte es Lara in die Hand. Die schob es dem Freier über seinen Ständer und fragte ihn dann nur "Verkehr?" Dann kletterte sie auf das Andreaskreuz, bestieg sie ihn gekonnt und ritt ihn zu einem langen Orgasmus. Claudia registrierte amüsiert, daß Lara dabei jede einzelne Nadel mindestens einmal kräftig bewegte.

Nach drei Minuten war das ganze Spektakel vorbei. Lara zog mit derselben Geringschätzigkeit und Routine, mit der eine Hausfrau Wäscheklammern einsammelt, die Nadeln aus dem Körper ihres Freiers und band ihn dann los. Er hatte sich total verändert, war unsicher und wollte nur noch weg. Sie zeigte ihm noch die Dusche und warf ihm ein Handtuch nach. Dann ging sie los, das Spielzimmer aufräumen. Dabei schwatzte sie leise vor sich hin: "So sind die Typen immer: Zwei Stunden bezahlen, dreissig Minuten bleiben und dafür viermal so brutal, wie sie ansagen. Es gibt Massen, die mich für tausend Mark hängen und würgen wollen, aber niemand möchte mich mal für tausend Mark einen Vormittag fesseln und in Ruhe lassen. Auch auf den, der mich mit einer Daune kitzeln oder mit der Zunge verwöhnen will, warte ich umsonst. Dafür wollte mich schon wer mit zweihundertzwanzig Volt auf Touren bringen. Ich find sie widerlich!" "Und warum machst Du es dann?" sagte Claudia mehr als Zurechtweisung, als daß sie wirklich an der Antwort interessiert war. Aber die kam trotzdem: "Man erpreßt mich. Mit viel Geld. Und wenn man nichts gelernt hat, ist das gut so. Manchmal macht es Spaß. Und außerdem warte ich auf den Traumprinzen, der mich für eine Jungfrau hält und auf der Stelle heiratet!" Lara lächelte dabei so romantisch, daß man ihr diesen Traum fast glauben wollte. "Und was darf er mit Dir tun?" "Wenn ich ihn lieb hab, alles. Aber am besten sollte er mich in Gummi verpacken, sanft fesseln und dann mit der Zunge verwöhnen."

Während dieser Worte hatte Lara den Rest des Zimmers aufgeräumt und fragte dann: "Wir haben anderthalb Stunden Zeit. Also was soll ich tun? Soll ich jetzt Kaffee saufen oder ein bisschen schlafen oder Dich verwöhnen oder was?" Irgendwie hatte Claudia den Eindruck, daß Lara sie ärgern wollte wie ein kleines Kind, das lieber bestraft als nicht beachtet wird. Sinnierend sah sie sich die Spielzeuge an der Wand an. Claudia hatte eben Strom als das letzte bezeichnet, das sie auf Touren brachte. Also sollte sie ihn bekommen. Wenn sie heute schon Hilfsdomina spielen sollte, dann richtig.

Als erstes befahl sie Lara an das Andreaskreuz und kettete ihr beide Handgelenke so hoch an, daß sie gerade noch stehen konnte. Dann band sie weit gespreizten Beine unten fest. In den Wandregalen waren ihr ein riesiger Analstopfen und ein genauso großer Dildo aufgefallen, aus denen vier Drähte und ein Schlauch ragten. Das war augenscheinlich ein Elektrospielzeug. Sie cremte den bestimmt sechs Zentimeter dicken Gummi-Metallstopfen ein und drückte ihn dann von hinten an Laras Po. Die versuchte aber, eine ganz schlechte Sklavin zu sein und wich einfach auf den Zehenspitzen aus. Also bekam sie ein paar dünne Drähte an ihre Brustpiercings gehängt, die Claudia einfach lose an ein herumliegendes Elektrostimulationsgerät knüpfte. "Du solltest es zulassen. Du solltest den Stopfen geradezu aufsaugen. Komm!" gurrte sie drohend leise und nur scheinbar liebevoll. Gleichzeitig schaltete sie das Gerät ein und drehte den Strom auf maximale Intensität. Lara wimmerte. "Das ist für Frechheit und Ungehorsam. Du kannst mit mir reden, aber nicht respektlos. Und nun laß dein Spielzeug ein, sonst hole ich noch ein größeres!" Lara schüttelte den Kopf und bekam noch einen Stromschlag in die Brüste. Aber Lara wackeltenur grinsend mit dem Kopf.

Das wollte sich Claudia nicht gefallen lassen. Sie nahm einen Stuhl und stellte den Stopfen mit der Spitze nach oben darauf. dann nahm sie einen Strick, legte ihn Lara um den Hals und zog dann straff, bis Lara würgte. Sie zwang Lara mit dem Strick nach unten auf den riesigen Stecker. Und Lara hatte keine Chance. Wenn sie nicht ersticken wollte, mußte sie sich auf den Eindringling setzen.Langsam schmatzend drang das dicke weiche Gummiteil in sie ein. Nachdem die engste Stelle überwunden war, wurde das Teil regelrecht in Lara gezogen. Claudia riß sie gleich wieder am Hals hoch und stellte einen zweiten Dildo auf den Stuhl, den Lara in ihre Votze lassen mußte. Es ging etwas schwerer, weil Laras kleiner Bauch eigentlich voll war. Nun bekam sie Gürtel um, an dem Claudia das Reizstromgerät befestigte. Sie hatte bemerkt, daß es eine Fernbedienung mit acht Ausgängen dazu gab. Also verband sie die Elektroden aus den beiden Stopfen und von den Piercings mit dem Gerät. Zwei Ausgänge bleiben frei, sie legte einfach ein Kabelpaar auf Vorrat über Laras Schulter. Wenn das nicht reichte, könnte man sie ja zum Beispiel mit den Metallplomben der Zähne verbinden. Routiniert Wickelte sie jetzt Laras Unterkörper eng mit Bondagetape ein, bis man nichts mehr von den Elektrospielzeugen ahnte und wickelte dann so eng, daß das Atmen schwer wurde, den Körper hoch bis zu den Brüsten.

Lara wurde losgebunden und sah einfach gut aus. Ihre Beine wurden jetzt durch das schwarze Tape noch breiter gezwungen. Ihr Körper sah aus, als stecke er in einem Latextop. Lara sah Claudia verwirrt an. "Ein freches Wort!" drohte sie: "Und die letzten zwei Drähte hängen an deiner Zunge." Und schon drehte sie die vier Regler ihrer Fernbedienung langsam hoch, bis sie wußte, was welche Wirkung hatte. So, wie sich Lara krümmte, wirkte es gut. Aber über ihre Lippen kam kein Wort. Sie hatte wohl endlich begriffen, wer hier die Herrin war. Das war auch gut so.

Nicole war eine Nymphomanin. Wenn Sven überhaupt etwas von Frauen verstand, war Nicole Nymphomanin. Zumindest sah sie so aus. Superschlank, dunkler Teint, ihre gefährlich spitzen Eckzähne wollten so gar nicht zu den dunklen Rehaugen passen und so gazellengleich, wie sie sich bewegte und jeden Mann über zwölf Jahren in ihrer Umgebung provozierte, mußte sie einfach eine Nymphomanin sein. Denn sonst könnte sie die Unmengen von Bewunderung und Paarungskämpfen, die jeden Tag um sie passierten, niemals aushalten. Das Problem war nur: Sie war eine monogame Nymphomanin. Seit zwei Jahren war sie fest mit Svens Freund Thomas liiert. Es gab zwar keinen Trauschein, dafür ein niedliches Kind. Und Thomas lebte das offen, was Sven sich mit Claudia nie getraut hatte: Er bekannte sich offen zu SM, brachte Nicole mit ganz wenig Leder und im Sklavengeschirr zum Klinikfasching mit und schlug und demütigte sie öffentlich.

Die beiden polarisierten alle Bekannten irgendwo zwischen faszinierend und abscheulich. Aber so weit, daß jemand Nicole anfassen durfte, ging die Toleranz der beiden nicht. Und Thomas großer Traum war es, einmal mit Claudia zu schlafen. Das sagte er auch offen. Sven hätte sie glatt für eine Nacht gegen Nicole getauscht, aber da gab es einige Hindernisse. Nicole war treu. Man konnte es bei dem Lebenswandel ihres Partners wirklich nicht fassen, aber sie war treu wie sonst kaum jemand in der Klinik. Und Claudia hatte Sven angekündigt, was sie mit ihm im Falle von Untreue anstellen würde. Getreu dem alten klingonischen Sprichwort "Rache ist ein Gericht, daß am besten eiskalt genossen wird." wollte sie ihm die Eier abreißen, den Schwanz mit Klebstoff verschließen und ihn dann ersticken und in irgendeinen tiefen See werfen. Da sie bisher ihre Ankündigungen immer verwirklicht hatte, war er auf einen Test in diesem speziellen Fall nicht sehr scharf.

Aber wenn Schwester Nicole an ihm vorüberging und er den feinen Duft ihres Parfüms roch, wenn ihre schlanken Fesseln frech aus der zu kurzen Hose lugten und wenn er ihr sanftes Lachen quer über die Station hörte, dann war ihm eine Nacht mit ihr ein kleines Risiko wert. Er konnte sich wenigstens anhören, was Thomas vorhatte.

Der Plan war einfach und entsprach damit Thomas Denkart. Da er Sven von der Statur ähnlich war und sie fast nebeneinander wohnten, könnte man eine Bondagesitzung ankündigen, Nicole und Claudia die Augen verbinden, sie festbinden und dann einen unbemerkten Partnertausch vornehmen. Dazu war es allerdings notwendig, eingehend über sexuelle Gewohnheiten und Vorlieben zu sprechen. Und schon sah Sven das nächste Problem:

Er würde sich selbst vorsichtig als Warmduscher einschätzen, der seine Freundin ganz vorsichtig streichelt, bis sie ihm zu verstehen gibt, daß sie mehr möchte. Auch wenn er vielen arrogant bis dominant vorkam, schätzte er sich im Grunde seiner schwarzen Seele als Romantiker ein.

Thomas verfuhr eher nach dem alten Motto: "Ein Gentleman ist ein Mann, der seine Dame so lange ritterlich beschützt, bis er mit ihr alleine ist.", wobei er sich in Gegenwart sehr vieler Leute allein mit Nicole fühlen konnte. Er führte sich dann auf wie ein gereizter Feldwebel beim Stubendurchgang und gab sich alle Mühe, ihr keine Chance zu geben, mal etwas richtig zu machen. Sven mochte sich nicht vorstellen, wie Thomas sich beim Sex benehmen würde. Er konnte sich auch nicht mal in Ansätzen ausdenken, selber Thomas zu spielen. Die Vorstellung, die schlanke zarte Nicole könnte es mögen, wenn man sie kräftig in die Brust kneift, verursachte ihm Schaudern. Daß sie gern Kerzenwachs an intimen Stellen haben sollte, fand er bei aller Toleranz pervers. Aber um nicht aufzufallen, wollte er sie wenigstens ein paarmal vorsichtig mit der flachen Hand schlagen. "Damit bekommst Du sie nie auf Touren." war der uninteressierte Kommentar von Thomas zum Thema.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nach nur drei Stunden intensiven Schwatzens war klar, daß Sven und Thomas am heutigen Abend ihre Freundinnen fesseln und verdunkeln würden, um dann um elf bis um drei einen kleinen Tausch vorzunehmen. Also kündigte Sven seiner Claudia an, sie habe bitte um zehn geduscht und im Catsuit im Schlafzimmer zu erscheinen. Irgendwie hatte sie Lust, denn sie kam pünktlich und ohne zu maulen. Vielleicht lag es ja auch daran, daß Sven ihr vorher eigenhändig ein chinesisches Essen bestellt und mit viel Pflaumenwein serviert hatte. Er bewunderte ausgiebig Claudias Modelfigur, kämmte ihre langen offenen Haare und polierte ihren schwarzen Latexcatsuit. Dann zog er ihr eine Maske über, die ihre Augen verdeckte und nur zwei kleine Luftlöcher vor der Nase besaß. Dafür hatte sie hinten einen kleinen Stutzen, durch den man Claudias lange Haare nach außen ziehen konnte. Selbst jetzt reichten sie noch weit über die Schultern.

Es dauerte nicht lange und Claudia war gefesselt, mit einer Spreizstange zwischen den Beinen versehen und mit einem kräftigen Hüftgurt ans Bett gebunden. Dann wickelte Sven ihr, "damit sie sich und ihn nicht verletze" noch beide Hände mit Bondagetape ein. Befreien konnte sie sich jetzt nicht mehr, die Maske absetzen auch nicht und Luft bekam sie auch. Sven schob ihr noch ein kleines Vibratorei in den Hintern, dann schlich er sich davon.

Thomas wartete schon im Hausflur und drückte ihm einen Wohnungsschlüssel in die Hand. "Du magst also Atemnotspiele? Freu Dich, Nicole probiert es jetzt auch!". Und schon verschwand er zu Claudia. Mit einem ganz klein bisschen schlechten Gewissen ging er in Thomas Wohnung. Die Musik war laut. Im Schlafzimmer stand ein großes Holzbett und darauf lag sein Traum nackt und breitbeinig als großes X angekettet. Bis auf ein Halsband aus Metall, eine Augenbinde aus Leder und einen Ballgag war sie nackt. Über ihrem Kopf war von Kondenswasser beschlagene Plastiktüte gezogen, deren eine Spitze abgeschnitten war. Sven sah, wie sie sich alle Mühe gab, weit auszuatmen, um möglichst viel von der verbrauchten Luft loszuwerden. Nicoles ganzer Körper spannte mit, wenn sie gegen das viel zu kleine Loch um Luft kämpfte. Sie sah einfach herrlich aus, so etwas blau und völlig allein mit ihrem Kampf. Aber so hätte niemand sie eine einzige Minute allein lassen dürfen. In Sven regten sich alle Beschützerinstinkte.

Als erstes zog er ihr vorsichtig den verschwitzen Beutel vom Kopf. Dann lockerte er ihre Fesseln und bewunderte ihren schlanken Körper. Nicole fror augenscheinlich an der kalten Luft, also deckte Sven sie zu. Sie blieb ganz ruhig. Sven mochte sich jetzt an keine Verabredung mehr halten. Er löste Nicoles Ketten und cremte ihr als erstes die roten Hand- und Fußgelenke ein. Sie blieb immer noch völlig passiv. Also band er vorsichtig ihre Hände an ihre Seite, es war mehr eine Alibiwindung um ihre Hände, als daß die Nylonseile sie von irgendetwas abgehalten hätten.

Eigentlich hatte Sven von Nicole einen ganz bestimmten Traum. Er hatte sie zum ersten Mal beim Skifahren gesehen. Damals trug sie einen einfachen tiefschwarzen Nylonoverall. Solche alten Anzüge sieht man heute leider kaum noch. Das Material ist dünn, nicht sehr robust, aber glatt und glänzend. Kein Gürtel und auch sonst kaum ein aufgenähtes Accessoire stört den Anblick. Und genau diesen Anzug suchte Sven. Er hatte sich vorher erkundigt, also fand er ihn schnell. Und es war auch kein Problem, Nicole hinzustellen und ihr den Overall anzuziehen. Nun stand sie da. Eine klasse Figur selbst im wattierten Overall, die schönen Augen verschlossen und kleine Chance, ihren frechen Mund zu küssen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Sven ließ alle Rolläden herunter und schloß die Schlafzimmertür. Nun war es perfekt dunkel. Er löste jetzt langsam die Augenbinde und nahm Nicole auch den Knebel aus dem Mund. "Was machst du?" fragte sie, aber er legte ihr nur einen Finger auf den Mund. Reden konnte er leider wirklich nicht mit ihr. Aber er konnte sie in die Arme nehmen und streicheln. Er konnte ihre langen Haare zausen und sie auf den Mund küssen. Ihre Zähne fühlten sich gut an, nicht so spitz und scharf wie die Reisser von Claudia. Überhaupt war sie die Harmonie in Person. Ohne daß er sich das gewünscht hatte, tastete sie vorsichtig nach seinem Glied, um den Zapfen dann mit ihrem Mund zu verwöhnen. Und als er es kaum noch halten konnte, zog sie den raschelnden Anzug aus und hockte sich genau auf ihn. Er fiel geradezu in sie hinein und hatte einen langen Orgasmus, wie er ihn schon fast ewig nicht gehabt hatte.

Hinterher streichelte sie seinen Bauch mit ganz langen Zügen. Vorsichtig nahm er ihre Hand und führte er sie zu dem umherliegenden Nylonoverall und dann zu seinem Gesicht. Nicole verstand sofort und versuchte, ihm mit dem fast luftdichten Material den Atem abzuschneiden. Sie achtete genau auf seinen schweren Atem und so hatte er sich selbst schnell in die nächste Erektion gestöhnt. Die zarte Frau in seinen Armen hatte immer noch nicht genug und ritt ihn von einem Orgasmus zum nächsten. Als er glaubte, jetzt wäre keine weitere Steigerung möglich, legte sie sich auf den Rücken und zog sich einen Ärmel des Skianzuges um den Hals. Er ahnte es mehr als er es hörte. Dann zog sie seine Hand nach hinten, wo der Ärmel zusammenlief und machte eine Geste des Drehens. Wollte Nicole etwa gewürgt werden? Leider wußte Sven nicht, wie er im Dunklen das Metallarmband von ihrem Hals bekommen sollte. Aber auch so konnte er sich noch ein riesiges Vergnügen machen, indem er sie würgte und immer, wenn sie nicht mehr atmete, drang er mit einem Finger tief in ihre rasierte Scham ein. Drei, vier, fünf Stöße, dann bekam sie wieder Luft. Irgendwann schlief sie ein. Sven schlich sich hinaus und schaute auf die Uhr. Er hatte noch eine Stunde Zeit.

Während dieser Zeit kämpfte Claudia einen einsamen Kampf. Sie war durch einen kräftigen Ruck aus dem Schlummer erwacht, in den sie nach Svens Verschwinden gefallen war. Es war dunkel und jemand band ihre Arme weit auseinander. Unwillig schloß sie die Beine und bekam dafür einen Klaps auf ihr Geschlecht. Thomas fand nicht, daß das wehtun könnte, aber Claudia schloß ihre Beine, soweit die Spreizstange das zuließ. Damit verdiente sie sich einen richtigen Schlag zwischen die Beine. Sie sollte schließlich so daliegen, daß man sie benutzen konnte. Da sie ihre Muschi jetzt endlich präsentierte, zog ihr Thomas den Reißverschluß ihres Catsuits auf und drang ohne großes Vorspiel in sie ein. Es war nicht zu glauben, wa diese scharfe Frau mit ihm anstellte. Sie zappelte und versuchte sich zu wehren, aber das spornte Thomas immer mehr an. Er sollte vorsichtig mit Claudia umgehen, aber man sah doch, daß der ahnungslose Sven seine Tussy nicht richtig anstachelte. Sie brachte es sogar fertig und riß ihre Arme aus der Paketschnur, mit der er sich vor ihr geschützt hatte. Sie griff sofort nach seinem Hals und versuchte, ihn zu würgen. Natürlich hatte sie mit den zusammengetapten Händen keine echte Chance, aber Thomas fand, daß ihre frustranen Versuche, sich zu wehren, etwas anregende hatten. Da sie ja Asphyxiespiele mochte, konnte sie jetzt eins bekommen.

Schade, daß Thomas ihr jetzt keinen Vortrag über die Rolle der Frau und den absoluten Vorrang des Wunsches des Meisters halten konnte, sie hätte ihn sonst erkannt. Sven hatte so etwas augenscheinlich schon lange versäumt. Aber Claudia lernte schnell. Sie lernte, daß man etwas aufsässig sein mußte, um ein Minimum an Strafen zu bekommmen. Wenn sie sich zu sehr wehrte, kniff er sie. Wenn sie passiv wurde, schlug er sie. So bekam er ihren Adrenalinspiegel genau dahin, wo er ihn haben wollte. Sie atmete schwer, aber sie achtete auf jede seiner Regungen und las ihm trotz Augenbinde jeden Wunsch von den Augen ab. Eigentlich war er mit ihr fertig. Er mußte sagen, sie gab eine Klasse Sklavin ab und war nicht so langweilig wie Nicole.

Aber eine Dienstleistung war sie ihm noch schuldig. Er zog ihr die Kopfmaske halb ab, so daß der Mund frei und die Augen bedeckt waren und zog sie dann an ihre langen Haaren zu seinem Schritt. Das war sein absoluter Traum. Diese starke Frau kniete vor ihm und sog langsam an seiner Eichel. Sie leckte und schmatzte, daß es nur so eine Pracht war. Thomas fühlte sich im siebten Latexhimmel. Er stieß seinen Schaft ganz weit in ihre Kehle. Da biß sie zu.

Thomas wußte nicht, wie er ihn wieder aus dieser Klemme befreit hatte. Er blutete kaum, tat aber sehr weh. Mühsam und breitbeinig floh er aus dem Schlafzimmer in seine Wohnung, wo er noch den Rest der Nacht das Klosett hütete, weil er nicht wußte, ob er mußte oder nicht.

Claudia lag schon auf der Seite, als Sven kam. Sie sah nicht auf. Hatte sie überhaupt einen Verdacht geschöpft? Am Morgen benahm sie sich wie immer und versuchte nur, ihm ab und zu den Schritt zu massieren. Aber Sven mochte jetzt nicht spielen. Einerseits hatte er Angst vor Entdeckung, andererseits ging ihm Nicole in schwarzem Nylon nicht aus dem Kopf.

Erst am Mittag in der Kantine hatte Claudia das Forum, daß sie sich für ihren großen Auftritt wünschte. Sie umarmte vor versammelter Mannschaft den verblüfften Thomas, setzte sich auf seinen Schoß und sagte leise: "Sven, ich trenne mich von Dir. Du warst heute nacht gemein, ideenlos und dumm zu mir. Ich gehe lieber zu Thomas. Nicole braucht schon lange jemand, der seine Schläge mit abfängt!" Aber jetzt wurde Nicole unerwartet aktiv. Sie zog ihre eigentlich beste Freundin an den Haaren von Thomas Schoß, setzte sich selbst dorthin, kaute vorsichtig auf seinem Finger und sagte: "Seit einem Jahr bleibe ich bei Dir, weil wir ein kleines Kind haben. Aber heute nacht hat zum ersten Mal Spaß gemacht. Danke, Meister!"
 

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